Bestände des Stadtarchivs Dresden
Dresdner Kreuzchor 1946. Foto: Erich Andres; Rechte: SLUB / Deutsche Fotothek.

Über 800 Jahre ist die Stadt Dresden alt, und nahezu ebenso weit reicht das überlieferte Schriftgut zurück. Die Übernahme, Verwahrung, Pflege und Erhaltung dieser Archivalien sowie deren Nutzbarmachung und Auswertung sind die primären Aufgaben des Stadtarchivs Dresdens. Die Erfüllung der Aufgaben betrifft nicht ausschließlich die ersten stadtgeschichtlichen Zeugnisse auf Pergament sowie die Archivalien, die aus jahrhundertelanger städtischer Verwaltung hervorgegangen sind, sondern zugleich die Unterlagen, Datenträger und E-Akten, die gegenwärtig in den Verwaltungsstellen der Landeshauptstadt entstehen und zukünftig entstehen werden.

Ergänzt wird das Archivgut im Stadtarchiv Dresden unter anderem durch Vor- und Nachlässe sowie durch die Archivische Sammlung mit ihren historisch wertvollen Druck- und Handschriften, Bild-, Film-, Ton- und Kartendokumenten sowie den Theaterzetteln und Programmheften.

Zu den Beständen des Stadtarchivs Dresden gehört neben dem Archiv der Dresdner Philharmonie, der Dresdner Staatsoperette, des Heinrich-Schütz-Konservatoriums, des Theaters Junge Generation und des Societaetstheater auch das Archiv der Kreuzschule und des Dresdner Kreuzchores. Der Dresdner Kreuzchor zählt mit einer über 650 Jahre währenden Tradition zu den führenden und ältesten Knabenchören in Deutschland und Europa. Im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogramms wurden die Programme des Dresdner Kreuzchores bis zum Jahr 1945 digitalisiert und öffentlich zugänglich gemacht. Der Korpus enthält Programmquellen über Aufführungen zwischen 1796 und 1945 innerhalb und außerhalb Dresdens. Dazu gehören sowohl die allwöchentliche „Vesper in der Kreuzkirche“ als auch städtische Veranstaltungen unter Mitwirkung der Kruzianer und Konzertreisen.

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