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LS» Skr L» Kreitag, ds« S. Juni " U«E« l» o»«-«««»» » M.1—»»» 1.^»«»-»» -i-u« w «i«, »I- kr4!>, >I»»«i»t« I»L« ,«» kn仫UkW»-, l»E>ch»>MMr «»»! «»,! «.»«„»»WqM Kilt»»» ^»1», t» t» ^U», Sud«, t» WautzemrHAWeil Verordnungsblatt der Kreishanptmannschast Bautze« zugleich als KoufistorialbehSrde der Oderlaufitz der Amtshauptmannschaften Bautzen und Löbau, des Landgerichts Bautzen und der Amtsgerichte Bautzen, Schirgiswalde, Herrnhut, Bernstadt, Ostritz und Reichenau, des Hauptsteueramtes Bautzen, ingleichen der Stadträte zu Bautzen und Bernstadt, sowie der Stadtgemeinderäte zu Ostritz, Schirgiswalde und Weißenberg. Organ der Handels- und Gewerbekammer zu Zittau. Bekanntmachung Hände die morgen nachmittag stattfindenden Leichenfeierlichleiten der kommissarischen Einmischung die Pforte indirekt den werden große Vorbereitungen getroffen. London, 6. Juni, abds. Unterhaus. UnterstaatS- Astern nach dem Auslande abgereist. — Der „Regierung« armiert seien; seitdem sei der Regierung die Nachricht ge- 2 2 ihren formellen Antworten zurück, bis sie sich untereinander > geeinigt. Der türkische Botschafter, MusuruS Pascha, habe gestern in einer Unterredung mit Lord Granville im all gemeinen konstatiert, daß die Derwisch Pascha erteilten In struktionen im wesentlichen dieselbe Basis, wie die für die Konferenz vorgeschlagene hätten. DaS Haus begann hierauf die Beratung des Art. 3 der irischen Zwangsbill. Zittau: Bautzen Löbau: Stroh 50 Kilo. 2^1 25^ 1 - 86 . Konferenzvorschlag angenommen hat. Petersburg, 7. Juni. Großfürst Wladimir ist sekretär Dille antwortete Bourke, am 2. Juni habe Admiral Seymour berichtet, daß die Erdwerke in Alexandrien nicht anzeiger" veröffentlicht die Ernennung des Generals Kol- patowsky zum Generalgouverneur des Steppengouverne- rolegraphifche Korrespondenz. Baden-Baden, 7. Juni. Die Kaiserin ist heute früh von hier nach Berlin zurückgereist. Wien, 7. Juni. Der Kais er hat den Fürsterzbischof von Wien, Ganglbauer, zum Prälaten des Lcopold-OrdrnS - 27 - - 33 - bisher keine Rede sei. Sollte dies künftig der Fall sein, werde eine staatliche Intervention auch im Interesse der Ver folgten eintreten. Onody führt angebliche Fälle von Christenmorden durch Juden an; er wird von dem Prä sidenten im Interesse der Würde des Parlaments und des Lande- wiederholt aufgefordert, die Redefreiheit nicht zu mißbrauchen. Som sich brandmarkt die Rede Onodys, welche nicht einmal die Gesetze der Moralität beachtet habe.! Auch TiSza tadelt die Rede Onodys und erklärt im Namen de» Gesetze», daß, wenn, was übrigens bei der Nüchternheit des Volkes unwahrscheinlich sei, solche Reden wirken sollten, die strengsten Maßregeln ergriffen werden würden und daß etwa vergossenes Blut auf die Urheber zurückfallen würde. (Lebhafter Beifall.) Rom, 6. Juni, abends. Morgen nachmittag werden sich die an den Leichenfeierlichkeiten auf Caprera teilnehmen den offiziellen Persönlichkeiten nach Civitavecchia begeben, von wo aus die Überfahrt nach Caprera erfolgt. — Am nächsten Sonntag soll auf dem Kapitol eine Feier zu Ehren des Andenkens an Garibaldi stattfinden. Rom, 7. Juni. Die Verbrennung und Beisetzung der Leiche Garibaldis wird morgen vormittag um 11 Uhr stattfinden. Die Minister Zanardelli und Ferrero werden persönlich den Leichenfeierlichkeiten beiwohnen; die übrigen Minister lassen sich vertreten. ' Rom, 7. Juni, nachm. Heute nachmittag um 3 Uhr . ging ein Sonderzug mit dem Herzoge von Genua, den Mi- ! lüstern Zanardelli und Ferrero und den Repräsentanten des i Senat», der Kammer, der Munizipalität und der Presse nach ! Civitaveechia ab. Der König, Ministerpräsident Depreti» i und der Hofstaat waren auf dem Bahnhof anwesend. Für 11 ments und zum Kommandierenden des neukreierten OmSk- schen Militärbezirkes, sowie des Generals Tschernajeff zum Generalgouverneur von Turkestan und zum Komman dierenden des Turkestanschen Militärbezirks. — Wie dem „Goloö" berichtet wird, hat das Warschauer Bbrsenkomitee sich an den Finanzminister gewandt, um die Aufhebung aller das Aufenthaltsrecht der Juden in Moskau beeinträch tigenden Vorschriften für die Zeit der Ausstellung zu erwirken. Riga, 7. Juni. Die „Libausche Zeitung" meldet, daß der Urheber des Attentats auf den Baron Nolken gestern in Libau verhaftet sei; derselbe heißt Matsche-Anskirsch, sei früher Buschwächter in Sackenhausen gewesen und gestehe ein, gedungen zu sein, den Baron Nolken und mehrere andere Personen zu erschießen. Nikolajew, 6. Juni. Der Großfürst Alexis, Hafer 50 Kilo. 7 06 7 - 64 - 7 - 06 - 7 - 87 - London, 7. Juni. Einer Mitteilung der „Times" aus Konstantinopel zufolge hat der französische Bot schafter, Noailles, den Minister des Äußeren, Said Pascha, in Erwiderung auf das jüngste Cirkular der Pforte benach richtigt, daß die französische Regierung durch die Argumente der Pforte nicht überzeugt worden sei, sie beharre dabei, daß die Konferenz sofort zusammentrete. London, 7. Juni. Die „Times" veröffentlicht eine Korrespondenz zwischen dem Khedive Tewfik und Ara bi Pascha über die Einstellung des Baues von Erdwerken in Alexandrien, sowie den französischen Text zweier Noten der Pforte über die Sendung von Derwisch Pascha und Gen. und die Überflüssigkeit der Konferenz. Dieser Schachzug des Sultans sei nicht sehr schmeichelhaft für England und Frankreich, aber da die Mächte augenscheinlich den Erfolg der kommissarischen Einmischung abwarten wollen, so be- scheide sich England um so leichter, als alle orientalischen Verwickelungen Zeit verlangen und zudem die Gefahr eines Blutbades unter den ägyptischen Europäern sich vermindert habe, ganz abgesehen von dem begründeten Mißtrauen in Frankreichs Aufrichtigkeit. Der Text der türki schen Note beweist übrig«!», daß die Pforte die Konferenz nicht unbedingt verwirft, sondern nur für augenblicklich unzweckmäßig erklärt, so daß nach einem etwaigen Scheitern welcher gestern hier eingetroffen ist, besichtigte heute die Ad miralität und beabsichtigt, morgen die Reise nach Sewastopol und Batum fortzusetzen. Belgrad, 7. Juni. Da die Ausgleichöverhandlungen mit den Radikalen resultatloS verlaufen sind, beabsichtigt die Regierung auf Anraten der Majorität, neue Ersatzwahlen auszuschreiben. Belgrad, 7. Juni, nachmitt. Da» Kabinett hat seine Demission gegeben, der König dieselbe jedoch nicht angenommen. Auch die Majorität der Skupschtina wünscht, daß das Kabinett im Amte bleibe. In der heutigen Sitzung der Skupschtina annullierte die Majorität sämtliche Ersatz wahlen. Die Regierung ordnete bereits neue Ersatzwahlen an. Nach der Verfassung sind ausgeschiedene Deputierte nicht wieder wählbar. Auctions Bekanntmachung. Durch Unterzeichneten sollen Montag, den 12. Juni 1882, 1« Uhr Vormittag», in Guttau 48 Sack Roggen, 4'/« Eack Mehl, 5 Sack Kleie, 1 fast neuer Kutschwagen und I Getreide, reinigungsmaschine gegen sofortige Bezahlung versteigert »erden, was andurch zur öffentlichen Kenntnis! ge. bracht UrsammlunaSort: bei Herrn Gerichtsschüppen Hatnick in Guttau, bei welchem die zu versteigernden Gegenstände ausbewahrt sind. Bautzen, den 2""DE^^jchtsvollzicher des Königlichen Amtsgerichts daselbst. väusch. ernannt und ihm gleichzeitig das Großkreuz diese» Ordens verliehen. Die „Presse" und die „Neue Freie Presse"! worden, daß sie armiert worden seien. Dem Deputierten melden die Ernennung des diesseitigen Gesandten in Bel- Wolff entgegnete Dilke, sämtliche Mächte, mit Ausnahme grad, Baron KhevenHüller, zum Civilgouverneur von der Pforte, hätten sich günstig über die Idee der Konferenz Boomen. ausgesprochen; die Pforte habe die Konferenz zwar nich Pesth, 7. Juni, abends. Unterhaus. Bei der Be- abgelehnt, halte sie jedoch nicht für notwendig. Die Pforte ratung der Petition des Szathmarer KomitatS gegen die sei vor dem Erlaß der Einladungen zur Konferenz nicht Einwanderung der russischen Juden beantragte der Ausschuß, befragt worden, wie dies auch anläßlich der Konferenz im die Aufmerksamkeit der Regierung auf eventuell nötig wer- Jahre 1876 nicht geschehen sei; trotzdem seien damals die dende polizeiliche und sanitäre Verfügungen zu lenken; von Vorbereitungen zur Konferenz eifrig betrieben worden, die feiten der unabhängigen Partei wurde beantragt, die nötigen Pforte habe erst 14 Tage später zugestimmt. Bon den Verfügungen auf Kosten Rußlands zu treffen. Minister- Großmächten seien keine formellen Antworten eingegangen, Präsident TiSza erklärte im Laufe der Debatte, daß die sondern nur mündliche Erklärungen. Arabi Bey habe die Regierung den Antrag des Ausschusses acceptiere, da außer- Einstellung der kriegerischen Vorbereitungen angeordnet, ordentliche Verfügungen unnötig, eine Aufforderung an Auf eine weitere Anfrage Northcotes erwiderte Dilke, die Rußland, die Flüchtlinge zu versorgen, unthunlich und von Mächte befolgen das Beispiel von 1876 und hielten mit einer massenhaften Einwanderung von Juden nach Ungarn und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf ...... den 14. Juli 1882, Vormittag» 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. „ . R.ki«. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache m Besitz haben oder zur Konkursmasse etwa» schuldig sind, wird ausgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auserlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie au» der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 19. Ium 1888 Heu 50 Kilo. 3^i — 3 - 55 - 3 - 40 - 3 - 60 - Mehrgedotstermin. Für die zum Nachlasse weil, Gotthelf Heinrich Kittner'» in «rotzbröser« gehörige «arten- nahruna Cat -No. I Fol. 1 des Grundbuchs für diesen Ort, welche einen Flächenraum von 4 Hectar 42,2 Ar umfaßt und mit 136,41 Steuereinheiten belegt ist, ist einschließlich de» »ebenden und tobten Inventar» die Summe von 10500 ^i —. geboten und hierauf der 13. Juni 1882 als MehraebotStermtn anberaumt worden. „ ....... . .. Diejenigen, welche gesonnen sind, diese» Gebot zu übersetzen, werden hierdurch geladen, gedachten Tage» Vormittags 11 Uhr an hiesiger AmtSgerichtSstelle zu erscheinen, ihre Gebote zu eröffnen und hierauf de» Weiteren gewärtig zu sein. ° . . . Bautzen, am 30. Mai 1882. Königliches Amtsgericht. Meusel. Trbr. Konstantinopel, 6. Juni, abends. Wie verlautet, hätte der englische Botschafter Lord Dufferin den Vorschlag gemacht, die Konferenz solle formell zusammmtreten, sich aber dann sofort vertagen, bis das Resultat der Mission Derwisch Paschas vorliege. — Einer Meldung der „Agence Havas" zufolge sollen die Admirale des englischen und des ranzösischen Geschwaders Derwisch Pascha nach Kairo icgleiten. Konstantinopel, 7. Juni. (Meldung des „Reuter- chen Bureaus".) Der Botschafter Englands, Lord Dufferin, erklärte heute der Pforte, es freue ihn, zu hören, daß Der wisch Pascha nach Ägypten gesandt sei; aber er glaube nicht, daß die Entsendung eine» Kommissärs nach Ägypten den Zusammentritt der Konferenz weniger notwendig mache. Alexandrien, 7. Juni. Die Macht „Jzzedin" mit >em türkischen Kommissär ist heute nachmittag 3 Uhr in den hiesigen Hafen eingelaufrn. Für den Monat Mat d. I. sind in den Hauptmarttorten der LteferuugSver- des Regierungsbezirk» Bautzen folgende Durchschnittspreise für Aourages arttlel festgesetzt worden: Kamenz: und wird solches in Gemäßheit der Verordnung des Königlichen Kriegsministeriums vom 22. Mai 1877 (Gesetz- und Verordnungsblatt vom Jahre 1877, Seite 225 flg.) andurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Bautzen, am 1. Juni 1882. Die Kretsyauptmannschaft. von Beust. Erledigt hat sich der unter dem S. Mai d. I. hinter dem gelernten Töpfer Carl August Reinhardt gen. Röschter au- Liebenau erlassene Steckbrief. Löbau, am 7. Juni 1882. Der Königliche Amtsanwalt. —Vabft. Konkursverfahren. Ueber da» Vermögen de» Kohlenhändler» Karl Gottlob Becker zu Herrnhut wird, da er sein« Zahl ungen eingestellt hat, heute, am 6. Juni 1882, Nachmittag» 4 Uhr, da» KonkurSversahren eröffnet. Der Herr Rechtsanwalt Thiemer sm>. zu Zittau wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 80. Juni 1882 bei dem Gerichte anzumelden. . iur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung GläubigerauSschusses und eintretenden Falle- über die in tz 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände auf de« 3.Jult 1882, Vormittags 10 Uhr,