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! Der Grenzbote sricheint täglich mit Aus- Amtsblatt für den Gtadtrat zu Adorf Verantwortlicher Schriftleiter, Drucker und Verleger: Gtto Meyer in Adorf Fernsprecher Nr. 14 Tel.-Ndr.: Grenzbot« 248. Mittwoch, den 23. Oktober 1318 Hahrg. 83 Der Stadtrat. Ei» goldener Fingerring und Armband ist als gefunden bei uns abg Zentner für Der Stadtrat. B. Futttnüben, Schlempe u. o. mehr, verringert sich die Höchstoerbrauchsmenge entsprechend. -0 ein sür Schollen Wer Cabliau entnimmt, bat die gleiche Menge Scho'Ien mit zu taufen- b) kl Stadt Lebensmittelamt Adorf, den 22. Oktober 1918. ö Schaf oder eine Z ege: 1 Zentner Futterstroh und 6) Streustroh. 1 Der Stadtrat. zur Beksütterung oder zum Einstreuen freigegebenen Heu< und Stroh- Die nicht Oel snitz i. V., 21. Oktober 1918 ihr die Mehrzahl des künftig wird tsich diese Dolkswillens bei »ihren deutschen Bölkes, und auch Regierung als Ausdruck des Handlungen betrachten. pellen nur für solche Viehhalter, denen weitere Futtermittel nicht Dci Viel-Haltern, die ncch über andere Futtermittel verfügen, z. Die Flsischbemgsausweiskarte ist vorzulrgen. Adorf i. B., den 22. Oktober 19,8. Die Hochstmenxen zur Verfügung sbhen. ln der Umgebung herrkchende Grippe au;. Adorf, den 21. Oktober 1918. Die auf kommenden Mittwoch festgesetzte Sprechstunde in der Säugl i»gS fürsorge- und Mütterberatungsstelle fallt nut Wäscht aus die auch hier uni Jungrind: (unter 2 Jahre) oder 1 Kolb über 3 Monate: 12 Zentner Fultetstroh einschließlich Krasistcoh und a. für Heu: Pferde u d Zugochsen, Grohnnder, Esel und Maulesel, Jungvieh und Kälber über 3 Monate und Ziegen und Schafe mengen sind für die Heeresverwaltung und die kriegswichtigen Betriebe scherzustellen. Es wird ausdrücklich daraus hmgewieicn, daß nach den bestehenden Bestimmungen sämtliches Heu und Stroh sür den Kommunawerband beschlagnahmt ist und nur gegen Bezugsscheine an anbeie Viehbesitzer abgegeben werden darf. liefert worden. Adorf, den 19. Oktober 1918. ß der Geschäftsstelle, von den Austrägern des s Blattes, sowie von allen Kaiserlichen Host- t anstaltsn und Postboten angenommen " Ohne Rückhalt tnnd Hinterhalt hat die deutsche Regierung gesprochen. Selbst die ausgesprochensten Friedensfeinde werden tzugeben, daß sie bis an die Grenze des Möglichen gegangen ist, um vor aller- Welt ihr «Bekenntnis zur Beendigung des Bvlkerhasses zu dokumentieren. Gewiß Wird >es auch Stimmen geben, die meinen. Mrd: 12 6 Broßiind: 20 11 7 1 Für den Kommunaloerband: Der Aml-Hauptmanst. zum Verkaufe. Der Verkauf erfolgt nur an solche Personen, die den Bezug durch Anmeldemarke 61 bis 65 angemeldet haben und durch den Händler, bei dem die Anmeldung erfolgt ist. Der Lag des Verkaufs wird von der Ortsbehörde bekanntgegsben. Oelsnitz i. B., 21. Oktober 1918. Für den Kommunalverband: Der Amtshauptmann Anzeigen von hierund aus dem Amtsgerichts- bszirk Adorf werden mit10 Pfg-, von auswärts mit 18 Pfg. die 5 mal gespaltene Grundzeile oder deren Daum berechnet und bis Mittags 11 Ahr für den nächstfolgenden Tag erbeten Reklamen dis Seils 30 Pfg. Tageblatt für Adorf und das obere Vogtland Willigkeit erklärt, die fraglichen Einzelfälle von einer neutralen Kommission untersuchen zu lassen. Die deutsche Regierung ist in dem Bestreben, ihren ehr lichen Friedenswillen zu dokumentieren, sogar so weit gegangen» daß sie die wichtigste Waffe der Seekriegsführung, den unbeschränkten U-Boot-Krieg, aufhören lassen und zum Kreuzerkrieg werden lassen will. Wenn wir damit England gegenüber ein Mittel aus der Hand geben, das ihm unleugbar ans Herz ging, so dürfen wir von der Unparteiligkeit Wilsons als Weltenschiedsrichter wohl erwarten, daß er sich nun- auch einmal die andere Seite der Medaille betrachtet, die englische Blockade, die den Zweck verfolgt, unserem gesamten Volke das Schicksal des Hungertodes zu be reiten. Wenn für den U-Bootkrieg keine geschriebenen 'internationalen Regeln bestanden, so war die Blockade- gegen Frauen und Kinder gerichtet, völkerrechtlich ge- ächtet, sie war klar und zweifelsfrei verboten. Auch die Frage nach der Legitimation des deut schen Friedensangebots erfährt eine deutliche Antwort. Hinter der Rote steht die deutsche Regierung, hinter Der Unterricht in der allgemeinen Fortbildungsschule erleidet durch die Krankheit unter de Vürgerschülern keine Unterbrechung. Adorf, den 22. Oktober 1918. Schuldirektor Grießbach. die militärische iSi.llung hätte uns nicht ge nötigt, dieses Maß von Entgegenkommen zu beweisen, denn Wilson «habe seine Forderungen von der ersten zur zweiten iNote verschärft und werde aus unserer Antwort nur Schwäche herau »lesen. Ob diese Befürch tung berechtigt «ist, wird die Zukunft lehren. Tie Deutsche Regierung kann für uns in alle Ewigkeit das gute Gewissen, Treu und Glauben an das Gute auch beim Gegner beanspruchen. Wenn daher die Friedenshoffnungen Wider Erwarten zu Grabe ge tragen werden sollten, dann wird sie in dem deut schen Volke eine moralische und sittliche Grundlage haben, aus der die Kräfte der Unwiderstehlichkeit und der Unbesiegbarkeit erwachsen. ?. L Die Deutsche Antwort an Mison. Die deutsche Antwort auf die amerikanische Note vom 14. d. Mts. lautet wie folgt: Amtlich. Berlin, den 21. Oktober. Tie Deutsche Regierung ist bei der Annahme des Vorschlags zur Räumung der besetzten Gebiete davon ausgegangen, daß das Verfahren bei dieser Räumung und die Bedingungen des Waffenstillstandes der Be urteilung militärischer Ratgeber zu überlassen seien, und daß das gegenwärtige Kräfteverhältnis an den Fronten den Abmachungen zu Grunde zu legen ist, die es sichern und verbürgen. Tie Deutsche Regierung gibt dem Präsidenten anheim, zur Regelung der Einzeb heften eine Gelegenheit zu schaffen. Sie vertraut darauf, daß der Präsident der Vereinigten Staaten keine Forderung gutheißen wird, die mit der Ehre des Deutschen Volkes und mit der Anbahnung eines Friedens derGerechtigkeit unvereinbar stin würde. r . Stadt. Freibank, MM » MM RWM UW MWUlk! mit Gültigkeit vom 28. 10 — 3 11. Verkaufstage: Mittwoch, den 23. 10., Donnerstag, den 24. 10. und Freita den 25. 10 abends 6 — 7 Uhr. Verkaufspreis: 70 Pfg. das Pfund. Anmeldungen sind zu Beginn der festgesetzten Verkaufszeiten in der Boltze wache unter Abgabe der Fleischmarken zu bewirken. Unsere Antwort an Wilson. Einschränkung des „uneingeschränkten" U-Bootkriegeges. Die deutsche Antwort an Wilson ist in der Sonn tag Nacht durch Vermittlung der schweizerischen Ge saudisch ast abgegangen und wenige Stunden später der Oefsentlichreit übergeben worden. Ihr Text ist entsprechend der Tatsache, daß auf die Rückfragen des Präsidenten eingegangen werden mußte, umfangreicher als die erste Friedensnote: die Verant wortliche Unterschrift gab wieder der Staatssekretär des Auswärtigen. Rein formell betrachtet, zeigt die Antwort eine feste, würdige Sprache. Verschiedene Kreise haben aus der Hinausschiebung Ler Antwort schließen wollen, daß der Text durch in zwischen eingetrc'ene politische Ereignisse einen Stich MS Unterwürfige bekommen könnte. Das ist nicht der Gall. Es ist die Spracht eines Volkes, das den Ariedou wünscht, aber nicht um jeden Preis. Wir geben klare Antwort aus Wilsons Fragen und an ihm ist es jetzt, ebenso klar zu unseren Worten Stellung zu nehmen. In der Räumnngssrage erklären wir uns bereit, über Einzelfragen eine Erörterung stattfinden zu lassen, dabei an die so oft von ihm selbst betonte Gerech- kigkeitsliebe Wilsons appellierend, dahin, daß Deine Bedingungen gestellt werden, die die Ehre des deutschen Volkes, verletzen. . , Aie schärfsten Worte in Wilsons Note gelten den angeblichen Grausamkeiten von Angehörigen des Heeres und der Flotte. Dieser allgemeine Vorwurf, der durch «nichts erwiesen ist, wird zurückaewiesen und die Bereit MM« I» W M M » M AW. Infolge des ungünstigen Ausfalles der diesjährigen Heuernte und der immerhin nicht genügenden Ernte an Stroh müßen, um den Heerrsbedais decken zu können, die in den Bekanntmachungen des Kommunelverbandes vom 23. Juli 1918 — 2414 Lr. — und 25. Juli 1918 2380 a Lr. — zur Velsütterung belassenen Heu- und Strohmengen herabgesetzt werden. Die zu verbrauchenden Höchstmengen betragen jährlich: Adorfer Grenzbot (früher: Der Grenzbote) j nähme des den Sonn- undFeisrtagen folgenden r Tages und kostet vierteljährlich, vorausbozahl- ! bar, 2 - 10 Pfg. Bestellungen werden in Kartoffelerzeuger, die Ländeskaitofselkaiten beliefert haben, werden hierdurk veranlaßt, den mit * versehenen Teil dieser Karte bis spätestens Sonnabend, den 26. ds. Mts., in den Vormittagsstunden an uns abzuliefern. Die Kommissionsgebühr von 20 Pf für den Zentner ist dabei mit zu entrichten. Adorf, den 22. Oktober 1918. StÜdt. LebeNSMittelaMt „ Streuiftoh, Mittwoch, den 23. ds. Mts.» abends ab 6 Uhr MÄ IM WkH »MW. Cabliau ohne Kopf 1,60 Mark das Pfund, Verteilung von Zwiebeln, Kunsthonig und Grieß Diese Woche gelangt aus Warenmarke Nr. 62 der roten Marken V« Pfund Kunsthonig, /r „ Zwiebeln und der grünen Marken Vs Pfund Grieß k. für Stroh: Zentner Fultcrstroh einschließlich Kraststcoh und „ Streustroh, (über 2 Jahre): 25 Zentner Futlerstroh einschließlich Kraftjtroh und 8 „ Strahstreu, 0,80 „