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4*4 s in thö. »rftn mer- : ha« erge» bis- auch ogar ! sie, Daß falls we- aben ^ben. hat t die über über richt, Daß nicht ganz fllich jeder pa§- hrci^ ettti' uzen die chaf- t <t-' und unr -den. , da- rint« ,ben, e l r r a g e Belehrung zur und Unterhaltung. Nr. Dresden, den 5. Aug. rgrch- 36» Wirkungen des langen Glucks auf das Me n sch en ge m u th. Zn Bezug auf das unglänz ende Enden Bon aparte'S. Welt legte Befremdung an den Tag, als Bonaparte, von dem man, in den Zeiten, wo ihm alles gelang, vermulhete: dereinsiiges Unglück würde seinen ehernen Sinn nur mehr noch stahlen, stillem Genius hdhern Aufflug, neue Schnell- ^raft geben, in k'ontMiiedlean eine so kleinliche schwache zeigte. Sie ist auch an einem Charakter wie der seinige lange sich dar that, empörend, und des Spottgelächters, das so vielfach darob er- töme, würdig. Die,moralische Entschuldigung, mir der Einige ihn noch zu vertheidigen suchten: eis scy es Standhaftigkeit, auch den tiefsten Fall ans ehemaligen Höhen tragen zu können, spricht die Ueberzeugung nicht an. Wer so hoch leuchtete, smkt am anständigsten mit seiner Glücksfonne zu gleich ; wir meinen hier freiwillig umarmten Tod. Em Untergehn in abgeschiednes dunkles Pürger- lehen entstellt selbst die alte Laufbahn, welche Macht, Gewalt und Thatenglanz bezeichneten. Uns ist als hätten wir em Meteor gesehen, das uns lange ein Korner bedünkle, am Ende sep es aber doch nur eine Sternschnuppe gewesen, die sich m einen Sumpf verloren. Wie erklärt sich jedoch eine Erscheinung, auf die wohl Niemand vorbereitet war ? Ein Französischer Schriftsteller (der schon voe^ des Corsen Geburt auftrat) sagt vom Gluck fol gendes : „Das Glück ist nicht als Glück gefährlich, sondern — weil es die Seele an eine gewisse Zu versicht gewöhnt, und ihr die Anlage giebt, durch das erste Unglück niedergeworfen zu werden. Es löscht allmählig im Herzen des Menschen Festigkeit und Standhaftigkeit aus, und flößt ihm jene Ei telkeit, eine tödtliche unheilbare Krankheit ein, die uns in Ansehung unserer selbst, rrnd anderer be trügt. Es erzeugt den Eigendünkel, der die Natur der Gegenstände ändert, und leget dem, den es beherrscht, Fallstricke. Ein abwechselndes Unglück ist den Menscken weit erträglicher, es lehrt ihn, sich selbst zu erkennen, in sich selbst seine Zuflucht zu suchen, es entdeckt ihm in kurzer Zeit das, was er unter der Beständigkeit der Ereignisse und der Dauer glücklicher Erfolge, nie erkannt haben wür de. " Diese Bemerkung paßt genau auf Napoleon Bonaparte. Ihn hat auch das Glück durch zei tige, ausschweifende, lange dauernde Schmeiche leien berückt, hat ihn unfähig gemacht, bösen Schicksalen kräftig zu stehen. Kein Beispiel ist in der Geschichte aufzufinden/ daß irgend einem Menschensohne so viel, und so schnell gelungen wäre. Es gab altrömische Kaiser, die auch aus dem Staube zum Thron beruftn wurden, aber ih nen begegnete von Außen kein Widerstand. Wer