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Wetter s Grenzbote Postscheck-Konto Leipzig Nr. 373 69 Stodtbank Adorf i. V. 118 ZWbM und Anzeiger Gegr. 1834 / Ruf 222 Postschließfach Nr. 5 für Adorf (Vogtl ), Bad Elster, Radiumbad Brambach, Arnsgrün, Bergen, Freiberg, Ober- und Antergettengrü«, Hermsgrün, Iugelsburg, Lenbetha, Mühlhausen, Rebersreuth, Remtengrün, Schönberg, Siebenbrunn, Sohl, Wohlbach «nd das übrige obere Vogtland. Unterhaltsame Sonntagsbeilage / Landwirtschaftliche Beilage für Hof, Land und Garten. Der „Adorser Grenzbote" ist das zur Veröffentlichung der amtlichen Bekanntmachungen der Amtshauptmannschaft Oelsnitz i. V. und des Stadtrates zu Adorf i. V. behördlicher seits bestimmte Blatt; außerdem enthält der „Adorser Grenzbote" auch amtliche Bekanntmachungen des Finanzamts Adorf i. V., des Amtsgerichts und des Gerichtsvollziehers zu Adorf i. V. und anderer Behörden. Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Bezugspreis halbmonatlich 1.20 RM. «inschl. Trägerlohn. Im Falle höherer Gewalt oder sonstiger irgendwelcher Störungen des Betriebes oder der Vcförderungscinrichtungen hat der Bezieher kein Recht auf Lieferung oder Nachlieferung der Zeitung oder Rückzahlung des Bezugspreises. Mr Rückgabe eingesandter Beiträgt jeder Art keine Verbindlichkeit. Anzeigenpreis: laut aufliegender Preisliste Nr. 5 (Millimeter 6 Pfg.). Anzeigen-Annahme für die jeweils erscheinende Nummer bis vormittag 10 Uhr. Fern mündliche Anzcigenaufgabe schließt jedes Einspruchsrecht aus. Mr. 101 Festtag, Lssr 2. Mai 1041 IO?» ZaheH. Msere Gemeinschaft immer enger Der 1. Mai im zweiten Kriegsjahr. Obwohl cs gilt, alle Kräfte der Heimat znsammenzufasscm um den Krieg siegreich zu beenden und es unsern Kämpfern «, der Front gleich zu tun, ist auch in diesen, Jahr der 1. Mai Äs Nationaler Feiertag des deutschen Boltes beibchaltcn worden. Offizielle Feierlichkeiten fanden niäp statt, auch die Beflaggung, wie sie sonst an diesem Feiertag des deutschen Bölkes üblich ist, und die Ausschmückung der Gebäude war unterblieben. DaS deutsche Volk beging den 1. Mai in, Ge denken an die kämpfende Front und mit dem Gelöbnis, nicht müde zu werden in der Arbeit, bis der Sieg errungen ist, um «n Front und Heimat gemeinsam kämpfen wollen. AlAM Dr. Leys Reichsorganisationsleiter Dr Ley hatte einen Aufruf znm 1. Mai erlassen, in dem er aus die Pflicht hinwies, in der Heimat nicht weniger treu zu arbeiten wie die kämpfende Front, die in beispiellosem Heroismus Volk und Reich beschütze. Der Tag, der die ganze schaffende deutsche Nation vereint, müsse »ms mit dem Blick aus die kämpfende Front verpflichten, unsere Demein schäft immer enger zu schließen, die Lei- siungen immer mehr zu steigern und nicht müde zu werden, denn nicht nur in unserem Glauben, sondern auch m unserer Arbeit liege eine der Voraussetzungen zu unserem Tieg. „Die Soldaten unserer tapferen herrlichen Wehrmacht Müssen cs wissen", so heißt es in dem Aufruf wörtlich: „Hinter «ncn stehen der deutsche Arbeiter und der deutsche Bauer in ainer unerschütterlichen Front von zahllosen Männern und Frauen. Sie werden dafür sorgen, daß unser Volk das tägliche Brot erhält, seine Soldaten aber die Waffen, deren sie be nötigen, um die Heimat zu schützen." Dr. Ley schloß seinen Aufruf mit der Versicherung: „Uns:r Motzer gemeinsamer Feind wird fallen! Der deutsche nalional- ftzialistische Staat der schassenden Arbeit ahcr wird leben!" RMeMrWs 48. GevurtslW Der Führer stattete dem Reichsminister des Auswärti gen von Ribbentrop einen Besuch ab, um ihm persön- kich seine Glückwünsche zum 48. Geburtstag ansznsprechen. „Ser bisher schlimmste Angriff" Bericht eines amerikanischen Korrespondenten über den Luft angriff auf Plymouth. Unter der fast ganzseitigen Ucbcrschrift „Plymouth in Trümmern" bringt „New Uork Journal American" einen Be- eicht eines United Prcß-Korrespondcntcn, der den letzten An griff auf diese Kriegshasenstadt als den bisher schlimmsten schildert. Die Zahl der Opfer wachse ständig. Die Schäden in folge der fünf letzten Angriffe seien unvergleichlich groß Der Berichterstatter bestätigt dann, daß die deutsche Luftwaffe eS auf die kriegswichtigen Anlagen in Plymouth abgesehen Hal. Die Bevölkerung der betroffenen Stadtteile sei in die Moore von Devonshire ausgewandert. Sie habe leine Heime mehr. Auch Lord und Lady Astor befänden sich allnächtlich außerhalb von Plymouth Ihr Haus sei unbewohnbar. Die Deutschen wollten anscheinend die Hafenan lagen von der Land karte verschwinden lassen. „Mit noch tstökerer Freude als m DirMirüM" Eine bezeichnende Aeußerung zu dem lächerlichen Versuch, die feige Flucht der Briten aus Griechenland zu verherrlichen, »esert ein englischer Offizier, der im Londoner Nachrichtendienst «. a. erklärte, „die britischen Soldaten hätten diesmal die ret tenden Schiffe mit noch größerer Freude begrüßt als seinerzeit ,n Dünkirchen". Ens!Ms letztes Aufgebot Jüdische Armee unter „Oberst" Mendelssohn. Der Vorsitzende der Neuen Ziouisten-Gesellschaft Amerikas, „Oberst" Mendelssohn, veröffentlichte, wie „Herald Tribune" meldet, ein Schreiben an Churchill, in dem dieser er sucht wird, die Bildung einer jüdischen Armee unter eigener Flagge gutzuheißen Bislang sei den Juden das Recht abgesprochen worden, so heißt es in dem Schreiben, unter eigener Führung zu kämpfen. Wenn dieses weiter ge schähe, so sei die Verweigerung in den Augen aller freien Völker „verhängnisvoll für die Ehre des britischen Empires". Zweifellos hat der Zionisten-Oberst den größten Wert auf die Veröffentlichung dieses Schreibens gelegt, um den Grieche», Australiern, Neuseeländern, deren Söhne jetzt für die jüdisch plutokratischcn Interessen ihr Blut lassen mutzlen, wenigstens so etwas wie Kampfbereitschaft vorzutäuschen. Reklame ist um die zu gründende Armee Israels schon seiner zeit in Frankreich genug gemacht worden. An der Front hat man selbstverständlich noch keinen jüdischen Soldaten gesehen. ZWMgMLll'ftttMMgW W MWW Wie aus Jerusalem gemeldet wird, planen die briti- fchen Militärbehörden Zwangsrekrittierungen unter der jüdi schen Eimvohnerschast Palästinas, nachdem die Ausrufe zum freiwilligen Dienst in der britischen Nah-Ostarmee ohne den gewünschten Erfolg geblieben sind. Außerdem erwägt man. »itter der arabischen Bevölkerung Palästinas Zwangsrekrntie- mngen zum Arbeitsdienst hinter der britischen Frönt vorzn- nehmen. SMMMiMN für den Endsieg Rudolf Hetz eröffnet den 5. Leistungskampf der deutschen Betriebe. Der Leistungswettkampf der deutschen Betriebe Hai ein neues Jahr friedlichen Kampfes hinter sich. Schon am vergangenen Wochenende wurde in den einzelnen Gauen den Gaudivlom- trägern ihre Urkunden ausgehändigt, die ein bleibendes Doku ment sür die hingebungsvolle und rastlose Arbeit der Heimai sind. Am Nationalen Feiertag des deutschen Volkes wurden nun aus einer feierliche» Tagung der Reichsarbeitskammer in einem Augsburger Werk vom Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Hetz, und Reichsorganisaiionsletter Dr. Ley die besten Betriebe dieses friedlichen Wettstreites der Arbeit verkündet, denen der Führer selbst Vie Auszeichnung „Nationalsozialistischer Musterbetrieb" verliehe» Hai Ihre Bedeutung erhielt diese große Rcichsveranstattung vcs 1. Mai durch die Verkündung der Ernennung von Reichs lriter Amann, Reichsminister Ohnesorge nnd Prok Messerschmitt zu „Pionieren der Arbeit" Gleichzeitig verkündete der Stellvertreter des Führers namens des Führers den ö. Leistungskampf der deutschen Betriebe für das Jahr 1941/42. DWplin, Einsatz und ZukammemMtt Die Werkhalle des Augsburger Werkes boi ein festliches Bild und war zu einem würdigen Feierraum ausgestaltel Außer zahlreichen führenden Männern aus Parlci. Swai, Wehrmacht und Wirtschaft waren die Mitglieder der Reichs arbeitskammer sowie die Betriebssührer und Belriebsob- männer der RS.-Musterbetriebe versammelt. Als Vertreter des Beaustragteu für den Leistungskamps der deuischc» Be triebe legte Rcichshauptstellenleitcr Schröder eine» Necheri- schaftsberichi über den Leistungskampf 194N/4I ab. in dein er mitteilte, daß sich die Teilnahme von 27V 000 Belieben im dritten Leistungskampf auf fast.300000 Beiriede gestrigen habe Höchste Arbeitsdisziplin, also höchster Einsatz, beste Zusam menarbeit und damit höchstmögliche Leistung sei das besondere Wesen der Kriegsaufgabe des Leistungskampfes. An Zahlen beispielen zeigte der Redner, welche Leistungshöhe »nie.' gleichzeitig ständiger Verringerung der Kranken- und Unfall ziffern erreicht worden sei. Die Ergebnisse seien der beste Be weis dafür, daß alle kommenden Probleme aus dem gleichen Wege gelöst werde», aus dem die bisherigen Leistungssteige rungen erzielt wurden. Der Redner erwähnte die besonderen Schwierigkeiten im Kriege, wie z. B. den lagermäßigen Einsatz von Millionen Schaffender, die Beschafft»^ des Ersatzes für die zum Frontdienst Einberufenen und die zur Verfügung stellung ausreichender Kräfte für zahlreiche neue Betriebe. Er zollte der Leistung der Frauen besonderes Lob, für deren erfolgreiche Arbeit eine sorgfältige und verständnisvolle Be treuung maßgebend sei. Ncichshauptstcllenlcitcr Schröder teilte zum Schluß mit, daß im Arbeitsjahr 1941/42 insgesamt 419 Betriebe dir Goldene Fahne tragen Gleichzeitig werden 3577 mit dem Lcistnngsabzeichcn ausgezeichnete Betriebe und rund 7000 Gandiplombctriebe als Vorbild nationalsozialistischer Arbeits- anfsasftmg die Kerntruppe des neue« LcistungskampscS bilden Die Ansprache des Stellvertreters des Führers Dann nahm der Stellvertreter des Führers, Reichsminister RudolsHeß, das Wort. Unter Hinweis auf die Verleihung der Goldenen Fahne an vorbildliche deutsche Betriebe, betonte Rudolf Heß, daß wie im soldatischen Leben auch in der Arbeit die Goldene Fahne alle zu neuer Tat verpflichte; denn sie sei Ehre und Verpflichtung zugleich. Er sprach seine Anerkennung über die weitere Steigerung der Leistungen aus und dankte besonders den Frauen sür ihre große Hilfe und innere Be teiligung an der Schaffung eines sozialen und tatenfrohen Geistes Den Beiriede» aber, die in irgendeiner Form für den Bedarf der deutschen Wehrmacht schassen, werde es der schönste Tank sein, das Vertrauen des deutschen Soldaten in die Was sen und das Material erworben zu habe», das sie ihm liesec- ten. Wenn einmal die Geschichte dieses Krieges geschrieben werde, dann müsse außer dei genialen Führung und dem heroischen Einsatz der Soldaten auch der Frauen und Männer gedacht werden, die die Wassen schufen, die sich in den eisigen Regionen des hohen Nordens ebenso bewährt haben wie in dem heißen Wüsienstaub Nordaftikas. in den Stürmen des Atlantik, wie in den Luftschlachten im Sommer und im Winter und gegen jeden Feind. Und wenn der deutsche Arbeiter sich den Unterschied in den Verlusten aus beiden Seiten vor Augen halte, dann könne er glücklich sein, sich sagen zu können, auch seine Arbeit habe dazu beigetragen, daß diese Verluste so ge ring seien. Wenn der deutsche Soldai die Einzigartigkeit sei ner Massen und seines Materials der unermüdlichen Anstren gung Adolf Hillers zu danken habe, so verdanke er die blei bende Zuverlässigkeit und Güte den deutschen Schassenden. Die große Anzahl deutscher Musterbetriebe sei der Erfolg vor bildliche» Einsatzes der Persönlichkeit für die Idee des nationalsozialistischen Betriebes und der nationalsozialistischen Betriebsge- meinschaft. Nicht die Organisationsform sei das Entschei dende, entscheidend sei die Persönlichkeit des Betriebssührers und des Arbeiters. Für solche hervorragenden Männer der Wirtschaft habe der Führer die Auszeichnung „Pionier der Arbeit" und das Ehrenzeichen dazu in Gold gestiftet. Dann verkündete Rudolf Heß die Ernennung des Reichs leiters sür die Presse, Max Amann, des Reichspostmini- stcrs Dr. Wilhelm Ohnesorge und des Flugzeugkon strukteurs Professor Dr. Messerschmitt zu Pionieren der Arbeit. Die Verdienste der Pioniere der Arbeit Rudolf Hetz wandte sich dann im einzelnen an die neu ernannten Pioniere der Arbeit. Reichsleiter Amann habe aus kleinsten Anfängen heraus die Hauptzeitung der Bewe gung zum größten Blatt Deutschlands und zugleich den mit ihr verbundenen Verlag zum größte» Unternehmen seiner Art entwickelt. Ihm sei es wesentlich zu danken, wenn heute dem nationalsozialistischen Deutschland in seiner Presse ein wich tiges Kampfmittel uneingeschränkt zur Verfügung stehe, das seinen Teil beigetragen habe und laufend beitrage zum Sieg. Sie, Parteigenosse OHnesorge, haben schon im Welt krieg außergewöhnliche Leistungen aus ihrem Arbeitsgebiet der Nachrichtenmittel vollbracht, die kein Geringerer als General Ludendorfs besonders hoch eingeschätzt hat. Dem nationalsozia listischen Deutschland haben Sie gedient in einem Ausmaß, wie es heute der Oeffenilichkeit noch gar nicht gejagt werden kann. Ihnen ist es vor allem zu verdanken, wenn unsere Luftwaffe aus dem Gebiet der vrahtlosen Navigation einen unabsehbaren Vorsprung vor dem Gegner hat. Darüber hinaus leiten Cie >eit vielen Jahren im nationalsozialistischen Staat den riesigen Ar beitsorganismus der Reichspost, der im Kriege eine ungewöhn liche Bewährungsprobe ablegte. Sie. Parteigenosse Professor Dr. Messerschmitt, sind der Konstrukieur der besten Jagdflugzeuge und Zerstörer der Welt. Ihrer genialen Konstruktkion ist es zu danken, daß Deutsch lands Luftwaffe auch auf dem Gebiet des Iagdfluqwesens seine heutige unbestrittene Ueberlegenhett über seine Gegner besitzt. Mit seinem Glückwunsch an die „Pioniere der Arbeit" ver band Rudols Heß zugleich die Glückwünsche an die mit der Goldenen Fahne ausgezeichneten Betriebe. „Ich rose Sie auf zu neuer Tat und verkünde hiermit namens des Führers den Beginn des fünften Lcistunyskampfes der deutschen Betriebe für das Jahr 1941/42. Ich bin überzeugt, dah auch bis zum nächsten 1. Mai die Erfolge dieses Leistungs kampfes nicht geringer sein werden. Wir gehen der militärischen Entscheidung entgegen, und für Sie vollbringt auch die deutsche Wirtschaft ihre Höchstleistung." Während noch der Beifall der Tausende den Worten des Stellvertreters des Führers dankte, überreichten Rudolf Heß und Dr. Ley den drei „Pionieren der Arbeit" das vom Füh rer gestiftete Ehrenzeichen in Gold. Unter Trommelwirbel und den Klängen des Liedes „Brüder in Zechen und Gruben" dankten dann Rudols Heß und Dr. Ley den Betriebsführern und Obmännern der neu ausgezeichneten Musterbetriebe durch Handschlag für ihre Leistungen und überreichten ihnen die Stiftungsurkunden. Dank Dr. Leys Dann dankte Dr. Ley in einer kurzen Schlußansprachc allen deutschen Männern und Frauen aus der Wirtschaft, dem Handel, der Industrie und dem Handwerk, die um den edel sten Preis kämpften, als mustergültige Betriebsgemeinschaft anerkannt zu wereu. Aber auch in dieser Stunde, so rief Dr. Ley abschließend aus, wollen wir daran denken, daß alles', was wir sind und haben, wir nur einem Manne verdanken, der Deutschland aus Schmach und Not hcrausgeführt hat zum Licht, der uns den Glauben und damit die Kraft zum Sieg gab: Adolf Hitler. Ihm gilt in dieser Stunde unser Gruß! An das begeistert aufgenommene Sieg-Heil schloß sich der Gesang der Lieder der Nation, der eine eindrucksvolle Feier be endete, die dem nationalen Feiertag des deutschen Volkes im zweiten Kriegslahr das Gepräge gab. SsrEtzremMW „PjMer ber Arbeit" Das vom Führer im August 1940 gestiftete Ehrenzeichen „Pionier der Arbeit" wird auf Vorschlag des Retchsorgnisa- tionsleiteis der NSDAP, und Leiters der Deutschen Arbeitsfront durch den Führer verliehen. Nach den Worten des Reichsorgani sationsleiters Dr. Ley ist diese Auszeichnung die Krönung vss Leistungssystems, das zu höchsten Leistungen in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht führen soll. Es ist die höchste Auszeichnung, die auf diesem Gebiet im nationalsozialistischen Staat errungen werden kann. Sie wird verliehen an die Leistungsbesten aus den Reihen der Betriebssührer und Betriebsobmänner von nationalsozialistischen Musterbetrieben. Außerdem kann die Aus zeichnung verliehen werden an Männer, die in der Gestaltung des deutschen Arbeitslebens einmalige Leistungen vollbracht haben. , Das Ehrenzeichen zu dieser Auszeichnung zeigt in einem stehenden Oval, dessen Rand ein goldener Lorbeerkranz bildet, vor einem roten Emaille-Hintergrund auf dem Goldenen DAF.- Rad mit weißer Emaille-Einlage den goldenen Hoheitsadler. Es wird auf der linken Brustseite getragen. Reichsletter Amann Max Amann Reichsleiter für die Presse, ^-Obergruppen führer wurde geboren am 24. November 1891. In derselben Kompanie des Regiments List in dem Adols Hiller Melde gänger war. stand auch der Münchener Max Amann als Offi ziersstellvertreter. Er wurde erster Geschäftsführer der Partei. In seinem Werk „Mein Kampf" hat der Führer selbst dieser Tätigkeit Amanns ein dauerndes Denkmal gesetzt. Die Teilnahme am Münchener Aufstand brachte Amann sechs Monate Untersuchungshaft und viereinhalb Monate Fe stungshaft in Landsberg ein Als sich ihm im März 1924 die Pforten der Festung öffneten, begann er. obwohl die Partei verboten war sich sofort wieder aktiv zu betätigen Stolz konnte Max Amann dem Führer am 20. Dezember 1925 im Eber-Verlag ein kleines, aber festgefügtes Bollwerk übergeben, von dessen Plattform aus Adolf Hitler sofort aufs neue seinen Kamps be ginnen konnte. Als Reichsleiter kür die Presse und Vorsitzender