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No LS2 01» ^»otirtoLtsu« «r»odOl»v» l»»»«r 8oLL- u. tLsslled 7 lILr sür »»Lt«prv1« visr^^Lki'I. 3^t lL»srtio»8t>str»x für äon K»iu»vi»sr?6tit-8p»Itrsi!s11 K ut» o »«zsvdüdr p. Iussr»t 20^ U«t,üür kür briskUcüs krä» S^vdr »1i^»»sQÜu 1u«ur»t» ÜLÜ»Q »*eü tu äs» ^doll<^8 »usru^sdsllüov V1»n» ^»5n»üws. Donnerstag, den 10. Juni MutzmrHAmMen. 188«. HIs »I» «Uä dsd»LLls» ^n- no»«s»buro»ll» »sdmvll, od»< I'rsissrlieüuotl, In8«r»t« kär äi» »tt»ulLvnvr -I»skrwbt«L« sat- l.'oi.'vu üsq^I. äis Hsri> li l'swp«. i» ttsotrvu ((ryx-d^itL), XiUo^« in I^d»u, lüptiitseü in 8odirt»'i»- "»lüs, Uilbsvr in >Vsi«subvrK, l>or>»^ in Lt»sr»b»ek, Hudr in koui^»iu bsi Ostritr, K. N ti-mEsr in Ob»r-O'uLL»r»äort, ä. O'. Usiurs in 0n»sM»lä», A. v l.iuäsLLu i» ?n1»nilL unä 6. R. VVisüvmLlln i. KstodsLd»ed v.0 . Bersr-uungS-latt -er Kreishautztmannschaft Bantzen zugleich als Confistorialbehörde -er O-erlaufitz. Amtsblatt der Amtshauptmannschaften Bautzen und Löbau, des Landgerichts Bautzen und der Amtsgerichte Bautzen, Schirgiswalde, Herrnhut, Bernstadt, Ostritz und Reichenau, des Hauptsteueramtes Bautzen, ingleichen der Stadträthe zu Bautzen und Bernstadt, sowie der Stadtgemeinderäthr zu Ostritz, Schirgiswalde und Wetßmberg. Organ der Handels und Gewerbekammer zu Zittau. Bekanntmachung. In Gemäßheit dkr Bestimmungen in 8 17 Abs. 8 der Gesetzes, das Volksschulwesen bstr., vom 26. April 1873, in Verbindung mit 8 15 der durch Verordnung vom 1. November 1877 veröffentlichten Prüfungsordnung für Lehrer und Lehrerinnen an Volksschulen, ist bis aus Weiteres -um Commissar sür die WaD>fäbt»kett»-Vrüsun>en am Seminar ju Löbau der Bejirksschulinspector Schulrath «rullich in Löbau ernannt worden. Dresden, am 2. Juni 1880. Ministerium des Cultus und öffentlichen Unterrichts. von «erber. Götz. Bekanntmachung. Der CommunicationSweg Schirgiswalda-Crostau bej Callenberg wird wegen Umbaues desselben vom 10. dieses MonatS an bis auf Weiteres für den Fährverkehr gesperrt. Letzterer hat sich während des Neubaues der Schleuße an der Flurgren-e von Schirgiswalda aus der Chaussee über Kirschau ju bewegen, wogegen derselbe nach Beendigung des fraglichen Schleußenbaues bi- jur gänjlichen Fertigstellung des Weges über Altcallenberg passiren kann. Bautzen, am 7. Juni 1880. Die Königliche Amtshauptmannschaft. von Salza. Otto. Bekanntmachung. Bei dem unterjeichneten Amtsgerichte soll demnächst eine größere Quantität (ungefähr 100 bis 110 Centn«) kassirter Acten zum Verkauf gelangen. Kauflustige werden ersucht, bezügliche Offerten unter Angabe des zu gewährenden Kaufpreises bis zum 20. laufenden Monats anher gelangen zu lassen. Königliches Amtsgericht Bautzen, am 7. Juni 1880. Meusel. Mstr. Erledigt ist die Kirchschulstelle zu tztrotzschöuau Collator: daS König!. Ministerium des Cultus und öffentlichen Unterricht-. DaS Einkommen der Stelle wird bis zum Eintritt der neuen Organisation des dortigen Schul wesen- außer der freien Amtswohnung mit Garten 1080 für den Schuldienst und 6 0 für den Kirchen dienst betragen. Auf die Zeit nach erfolgter Neuorganisation, deren Bestimmungen sich der künftige Kirch schullehrer -u unterwerfen haben wird, werden für den Anfang mindestens 1525 sür Schul- und Kirchen dienst zusammen zugesichert, wozu noch Alterszulagen bis zur Gehallshvhe von 1875 außer freier Amt-. Wohnung und Gartengenuß kommen werden. Gesuche mit den gesetzlichen Beilagen sind bis zum 26. Juni d. I. an den Unterzeichneten einzureichtn. Zittau, den 25. Mai 1880. Der Königliche BezirkSschulinspector. Pros. Michael. Fiskalische Kirschenverpachtung. Der diesjährige Fruchtbestand der auf der 2. Abtheilung der Löbau-RieSkyer Chaussee anstehenden ttirschbäume soll . . ... . Mittwoch, de» 16. Juni o. v., Vormittags 1« Uhr im Gasthose zur Weintraube iu Kittlitz öffentlich an den Meistbietenden gegen sofortige baare Bezahlung und unter den vor Beginn der Licitation bekannt zu gebenden Bedingungen verpachtet werden. Löbau, den 5. Juni 1880 Königliche Chaussee-Jnspection. Königliche Bauverwalterei. Lehmann. «»tat. 1l. öffentliche Sitzung des Stadtverordneten Collegiums Freitag, -e« 11. Juni d. I., Nachmittag 4 Uhr. Tagesordnung: Rathsdecrete 1) wegen der Gewölbe-Vermiethun, an Drechsler Pfeiffer; 2) we,en künftiger Handhabung bei der Schulgelder-Erhebung (aä 1 und 2 Ref. Herr Schottin); 3) wegen einer baulichen Veränderung an der Rosenpforle; 4) wegen Ausdehnung des Schleußen-BaueS m der Rosengaffe, Steinstraßc nach der Neugaffe; 5) wegen Feststellung der Bahnhofstraßen-Fluchtlinie (uä 3, 4, a Ref. Herr Fabian); 6) wegen des Areal-Berkaufs an Grundst -Besitzer Vogt; 7) wegen Verpachtung von Feld «rund- stucken (aü 6 und 7 Ref. Herr Thiel); 8) wegen Verkaufs von Bauareal an Banqmer Hevdemann; 9) wegen Ueberlragung von Kosten bei der Wasserleitung (aä 8 und 9 Ref. Herr Weigang); 10) wegen des diesseitigen Antrags zur Beschleunigung des Echleußen-Baues am Ziegelwall; 11) wegen einer Erwerbung für das städt. Allerthums Museum auS den Mitteln der 0r. Stiebcr'schen Slrfiun, (»ä 10 und 11 Res. Herr Reiche); 12) wegen Verzichtes auf eine Rückforderung bei der Gasanstalts-Rechnung (Ref. Herr Schmidt); Rechnungs-Sachen — zur Beschlußfassung. Raths-Deccete wegen Abhaltung der JahreS-Versammlun- des Gustav-Adolph-Vereins und wegen einer Eingabe in der Stadtbad-Angelegenheit — zur Kennlnißnahme. Bautzen, am 9 Juni 1880. Der Stadtverordneten-Vorsteher. Reinhardt I. Argyll, die Aufhebung des englischen Postamts in Kon ¬ verschärft; das Streben, eine Mittelpartei zu bilden, sei sowohl im Abgeordnetenhause als im Herreuhause gänz lich erfolglos gewesen. Dazu komme noch, daß in Folge de» faktischen Nichtvorhandenseins eines Finanzministers das Cabinet gehindert sei, irgend eine Action zu unter- Scssion stattfindcude Berathung für wünschenSwerth erklärt, damit die Wohlthatcn einzelner Abänderungen schon bei schoben und statt dessen die rasche Fertigstellung der zwei bereits im Bau begriffenen Schiffe „Ajax" und „Aga- memnon" angeordnet habe, welche bis Ende Decbr. 1881, sichert, daß, wenn nicht alle Anzeichen trügen, Graf Taaffe dazu schreiten werde, ein Beomtcn-Ministerium zu bilden und auf den parlamentarischen Charakter seines Cabinets gänzlich zu verzichten. Pesth, 8. Juni. Dec Wehrausschuß beschloß, die Berathung des Gesetzentwurfs, betr. die Revision des als vollständig gescheitert zu betrachten sei. Die politischen! frage Lord Stanley's erklärte gestern der Herzog von und namentlich die nationalen Gegensätze unter den Par- Aeußerung Thuengen's, daß die Beamten alle Schuld an clericalcn Deputirten und in Philippeville, Arlon und der schlimmen modernen Gesetzgebung trügen und erhob Nivelles die bisherigen liberalen Deputirten wicdcrgewählt. ferner dagegen Einspruch, daß der abwesende Finanz- In Brüssel ging die von der liberalen Association auf- minister aggressiv in die DiScussion gezogen werde. Der gestellte Candidatenliste mit einer Majorität von 5400 Minister des Innern verließ hierauf die Versammlung. Stimmen durch. In den Wahlbezirken Dinant, Malines, Zum nächsten Versammlungsort wurde Speyer gewählt. Dixmude und Furnes wurden die katholischen Candidaten Wehraesetzes, bis zur Herbstsession zu vertagen., . i. « m ° cm- L 'l. . n c c. Z I nähme des Baues von zwei neuen Panzerschiffen ver- Der Munster Szende hatte eine noch im Laufe der jetzigen' " -- - « budget machte der ParlamentSsecretair der Admiralität, Lefövre, die Mittheilung, daß die Regierung die Jnangriff- Telegraphische Correspondenz. München, 8. Juni. Der diesseitige Gesandte in Berlin, v. Rudhardt, wurde gestern von dem Könige auf Schloß Berg in Audienz empfangen. Rudhardt wird sich in den nächsten Togen nach Italien begeben. Würzburg, 8. Juni. In der heutigen Schluß sitzung der Wanderversammlung der bayerischen Land- wirthe, welcher Prinz Ludwig beiwohnte, sprach Thuengen- Roßbach gegen die neuen directen Steuerreformentwürfe des Finanzministers v. Riedel. Die Versammlung nahm! hierauf einen Antrag Thuengen's gegen die Reform entwürfe an und setzte eine Commission ein zur Ausarbeit ung von Detailvorschlägen. Die Commission besteht auS Thuengen, Baron Lcrchenfeld und vr. Buhl. Der Mi nister des Innern, v. Pfeufer, protestirte gegen die Unterhaus. Vou Seiten der Regierung wurde angekündigt, daß in der nächsten Session die Abschaffung der Prügelstrafe beim Heere und bei der Flotte beantragt werden solle. Bei der Specialdebatte über das Marinc- ung aussehe, in Afghanistan zurückzulassen, wenn sich das Hauptcorps der englischen Truppen zurückziehe. Die Negier ung hoffe, daß Letzteres im kommenden Herbste werde ge schehen können. Unterhandlungen zu diesem Behufe seien im Gange. Was Kandahar anbctreffe, so habe das zurück- Wien, 8. Juni. (Boh.) Gestern überreichte der wicdcrgewählt; in Namur trug der katholische Candidat deutsche Botschafter Prinz Reuß hier die Einladung zu den Sieg davon, im Ucbrigen sind daselbst noch drei der Conferenz, die in Berlin am 16. Juni eröffnet Stichwahlen nothwcndig. In Antwerpen ging die von Wird. Oesterreich wird vertreten werden durch den der katholischen Partei ausgestellte Candidatenliste mit 200 Grafen Szechenyi, den Generalkonsul Zwiedinek und! Stimmen Majorität durch. In Brügge wurde ein! mit den Stämmen zu vermnden. Das zweite Ziel der Re den Generalstabsobcrst Ripp. katholischer Candidat gewählt, außerdem wurden noch zwei s gierung bestehe darin, Etwas, was wie eine stabile Regier- Wien, 8. Juni. Die „Deutsche Ztg." schreibt- Stichwahlen erforderlich. (S. auch unter „Belgien".) Die Cabinetskrisis ist in diesem Augenblicke derart Paris, 8. Juni. (H. T. B.) Anläßlich der gestern acut geworden, daß ihre Lösung nur als die Frage für den Prinzen Louis Napoleon abgchaltenenTrauer- einer ganz kurzen Zeit angesehen werden kann. Die messe kam es vor der Kirche zu Ruhestörungen. Es Minister Horst, Korb und Stremayr werden entweder wurden acht Verhaftungen vorgenommen, jedoch wurden unmittelbar nach der Rückkehr des Kaisers, oder spätestens sämmtliche Verhaftete bis auf einen, welcher Ausländer unmittelbar nach Schluß der Landtags-Session aus dem sein soll, sofort wieder entlassen. Cabinet scheiden. Diese Wendung ist darauf zurückzu-s Paris, 8. Juni. (N.-Z.) Die Niederlage Blan ¬ der nächsten Aushebung zur Geltung kämen , ^is zum 1. März 1882 vollendet sein werde. In SN Ks e 'm "s""!' l b" e a l! Beantwortung einer Anfrage Bartlctt's erklärte Unter- der Consul Michell in Philippopel habe m Virton und Neufchatcan zwei Sitze gewonnen. In Bastoane Marcbe und Louvain wurden die bisherigen aus Gesundheitsrücksichten emen Urlaub gewünscht und -oapogne, Marche und Louvam wurden di^^ ^ord Hartington erklärte, die dem neuen Vicekönig von Indien, Lord Ripon, erteilten Instructionen seien außerordentlich voll ständig, eine Veröffentlichung derselben sei aber unmöglich. Die Regierung verfolge zwei Ziele; ihr erstes sei, die gegen wärtigen militairischcn Operationen zu beendigen. So lange das Verbleiben englischer Truppen in Afghanistan nothwcndig sei, müßten die Vorräthc und die Verbindungen für die Armee gesichert werden; die erste Aufgabe Lord Ripon's sei aber, die räumliche Ausdehnung der Operationen bald möglichst zu beschränken und außerhalb der von den eng lischen Truppen besetzten Positionen alle Zusammenstöße getretene Cabinet diese Frage dahin geregelt, daß Kandahar von Afghanistan getrennt und daß eine unabhängige Ne gierung unter britischem Schutze errichtet werden solle. Er habe kürzlich erklärt, daß alle die Ebre des Landes verpslich- »i -,-o w c .tenden Engagements respectirt werden müßten und könne führen, daß die genannten Minister ihr WeitcrverbleibenIffUl s in Lyon hat ersichtlich allgemeine BefriedigunglaucMbljcklich nicht sagen, daß ein anderes Arrangement jetzt im Cabinet von der Aufnahme von Männern in dasselbe erregt; namentlich in officicllen Kreisen, wo man aller-! möglich sei und, selbst wenn es möglich wäre, als erwünscht abhängig gemacht haben, welche das Ministerium der dings schon seit mehreren Tagen eines günstigen Resultates anacsc^ werden würde. Allein die Regierung betrachte linken Seite des Abgeordnetenhauses wieder näher zu sicher gewesen sein will. Die Organe dcr ComnmnardS ^oer als günstig, noch als Vortheilhaft irgend ein Arrange- bnngm Mm. In d°m Mmitt.Ib°r nach Ehm AL Dm des ReichSrathes stattgehabten Mmisterrathe wurde näm-I jeder Wahl Blangiu oder einen anderen ungesetzlichen iPj^ömb werde die Frage von diesem Gesichtspunkte aus lich von den drei genannten Ministern geltend gemacht, I Kandidaten aufstellen zu wollen. I einer weiteren Prüfung unterziehen. Dasscloe gelte von den daß der vom Grafen Taaffe aufgestellte Coalitionsgedankel London, 8. Juni. Oberhaus. Auf eine An-sw Folge des Vertrages von Gundamuk besetzten Stellungen nts nnUNnninn IN bcirnckUi-n k<-> D)ii> Nntii7c<4>pi7 «-sesZirts noNi-rTi 1»>1- der Grenze. Die Negierung sei nicht überzeugt, daß yie Stärke der Grenze dadurch vermehrt werde, auch scheine es, teien des Parlaments seien nicht abgeschwächt worden, l stantinopel sei unter den obwaltenden Umständen unthun-l!wppcVherbcÄ sondern hätten sich im Gegentheil in bedenklichster Weise lich. Von Lord Granville wurde in Beantwortung würde. Der Vicckönig werde den besten militairischcn Rath ... gerichteter Anfragen bemerkt, die Pforte über die militairische Frage erhalten und unabhängig nach habe außer 61000 der letzte« Februarcoupons von den l^m Nathe handeln, er werde die Frage, ob die Stellungen garantirten Anleihen die Auslagen für Zinsen entrichtet. nach den politischen und m "i-, ci s- < "L. suttlitairischen Gesichtspunkten erwägen und werde sich nicht P zweckmäßigste sein werde, um die von der bloßen Thatsache beeinflussen lassen, daß das durch . ... . , pünktliche Zahlung dcr fälligen Betrage dcr Anleihen den Vertrag von Gundamuk Erworbene besetzt bleiben müsse. nehmen und die notwendigsten Vorarbeiten sür den Wieder- Seitens der Pforte zu sichern, könne er im Augenblick Der Vertrag von Gundamuk müsse als ein solcher betrachtet Zusammentritt des ReichSrathS zu beginnen. Man ver-I nicht sagen. s werden, der zu bestehen aufgehört habe.