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Sonnabenä, tten 10. Jebruai- ISick 12. Zahrgaug Slc. A4 »pfg. Vit Ser poildkst-ltt unS r a»g«t>l>tt vNrteljüdrtich r.Is - monatlich 7» pfg. durch öcn cltragrr sr«> tu» Hou» »trrtc». Itch r i>r mr., monoritch s« pfg. I »<nt tttg.t» >n Len Mlttag»s!un- . mir fiuonahmc von Sonn-IMS . _ un» >u-"a«b°n°u"n,^°w>° «prrchgun-r -rr- Rköaktion mit stusnohmr der Sonntage nachmittags 4-S Uhr. — Telegrnnim-Mrrsse r Tageblatt fiursrzgtbltge. Zrr.tspttchik -S. : !-ostü»s>uiirn »n» Sricftrl'or- zür unverlangt eingescinüte Nlanuskrivte kann Gewähr nicht geleistet lveräen. >M7N Seft.llunnrn entgegen. " " " ftuer Tageblatt WW Myti-rr Mr -as EsZsebirge ! mit öer wöchentlichen Ünterhaltungsbeilaße: Mner Sonntagsblatt. MWUAH t-t-»Sn» l«»dor Ig. Schwebens MsOge a.K MilfsK. Starke Angriffe im Vesten abgeschlagen. — Flugplätze bei OLrukirchen unü ltoxibe mit Somben erfolgreich beworfen. — Kelns Seschlagnnhme öeutscher Schiffe in Amerika. MMeus AnjVlirillv!l' au Amrikll. Svenska Telegram Bhran meldet: Die Note, Kel che der schwedische Minister des Aeußeren dem Gesand- wn der Vereinigten Staaten, Nelson Morris, in Bean.t- wurlung des Vorschlages des Presidenten Wirso-» an -A Zentralen übergeben hat, bat folgenden Wortlaut: Indem ich Bezug nehme aus Ihren Bries vom ö. Februar, durch den Sie der königlichen Regier.u^g die 'Ansicht des Präsidenten Wilson mitgetellt gaben, das, eS im Interesse des Friedens angezAgt sei, au- Anlass der neuen See sperre, die pon der deutschen Negierung erklärt worden ist, eine der Haltung der Bereinigten Staaten von Amerika ähnliche Haltung «fnzunehmLN, habe ich die Ehre. Ihnen folgendes zur Kenntnis zu bringen: Die Politik, welche die Negierung oeö' Kö- nigS während des Krieges besvlgt har, ist streng unpar teiische Neutralität. Die königliche Regierung Hal al- eS ihr mögliche getan, um treu alle Pflichten zu er- srillen, die ihr oiew Politik auferlegt und hat gleim zeitig, soweit möglich, die Rechts geltend gemacht, die daraus abzuleiten sind. Um ein praktische-) Ergebnis zu erzielen, hat die königliche Negierung, die Prinz!- stielt des Völkerrechts aufrechtsrhaltrnd, sich mehrmals rn die neutralen Macht", gewandt, um zu einem Zusam menarbeiten zu dem genannte!! Zweck zu gelangen. Ins besondere hat die Regierung nicht unterlassen, der Re gierung ker Bereinigten Staaten Vorschläge zu diesem chvecke zu unterbreiten. Mit Bedauern hat die Negie rung des Königs sestgesrellt, daß die Interessen der Ver- inizten Staaten ihnen nicht erlaubt haben, sich ihren Borschlägen anzuschlietzen. Die so von der Negierung des Königs gemachten Vorschläge haben zu einem Sy stem von gemeinsamen Maßnahmen zwischen Schweden, chänemaei und Norwegen gegenüber den beiden krieg- Ühren'oeu Parteien geführt. In der Politik, welche Lis Negierung des Königs zur Aufrechterhaltung ib.sr Nen- ralital und zur ..Sicherung der legitimen Rechte des lwlides beiolgt, ist die Regierung de- König?, die ein wrz Hal für die unbeschreiblichen Leiden, tste von Tag u Lag grausamer aus der ganzen Menschheit losten, be- cit. jede sich da: bietende Gelegenheit zu «rg reisen. um ur Herbeiführung eines nahen, dauernden Friedens eizurragen. Sie hat sich daher beeilt, sich der edlen initiative des Präsidenten anzuschlietzen, zu dein Zweck ie Möglichkeiten zur Herbeiführung von Verhandlun gen zwischen den Kriegführenden zu prüfen. Der Bor- chlag, welcher den Gegenstand des gegenwärtigen Schrtst- rechsels bildet, gibt als Ziel Vie Abkürzung der Usbel des Krieges an. Aber die Regierung der Vereinigten Staaten hat als Mittel, zu diesem' Ziele zu kommen, ein Verfahren gewählt, welches durchaus im Gegen,äh .!! den Grundsätzen steht, welche bis zur gegenwärtigen Stunde die Politik der königlichen Negierung geleitet Halen. Die Regierung des Königs, die sich stütz: ans die Meinung der Nation, wie sie durch die mnstimnstgei! Resolutionen ihrer Vertreter dargetan wurden, will in sstlkunjt, wie in der Vergangenheit den Weg der Neu tralität und Unparteilichkeit gegenüber d-rr bchöen krieg führenden Parteien weiter verfolgen und wird nur dann chn zu verlassen geneigt sein, wenn die Lefensin rrechen des Landes und die Würde der Nation sie zwing.'«, Zwo Politik zu ändern. Wollen Sie usw. . . . (gez.) K. A. Wallend er g. SpöMiis iistü tler 8c!meix NiMvon «Ui Wstsost. (Meldung der Agence Havas.) DP Zeitungen mel- deu aus Madrid, daß der Minister des Aeußecen dem a'N'.w!5a«rischen Botschafter als Antwort an den Prä sidenten Wilson eine Abschrift der Antwort der spani schen Negierung an Deutschland überreicht und hiuzu- l.LsÜgt bube, Ls aaien kürruo keine andere Haltung ein- uehnlLu al- in der Antwort an die Millennächle angr- gebeu sei. Au.- Vern wird gemeldet: Nachdem der Bundes rat bereits am vergangenen Montag eine vorläufige Nutworr aus die Note des Präsidenten Wilson erteilt l tte, ha' heute der Bundesrät den endgültigen Wort- laut der Note an Amerika festgesetzt. In ihr werden die Gründe auseinandcrgesetzt, welche der Schweiz verbie ten, sich dem Vorgehen anzuschlietzen. Und aus der New- -ralität hcranszurreten. Ferner hat der Bundesrat den IW W l I! «,!»!!'! ! !' ' »IM l-H ff«' MMWeÜNGhMtWühMe (Arntlich.) Großes Hauptquartier, 10 Februar. Weßkicher K r i e g « s ch a u P i n tz. Bei der Heeresgruppe des Generols-l-rnn^chaUS Herzog Albrecht von Württepich-pg, an der Npern-Wydfeh«ete-Aront, d«i der Hleresgritppe Kruupriit^ Rupprecht, iin Ariois, sowie zwischen Anvre und -Zomme metzrsach gesteigerte Lärigkrit der artilleristische p Kräfte. Unter Feuerschutz stießen an viele« Steilen engli sche Erkundungstrupps, südlich von Saillh starke Adrei lungrn gegen unsere Stellungen vor. Sie wurden über all abgcwiefen. F-rsnt bis deutschen Dronbriirze«. Aus dc:n Oftuser der Maas setzte von Mittag an hejtkgec französisches Feuer ein. Durch unser Wirkung«-- schützen ist ein dicht vorbereiteter Ang'fts g g-n: Höhe > l>0 l unterdrückt worden. Auf dem östlichen Flußuser am Pfsfftr rücken schei» terts der Vorstoß einer feindlichen Kompagnie. Bei Baux (nördlich von ,St. Mihiel) drangt etnisr unserer Stoßtrupps in dl- französische!'. Linken und ver nichtete Unterstände mit ihrer Besatzung. westlicher K r i e « S s ch n u p l s tz. Front des Generalfeldmarichall» Prinz Leopold von Bayern. Nordwestlich von Stamslau brachte ein bestblsgs- mäst durchgesührtes llnrernekmen 17 Gefangene und drei Maschinengewehre. P.n Bei der ,crout Vc-: Generttlobcrsten eLr,Herzog stol«; und bei der Heeresgruppe vrS Sseneral'elvm-rrschMS v-m Mack-enfr» ist die Lage bei anhaltendem Frostwertcr unverändert. Blnzeovnislhe Fcont. Zwischen Wardar. und Toiran-See zeitweilig lEh- haste- Gesthütz- und Mineiöverserfeuer. Der e r st c (V c n c r n l g u « r t i c r in e i ft r i r. B> Lnl'l-!il>>nch. i!iI!i!biiIIiI!!!tzi!tziI!!i!!!!:i!!!IiIiHiII!!!tzIi!!itz!itziIitzIi!!!tz!!!tz!!!!tzItz!!!!!itz!Itz!!!tzI!i!tzII!iii!i!P Wortlaut der N-.te an Deutschänd ssstgesetzc, in welcher '>« der Lerschärsung der Unleckieeöovtsprrre die Stell-nrg der Schweiz u:.:,.'?.-io'su wird. Die Noten werden Heu.c ur B-ernn u.H Wastzinglon überreicht werden. Spanien uns der P?.tZäu. Aus Madrid wird gennude., dal vorgesteeu trotz vor «s-iederhoüen Be,-rech.rügen des Kü.-Zgi mit Rcmauonetz und trotz dauernder Sitzturgen de; Ministe-wateS der L'-or'.laur vor nach Berlin zu eut,en-eude.'.-Prvr:strrv'e noch lii.-w sestgestellk war. Z.n Arlfchluß hiern.c wird berichtet, daß der spanische Gesandte im Vatikan i:.i ».--'.nie von 2 i Stunden oreiw.al vvur Pas -st empsa-.grn nrurde. Eie spanische Regierung ü-souirnt Vie Lrätz-tlvic« Ltations». (Meldung des Renterschei: Büros.) Alle Stationen für drahtlose Telegrarhie in Spanten find unter Rrgi.- rungsausstcht gestellt worden. Zum AonAkr m-1 »lötlÄi' llüiV liüll Ür:> ürbtUch üLUlsco-amNUistgiSA cn tfe-.ie!l!!i'.L<!ik. Zur Rede Vonar LäwL im Unterhaus ist noch »a h- z'.rtragen: Vonar Läw laut am Schlüsse seinsr Liede kurz aus den Abbruch der Beziehungen zwischen den Ver einigten Staaten und Deut.'chlanü zu sprechen und sag.e, Wilson habe stets dag er Li^ N.utra-i'.ä: und den Frieden zu erhalten wünsche, zMr nicht unter al len Bedingungen, aber unter allen Bedingungen, denen, die Alliierten sich, anschltetzen könnten. Daß die Re ¬ gierung der Vereinrglen Staaten die Beziehungen zu Deutschland abgebrochen habe, sei an und. für sich da best« Zeugnis für die Gerechtigkeit der Sache der Entente uno jür die Methode durch welche die Feinde den Sieg zu erringen trachteten SchlietzGch zog Vonar Law einc« Vergleich zwischen der Lage Deiäschlands von heute und derjenigen Napmeons, der immer wieder Erststg gchaot habe, für den aber eine Zeit gekommen sei, wo das sitt liche Gefühl der ganzen Weck sich gegen ihn empört habe und er aus Em' i-c v^r-tri-wen worden sei. TaS sittliche Hesuhl niende sütz. heitt-c gegen EnglandÄ Feind uns da- Ergebnis- weroc- dusstcbc F-iu- Ancrri'a hbsst. dkß Tcutjchlanv aberulals na hgihf. Die United Preß meldet aus WaMngUm: Der «L- vruch der diploman'chen Br.zielmn.gen ändert daran nichts, v.itz die Regierrkug d. l Pereiniglen Staaten eS zum Ausdruck bringt, daß sie die UnGrhanolungen.mit Deutschland auch nicht durch Vermittelung Spaniens, S-chwvvenv oder anderer Neutra».«; wieder )U eröfinon wünscht In der Hoffnung, daß Deutschland sein Be dauern ausdrücken und möglicheew'eisL sein: Politik än dern werde, werde der Abbruch der Nrrwhungen völlig bestehen bleiben, bis Lentschland von selbst in der Frag» des U.-.BootMrges nachgebe. Was die Beschädigungen der meisten deutschen internlerrcn Schiffe durch die Be satzungen anbüwngr, so erkennt die Regierung da- Recht des demschl'N Kmnmondanten dazu an, falls die un brauchbar gemachten Schiffe die Schiffahrt nicht behin dern oder in Gefahr bringen. 1 Bernftorfss und HetmrPrstö. * Nach einer in Berlin eingstrosienen Nachricht WLd sich der kaiserlich« Bv-s-vafter Gras Bernstorfs mit dem diplomatischen und krmftUurlschen Personal am 13. i>. M. in Nrwdvrk auf den Tampst-r Friedrich Vill. der Sl'andinavienlinie enüchifsen. Der mnerikanische Bot- ichafter Gerard Mrd rnit dein Personal der Korschast Berlin in die;en Lagen vertanen. Freies Ge!til für Pcrnjtarss lMeldung des R> uteeschen Büros.) Amtlich wird be, kanntgegebeil, daß Großbritannien und Frankreich dem Grafen Vernstorsfünd seinem Personal freies Geleit ge währt haben. Amerika gestattet sie Bewaffnung Der Handelsschiffe Central News melden: Staatssekretär Lansing, Hal den amerikanischen Reedern mitgeteilt, daß Han delsschiffe Geschütze an Bord haben dürfen, um sich gegen UnterseebvoG zu verteidigen. Abgelei,»ter Amritck.ve.uch des Gr.'.sLu TarnowM. Der New-York Herold vom ö. Februar meldet, datz der österreichische Botschafter Gras LarnowStt im Staats, depar-.emcul erchien, um die Beglaubigung-schreiben der oste-reicht scheu Regierung einzuhäudigen; der Präsident Wilson weigerte sich jedoch, den Botschaster zu emp fangen. vei ärue bübische Lenst Übel .Lie ovi'Konr. Jeder die Aussprache, die der Annahme der Ent l-chlietzung über die Billigung der Wiljvnschen Politik v-oranging, meldet Reuter noch folgendes: Die Ent« fchlisßuug iruroe eiugebracht von dem Vorsitzenden des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, Grone. Ter Repurltkaner und Friedensfreund Works mißbilligt.' das Vorgehen des Präsidenten. Er erklärte, daß ' Politik Wilsons nicht neutral sei. S.ous trat ihw gegen, indem er russührte, eö sei gut, lvenn di cP atz re, daß dem Präsidemen stets dis Unterstütz: zruzen amerikanizchen Bolles fiter Fei, rveur» er , n rhal- der Schranken seiner verfassungsmäßigen bewege und als Wortführer der ganzen Nation an,. Lvdge, srüher einer der schärfsten Gegner des P. den.cn, bot dem Präsidenten seine ganze Unterstütz» a>. und fordert« seine Kollegen auf, das gleiche zu tu Auch, wenn Amerika autze--t)a!b des Krieges bleibe, st es fcbr wichtig, weit.: Li: We.r ersah:-, daß ganz Ämv» riku einig fei. D,e Lc-.wkraten Vardaman und vtrbd lchntcn es ab, der SntfchNeßung zuzustimmen. Der Ls, mokrat Pttttman fa«te. «in ähnlicher Fall w-.e der Fall