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Mzeiger für -as Erzgebirge M ... NvWhstß r,ch«»«r Xi»att. ii-SS7L'WKU »»«««» t— «rfthMnoiasWitf« km« « »«h, »Icht ,a«ijkt Lo»«bMmS* Mr mit f»o,a«h«, »r d.»»s» »rchm!»«,, 4-5 Uk» - r.l,gram»-si»r»ff«, La,.blatt st«»«zgrbirgr. rrmsd-ch« SS. -»» Lusx« fü» u«v»rlan-t ^ag.f.ntt, Manuskript« kann S««Shr nicht grlrlst.t w«r-«n. mam,napt«icht»Äuchl—»D»m ^uer Tageblatt Anzeiger für -as Erzgebirge 8NBS88S mit -er wöchentlichen Unterhaltungsbeilage: -wer Sonntagsblatt. 'uni 'e.-''tu»-.»«.- -. -- - - .. k,>,«r .<-.v fl '»ab«st«v,n, sowl« alle na» oetefiea.«« n,tz»«r »«flellunge« rolg«-»«. Sonnabenä» äen IS. Äanuar 1916 Nr. 11. 11. Jahrgang Der Krieg auf -em Dalkan. Zur Einnahme von Lettinje. - Ein weg zum Zrle-en für Nußlan-: Der Drang zum persischen Meer. — Zünf starke russische Angriffe an -er beßarabischen Zront abgeschlagen. — Vie Niesen-Seute von Gallipoli. — Einzug -er Dirken in Kermanschah in Persien. — Roosevelt Kau-i-at gegen Wilson. Ein Geburtstagserlaß -es Kaisers. Großes Hauptquartier, IS. Januarvorm. von von ein Ochsten Taten dieses Krieges und der Kriegs aller Zeiten. Weder steile, schneebedeckte Höhtzn, noch die Un» .vegsamkeit der Straßen und Pfade Haven ein unüber. Gründliches Hindernis avgeben können. Jede Aufgabe, >ie den tapferen Truppen gestellt wurde!, Haven sie ge löst, mochten die Anstrengungen und Entbehrungen noch p groß sein. Während die öfterreichischtzungarischcn Truppen ar der italienischen Grenze und in Wolhynien in unerrnM'-icher HingMnng einen un- erfchütterlichen Wall gegen allr mtt noch so großer zahlenmäßiger Uebermacht geMrfen Angriffe bilden, dringen ihre Kameraden in da- unk-esiegbare Monte- N Mio mit jedem T '.ge tiefer Zu und L^reitsn den Urd- verbände« vor TaS deutsche VoU beglückwünscht di« trerren Bundesgenosse» von ganzem Herzen zu den neuen großen Erfolgen, die weitere Schritt« zu dem ge meinsames? Ziele des Verbundes Deutschland—Oester- ceich^ilngarn Türkei- Bulgarien bedeuten. yialie« yat shttfc r«r Moneenegr» avgetehMl! Ein Leitartikel des Corrieve della Sera verteidigt sie Haltung der italienischen Regierung hinsichtlich Montenegros gegen Times und TemPA, sowie gegen ita lienische Blütter. Der Artikel! erkk« den Anschein, daß die Entente für Montenegro italienische Truppen verlangt habe, wo» Italien nicht italienischen Regierung an dem Tage da- Vertrauen hüten, durch ihre Kritiken der ausländischen Presse Nähe rung zu Hüben. In der Press« der Verbündeten Ita liens besiehe leider die Tendenz, Iurlien mit eingr ge wissen Leichtserttgleit MKunutten, hier oder dort zu intervenieren. Wenn dann Italien nicht daraus ein- gehe, so hör« >nan häufig Klagen, Italien wolle Mut- und Gnergieopser sparen. Es gehöre «in gut Teil -iaivi- tät dazu, daß Trupp«», die nicht direkt am Kampf« be teiligt seien, anderstvvhtn geschickt werde« könnten. Solch« Truppen gebe eS übrigen« in Frankreich und Rußland genug, besonders aber in Frankreich, wo Hun derttausend« von Engländern hinter der Kwnt liegen. (W. L. V.) Ein engttrcher pl-iett-rar Ml Sllechenllma. In Athen herrscht Aufregung Aber Gerüchte von einer drohenden B e s e tz u ng d «S Ha f« n S von Athen durch die Entente. Ta« Tolmrtker Blatt Freies Maze. Westlicher Kriegsschauplatz. Ruf -er Zront keine befon-eren Ereignisse. Ein nor-westllch von Alberte -urch Leutnant öölckr ad geschossenes fein-llches Zlug- zeug ging in -er englischen Linke nie-er un- wur-e von unserer Artillerie in Dran- geschossen. Gestllchrr Kriegsschauplatz. Sei -er Heeresgruppe -es Generals Linskngen scheiterten in Ser GegenS Tsch ernpe fwesilich -es Stprbogens) russischer Angriff vor -er Zront österreichisch ungarischer Truppen. Salkau-Krkegsfchauplatz. Nichts Neues. Gberste Heeresleitung. i , der amtliche striegrberlcdl von deute! Var vsrarlngrn in Montenegro. Cettinje in dm Händen unserer österreichischen Bunde-- genossen! Ts geht zu Ende mit Montenegro, gleichwie es mit Serbien bereit- zu Ende gegangen ist. König Nikita befindet sich angeblich auf der Flucht nachSkutari; später wird er sich vielleicht mit dem kranken Peter von^ Serbien in Saloniki vereinigen, um Zeuge der großen englisch-französischen Offensive zu sein, die, wie es heißt, - von dort aus in Szene gesetzt werden soll, vielleicht auch gehr er nach Nom, um seinen königlichen Schwiegersohn auzufeueru, etwas Ernstliches zur Rettung seines Thrones zu rnn. Es wird vergeblich sein. Für Montenegro wie für Serbien gibt es keine Rettung mehr. Allerdings ist der Feldzug gegen Montenegro noch nicht zu Ende, wenn auch sein Ausgang bereits entschiaden ist. Ein Teil deS^. Landes ist noch nicht unterworfen und e- sind noch mannig- l! fache erhebliche Schwierigkeiten zu überwinden. Durch dies Eroberung von Berane ist der Weg ins Innere insofern- frei geworden, als keine befestigten Plätze mehr hinderlich^ sind Dagegen bildet eine Reihe von Flüssen, wie die> Tara, Sera, Piwa und andere noch natürliche Hindernisse gegen einen Vormarsch nach dem Innern des Landes. Nach Ueberwindung der Tara dürfte den größten Wider stand der Fluß Seta bilden'. Er fließt von Norden nach Süden und beginnt ungefähr dort, wo der Duga-Paß endet. Dieser Teil des Landes, der Du^a-Paß, ist seiner seits durch mehrere Festungswerke geschützt. Es sind die Forts Slostuw, Nasdor und Bresjeka, am Ausgange des Passes und an seinem südlichsten Ende. Der Seta-Fluß, der von hier eine Sperre gegen einen von Osten oder Westen andringenden Feind bildet, ist in feinem nördlichsten Teil durch die starke Fes tung Nikschitz geschützt, die eine Fortsetzung der Fest ungssperre des Duga-PasseS bildet. Weiter nach Süden ind während des ganzen Verlaufes deS Seta-Fluffes be- estigte Werke angelegt, die in der Iestunx Sbusch, unge- ähr östlich von Eetttnje, einen starken und umfang reichen Stützpunkt Haven. Endlich ist dieser Festungswall quer durch Montenegro noch im Süden durch den Kovf- punkt Podgoritza gestützt, der seine Fortsetzung in den Befestigungswerken^zwischen Podgoritza und Skutari-SeeLSturz anS dieser Säule de? Bi'er findet. — Ueber die anderen Festungen Montenegro!» " ' - - -- - - — werden im Anschluß oaran einige Mitteilungen von Interesse sein: An der Nordgrenze, gegen die die öster reichische Offensive zuerst vorgetrageu wurde, finden wir nur wenige befestigt? Stellungen und Fortti, durch dir die ntenremgklnische Front gestützt wird. Der Grund für diese Ersehest' mg ist darin zu suchen, daß die gebirgige Beschaffenheit deS Geländes eine natürliche Festung dar stellt, zumal die montenegrinischen Soldaten an den Ge birgskampf von Jugend auf gewöhnt werden. Die öfter, reichische Offensive östlich Trebinje, südlich von Bilek- richtete sich bekanntlich gegen den Uber 1000 Meter hoben Jlino Brdo. Hier befand sich eine befestigte montenegrinische Stellung, die allerdings weniger durch Kunst als durchLhewiNigte. Lorrtere della Sera etMirt, daß er der Natur entstanden war. Außer diesem südlichsten Punkt italienischen Regierung an dem Tage da- Vertrauen der österreichischen Offensive wurde auch noch von entziehen müßte, an welchem er die UeVerzeugung W- Avtovaz aus der Angriff gegen montenegrinisches Land wönne, Vie Regierung wolle den Krieg aus di« Front vorgetragen. Die Offensive richtete sich hier gegen den Sttlsserjoch—Monfatvon« beschränken, well alsdann die obengenannten Duga-Paß. Eine befestigte Stellung. Regierung über ihr« Ausgabe «rne irrige Auffassung befindet sich westlich davon bei Renovaz Weiter Mich haben WÜrd«. Die italienischen Blütter sollten sich aber an der Grenze gegen Serbien befindet sich eine Reihe " ' " " " — Sperren, von denen die nördlichste Plewlje nt. An der Südgrenze finden wir westlich von Berane lyl Tale der Tara die Fort- von Kaloschin, allerdings noch ziemlich weit von der Grenze entfernt. Das bedeutendste mont-.negrtnstche Festungsstzsiem dagegen >esindet sich nördlich vom Skutari-See. Dir srordtzeutscho Allgemeine Aeitnng MM Wall »an Lettiuje. Die Nm-dd. Allg. Ztg. schreibt: Mt ivuchttgem Schlag« zertrümmert das üsterretchischmngarische Heer die militärische Macht Montenegro». Aus die Erstür mung des Lowtschen ist die Einnahme der Hauptstadt Montenegros gefolgt. Zugleich schreitet di« Umklam merung der w«ichenden montenegrinischen Streitkräfte von Nordostcn und Osten unaufhaltsam fort. Was die österreichisch-ungarischen Truppen in dem überaus schwie rigen Gelände geleistet haben, gehört zu de» herr- donien sagt, Griechenland kämpfe gegen die Errichtung des englischen Protektorates mit VenizeloS als Präsidenten. Aus Athen sind der englisch« Legationssekretär Garnett, der Linienschissskapitän Wells und der Oberingenieur Watson infolge der Enthüllungen der aufgefundenen Briefe plötzlich aÄgeveist. Ter griechische Protest wegen der Landung ans Korfu. Wie der Eorriere della Sera au» Athen meldet, er klärt die griechische Regierung, daß die Trup penlandung aus Korsu ohne ihr Wissen ausgeführt worden ist. Fünf Stunden vorher, nämlich am 10., abends 11 Uhr, erschien der sranztffische Gesandte bet Skuludis, um diesem mitzutellen, daß die Verbün deten beschlossen haben, «inen Dell der serbischen Sol- Ixrten nach Korsu zu bringen. Die griechische Regierung glaubt«, die Verbündeten würden eine Antwort ab warten. Statt dessen schifften die Franzosen in der gleichen Nacht ihre Truppen aus, nachdem sie eine Stunde vorher den griechischen Präfekten der JnsÄll durch den französischen Konsul hatten Wissel«, lassen, daß die Besetzung nur zeitweise, sein werde, um den serbischen Truppen eine Basis zu schaffen. Die griechische Regie- 'mng hat protestiert auf Grund des Bert rageS von i863, der die Abtretung der Ionischen Inseln an 'Kriechenland und die Neutralität von Korsu festsetzt. In ministeriellen Kreisen gLuM man, daß die Regie rung unter Protest der Gewalt nachgeben Werde, ohne deswegen ihre Politik zu ändern und die Neutra lität auszugeben. Korst» «W Sa-Wsanp. Di« Basier Nachrichten metden au» Rom: Die Blät ter deuten an, die Besetzung von Korin sei einFaustPfand für die Beibehaltung der,Neutralität Grie chenlands; andernfalls wird der Vertrag von 1863 über die Ionischen Inseln außer Kraft gesetzt und Gria- chenland verliere die Insel. Ter bulgarische Gesantte Hei Köniz Konstantin. Nach Meldungen aus Athen erschien der bulgarisch« Gesandte Passarow Lcirn Köllig Zlonstarttin in längerer Audienz. Dieser wird große Bedeutung betgs- messen, um so mehr, als außer »er nächsten Umgebung Mir Skuludis zugegen wkr. s Massen» Wird befestigt. Aus Albanien wird über Paris genreldet: Die Ve» proviantterung des serbischen Heeres nimmt «inen be- sriedigeuden Verlauf. 30 WO italienische Solda ten und die gleiche Anzahl AWanier sind damit be schäftigt, Walona zu befestigen und Brücken und Wege zu bauen. Täglich gehen Transportdampser mit serbi schen Soldaten nach Saloniki; im ganzen wurden ILO 000 Serben nach Saloniki gesandt. Essad Pascha Köatg von «Wanten? Der B. Z. zufolge wird aus Wien gemeldet: Ita lien verspricht Essad Pascha die Königskrone von Albanien sür seirie militärische Mithilfe. Die Türken tu Kermanschah eingerückt! Wie die Agentur Milli erfährt, sind die türkischen Truppen in Kermanschah (Persien) eingezogen. Sie wurden von der Bevölkerung mit Kundgebungen begrüßt (W. T. B.) (Kermanschah siegt S50 Kilometer nordöstlich Bagdad, etwa 200^Ktlometer südwestlich Hamadan.) 0rr verlurr der fnnryren am H«mmannrvel1erlr-pf. Eine aus Belfort kommende Persönlichkeit erklärte dem Genfer Korrespondenten der Neuen Zürcher Zei tung, die Verluste der Franzosen während der Kämpfe am Hartmannsweilerwpf seien sehr bedeutend ge wesen. Minde sten» 6000 Verwundet« seien hin ter die Front geschafft worden. Ta» Endergebnis» der Siegesanleihe. Finanzminister Ribot brachte in der Kammer einen Gesetzentwurf ein Wer di« Eröffnung eines Kredites zur Bezahlung der rückständigen Zinsen dcs ersten Quartals der neuen S Prozentigen Anleihe. Der Mottpenbericht des Gesetzentwurfes gibt auch die endgültig«» Er gebnisse der Anleihe bekannt. Danach wurden 15189 Millionen Francs Meichnet Da» einszahlte