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Seit einige; Leit hat ein dgsiger Grundbesitzer diese Versuche erneuert und m ei ner Tiefe von circa 28 Ellen unter einer Lehm-, Thon-, rochen Sand- und lattigm Bodenschicht eine Kohlenlage von t Eke TÜH ge» fundeu, die muchmaßlich ein« Fläche von 168—13V Ackern ««nimmt. Unter den Kohlen stieß man auf festen Sand, tvelcher, da nur ein kleiner Bohrer zur Verfügung war, das Fortarbeiten hinderte. Per betreffende Gutsbesitzer will sich jedoch einen größere« Bohrer ver schaffen, nnd seine Versuche, denen der beste Erfolg zu wünsche« ist, fortsetzen. — Die Saaten haben den Winter glücklich überstand« und berechtigen, wen« die nachfolgende Witkrung günstig sein sollte, zu den besten Hoffnungen, (Dr. I.) Mkünche«, 28. März. Ein Rescript der Regierung Lou 'Dberkäicrn „die Lotterie der europäischen Demokratie zu Gunsty, ihrer verbanntm Bürger betr.", macht sämmtliche DistrictSpolizeft behörden auf die im Betreff genannten Umtriebe aufmerksam und beauftragt dieselben, gegen die Thcilnehmer an dieser Lotterie und die Verbreiter der Loose nach Maaßgabe der Verordnung in Betreff des Verbotes des auswärtigen Lottospielcs gegebenen Falles «uver- züglich polizeiliche Untersuchung cinzuleitcn und durchzuführen; auch Hegen allenfallsige Comics zur Vermittlung des Absatzes der Loose soll nach dem Vereinsgesche eingeschritten und davon Anzeige an die Regierung gemacht werden. Rastatt, 27. März. Unter der österreichischen Besatzung sind feit Kurzem vier Selbstmorde vorgefallen. Ein Correspondent des „Schw. M." will sie besonders dem Heimweh und der daraus ent springenden melancholischen Stimmung der Soldaten slavischer Ab kunft zuschreiben. — An den hiesigen Festungsbauten wird jetzt wie der lebhafter gearbeitet. Basel, 26. März. Die „Schweiz. Nationalztg." macht da rauf aufmerksam, daß der Freiburger Jesuitenputsch won da und dort emgefadelt war; es scheine dies eine ausgemachte Sache zu fein. Die politische Constellation Europa s, das „Ueberallgewähren- lassen der jesuitischen Missionsprediger," die sich gegenwärtig unter sehr verschiedenm Trachten durch ganzDeutschland wie Heuschrecken schwärme verbreiten nnd ungehindert aller Orten vor den Augen .7 7 ' 7 "7 toriH-l-M der Regierung« öffentlich für ihr, Prosesyteuqustretey allcsdieses ist jetzt W lockend für di« mglkonttuMGegnerderSchMi- zer-Rpmblik und der dortigen Kreu»d«, de« römilchtp WpWyW- mLmus, als dafi fie nicht einem KtzmHtjgen M«e» HgphAMH wag« sollte«, «m -b««- ^n«wal« Weltkmd der Schweiz^ ba'kam- men zu Vnne^Ecfteulich ist es (sagt die „Schw.) Ratioualztg/^), daß die Freiburger Bewegung pur zwei Bezicken dieses Kan tons (Romont und Greyerz) äüsgmg,wö Dischof Mchnlley ionner noch Herr7rlUd Mkister sei, ein Bischof io partida» Läolimo. Der ganze^ übrige Kantoa fei ruhig gebliebem. Such vnwm die benach bart« Waadländer schon zur Hilfe bereit ; ebenso die Regierung zu -Reuenburg. Ma« ist mit der von der Freiburger Regierung gegen die Auftührer beobachteten Schonung ei«yerst«lden, trotzdem, daß diese schwarz auf weiß schon dw ^desstrafe gsgen etwa^ späastize. Gegner proclamirt hatten , und daß man mit Gewißheit voraussetzrn darf, sie hätten eS beim Proclämire«. gewiss nicht ge lassen. Nor-euuerrk«^ Ein im vorigen Jahre im Congresszu Washington berachenes und beschlossenes Gesetz, daS namentlich für sehr viele deutsche Familien ein bedeutendes Interesse hab« muß, ist in Deutschland bisjetzt so wenig beachtet worden/ daß es an der Zeit erscheint, die öffentliche Aufmerksamkeit «ff dasseW hinzuken- kcn. Es handelt sich um nichts Geringeres als um offene Erb-' schäften für Deutsche in Amerika. Bekanntlich bestand in dem letzt« Kriege der Univ« geg« Mejico fast die Hälft« der Unionstruppen aus Deutschen, und zuverlässige Angaben besagen, daß mehr als 6866 Deutsche auf amerikiunscher Seite geWebra sind, th«ls in den Schlachten, theils auf dem Marsche, thp'ls in den Lazaretheo. Der größt« Theil derselben war oh« Zweifel noch nicht lange genug in Amerika, um dort fest« Boden grstmAal zu hab« oder durch Famllkmbaude von den Wagnisse« eq«S Kriegs sich abhalten zu lass«; es ist daher mehr als wahrscheinlich, daß die Mehrzahl der Gefallenen in Amerika keine Verwalten hmter- läßt, ihr« etwanige Hinterlassenschaft also ihren Verwandt« in Deutschland zufallt. Das obenerwähnte Gesetz tnm fichert ausdrück lich dm Verwandt«, auch den im Auslande wohnenden, aller im mejicanischen Kriege gefallenen Soldaten die Auszahlung deS rück- stäudizr« Soldes die Gratifikationen .eines dreimonatliche» Soldes und ei« Landwarrant von 168 Acres zu. Dieser Laadwarraut ist eine Anweisung auf Regierung?- oder Eongreßkmd, welches bereits vermessen ist, und die Anweisung dieser Schenkung Hal den Werth eines Congreßkauftariss. Da die Regierung daS Congreßland «ich