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Frankenberger Tageblatt Anzeiger Bezirks Kreita«, »m 9. «ovemder LV17 7V Javr«ang L«0 de« (Siegel) Der Stadtrat. die Der Stadtrat. Frankenberg, den 6. November 1917. der die SS« Unter Nen Kuge« Ne; feinarr "es ein Mute. -schenke. da ä»r m Liu- lung. sss. «de >e« Ms. stelle ich er e Mrsl, Neil en - en Idiom-, «e i«n iS« 29 worden, datz sie ein gefährliches Spiel treiben und das ganze Wert der Einigung gefährden. Nachdem nun Graf Hertling dem Dr. Friedberg mitgeteilt hat, dah er dies« Forderung der von den Sozialdemokraten unkrstützten Fortschritt. MSI nt. L ». ll. erb. Waffe«, orzekan Part-, r. fortzewährt. . Frankenberg, am 8. November 1917. (Siegel) (Siegel) (Stmpl.) (Stmpl.) (Stmpl.) (Stmpl.) (Stmpl.) (Stmpl.) für äi, : Nvtor ulxtäu ,rn ä« Wdorx. P Hotel Die Entschließung über Gesuche um Erlab 'von Kirchensteuern ist mit Zustimmung Kirchenvorstandes dem unterzeichneten Stadtrat übertragen worden. 8 5 Diese Steuerordnung tritt am 1. Januar 1916 in Kraft. Frankenberg, den 1. Oktober 1916. ti-ti Co. es durch Urberspannung ihrer Forderungen jetzt hin gebracht dah die anderen, Parteien Bedenken Fortschrittler nicht "erfüllen könne, und Dr. Friedberg daraufhin r solche Politik Veiter mi^mpchen. Aua Kreisen di» llrbernahme des Bi-^Präsidium« abgalehnt hat, ist für Verkauf vo« Quark Freitag, den 9. d. M., von Vorm. 8 Ahr ab an die Bewohner de» 2. Brotkartenbezirks Nr. 1 bi» 359 bei Kerber und Schaarschmidt, de» 3. „ „ 1 „ 300 „ Sahm und Herold; Sonnabend, den 19. d. M., von Bor«. 8 Ahr an die Bewohner de, 1. Brottartenbezirk Nr. 1 bi» 399 bei Schaarschmidt und Jahn, 4. „ „ 429 „ 750 „ Fiedler, Leiteritz und Roth gegen 1. Abschnitt der Landes-Sperrkarte für November. Auf eine Marke entfällt V« Pfund Quark zum Preise von 60 Pfg. da» Pfund. Dl» Au»wel»karte ist vorzulegen. den 8. November 1917. Der Stadtrat zu Frankenberg, gez. vr. Irmer. Die Stadtverordneten zu Frankenberg, gez. o»- Bähr. Der Gemeinderat zu Dittersbach, gez. Lange, Gemeindevorstand. . Der Gemeinderat zu Gunnersdorf. gez. Bunge, Gemeindevorstand. Der Gememderat zu Hausdorf, gez. Fischer, Gemeindevorstand. Der Gemeinderat zu Mühlbach, gez. Kuhn, Gemeindevorstand. Der Gememderat zu Neudörfchen, gez. Münch, Gemeindevorstand. Las Rittergut Frankenberg, gez. Georg v. Sandersleben. Nachstehende Neuordnungen Uirch«stei>en>r»inmg für die Btadtgemei«»« Frankenberg. . Zur»DH«n, d« aus di- Siadtz-m-ink Kani-nb-m -nii-ll-ndm I-II» des Steu-rbe- Frankenberg wird Einkommensteuer in Höhe von 85 Prozent, Grun^ no^M^Vx^L^Fen« 7V- Prozent dieses Bedarfsanteils und Besttzwechselabgabe nach 0,25 Prozent des Grundstückswertes erhoben. 8 2. O „ Die Grundsteuer beträgt bis auf weiteres 1/11 vom Tausend des gemeinen Wettes der Grundstücke. - 8 3^ .Am übrigen finden, soweit angaUig, die Bestimmungen des Kirchensteuergesetze« und der Gemeindesteuerordnung für die Stadt Frankenberg Anwendung. 8 4 Diese Steuerordnung, tritt am 1. Januar 1916 in Kraft. Frankenberg, Dittersbach, Gunnersdorf, Hausdorf, Mühlbach, Neudörfchen, den 1. Oktober 1915. Zerschneiden von Tischzeugen verboten. An der beschlagnahmten Bett-, Haus- und Tischwäsche der Wäscheverleihgeschäfte, Hotel«, Gastwirtschaften und ähnlichen Gewerbe- und gemeinnützigen Betriebe dürfen Veränderungen nicht vorgenommen werden, die die einzelnen Gegenstände ihrem bestimmungsgemaßen Gebrauch Er dürfen somit auch Tisch- und Mundtücher nicht zerschnitten und zum Beispiel nicht zu Handtüchern oder Bettwäsche verarbeitet werden. „ Soweit in einem Betriebe entbehrliche Wäschestücke vorhanden sind,-ist es vaterländische Pflicht, sie an den amtlichen Einkäufer der Reichsbekleidungsstelle, Herrn Wolfgang Müller zu Berlin 7, Anter den Lintzen 40/41, frerwillig zum Ankauf anzubieten. Sie dienen dann insbesondere zur Herstellung dringendst benötigter Säuglingsbekleidung und -Wasche, sowie sonstiger bürgerlicher Befleidung. Amtsblatt für die König!. AmtsbMtmamischaft Flöha, das König!. Amtsgericht und den Stadttat zu Frankenberg „ - „ ..«-„nk-nbera l Sa. — Druck «ad Verlag von L. B. Roßberg in Frankenberg l. Sa. BeraMwortItcher Redakteur: Srnst Roßberg sen. in Franrenverg Die Weltkoalition, di« gegen Deutschland aufmarschiert ist, soll angeblich dazu dienen, den Kort des Militarismus zu reformieren und der Demokratie auch km Herzen Europas frei« Bahn zu schaffen. Wir haben es stets abgelehnt, uns von autzenher politische Freiheiten ins Haus tragen zu lassen; wir verzichten aus alles, was di« Herren Wilson und Lloyd George uns an Nolksrechten zu bringen oder zu erwerben beab sichtigen. Wir wollen, was die Ausgestaltung dis deutschen Michs betrifft, durchaus für uns selber sorgen, und wir sind Kewitz, datz es niemanden unter uns gibt, der hierin anderer Meinung wäre. Wir haben darum auch während alles Kupfer-Annahme Hierdurch wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, dah die Annahmestelle für Einrichtung», gegenstände au» Kupfer und Kupferleaierunaen (vgl. Bekanntmachung de» unterzeichneten Stadt- -rate» in Nr. 245 dieses Blattes) im Grundstück de» Herm Kaufmann Alfred Muller, Freiberaer Strahe 15 bis auf Weiteres jeden Montag in der Zett von nachmittag» 2 bt» 4 Ahr geöffnetgist^kb noch daraus hingewiesen, dah auch Eegenständ« au» Zinn mit angenommen werden. Der Uebernahmepreis beträgt für , Bierglas- und Bierkrugoeckel au» Zinn ... 8 Mark für dar bg Etz- und Trinkaerät« „ 6 „ ,, „ ,, andere Gegenstände „ „ .... 3 „ „ „ „ Altzinn 2 „ » » < Der Zuschlag von 1 M. für dq» dg wird für Gegenstände au» Kupfer und Kupferlegiemng , Vgl.'. Kircheufteuerorduuug für die Kirchgemeinde Frankenberg. 81. Der jährliche Steuerbedarf der Kirchgemeinde Frankenberg wird zu 4/5 auf die Stadtge- metnde Frankenberg und zu 1/5 auf die der Parochie angehörenden Landgemeinden und das Rittergut Frankenberg verteilt. - 8 2. „ Die Untervetteilung des 1/5 erfolgt je zu einem Drittel nach der Zahl der über 14 Jahre alten Einwohner des evangelisch-lutherischen Bekenntnisses, nach der Höhe der Staatsgrundsteuern der kuchensteuerpflichtigen Grundstücke und nach den bei Erhebung kirchlicher Einkommensteuer zu berücksichtigenden Aufkommen der Staatseinkommensteuer. 8 3. Die Verteilung gemätz 8 2 auf die Landgemeinden und das Rittergut wird von Gemeinde Muhlbach vorgenommen. ! ick tu»n wodurch una vom >enselben U8. rswahl, - kästen »m« luSivahl rnilllinli. N ackungen relLlage, st ,prt., r. 1«8»v. , Die unterzeichnete Kircheninsvektion hat die vorersichtliche Klrchensteuerordnung für Kirchgemeinde Frankenberg genehmigt. Di« Kirchensteuerordnung hat zugleich als kirchliches Ortsgesetz zu gelten. FI 8 hat, am 6. Oktober 1917. Die Kircheninspektton für Frankenberg. (Stmpl.) gez. vr. Edelmann. (Stmpl.) igez. Dinter. (Stmpl.) 2. B. gez. Nestler. »noarten dürsten. Andererseits freilich müssen wir uns darüber klar sein, datz es eine autzerordentsiche Schwächung unserer militärisch bewundernswert gefestigten Stellung bedeuten mutz, wenn wir unseren Feinden dauernd das Schauspiel innerer Zerklüftung und einer Ratlosigkeit, die an politischen Dilettan- Kchms gveüKt, bereiten. Insofern haben wir allerdings alle Ursache, davan M denken, datz die Augen des Feindes scharf Die MLdvs eiNgeMt sind, was «n Deutschland, in seinen Parka- ler hab«, Eten Md in den BeztehuttYM des Parlaments zur Re- glücklich l Mmny, tn Vieser RegiMW Mt und nicht zuletzt kn den trag.ns, Auszeichnung vö« Dienstboten Die diesjährigen Zinsen au» der Körner-, Emilie Gnauck- und Friedrich Schiebler-Stiftung für treue Dienstboten find an einen oder mehrere Dienstboten, welche in hiesiger Stadt in Diensten stehen, zu vergeben. „ Hierbei können nur solche Dienstboten berücksichtigt werden, welche ....... wenigstens sechs Jahre hintereinander bei einer und derselben Herrschaft treu, ehrlich, fleißig und zur vollständigen Zufriedenheit gedient, einen stillen, frommen und unbescholtenen Lebens wandel geführt haben und dies nach allgemeiner Wissenschaft, sowie durch klares und bestimmte» Zeugnis ihrer Dienstherrschaft unter Beglaubigung der Ortsobrigkeit nachzuweilen vermögen. Indem wir Dienstherrschaften und Dienstboten in hiesiger Stadt auf diese Bestimmung aufmerksam machen, bemerken wir, daß Anmeldungen von Dienstboten vorerwähnter Art bi« zum 24 November 1917 unter Beifügung der Dienstbücher schriftlich oder mündlich bei un» anzubringen sind. Verkauf von Notz fleisch Freitag, den 9. d». M».. von Vormittag 8 bl» 10 Ahr bei A. Köhler, Bergstraße, an die Bewohner de« 2. Brottartenbezirk» von Nr. 491 dl» 090. A«»wel»Iarten sind vorzulegen. Stadtrat Frankenberg, den 8. November 1917. - - Holzverskigerililg Ms Rossauer Staatssorslrevier. Galtwirtschaft zum „Amtshof" in Hainichen «>»I» IS. >017, >/,>L vn^e 16 h u. 1035 w. Stämme u. 58 h. u. 142 w. Klötzer von den Kahlschlägen in Abt. 3 u. 44 u. einzeln in Abt. 3. Kgl. Forstreoierverwaltung zu vberroffau u. Kgl. Forstrentamt Augustusburg. Bestellungen uns -aS Tageblatt (für da» Vierteljahr 2 M. 40 Pf., für den Monat 80 Pf.,) nehmen alle Ausgabestellen und Austräger in Stadt und Land, ebenso alle Postanstalten de» DdUtschm Reiche« jederzeit entgegen. die zuschauenden Feinde jedenfalls nicht wirken, wenn der innerpolltische Wirrwarr bei uns kein Ende zu nehmen scheint- Ohne Optimist zu sein, hätte man beinahe erwarten dürfen, datz di« Regierung HertAng gradliniger nach dem vorher mit den Parteien verabredeten Programm ihren Weg machen würde. Leider sind Ablenkungsversuche nicht erfolglos geblie ben, und so ist notwendig ein neuer Krisenzustand entständen. Das war überflüssig, und sollte sowohl wegen der Aussichts- .— — — losigkit all derartiger Störungsabsichten war auch wegen des d«sse», «as geschehen ist, um dem putschen Volke in höherem schädlichen Schauspiels, das wir den Feinden bereiten, nun Matz« als bisher politischen Einfluß zu sichern, niemals auch endlich von jedermann^ aber auch wirklich von jedermann, rück- nur einen Augenblick nach auhen hm geschielt, um zu erkunden, ! haltlos beachtet werden. Einmal müssen alle die Uebunaen ob wir nun etwa von unseren Feinden größeres Wohlwollen ein Ende haben, und es dünkt uns, datz die Stund- da lner ' ' das Ganze „Halt" geblasen werden mutz, geschlagen hat. Das deutsche Volk kann nicht nachlassen, alles zu tun, um auch di- letzten Hoffnungen des Feindes durch eine geschlossene innere Front auszulöschen. ' . Der Stadtrat. gez. or. Irmer. Bürgermeister. „ Die Stadtverordneten. (Siegel) gez. vr: Bähr. 472.0. Vorsteher. untvczeichnete Kircheninspettion hat die vorersichtliche Kirchensteuerordnung Mr bürgerliche Stadtgemeinde Frankenberg und zwar die darin enthaltenen Bestimmungen über die Befitzwechselabgabe auf Grund allgemeiner Ermächtigung des Evangelisch-lutherischen Landeskon- fistorium» genehmigt. Die Kirchensteuerordnung hat zugleich als kirchliches Ortsgesetz zu gelten. Flöha, den 30. August 1917. Di« Kircheninfpektton für Frankenberg. . (Stmpl.) gez. vr. Edelmann. (Stmpl.) gez. Dinter. (Stmpl.) gez. vr. Irmer. Kteisen, die zwar tn keiner Weise als entscheidende Stelle ge° der n«tionalliberal«u Reichstagsfraktton nannt werden können, die aber doch entscheidenden Einfluß ve- wird die folgende Auffassung über die augenblicklich» Lage «»sprachen und auch üben, vor sich geht. ! mitgeteilt: Die nationalliberale Reichstags-Fraktion ist b»- Erhaben, kraftvoll und siegeszuversichtlich kann es auf reit gewesen, zur Beseitigung des inneren Konfliktstoffe» ein zuschauenden Feinde jedenfalls mcht wirken, wenn der Ministerium des Burgfriedens mitzumachen. Als nun von dem Kaiser ein früherer Zentrumabgeordneter mit dem Reichs- - kangleramt betraut war, hat die nalionasttvera.e Fraktion zur Bedingung gemacht, datz ein Nationalliberaler das Bizeprcht- dium in Preutzen übernahm, damit Gewähr dafür geger.»n sei, ! datz kein« kulturfeindliche antitiberal« Politik in Preutzen getrie» j ben würde. Auch die Fortschrittler baden ihr« Zustimmung ! vom Eintritt eines ihrer Mitglieder in das preutzksche Mini- ! sterrum abhängig gemacht. Die Nationalliberalen haben diesen s Anspruch unterstützt, weil sie grundsätzlich der Auffassung wa- ! reu, datz keine Partei von der Mitverantwortung für dir Re- ! gierung ausgeschlossen sein sollt«, dk zur Mitarbeit bereit sei. Graf Hertling hat dann auch den Fortschrittlern einen Sitz im prcutzischen Ministerium zugesagt, die Fortschrtttler haben sich dann aber nachträglich nicht für befriedigt ertlärt, sondern haben danlber hinaus noch verlangt, datz aus ihren Rechen auch ein Vizekanzler im Reiche gestellt werde. Sie sind damals bereits von nationalliberaler Seite darauf aufmerksam gemacht