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M- I»7. 01» »vLutrsusr k1»eüriokt«Q« «r»od»1voll (»us»vr8ouQ- u. I-'vsl- t»x») tLxUvd ^d«uä8 7 vkr tür Lva folxsuäsa r»ss. ^bouus- wsntiprsLs v vrt«^Ldrl. 3^1 1ü8srtioL8dvtr8x kür 6vu KüUMvillsr kslit-SpAltLtzils H ^»«tlvsis^sdükrp. Invvr»t 20 H Osdükr kür briovüliv ^u8LiurN8srUtoi1mr^ 10 (unä ?urto). XIsiusrs, bi8 krüü 9 vür 1ü üvw ^dsllüti »U«2U^6dsllÜ0ll Xuku»üwv. Mittwoch, den 1«. Juni MitzentrDMW«. 188«. XUv »lü soUä ds^Limtsü äo^I. äis Usrrsu l'omp». in NuutLou (Ooscüvitr), ^uioK» in 1^68«, 1uppit8ck in 8okir2i»- ».»lclv, Uilb«u/ iu VVvil«6vbsrtk, lK.riv^ iü Lb«!r8d»ck, Lukr io Beror-uungs-latt der Kreishauptmannschaft Bautzen zugleich als Consistorial-ehörde der Oderlausitz. Amtsblatt der Amtshauptmannschaften Bautzen und Löbau, des Landgerichts Bautzen und der Amtsgerichte Bautzen, Schirgiswalde, Herrnhut, Bernstadt, Ostritz und Reichenau, des Hauptsteueramtes Bautzen, ungleichen der Stadträthe zu Bautzen und Bernstadt, sowie der Stadtgemeinderäthe zu Ostritz, Schirgiswalde und Weißenberg. Organ der Handels und Gewerbekammer zu Zittau. Erledigt hüt sich die unterm 18. Mai 1880 erlassene Vorladung des Agent Caspar Pötschke aus Crosta durch dessen Gestellung. Bautzen, den 3. Juni 1880. Königliches Amtsgericht. Bogel. Vollert. Der Cigarrenarbeiter Ferdinand Verger aus Bautzen wird aufgefordert, unverzüglich seinen gegen wärtigen Aufenthaltsort anzuzeigen. Alle Gerichts- und Polizeibehörden werden ersucht, genannten Berger hieraus aufmerksam zu machen und den Erfolg hierher mitzulheilen. Bautzen, am 11. Juni 1880. Der Königliche Amtsanwalt. I. A.: vr. Franze. Der nachstehend näher beschriebene Unbekannte hat in den letzten Tagen in hiesiger Gegend durch den Vertrieb verfallener Antheilscheine auf Oesterreichische Staatsloose vom Jahre 1864 Geldbeträge sich zu verschaffen gewußt. Ich bitte diesen Betrüger festzunehmen und mir oder dem nächsten Amtsrichter vorzuführen, Löbau, am 14. Juni 1880. Der Königliche Amtsanwalt. Beschreib«»« des Unbekannten. Alter: ca. 23 Jahr, Größe: übermittel. Gesichts,orm: rund, Ge sichtsfarbe: blaß, Haare: blond, Augen: groß, hellblau, Bart: Anflug von Schnurrbart, Stirn: hoch, Kinn, scherz«!,, Rock, Helle Beinllnder und Weste, rvthlich-braunen Filzbut mit schmaler Krempe, grauen Stockschirm, führte eine schwarze Brieftasche bei sich, gab sich als Geschästsagent der Wiener Bank aus und spricht den Oberlausitzer Dialecl. Subhaftationsbekanntmachung. Auf Antrag der Erben soll seilen des unterzeichneten Amtsgerichts das zum Nachlaß Karl Benjamin PritschcS hier gehörige, auf der kleinen Kirchgaffe unter Cat.-Nr. 146 gelegene Wohnhaus nnt 2 Bier- gerechtigkeiten und einer Viehlehdenparzelle am 26. Juni 1880, 1« Uhr Vormittags, an hiesiger Gerichtsstelle unter den hier einzusehendcn Bedingungen öffentlich versteigert werden. Erstehungslustige haben sich an diesem Termine an hiesiger Gerichtssteile anzumelden, über ihre Zahlungsfähigkeit sich auszuweisen und der Subhastation gewärtig zu sein. Bischofswerda, am 7. Juni 1880. Das Königliche Amtsgericht. ManttittS. Rtbg. selben nachzukommen; es fänden nun darüber Unterhand ¬ lungen statt. Ismail protestirte dagegen, daß über streikenden Bevölkerung zu sein, die die Grundlage für eine gut discipliuirte, von patriotischer Gesinnung erfüllte Armee bilde, welche sich ihren militairischcn Pflichten in einer über jedes Lob erhabenen Weise hingebe. London, 14. Juni. Der Botschafter Layard ist hier cingetroffcn. — Nach einem Telegramm der „Times" aus Kabul vom 13. d. hält mau die Rückkehr Jacub Khan'S für möglich für den Fall, daß die Unterhand lungen mit Abdur Rhaman wegen Annahme der Emir- Würde scheitern sollten. — Aus Calcutta wird dem genannten Blatte gemeldet, daß der Aufstand in Ober birma sein Ende gcsnudeu habe.— Einem Telegramm des „Standard" aus Bombay vom 13. d. zufolge hat Gordou erklärt, er gehe nach China, um der chinesi schen Ncgiernng von einem Kriege gegen Rußland ab- z u r a t h e n. Petersburg, 13. Juni. Die Enthüllungsfcier des Denkmals Puschkin's ist auf unbestimmte Zeit ver schoben worden. die Gewährung von Zollvergünstigungen bczw. von Zollerlaß für die Einfuhr von s. g. Futterbrot, Mehl und Brot aus inländischem, im Freihafen vcrmahlenen Getreide, von Tabak, Petroleum, Butter und marinirten Fischen. — Bei der hcntigcn zweiten Bcrathung hat der Bundcsrath den in erster Lesung gefaßten Beschluß, bctr. den Zollanschluß der unteren Elbe, bestätigt. — Die Annahme, daß der Bundcsrath sich jetzt nicht mehr eingehend mit den Anträgen des Reichstages zur Ge werbeordnung beschäftigen werde, gewinnt nach der „M. Z." Bestätigung. Die Vertagung wird im Laufe der nächsten Woche erfolgen und'an der Schwelle derselben schwerlich noch Nanin für eine so wichtige Frage bleiben. Die An zeichen mehren sich indessen, daß man einer gründlichen „Revision" der Gewerbeordnung näher zu treten beabsichtigt, wobei dann auch hier die gewünschte rückläufige Bewegung angebahnt werden soll. In feste Aussicht sind auch Be stimmungen genommen, welche die Medicinalpfnschcrci ciu- dümmen sollen, zumal da auch mcdicinische Vereine und Gesellschaften in diesem Sinne agitiren. — DerJustizausschußdcs BundcSrathes, welcher zestcrn unter dem Vorsitze des Staatssccrctairs der Justiz, 1r. v. Schelling, zusammengetrcten war, hat beschlossen, daß )ie Entscheidung von Streitsachen zwischen dem Senate und der Bürgerschaft von Hamburg, welche bisher dem Ober- lppellatioiisgcrichtc zu Lübeck oblag, iu Zukunft durch das Reichsgericht zu Leipzig erfolgen soll. Telegraphische Correspondenz. München, 14. Juni. Der Landtag wird voraus sichtlich zum 5. oder 6. Juli eiuberufeu werde». Der der Kammer vorzulegende Hauptetat der Militärverwaltung Bayerns für das Finanzjahr 18Z? schließt mit 42 030416 Mark ab. Paris,' 14. Juni. Senat. L^on Say über nahm heute das Präsidium des Senates mit einer An sprache, in welcher er zunächst seinen Dank für seine Wahl zum Präsidenten aussprach und seines Borgängers im Präsidium in ehrenden Worten gedachte. Say hob so-! dann hervor, die republikanischen Institutionell seien zwar noch jung, aber sie seien stark; sie könnten aber alle ihre Früchte nur durch die Uebcrcinstimmnug der großen Staats gewalten tragen, eine Ucbcrciustimmung, die indessen der Würde oder Unabhängigkeit der Deputirtenkammer oder des Senates kein Opfer auferlegen solle. Diese Ucbcreinstimm unq sei der schützende Mantel, welcher sich über die Repu blik, über die parlamentarische Regierung und über die mo dernen Ideen ausbreite. Diese Uebereinstimmung sei vorhanden und der Senat werde bei seinem tiefen Verständnis; für die eine Entscheidung des Khalifen unterhandelt werde. Die Ulemas erklären die in Folge der Unterhandlungen ent stehende Verzögerung als anti-religiös. Le Mans, 13. Juni, Abends. Der Kriegsministcr General Farre, welcher heute die hiesigen Truppen be sichtigte, hielt bei dem ihm zu Ehren von dem Municipal- rath veranstalteten Banket eine Ansprache, in welcher er betonte, daß er sich freue, in Mitten der Ackerbau — Die Pläne des Neichscanzlers, mit Einführung einer surtaxo ü'vntivpot vorzugehen, haben in Holland eine sehr große Aufregung hervorgerufeu. Man nimmt dort die Angelegenheit ernst, da man weiß, daß Fürst Bismarck ein Mann ist, der ein Mal gefaßte Pläne nicht leichten Kaufe? wieder anfgicbt. Die Schädigung, die wir durch eine solche Surtaxe dem Auslände znfügcn könnten, würde sich fast ansschließlich gegen Holland richten. Man denkt daher dort an Repressalien und hat, wie die „Essener Zeitung" hört, einen Eingangszoll auf den Import deutscher Kohlen in Aussicht genommen. Holland ist nicht allein für Steinkohlen, sondern auch für die Producte der Eisenindustrie ciu beachtcnswcrther Kunde Deutschlands und seine Handelsfeindseligkeit könnte der deutschen Industrie leicht Schaden zufügcu. eiticu nahm der Kaiser noch einige militairischc Meldungen entgegen, kam dann zur Stadt zurück und hörte die Vor träge der Hofmarschälle Grafen Pückler und Pcrponcher, des Polizeipräsidenten v. Madai und des Geheimen Hof raths Bork und arbeitete mit dem Chef des Civilcabinets Wirklichen Geheimen Nath v. Wilmowski. — 0'1' Der Bundcsrath trat am 12. d.M. unter dem Vorsitze des Staats- und Finanzministers Bitter zu einer Plenarsitzung zusammen, in welcher zunächst der vom Prä- sidinm vorgelcgte Entwurf von Bestimmungen über die Auf stellung von Ucbersichtcn der Strafsälle in Bezug auf die Zölle und Steuern des Deutschen Reichs de» zuständige» Ausschüsse» überwiese» wurde. Soda»» erhielt auf den von dem königlich sächsischen Bevollmächtigten, Geheime» Fi»a»zrath Golz, Namens des Ausschusses für Zoll- und Steuerwesen erstattete» Vortrag die Seitens des preußische» Finanz ministers erfolgte Verleihung der Befugnis; zur unbeschränkten Abfertigung von Garn au die Zollabfertigungsstelle ans dem Bahnhöfe zu Altona die Genehmigung und wurde ferner be schlossen, die Tara für Fleischcxtract (Nr. 25 z; 1 des Zoll tarifs) in Fässern und Kisten von 16 Proc. auf 24 Prvc. des Bruttogewichts zu erhöhen. Weiter gelangte eine An zahl von Eingaben, über welche der bayerische Bevoll mächtigte, Obcr-Zvllrath Schmidtkonz, für denselben Aus schuß berichtete, zur Erledigung. Dieselben bezogen sich ans Rio de Janeiro, 14. Juni. Nach hier cin- Erfordernisse der Politik sie zu erhalten wissen und ans diese I gegangene» Nachrichten habe» (wie auch scho» in voriger Weise dic Aufgabcu der Exccutivgcwalt erleichtern, welche gemeldet! > die chilenische» Truppen am 7. bei freien Volkern stets so schwierig seien. Der Senat werde . so dazu beitragen, in dem Geiste der Bevölkerung die Prin- d> Arica cm Sturm gen ommcn. Die Garnison cipien zu befestigen, welche er für untrennbar von der Idee wurde gefangen. Die peruanische Corvette „ManeS- der Republik erachtet: Achtung vor den Gesetzen und Auf- capaS" wurde iu den Grund gebohrt. rcchterhaltung der Ordnung. (Beifall im linken Ccutrum.) — „ . l.- c Z -L Leipziger Börse, IS.Jum. lTiwch"'» Dresdn. Stadtschuld. 102 G. Dcmole legte hierauf den Bericht über die Petitionen König,, sächs. 3»/«^ 77,40 G Ailg.deutschcCredi,anstatt I45G. gegen die Decrete vom 29. März vor; der Bericht schlägt d°- ^ Anleihe v. I855 .AA G.(Sächsis^ Bank 117,75 G. m t't' o ' m Iu '' I do. 4"/»Ani. großes. 18^ 100,60G. Oberlnusitzcr Bank 88 G. die Zurückweisung der Petitionen vor. Die Bcrcühung oo.4°/„«nl. kleine v.wtL 173,80 G — Für die übermorgen (Mittwoch) Nachmittag 2 Uhr beginnende Botschaftcrconfcrcnz Behufs Regelung der griechischen Grcnzfrage ist, analog der Gcschäfts'bchandlung im Cvngresse, eine Erledigung der Geschäfte in zweifacher Behandlung in Aussicht genommcn: einmal nämlich die Ver- haMmigcn der Cvnfcrcnz, an welche» die Experte» nicht thcilnehmen, und zweitens die Arbeiten der Experten auf Grund vorangegangenen Auftrags der Confcrcnz. Die bei )em Cvngresse üblich gewesene dritte Art, die Bcrathung in Ausschüssen der Diplomaten, wird bei dem begrenzten Charakter der Cvnfcrcnz Wegfällen. Vertreter der Türkei und Griechen- Berlin, 14. Juni. Der Kaiser begab sich gestern Vormittag, begleitet vom General ä la suito Grafen Lchn- dorff, nach dem Neuen Palais, mn daselbst dem Stiftungs feste des Lehr-Jnfantcrie-Bataillons bcizuwohucn. Nach mittags »ahm der Kaiser an dem Diner im Grvttensaale des Neuen Palais Theil und kehrte hierauf wieder nach Berlin zurück. Heute Vormittag besichtigte der Kaiser im Beisein der königlichen Prinzen, der Generalität re. ans dem Exercirplatze südlich der Hasenhaide zunächst das Gardc- Kürassier-Regiment unter Befehl des Oberst Frhrn. v. Loc- qucnghicn nnd später das 1. Gardc-Dragoner-Regiment unter Oberst von Gottbcrg. Nach dem Schluß der Exer- Wurde auf de» 24. d. festgesetzt. — Der Botschafter do 3'/, Landrenlenbr. !>2,6v G.^ussig-Tepl. 5"/» Pr. 1868103 40 G. s < n do. 4°/»Lande^ 100 G. Galiz C.-L.-B. 5°/oPr. I. !»0,75 G. Challemel-Lacour wird sich heute Abend nach Bern 4°/ounkündb. Laus. Pfandbr. Ivo G.lLondon 3 Monai 20.32 G. zurückbegeben, dort noch einige Tage verweilen und am 24. oder 26. d. nach London gehen. Der „Agence Havas" zufolge entbehren die Ge- rüchte, wonach vor einigen Monaten angeblich Berhaud- lungen wegen einer eventuellen Ernennung Challemel- -o. Zittan 12. ^nni. Um den, nbcrhand geiivmmeiicn ° . cu L l Bet tcl- „nd Va gab llnden -u n wcsen nach Kräften zn Lacours zum Botschafter m Berlin stattgefunden haben steuern, hat die hiesige königliche Amtshcmptmannschaft für sollen, jeder Begründung. Derselbe sei niemals für den ihrc» Bezirk nachstehende Bestimmnngen getrvffen: 1, Alles Berliner Posten formell in Vorschlag gekommen, wenn er BeUeln hsiibt bei sofortiger Arretur und Haffstrase verboten. 2) Atts- «<« -NM WE. wii-d- sich in der Gutheißung der Wahl kein Hinderniß in den Weg -rügend legitim», sind, erhalten ein Ortsgeschenk, soweit sie nicht daselbst fr r innerhalb der letzlcn drei Monate um ein solches angesprochen haben. gificul yavcu. , , 3) Die Verabreichung von Almosen an Landstreicher und fremde Bettler Bei der gestern in dem Ouartier Charonne statt- ist verboten. Wer gleichwohl durch Verabreichung von Gaben an der- ii-r-b- Wohl -im« d-s M.,m-ip-i-°,h-«- AUSL Paris erhielt der kommunistische Candidat Tringnet zu jwanzig Mark zu gewärtigen. Aus die Gewährung zugesagtec lau- 379 Letatte 246 Dinardnn 11-- 17Z smder Unterstützungen, sowie auf die Unterstützung sogenannter ver- scu, betaue -240, ^lparoon 1^2, tNaloplN Armen leidet Vorstehendes keine Anwendung. Durch öffeut- ES ist sonach eme Stichwahl nothwendig. lühcm Anschlag wird Vorstehendes für Jcdcrmcmu zur Nach- PariS, 14. Juni. Der Temps" meldet' Dcr Achtung iu dcu Gemeinden bckaimt gemacht werden und svll frühere Khcdive wendete sich wiederholt an den m'/den Anschl^ .. -rr ,-c r.' < r -c l. t gesthenk verausgabt wird, bekauut gegeben werden. Sultaiy welchen er als Khaltsen um d.e Erlaub,,,ß bat, - Dresden, 15. Juni. (Tclegramm der Bautze-,er semer Familie den Aufenthalt in Konstantinopel zn ge- Nachrichten.) Der Minister des Innern, von Nvstitz- statten, wobei er geltend machte, daß keinem Gläubigen Wallwitz, ist in die Obcrla„sitz abgereist, wv gestern doS Verweilen im Moslimlande versagt werden dürfe, die schwerste» Wolkenbrüche große Ucbcrschwcmm- Die Pforte erwiederte, sie habe Tewfik den Befehl er- ""g vieler Orte verursacht haben. (S. unter „Vermisch- »M di. M«°h- d.. F°mM. d.« smh..m Kh.di°ch°/„>,,SL "b nach Egypten zuzulassen, dieser aber sich geweigert, dem- —