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Tageszeitung der KPD J Sektion der Kommunistifchen Jntemationale X Bezirk Qstfachsen Beilagem Der rote Stern ! Der tommunistifche Genossenschafter , Wirtschaftliche Rundschau , Kunst nnd Wissen- Für unsere Frauen »Die Energie Dezugeprejo monau. frei Haus Yo M. (hakbmonau. 1.25M.). dur·Z·dle Post bezogen wonach Mo M. Ohne :;: ;sstiiellung-sgebuht)l Verlag: Dkeodnecsdeklagegefellschakt m.b.V- when-U - Geschäftsstelle u.Exl,-edition: -;"Rktbüblldosstk- 2 - Fernwechen 17259 - postscheckkontox Dresden Nr. jsüoa Dreck-net Verlagsgeiellfchaft ; klftleitungx Dresden-M Guterbahngosstr. 2 JFemspr. Amt Dresden Nr. 17 M - Drahtanfchriftz Arbeiter meme Dresden - Sprecbftunden er Redattiom Mittwoche www Uhr, Sonnabends 13—14 Uhr Anzeigmpkkwx Die muan eFespaltenc Nonhakekllmlle oder der-n Raum az- RM., sur Familien anzetfea 0.20 RMs ka VII R cum-Mk Mschmksmd tm den drei Mär-a All sum Texts-ist tde U egenxunaahme Wenn-ge ble o Uhr vormittags la dir ol on Atem-A. viewed-thei stkgze 2 - DI- ~Akbemk nimme- erscheint tugllch aus-r an Sonn- und sei-m m - Fa Fällen Wust Genie-I- besteht kein Anspruch auf Achtung da Zeitung oder auf Zukuckzqgtung es Bezug-preist- 4. Jahrgang Dresden, Freitag den 16. November 1928 Nummer 268 Groener proklamiert Aufriiitung Schändliches Doppelipiex der SPD l Genosse Hecken deckt die Hintergkünde der punzerkreuzekpoliilk auf Panzerkreuzekdebsaiie im Reichstag Berlin 15. November 1928. Welch ein eigenartiges Spiel! Aug ver Regierungs bank sitzt He r m a n n M iille r , der C es der Regierung nehen ihm sein Adjutant, Groener, nnd zum Wort meidet sich der Führer der Sozialdemokraiischen Partei, Wels, uni gegen einen Beschluß der Regierung zu spre xhcn Wie lagen doch die Dinge? Am Lili. August diesen Jahres wurde einstimmig der Beschluß auf Bau deg- Pan zerkreuzerg A und aus die Bewilligung der ersten Rate in der Reichgregierung gefaßt Man wollte geradezu das Volk itberruinpeln. Dach die ilelserrumpelung gelang nicht. Empörunq setzte selbst ein in den Reihen der sozial demokratischen Arbeiter nnd in den Reihen der Demokra ten und des Zentrums. Also non neuem manöverieken —- mar die Lesung der sozialdemokratischen Führen Man Jämpfte gegen das kotnninniitsiichc Valisbegehienl ver tkiiiteie anf den Reichstag und den Antrag: »Der Bau des Panzerkxeuzerg wird eingestelii.« In der Neichgiagssitznng lief nun die Komödie. We l g sprach, hohl, vorlagen. Seine Rede wurde auch im ganzen Hause aufgefaßt als das elendste Deitiagagenstück. das je geleistet wurde. Wuszie doch jeder. daß der sozial denioiieiiirne Antrag nur darum eingebracht mar, nm ali gelehnt «in werden. Und tatsächlich, mag Welt- vorbrachte-, war nicht mehr und nicht weniger wie verbliimieg Gin- Ireten fiir den Paazerkteuzerban Alte Tricks von »Spiel,3eng«, verbrauchtes AFitationsphrasen aus der Zeit des Anthlkampfecs, muß en herhalten, die Rede-seit augensiillem Die «thttlliortaufWeli-3’ Rede gab dann auch die Bonraenisie durch den Mund Erneuert-. So osfene Worte ijlnsr den Sinn den Panzerkreuzerg und den Sinn der neuen äsxuiriistnng hat noch kein Neichzwehrminister ge sprochen Und das als Antwort auf dse Rede des Ver treters der stärksten Regierungspariei. Groener hat ja auch das Zaubermittel in der Hand. Er braucht nur u sagen. die Regierung ist in Gefahr, und schon kuschen alzle Sozialdemokraten Der Panzerkreuzer muß gebaut wer den, dar- verlangt Groener, das verlangen alle Militiirs, dac- nerlangt die gesamte deutsche Bourgeoisie. Und da ergibt sich noch folgendes Schauspiel: Groetier tritt für den Bau des Panzexkreuzets ein und neben ihm sitzt der Reichskanzler und stimmt osfiziell dagegen. Was ist das doch für ein trauriges Spiel? Braucht man noch mehr Beweise, um die Rolle der Sozialdemokratie in der Ne giernng zu kennzeichnenle Braucht man noch mehr Be seilse gar die Verlogenhelt und die Doppelzilngjgkeit ihrer o iti «- Kein Wunder aucik daß der Rednex der Dcufchnatim nalen Groe»nc r ags rücklich beglückwiinfchie. Jud zum Schluß der Sitzung exn Pfaffe der Panzerkreuzerpalitik den kirchkxchell»b«egeit gab. » ss Die Rede unsere-z Ge»noiien Heckert enthiillte das stefen der deutschen imperialistischen Politik und zeigt den Arbeitern den Weg, der beschritten werden muß» um dtzk zfriegspoliiik der Bontgepifie und der Verwertung-sk pzialisten in den« Rücken zu fallen. . Die konmumifiifche Neichgtaggfraktion hat in einem Mißtrauengiantnm gegen die Neichgregiexung Und gegen Groen"er., die Sozialdemokraten vor eine wirklich konkrete Entscheidung gestellt A » Gipmngshericht - Die Tribiinen find überfällt Die »mi- Nkj »s« Jlft anwesend »Um hks»tr»Rksicsz-kair.zlqr IJHixller gngsprirgtennyitg Jhskannfc Adnnralgosnnexggcnchicr In Volldrcß. Man. sieht es s Heu Herren any sie habt-I Ihm großen Tag. Nod-u Immer «;« it stocncr Platz genommen- · . f ·«, « Um 3 Uhr cröffneck Prä tsdcnt -Löbå«·die Sitzun . km deren .Dgegordnun·q als einziger Punkt die Beratung disqfomnfmnistsiss n Antrages auf Zuricckziebung der ersten Neu-w uwdes inzw mottathchfetnhAnjrageg auf Emsttllung der- Baues des Panz-r -· users e t. - « « --.--Ei» heute eingeysatxgenct Antrzsg der Wirkfchaftg rtei auf «sV-jxlcgicll·a eiton um assenden Marmobaupwgkamms 111 Umk ssfs s ut Beratung Im Jetzt-en Moment kommen noch die ruf-sch .»«y«j ist-Psalm nnd fordern in einem Antrag.daßdic Recchsugiekung Wem redet - der Reswstag lacht Heelim 16. Novemder. (Gigene DrwhtmeldungJ Die bürgerliche Presse beurteilt die he u chle r isch e N ede Wels’ im Reichstag folgendermaßen: Die Vossische Zeitung schreibt in ihrem Sitzungs bericht: »O o n n o r o b n e Blitz : Der Führer dek- größten Par tei des Reichstaqu hat eine oppositionielle Rede schwersten Kali- Grosner Wel- Verbindlich lächelnd spricht der Wihrmiwistrt sum Kunst-: »Wer hätte vermuten tönnciy dass Chef und Wehminister cis-r Regierung zusammensaßeiy vie Gegner studi« Das »Verliu« Tageblatt« ster fest, daß Weis msit fcsincr oppofitionclleu Rede reine Wirkung im Hause azivlt hof daß die größte Unruhe herrschte-, und daß die Rede Im- Ic lächier aller Parteien immer wieder unterbrochen ward-. Der Berliner Lotnlanzeigew Ichkeisbn »Herr Wil- Ipielie den eiierncn Mann. Aber das Hang einschließlich des- Ttibiine wußiePcichcivA »Man böneidetckingM schrie Hm Web meth aber da » , . Hsus Wiss-E- Msssss ds- !s.«-·-I,—« » Nach der Rede Wetiy erhoan von Guts-card fiir du Zentrum und Scholz fiir die Volkspartei beim Reichskanzler Vorstellung-en wegen der Rede Weis-L Sei-bit vie- Scheinpppofitisu ist ihnen zu viel. Das Stenogramm der Rede Weis-R wind- stark korrigiert Die bürgerliche szffe weist darauf hin, daß der zweite Redner der SPD oveaugfichtlich Breitfzeid fein werde. und daß er vetfmheu werde, die Falte auss- llgelu. Il- Welg verursachte- Die «Note Fahne-« schreibt: »Eure-m fprvert wir wi isaler Offenheit den Höchftfiansd einer fchiagferfsigen Manier-. Er verkündet nsichi nur den unbedingten Weite-eben pe- Misset kveuzerg A, fondern ein Bauptpgramm ffir Grpßksmpsithiffe« Mikiragendc Gefchijtze modernfter Attsrifftuwg. muzettlsiche voren. u Gmmt redet ausschließlich vom Krieg im Ost-n- Die Rüstuwgen sind gegen die Sowsettmion spricht-M Di »Roic Fahne« endet mit folg-enden Lohnng »Gegen Pausettrenzets Gegen Ausrustungt Nkcdcr mit dem Kriege-several Give-Ists , Meyer mit dem Kabinett der Großen Masstmts Weder mit den sozialdemokratischen Kriegssccsserns Es lebe die Wehrhastigkeit dass käm-senden Prahlerei-M Es lebe die Sowsetuniom unser sozialistischa Vaterland-! Gegen den deutschen Junpmaltømug -——· sie into-Invent- Revolution! Gegen die Kriegspolitit ver Bonrgcoisie —- 111-Ists sur di- Dittatur des Proletariat-IF Sie werden dufDlagichtm schauteln bcrs gehalten Ein lelteneg Ereigwis, wäre sie nur ernst gemeint gewesen« Ihr logischer Abschluß wäre die Anküusdiguwg gewesen, daß die Sozialdemokratie ihre Mksinsistex aus der Regierung zu rückziehe. Daran den-ist sie nicht Sie mig weiter regieren und nur ihr Gesicht wahren. Sie will Koalitiouspolltik treiben und gxeithzeiiig ihren Anhängern beweisen, daß sie keinerlei Kon zeiiionen mache. Beides zusammen geht nicht« geht nur auf Kosten der Klarheit und Wah«rhesit.« Ilwd aiug dem Sitzuwggfaal berichtet die »Boß«: Freundlich verneigt sich VküllersFrairkenS bebrillies Haupt zu Gxomer, und alle Nijftungsmögslichkeitem.die durch das Vesicillset Mk be lassen war-dem augnutzd Alp- ctftep erhält das Wort Gewinste-tue dcr in eznem Antxag verlangt daß die Oenkfchtift des Reichs wehrmimsteriums, In der die « egriindung über die Voraugwahnze wgiterer Mittel für den Bau des kanzerkreuzets enthalten ist« gis-it ZemßNkeichstagZ vgrgseleåä uziv .ftDer Reichstag lkabe Bin e , -ie« e anutga e «ie est «enf xi zu for. kn, , o mik« r, als auch die ganze werttäxigk RAPHAEL-Uns IVRM M WBMM dkr Ncichgmehminister Groencr über 30 Millionen, die· noch mthti ein-mal bewilligt sitm zum Bau des Pan-zerkratzer hin-aug- Die Illig-meine Debatte esröffnej dann der Vorsitzende der Soziale kmtis n axtei. We l S : Der Antrag meiner Fraktion auf RUDOLPH-gam des Pan erkeeuzets A ist eine einfache Konf Use-g aus dem Wahlauskall der letzten Reichstsagzwa len. EIN-ji enms per Komxnumsiem »Eure Minister Zu n i n ja , millisgti«) Dreie- Gntscheldung deg- Voltcs ist au wicht beeinträchtigi durch den »Aus-Takt des kommunigischcn Belieb-gehung. Das Parlament tJt frei unp nickyt an « escklüsse des verflossenen Reichskaqu ge buyfdeik wie ges«ykelleicht E die Nkichyrowem ist. enn der Rekchgwchrmmåster der ntscheidung dJeJF Nummean vor geskrissen und ufträge von mehr algso I lsionen über die be wi We Rate hinaus »Mit hat. so steht Ue et Fall ohne Prä- 000« Holzrmbeite WARka Berlin-. 16." Not-. -(Ei,g. DrahtmekdnngJ —Der« Mauteltqris Hir« day Oel-il e oc g e w e r be, der für rund 120 000 Arbeiter gilt, ist's-M den«-e -mtkschasteu zum 15. Februar sgckiindikk werdet-. Die Sen-ert fthuften fetten verlangt. das die K u ist-us des Termin hmaugge choben werde, um in der Zwss nzeit eine Verständi gunlg zu Erim-m Die Unten-ein« has-en das ab ge e n . - . . zehengfall da, (Geliichte·r. Tzumä der Kommunistcm »Mülle: M uibex . och qånau cn-for«msitzri·«!«) » - « « Kniffe- nixaqpnuc Ezu te«llung dcg jpanzersxreuzkacH ruht-i sich nt Jt gegen io NeiJmehH »Mir wollen die siehst-eh thmltew um sie zu einem»zuverlasskgpn lästvmnent der deutsche-n epubnk zu machen. Wolnchtek rechtes nler Ausweg entipgfht dem «Wtllen zur Zweckmäßigkeit und —parfamleit. elbft u et golittfcher Gegner, der Kapitän Ehrhardt bezeichnet den Bau ·eg Pan-Zertreuzorg alr- einc nnnijtzc Spielerei (anuf:»De-r will unen npch größeres-H · Wenn die Gennaniu meint. uns-er Antrag entiptknge nur dexn Bedürfnis-, die Partei zufammenzuhnltcm so mochte Ich damn erinnern, daß auch in vielen ZSM must-essen die Ablehnung des Panzerkreuzers gefordert wird. tåuruf eines Zentrumsabgeords » nsetenc »Sie wollen Zu selbst Leute abkommandiesen!«·) Wir haben die Millionen ür den Panjzivrtrcumbksu nicht übrig, spu detn ein Loch von 600 bis 700 ! illionon Im Etat. sag durch nie-up Steuern ausgefüllt werden mus. TWelg verlscfkpqng kiuige Schild-trunken über das Waldenburgn Elend-. wobei er aucan Wir-use der Koiiiimknsifteih wie »Hm-blas Eer Sei-geizig I ner hat vie Schutt-! -—. Zehn Jahr- Repuvmt » » fun- ozialismucks einfteckcikmnßtr.j Wenn Sie mach ro »F olche Schläfe haben wollen« Ia sammeln Sie Jtlpg dafür I tun neuen We weite-an Man days seine unzwf Um i en Panz-k -lteujer bauen. (Zwifchenruf eingc Kymmumsiem »aun: gp g- Mckkßgs Punztrktkuzer Das letzt tgs Bau besetiffesu ,f kann tun-e million-ehe Bedeymna bI en. G- I ein usw« - kommen-r Schifätyn Die Vguunq der Sozialdemokqu W Weh-fass war aber» Immer elll«d«eutzg. sStllkmifckzes Gast-k- Dtntcn . e nux an die Debatten tm IN te Mit. d M nd I7). Wisse-ums vg- Gsupisen Hin-ki: « ad wes dass-« X« »- ge stät-Hinu« Gelachteäy ch ) . h J · ; Zimm- nks »t-; t- m j reines cnm merk e. di- Omge nicht aufgxe cpxtze zu mässi- CBeHaa bei den fcFZPzism WITH-F fu«-o «i u «i · H «" r . «n1 » e ci« m«t, da von denxpkmskpgkgu « seist-;- vJTUZFF IFMEFÆIHMMIF bis-m IF You-sing nqu .· eusugjswxeq detesEErrkatzbatugäogtanm gkzjzkzlegcn « «m- www S dmm mu aus mnmyng m pmmunckti nA . trage- auf Verwesung der Deutsch-ist des Zeiss-mäquka Hjeutcisk Zahltag!EigenssundkulobnfükdieAusgefverrteul