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s»rug»pr»>«« durch un, fr«! in» ynu« winn», < Pf«. 0eI trrchr>ü)üfi»/lo I> hoUmm,Mich»» v»>«.u. Ich >5Pf». 0-1 S«r ps,t drst«Ut u»^ !dst adgrholt »I.rt.tzdtzr«!« «.,» -i k.» monatlich 7» Pf». durch ü«n clotlrilaer frei ln» ho»» vlertol 'chrltch?.-r Ulk., monalllch »4 Pf-. , sch«lntti>gIlchIn»«nM>Nag»stun- ! », nüt Tlusiinlime von S°n»»un- riorlagcn. Unser» Arltungeano- i,n» f>uo-ad»strUen, sowlr Xnisk.'ltc» u»t SrlrftrA^o, Anzeiger für öas Erzgebirge mit -er wöchentlichen Unterhaltungsbeilage: Huer Sonntagsblatt. SprechgunS« ö»r NeSaktlon mit Ausnahme -»» Sonntag» nachmittags 4—S Uhr. — Telrgramm.-türess» r Tageblatt ftu»»rz-«blrg». Z«rnspr»ch»e 5S. Zür unverlangt eingesanöt» Manuskript» kann Gewähr nicht gelelsl»t werden. «»»«»». «Ich» ,«t«i w»n» »i« nuha»« öurch r»N>fpr»ch„ «»7, »»uuskrlpinlcht»«uü Nn,»»,»n»»»lf», W ,«spaU»u» p»t t»«s «»v Kaum fürNnjtla», «v» S ö<»> vrrlrk Schr»»»H»«4«IM au»w«rtla» NnmlWM »» » klamrvENbLEltO Mzz» d»»lrk,ch»a Sonnabenä» äen 30. Dezember rsis. Nr. 302. N. Zahrgem§. Oie Verfolgung Ser in <kr groben Aaischei geschiagm n Küssen. Seit Krkegsbeginn 3434300 Tonnen feinSlichen tzanäelsschiffsraumes vernichtet, -avon 2 744504 englische. — Im November 4-S S-0 Tonnen Schiffsraum versenkt. — Vie nächste rutsche vrrteiülgungslinie in Rumänien. — das Schwergewicht auf -er Ostfront nach Rumänien ver legt. — Zunehmendes italienisches Hrtilleriefeuer auf dem Karst. — Griechenland fordert Hufhebung -er Slockade. Überreichung einer skandinavischen Sympathie-Erklärung zur Wilson-Note kn Berlin. Vie Krönungsfeierlichkelten in Budapest. Nie Affirung Her ilmerzee-fiure'Krieges. Die von unseren Feinden geplante Äusl)u.:<;o rung D eutschlands ist mißlungen. Ernätz- rungSschwierigkeiten sind uns allerdings ücoeuec wo- den; in solchen befinden sich aber au,.y unsere L^iude und zwar in stets steigendem Maße, und auch d!e neu Lralen Länder, die vielfach auf den Export aus de, l: icgführenden Ländern angewiesen waren, ha.e r dar unter zu leiden. Es wirft wie eine Ironie dec Wett, geschichte, daß die Brächte, die uns auohuugern wollen jetzt selbst hinsichtlich ihrer Ernährung mit tiefer Ke sorgnis der Zukunft entgegenseihen mässen. So ha' marr namentlich auch in England recht ernste A c. fürchtungen, aus denen man trotz sonstiger hoher Worte doch! lein Hehl macht. WaS die Nahrungsmittel. Versorgung der feindlichen Länder, die auf die lieber ^-ezuiuhr angewiesen sind, so sehr in Frage stellt, das ist die deutsche UnterseebootSgesahr. ES iourmt hier nicht nur in Frage, was unsere Untersee boote direkt an für die feindlichen Länder bestimmten Nahrungsmittclvorräten versenften, als der Laderaum der versenkten Schisse überhaupt. Die Klage über Man gel an Laderaum ist in den feindlichen Ländern allgemein, namentlich aber in dem auf seine Jeeherr- schast so stolz pochenden England. Ten Verlust an La deraum, den die feindliche Handelsflotte seit Beginn des Krieges durch Unterseeboote und Seeminen erlitten hat, mögen nachstehend einige Ziffern illustrieren: Die Zahl der versenkten Schiffe entspricht 67 Prozent des Bestandes der deutsch!«: Handelsflotte zu Beginn des Krieges. Tie englischen Verluste allein waren höher als der Bestand der italienischen und japanischen Han delsflotte zusamMengenommen, oder um eine halbe Million Tonnen höher als der Bestand der gesamten französischen Handelsflotte. Der Laderaum der im No vember d. I. versenkten feindlichen Schisse entspricht den von 33 000 Eisenbahnwagen bzw. von 666 Güter zügen von je 50 Wagen, die, wenn sie hintereinander aufgestellt würden, von Berlin bis Görlitz reichen wür den. Der Laderaum der insgesamt während des Krie ges vernichteten Schiffe entspricht der Beladung von 300 000 Eisenbahnwagen, die zu ihrer Ausstellung eine Strecke entsprechend der von Hamburg bis Petersburg erfordern würden. Wenn man berücksichtigt, daß ein großer Teil der feindlichen Handelsschiffe für militä, rische Zwecke reklamiert werden muß, so ist es erklär lich, daß die Verluste durch die .inzwischen erfolgten Neubauten auch nicht im entferntesten ausgeglichen wer den konnten. Im Monat Oktober wurden 306500 Tonnen fc'udlicher und 87 000 Tonne» neutraler Schiffs- rann vrrfenkt. * Ne-che Deute ans einem getaperten russischen Dampfer. (Amtliche Meldung.) Eins unserer Unterseeboote h t vor einiger Zeit in» Nördlichen Eismeer östlich von Nord kap den Dampfer Such an der russischen Freiwilligenflotte aufgebracht. Der Dampfer war mit Kriegsmaterial beladen und befand sich auf dem Weg von Amerika nach Archangel. Nachdem die russischen Schiffsofsiziere als Gefangene auf das Unterseeboot genommen und ein deutscher Seeoffizier mit eigenen Unteroffizieren die Führung des Dampfers Übernom. men hatte, wurde dieses, begleitet von dem Unterseeboot, nach einem deutschen Hafen gebracht. Hier stellte sich heraus, daß es der von den Russen bei Kriegsausbruch im Hafen vsn Wladiwostock beschlagnahmte Dawpfer der Hamburg- Amerika-Linie Spezia war. Die einen Wert von vielen Mil lionen darstellende Ladung des Dampfers bestand au» 1VÜ0VV 7,5 .Zentimeter-Schrapnelle, 73 000 7,5-Zentimeter-Spreng- granaten, 150000 3,7-Zentimrter-Patronrn, 250000 Zünder für Sprenggranaten, 100 000 Zeitzünder, 125000 Zündschrau ben, 150 000 Kilo Lrknitrotoluol (hochwertiger Sprengstoff), 175 000 Kilo Röhrenpulver, 40000 Kilo Schwarzpulver, l 27 30-Zentimeter-Geschossen, 150 Zylinder mit Säuren, I!IliIIIIIllIIIIlIIIlIIlIIII>IIiIIIIIIlIIIttiIIIIIIIIIIIII»IIiIIIlIIIIIlI!IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII!IIII!IIIIII!I!I<III!I WMW Ülm M WgÄW Amtlich wird aus Berlin vom Abend des 20. No- vemver gemeldet: Stärkeres Feuer nördlich der Som- nw. Gegen Front und Flanke unserer neuen Stellung am Tote« Mann geführte Angriffe der Franzosen sind al-gkwiesen worden. Ostfront: Nichts Besonderes. Hee- rrSgrusti' Mackensen ist in weiterem Fortschreiten. Fn Mazedonien Ruhe. (W. T. B.) MmWMMWWO (Amtlich.) Große» Haupttznartie«, 30. Dezember. Westlicher Kriegsschauplatz. Nordwestlich von Lille, an der Somme — vornehm lich auf dem Rordnfer — unv in einzelnen Abschnit ten der Atsnesront nahm zeiiweilig das Feuer zu. Mehrfach wurde« Borstöße englischer Und französischer Patrouille« angewiesen. Front des deutsche« Kronprinzen. Ans dem linken MaasPfer führten di« Franzose» gegen die von «ns gewonnene» neue« Linien am To ten Mann im Laufe des TagoS durch starke Feuerwellen eingeleitete Angriffe, die sämtlich abgewiesen wurden. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Gencralfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern. Bet «ngüustiger Witterung die gewöhnliche Grn- benkaittpftätigkeit. Front des Generaloberst Erzherzog Josef. In de« verschneite« Walvkarpachen erfolgreich« Pa tron illengänge deutscher Jäger. Fm Siebenbürgischen Grenzgebiete drangen deut sche rrnd österreichisch-rmgarisch« Arlgrtffstvnppen trotz »artnä,ligem Widerstand in verschanzten Stellungen «nd starker Gegenstöße, bei denen der Stusse 10 Offiziere, SSO Mann und sieben Maschinengewehre in unserer Hand ließ, weiter vorwärts. Front des GcneralseldmarschuUs von Mackensen. Unsere unermüdlichen Truppen folgen dem aus der ganzen Front zwischen Gebirge und Tiona» weihen den Feind. Sie stehen in fortschreitenden Kämpfen in der Linie nordöstlich Bizirul—Sntesti (am Buzaul)— Slobozia (Halbwegs Rimnicul-Sarat)—Plagiuesti. Mazedonische Front. Nur kleinere Gefecht« von Streifabchethvrgen in der Strumaebene. Der erste Generalquartiermeistr, (W. T. B). Ludendorfs. IIIIIIIIIIII!!!!II!IIIIIIIIIVIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII»IIIIIlIIIIIII»IIIII»MIIIIIIIIMIIIIIIII<^ 1230 000 Kilogramm Blei in Barren, 7 Lastautomobllen, 200 Ballen »ohlenleder, 500 Spulen Stacheldraht und 600000 Eisenbahnschienen. Ter Dmnpfer Spezia der Hamburg-Amerika. Linie verkehrte in FrtedvnKzeiten im Ostasien-D«enst der Gesellschaft. Er ist im Jahre 1911 erbaut und hat einen Gehalt von 3781 Bruttoregtstertonnen. Versenkt. Lloyds meldet: Ter englische Dampfer Eopse- wood (599 Bruttoregistertonnen) und der norwegische Dampfer Ida find versenkt worden. (W. T. B.) Stockung in der holländische« Schiffahrt. Ta die Maschinisten in Holland sich weigern, an zumustern, beginnt sich die Stagnation in der Fracht schiffahrt ausjzudehnen. Die Fischdampfer inAmui- den haben ihren Betrieb eingestellt. Tie Kapitäne und Maschinisten der Fischdampfer haben beschlossen, nicht nre^hr auszufahren, da sie die KriegHgewinnbestkuerung angesichts der Gefahren ihres Berufes im Kriege un berechtigt hoch finden. (W. T. B.) Deutsche Mine« vor dem Hafen Von ««Wo. Aftonbladet erfährt au» Raum» in Finnland, daß deutsche Kriegsschiffe in der Nacht Hom Lvnngrstag auf Freitag der vorigen Woche beide Einfahrten zum Hafen von Raums, gegenwärtig der bedeutendste Hafen Rußlands, mit Minen belegten. In.Raum» gllaubte man, daß nur die nördliche Einfahrt miniert worden fei, wo am Freitag fünf Minen aufgefischt wur den. Inzwischen erwies sich, daß die südlich« Einfahrt ebenfalls belegt worden ist. Das schwäbische "Schiff Frigga verließ am Sonnabend.Raum» durch diese Ein fahrt, stieß aber dort sofort auf «in« verankerte Mne und sank. Auf dies« Weis« ist Raum» gegenwärtig für die Schiffahrt unzugänglich. Vie «Schrie rurrlrcde verteiHlgimgrlinie in vnmänlen. Dike Schlacht im Buzau-Bogen Hat, wie zu erwar ten stand, mit einem vollen Siege unserer neunten Armee geendet. Tlkeser großartige Erfvsg wird im feindlichen Auslände seinen Eindruck nicht ver fehlen, da man dort auf di« russischen Verstärkungen, die die geschwächten rumänischen Kmnpftruppen stützen soll ten, die allergrößten Hoffnungen gesetzt hatte. Offen bar hatte man auf russischer Seite gehofft, daß man die Sereth-Lini.e erst als zweite Verteidigungslinie in Anspruch zu nehmen brauchte, man hatte daraufhin daS Gelände auf dem rechten russischen Flügel, also südwestlich von Rtmnieul-Sarat, so stark an-gebaut, daß eS in der Tat schien, als sollte der Vorwärtsdrang der Armee Fallenhahn einen ernsten Aufenthalt erfahren. Lier Druck deS Angreifers war aber zu stark, als daß ihm der Gegner standznhalten vermochte. Die nächste russische Bertekdfgungsstelluyg ist nunmehr, wie erwähnt, die bekannte Sereth-Ltnie, deren westlicher Stützpunkt Focsani an der Bahn Rtmnieul-Sarat—Baeau Ist und die sich in südöstlicher Richtung an Len Sereth-Lauf an lehnt. Li^se Sereth-Ltnie, Pie durch Pie Stützpunkte Lei Nonwloasa, Galatz und Braila bezeichnet wird, ge nießt in der militärischen Welt ungefähr den gleichen Ruf wie der berühmte Trajanswall Zwischen Cernawoda und Constantza. Aber wie der letztere der Stoßkraft der Verbündeten nicht standzuhalten vermochte, so dürfen wir hoffen, daß auch der Vertetdtgungswert dieser ru- mänijch-russischen Gtützlinie übertrieben ist. Der rechte Brückenkopf dieser Sereth-Linie 'ist zudem bereits stark bedroht, nachdem, wie au» dM, letzten GeneralstavS- vericht hervorgeht, bulgarische und osmanische Trup pen die Russen au» befestigten HSHenstellungen Mich Von Mein zu werfen vermochten. V-Kev vis KNMslagB in Rumänien wird berichtet, daß preußische und bayrische Truppen Schulter an Schulter durch den Ort Rtmnieul-Sarat Sitz zum Bahnhof nördlich deS Ortes vovstteßen. Die Rus sen verteidigten den Bahnhof sehr energisch. Es ge- lang un-, die letzten Züge mit fliehenden Russe» zu beschießen, wohingegen den Russen die Sprengung der Etsenbahnbrücke glückte. Tie Wetter östlich liegenden Flutzbrücken sielen unversehrt in unsere Hände. Die - Armee Fallen Hayn ist dem fliehenden Feinde auf den Fersen. Unsere Kavallerie, die schon seit Beginn