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Die Zwang»« Mit feierlich« le Metzelsuppen ten Stammtisch, Berliner Fried« e Ankündigung gebrochen" usw. : Teil, vermehrte vrG hatte beinr st vis Preise für >ae>chltt>en sind, auf kommenden hoch sestguseyen. lebnt dieser An- Zescheid eine Be- daß der Regis- e Schweinezucht e gebracht wird» Greises'ist nicht SchwZnen liegt» rl?irchp?r'orgung sszkahr der Ber- im allgemeinen Ernährung der ,en B'-otgetreids üc die Schweiue- vierigkeiten nicht 'hcn Ter -allge- Reiche, wie bs- bsn ist', abncht- chluß von Mast» M i chalten und aie B-cotzelreioe- ezogeu werden., einezüchters tritt se ein. da ec ja ces in oec Lage ges den für der- Preis auch für n Bankhaus »ftnp-Eallnderg. 8 2 > » 3 ) 2 25 2 s 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 5 5 5 2 2 2 2 2 3.8. 79.60 °/< 91.625 „ 59,125 „ 58,75 . 68.875 , 59.— . 80,50 , 90.75 , 94.50 , 99,50 . 93.— , 103.50 . 100.50 . 230.00 , 349.00 „ 265,00 , 295.00 , 283,50 . 275.00 , 365,— , 345,00 , 158,— . 261,50 , 196,25 , 161,00 , 464,— , 179,25 . 291,— , 950,00 , Kirdorf, für die Jugend emeinschast. Im ottesdienst. lapellr). : Versammlung. . Ilir den gesamten ckt,»stKn«Ec>llnb«rK WmT. schnapp«! und » Abfahrt 3^. MMbllck LiederverkSufer ligst ab L » tt! «ri St. Michel«, iruf 295. s» « verdienen fleiß. 1 Leute d. Berk, eine» neue« lich. Artikel». KSuser. Einem »olfen. Must. geg. h in Briefmark.) p. Elbe, Sla«- ensteiner Str. 3l. 8iWOlll°Mw ÄkRtt fSr VMenstein-Ealln-era, HohnLorf, RödRtz, Bernsdorf, Rüsdorf, St. Egidien, Leimichsort, Marienau, den Mülsenarund, ^uhschnavvel und Tirschheim. Amtsblatt für baS Amtsgericht »vd de« Stadtrat z« Lichtenstein-Callnberg. Anzeigenpreis: Di« sechrgespaltene Vrundzeile wird mit 75 Pfg., fiir auswärtige Besteller mit 85 Pfg. berechnet. Im Reklame- und amtlichen Teile kostet dir drei' gespalt.Zeile 1.75, für auswärtr 200 Pfg. Schluß der Anzeigenannahme oorm.S UHr Fernsprecher Nr. 7. Drahtanschrift: „Tageblatt". Postscheckkonto Leipzig 86697 Erschein, tüglich, autz«, vma- «Mb Srkmr«, mchchtta»». — Bezug», preis: 4,75 Mir. monatlich frei in» Han«, dmch dk Baß bei Abholung 14.VMK. vi, nljührli». Befteltt»«« nehme» dir «eichilftttlev«. ftstntltche Poft, austaltrn, Brieftrügrr und «ufere ZeitMt^trOg« mtpsgm. — Wingslmimmer 25 Pfg. Amtliche Orzm> adel Gemewteverwalt»«»«» der »mtic-exdcn Ortschaften. Nr 180 Donnerstag, den S August 1920 70 Jahrgang MtsiaeiißMe m rmltin. Durch die A»»la«d»hilfe de» Eächfiichen Rote« Kreuzes ist eine Se«d««g H«i»ge «««Rorme-e« «I» Liebe»g«be«spe»de zur *«e»tg«ltliche» Ver teil««- an die bedürftige Bevölkerung überwiesen worden. Die Verteilung soll am M»«t«g, den d. A»g«K «achm von '/,b—b Ahr erfolgen und zwar in der Reihenfolge, daß diejenigen mit dem Anfangsbuchstaben M.—- von ',3-',4 Uhr, S.-S. von ^4-'/,5 Uhr, L.—3 von ' ,5—5 Uhr fich im Unlerstützungsamte einzufinden haben. Papier ist mitzubringen. - Um festzustellen, wieviel auf jede Familie verteilt «erden kann, haben fich ave Minderbemittelten, als ArmenunterstütznngsempsSnger, Erwerbslose, Krieger« «itwen, Kriegerfrauen, die dem sogen, notleidenden Mittelstand angehörenden Kleinrentner, PenfionLre, Witwen, die bei der Verteilung ««r berücksichtigt werden können, am Sonnabend, de« 7 A«-«ft »»» vormMa-» 8—1 Ahr im U»tesftük»«g»amt in eine Liste eintragen zu lafien. Ls wird auch hierbei gebeten, die alphabetische Reihenfolge möglichst etnzu« halten Lichtenstein Callnberg, am 4. August 1920. - Der Stadlrat Landwirte! Der „Reichsausschutz der Deutschen Landwirtschaft" ruft r»r Beschleunig««- des Ausdrufche» und der Ablieferung de» Brotgetreide» aus. Der Bezirksverband schließt fich diesem Aufrufe an. Nur durch schnelle und reichliche Ablieferung kann die jetzige Notlage behoben und damit eine Verbesserung de» Brotes erreicht werden. Nr. 1410 Geir. A. Bezirksoerband Glauchau, den 4. August 1920. Freiherr von Welch, Amtshauptmann. W-Wnslklsems ns Mn- MMer UM. Donnerstag, de» 12. Angnft vormittag» 18 Ahr sollen im Hotel Stadt Hamburg in Glancha« 2900 Nadelholz-Stämme 10/19 cm 250 „ „ 20 32 „ und 103 Birken-, Erlen- und Duchen-Klötzer 11/28 cm auf den Schlügen am Grubenberge, schwarzen Leiche, Forsthauswege, teils schlag- teils postenweise gegen so- sorttge Bezahlung versteigert werden. Berzeichnisse der Ausgebote werden auf Wunsch zugesandt. Glauchau, den 3. August 1920. Grüfliche Forstverwattung «»d Rentamt sllkze MW SNllWtv. * Tie Franzosen führten die Brie>zensur auf dem Hauptpostamt Mainz wieder ein, weil angcvlrch ehemalige deutsche Tssiziere in reaktionärem .Auftrage linksrhnnische Truppen ana-warden hätten. * Noch Meiduim der „Wiesbadener Neuesten Aach- richten" tnnrden die wegen der Verhaftung TorisnS durch die interalliierte Rhejulandkommission verfügten Amts enthebungen rückgängig gemacht. * In Moskau wurde der erste int?rnpimnale Kongresj weiblitber Kommunisten eröffnet, der von Bertreteriuncn Teutschlands, Schwedens, Englands und Rustands le- - sucht ist. * Der „Vorwärts" teilt mit, dar in Jüterbog ein ", grobes Waffenlagcr ans Maschinengewehren, Gewehren und Mi'nitiin entdeckt worden ist. iL ! * Italien erkennt die Unabhängigkeit Albaniens an ! gegen kleine militärische Zugeständnisse. ! * Wie aus .Friedrichshafen berschtet wird, hat sich ! die Uebersnhrnng der Zeppelinluft'chiifc von Frievrichs- Hafen nach Maubeugc als unmöglich herausgestellt, weil dort die Luftschiffhallen viel zu klein sind. * Deri 'diesf'ährige sozialdemokratische Parteitag wird von ocr Parteileitung für die erst? Oktoberwoche nach Kassel cingeladen. Tie Berhandluns-N werden im gro- tzen Stadtparksaal abgehalten und eine belle Woche in Anspruch nebmen. * Nach einer Meldung der „Neuen Westpreuiiischen Mitteilungen" hat Tr. von Holtum der pttnischen Re- gieruno durch das Auswärtige Amt in Perlin eine Scha- denersatzsorderung in Höhe von 604 600 Mark überreichen lassen. Tr. v. .Holtum war, widerrechtlich von den Polen verhaftet und längere Zeit zurückgehalten werden. Ae MeMMM W MM. Berlin. ! August Tie dritte Lesung des' Nothaushalts wird fortge-» setzt. Beim Haushalt des Reichswirt'chailsm'.nisteriums unterstützt Abg Tberfohrcn (TeuL'chnat) eine Entschlie ssung zugunsten der stark notleidenden Rentner und Pen sionäre, denen eventuell Beihilfen -u gewähren seien. Ter Verschlag findet einstimmige Annahme. Tann ent wickelt sich eine allgemeine Aussprache, b?i der die Seel sorge beim Heer usw. eine Rolle spielt. Ter Notvaus- üalt wird endgültig bewilligt, ebenso das Rahmengesetz. (Etatsgc'etzK Angenommen werden ferner die zugehöri gen Ent'chlienungen des Ausschusses, die aus den Beschlüs sen oeS RcichSlohntarifs für die Verkehrsarbeiter not wendig werdenden Mittel und entsprechenden AuSgleichs- zul gcn sür die Beamten auszuzahlen !tno cic Folgerun gen aus d.n Läuderbesoldungsordnuugen, soweit eZ an- gäng'g ist auch für Reichsbeamte zu ziehen. Ter Aus- schuß richtet endlich an die Regierung das Ersuchen, mit den in Frage kommenden Ländern! u»d Gemeinden eine Verständigung über den vom Reicks zu troaenden Anteil an den Bcsatzungszulagen herbeizuführen, w-ttche im be setzten Gebiet im .Hinblick auf die damit gedachten Reichs- beamten nun auch den Landes- und Gemeinoebeumten zugcbil'igt werden mühten. Es focht die Interpellation der Svzchloemotraten über die A r b e i t s l o s i g ke i.to Verbun»m damit, wird- die Beratung cineF Antrages der Unabhängigen aut Ver besserung der Erwerbslosenfürsorge. Aba üörsten (Soz.) begründet die Interpellation. Sie lautet: Was gedenkt die Rcichsregiernng gegen die zunehmende Arbeitslosigkeit zu tun, wi? gesenkt sie ins- beicndere die jetzige Krisis dec Stitchgun; von Betrie ben zu verhindern und Arbeitsgelegenheit für die Ar beitslosen zu schaffen? Tie Arbchtsloichkeil hat ihren Grund darin, das- das Inlands keine Kaufkraft mehr hat und daß das Ausland nichts bei innerer Industrie be stellt. Eine Anrechnung der gewerkschaftliche:! Erwerbs losenunterstützung auf die staatliche würde die Gewerk schaften zu schärfstem Kampfe Herausforderin Rkich-sarbeitsminjster Brauns: Tic starke Arbeits losigkeit ist ein Ausfluss unserer überaus schwierigen wirt- ichasllichen Grundlage. Mit einer >ehr sänge:-. Tauer Ser Krisis braucht nicht unbedingt gerechnet zu werden, Weil der Bedarf auf den meisten Gebiet-m immer n'ch viel gröser ich als der Vorrat. Am Ausbau sw Arbnts- vcemiltlnng wird mit allen Kräften gearbeitet. Ein Reich:gcfel' über Arbeitsnachweis ist im Entwurf fertig. In der Landwirtschaft bedürfen wir einer Verbesserung der Arbeitskräfte. Zur Beseitigung sw Wohnungsnot, vor allem im Ruhrrevicr, soll gesck>ch?n, was möglich ist. Tie Zulassung ausländischer Arbeiter wirK von der Zu stimmung des Arbeitsnachweises abhängig gemacht wer den. chhcrsnmüen sollen möglichst nur die unersetzlichen Albcüorkatcgorien leisten. Mit Notstandoarbcitcn wur den IL'.O über .'G,nOG> Arbeiter beschüttigl, wozu das Reich 470 Millionen Mark hergab. Gan; zu entbehren wird die Erwerbslosenfürsorgc nicht >e:n sic wird auch nelen der Versicherung gegen Arbeitöls'igkcit notwendig bleiben. Wir werden zu dieser Versicherung mög'ichü bald zu kommen suchen. Tas Reich und die Länder haben bisher an Arbeitslosenunterstützungen 1 b-tt Millionen Mk. ausgog.bcn. .Hört, hört! rechts) Sehr richtig ist es- das die Unterstützung künftig Wegfällen muh, wenn ein Arbeite loser eine nachgcwiesenc geeignete Arbeit nicht an nimmt, :i"d das- die GewerkschastsvnGrstüdüng in An rechnung kommt. Nationales Pflichtgefühl erheischt Lpser der Privatwirtschaft für die Volkswirtschaft. Jeder Streik ist jetzt die. Wurzel neuer Arbeitslosigkeit. Mit allsetti- grm gitten Willen werden wir auch über die jetzige Kri sis üinwcgkommen. «Beifall.) Abg. Diezmann (Unabh.) begründet dw. Antrag sei ner Partei. Hiernach soll die Arbeitslosenunterstützung auf das unter Mitwirlüng den Gewerkschott jeweils fest zusetze,ade Existenzminimum erhöht und ohne Rücksicht auf sie Tauer der Erwerbslosigkeit! gezahlt werden. Die höheren Sätze sollen rückwirkend bis! zum k. März 1920 gelten und für Männer und Frauen gleich sein. Ein Arbeitszwana soll nicht ausgeübt werden. Entlassungen von Arbitern und Angestellten, ferner die Stillegung von Betrieben ist zu verhindern. Alle Mastnohmen, welch« deil produktiven Prozeß beeinflussen sind' der Kontrol'.e und dem Mitbestimmungsrecht der Bttrjcbsrütc- und Ge werkschaften zu unterstellen. Tie Kurzarbeiter sollen nach ihrem Verdienst entsprechende Unterstütz,x-g erhalten. Nächste Sitzung: Tonnerstag 10 Uhr: 'Besprechung dev Iittcrt"'llationen, vorher Entwassnungsvorlagc. Polens Lage ernst. Paris 4. August! Tie letzten telcuraphnchen Be richte der Mission Jusserand-Weygand bezeichnen die Lagr Polens vom militärischen Standpunkt aus als sehr ernst da die bolschewistischen Truppen immer weiter vorrücken. Wahrscheinlich wird die polnische Frage eines nochmali gen Ideenaustausches zwischen EngGob und Frankreich bedürfen. In offiziösen Kreisen spricht man bereits da- van daß Lluvs George dieser' Angelegenheit wegen nach Frankreich kommen wird. Wie verlautet soll Sowjet rußland den Verhandlungen echo sehr ungünstige Wen dung gegelen haben, sodaß schleunige Hilfeleistung sür Pole» ins Ange gefaßt werden müsse. Bafel, 5. August. In britischen, offiziellen Kreisen wird für den Fall, daß! die Bolschewisten sich her Stadt Warschau bemächtigen und eine Sowjetregierung errich ten sollten, die Errichtung einer SjcherheitSwchr-Livie um Polen herum, das rorläusig sein-"- Schicksal über lassen Werren würde, ins Auge gefaxt. Paris tt. August. Tie Zusammenkunft Lloho Ge orges mit Eislitt- wird in Lausanne üattfiudcu. Man hält eine Klarstellung der Haltung der Entente in An betracht der neuen Wendung in Ser polnischen Frage für unbedingt notwendig. Da! die Bolschewisten mit den Po len oirckten Frieden schließen wollen, sieht man den Plan scr Londoner Konferenz als von vornherein geschei tert an. Paris, 5. August „Journal" schreibt: Es sei be stimmt, die Verhandlungen mit Ruslaud. zu Sen Bedin gungen. die Rußland hinsichtlich Polens gestellt hat, wie der uus;unehmen. Die Alliierten hätten keine Waal, denn ein Bruch würdft den Krieg bis zum änßerstcu gegen Rußland bedeuten. Es wäre dann notw-ndig, daß Deutsch land w'rbcr entwaffnet würde. Mit Scr ocuttcheu Dro hung im Rücken würde man den Krieg gegen Ruß land nicht beginnen. Das Blatt berichte» denn, daß über Sic erwähnten Punkte' öiu Gedankcnnnciauich zwischen Loudon und Varis stattsindet. Der Bormarsch gegen den Horri-or Basel, -t. August. Tie „Notiinalzcttmft!" meldet: Tic Russcn haben auch Ejccbanvw weltlich von Türo- ienka besetzt. Zwischen Bechanow und Serkas stehen die Russen kaum noch KO Kilometer vom polnischen Korridor entfernt. Schneide m ühl, 4. August. Neber Thern und Granden; erschien ein russisches Flugzeug aus wars Sow ie tprollamationcn ab. Lie Bedrohung von Lemberg A::.- Warschau wird gemeldet: Tic Russen steben vor Brooy, über Vulsk und in der Ukraine über Humann, luum 17 Kilometer vor Lemberg. Tic Pole: bercitcn sieb fieberhaft auf dic Verteidigung Ser Stast vor. Ans Warschau und Krakau sind zwei s-reiwllligen Tivn'onen nach Lemberg abgegangeu unter Führung sranzösifchec Tssizicre, jedoch nur sehr schwach mit A-.ciftette ausge rüstet. Auch von der rumänischen G-w;e bei Nowosiclice werden große russische Truppenansaminlongeu gemeldet. Noch polnischen Meldungen haben die Ras-ci- in Bialy- stal und Vinsk bereits die Sowjctverwallung cjugeführt und oic polnische Verwaltungsbehörde gbgescnt.i