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Reife: lpotheken, lg, Hirschtalg, :iv-Creme, aber, ceupuloer, geg. Insektenstiche, ilakflayo«-, dwgrmittel ,ll«r Art. Lietzmann, id Kräutergewölbe im Kreu»". ^«,1», »k» »It «rf»I, I»en, Mechten un» H»ut. andt un» tk in Losen » Ml.».— in »en meiste» irSlt,^ a- ist »der nur echt «tun, —cit-,rL»»rol un» >ert » «»., wrtnböhi». * »chfe »»» t»rS«. Har L,R^»a! , »est. Mr»« f»f»rt »t« »in»««»id», ««or ilden, «« N-äui. ».». schluß, für Einmach- ist und alle Rans« ße paffend. Verschluß, praktisch, absolut zuverlässig, impfiehtt a««'s Bochhdlg. -sflocken. I »», am Markt. I -ßrtrekt ' HiMchft Mr r u dopp.« kohlens. Natron) aug alkoholfreier ung«'Getränke n bekannter Tüte s Arends. »erwirkende- WMittei l. 50 Pfa. Albi« Sichler W-erk Sih n die Wahl) steht >UIN ?ohadorf Nr KO «»»«NomSo s ! voll ^ll- it, Ailiiks llllä Oelä, iet: rvr äsr a IllnsrtiollsorxLll» ! ^Stv ^llll0llv«ll - Li- rn Huss8llntsill ^.8. io OksrlllliiL velläen. j WlWMMMUM k^sr Früher WocheN- Wd Nachrichtsblatt M-Matt sil ÄMns. Mit. »M«s. Mnf. N.Wa MMit, »Maa. SatW. VlwmÄirs. MsaSIMls. Si.3«ch bi. Nichts». Siaiaiaf. Ä». WwMr. W-upel al tiMem Amtsblatt für das Kgl. Amtsgericht Md den Stadtrat zu Lichtenstein Atteste Zeitung im MnWch» AMsgerichts-qkl — - - — 57. Aah»,«t- — —> - — Vtt. 176. L-LWLLN. Mittwoch, den 31. Juli S7WWWL 1907. Dike« «la« «scheint tügtich (a«ß« Kon», und Festtag») nachmittag» Mr den »otgenden Lag. D.r«,t,»keuch.r wrp>,«p»rt» e v oe» bl) Hsg. dwch dir Post bezogen 1 Mart 7V Pf, Wtcheine Nummern 10 Pfennige. — «»Peilungen nehmen außer der «rpedttion in Lichtenstein, 8»tcko««proL, tk7. all» KoiferUch»» Pes ustalten, Postboten, sowie di« «u»ttSaer entgeaa» Has«at« w«den di» sünigkspalten» krundzeil» mit 10, für mwwSrNge Jns««nten mit 15 Pf«migen berechnet. NeNomrzeile SV Psg. Am »mtv»»n »,'i bi, uvetspaltig» Zeil» SV Pfennig«. G«nrspr*ch.«l»fchl»f, I. Ins«atrv»nnabm. täglich Li« spckt-K«« »onatttä«» »» »j». »elegr«»»adrefse r Lag »LI« tt. Woblstanb überrascht waren, seine Anerkennung sür ihr Unternehmen aussprechen lassen. So ist unter der »ipensten Teilnahme de» Kaiser- wie auch -e- König- Eduard viel geschehen, um die Verstimmungen zwischen den beiden Völkern zu beseitigen. Der Besuch in Wtlhelmthöh« ist daher jetzt auch insofern gut vorbereitet, als er mit freund licheren Gesinnungen der Bevölkerung diesseits und jenseits deS Kanals zufammentrifft. Die an dm ersten drei Tagen eine- Kalendermonates bewirkten Spar» Einlagen w«dm für den vollen Monat verzinst. Die Kaffe expediert an jedem Werktage von 8 bis 12 Uhr vormittags «nd von 2 bis 5 Uhr nachmittag- und behandelt alle Geschäfte streng geheim. Zusammewkunft an der Grbschänke in Voigtlaide. Gräflich Gchöobor-ische Forst» erwaltnug und Nextamt Glaucha«, am 29. Juli 1907. Fleck. Hennig. gleiches, direkte- Wahlrecht mit Ber« Stadtsparkaffe Callnberg verzinst alle Einlagen mit Volks-Bibliothek Lichtenstein geöffnet Sonntags von 11—12 Uhr, Mittwochs von 12—1 Uhr. hält»i«»ahl und Wahlpflicht für die beste Lösung der Aufgabe halte», so sind »st doch bereit, auf Grund der Regierungs vorlage di« freiheitlich« AuSgrstaltuna rin«S neu«, WahlrechtrS zu fördern und sine Kautrlen, von d«r«n U««läßlichkeit «ns die Re gierung Überzeugt, zu gewähre«, um Sachsen- Volk und Land zunächst von de« Fessel» des vo» uns stet« be kämpfte» indirekte» KlaffenwahlrechtrS zu befreie».' Berli«. (Kaiser Wilhelm II. und Ex- kai fr rin Tu ge»ie.) Der Kaiser hat am Sonn abend im Hase» vo» Bergen «ine Begegnung mit der früheren Kaiferm Eugenie gehabt. Die Zusammenkunft hat in der Pariser Presse große- Aufsehen erregt uud lebhafte Diskussion hervorgerusin. Sie «ar die zweite ihrer Art, da da- deutsch« Reichsoberhaupt die Witwe der zweite» französischen Imperators vorher nur einmal gesehen hat, »ämlich in England vor 14 Jahre». Da mals hatte der Kaiser die britische Uniform angelegt, wa» als hohe Courtoiste gegenüber der französische» Cäsarenwitwe empfunden »mde. Such das diesmalige Zusammentreffen war sehr merkwürdig und wird zu de» markanten Ereignissen diese- Jahre« gerechnet werden. Im Hohr« Norde« und in de« Gewässer» eme« au« der große« Politik seit Jahrhunderte» auSgrschied«»e« Lande- begegnet sich der Enkel des deutsche« ReichSbegründer- mit der 81jährige» Trägen» de« Napoleomsche» Kaiser- «amru«. L« entspricht durchaus dem ritterliche» Charakter Kaiser Wilhelm- II., daß er dieser durch Jahr« u»d Schicksale gleich ehrwürdige« fürstliche« Frau jetzt bei d«m Reisezusammr»tr,fftn seine persönliche Huldigung dargebracht hat. — (Der Kaiser) hat sein« Nordlandreist ab gekürzt, indem er die Fahrt nach dem Hardanger Fjord aufgab und von Bergen direkt nach Skagen fuhr, um von dort auf geradem Wege nach der Ostsee zurückzugelangen. Diese Dispositionen können allein durch die Ungunst de- Wetter- getroffen sein, sie können aber auch durch eine unmittelbar bevor stehende Begegnung mit dem Zaren veranlaßt worden sein. — (Der König von Siam) gedenkt, wie di« „Bi. ff. Ztg.' «fährt, am 3. August in Kiel zu landen, um eine Besichtigung der dortigen Ger mania-Werst vorzunehmen. Am 4. August ist die Ankunft in Berlin vorgesehen. Außer einer Be sichtigung der Telefunttnstation Nauen, die am 6. August vormittag statt finden soll, sind besondere Besuche Berliner Etablissement- nicht vorgesehen. Am 9. August erfolgt die Ankunst in Braunschweig zum Besuch det Regenten. Von dort au- reist der König nach Pari». Im September ist eine Reise nach München und Wien geplant. — Von anderer Seite verlautet noch, daß der König dem Kaiser am 8. August seinen Besuch in WilhelmShühe abstatten wird. Vorher wird ein« Zusamm«nkunst sich nicht ermöglich«» laff«n. — (Zum 30. Juli.) Heute, an Bi-marck» 9. TodrStage, lenken sich in treuem Gedenken di« Blicke aller Deutschen nach der Ruhestätte im Patte zu Fritdrich-ruh und nu andächtiger Scheu denken wir dabet der Worte Byron-, die dem eisernen Kanzler vorgeschwebt haben mögen. al- er sich di,sm Platz «n Ruhestatt erkor: »Such' dir, wa- Krieger wählen sollen, ein Heldengrab, grün Übrrmoost.. Der Besuch iu Wilhelmshöhe. Wir meldeten schon, daß König Eduard am 14. August unserm Kaiser in Wilhelm-Höhe einen Besuch abstatten wird. Diese Nachricht ist in Deutschland willkommen. Sie lenst aus- neue den Blick auf die Bemühungen, die seit dem vorigen Jahre mit wachsendem Erfolge auf eine Befsirung der Stimmung zwischen Deutschland und England gerichtet sind. Di« prrsönlichen Beziehungen zwischen den beiden Monarchen lassen wir hier natürlich au- der Erörterung, sie haben ihrem nahen verwandt, schastlichen Verhältnis auch in solchen Zeiten ent- sprachen, wo zwischen den beiden Völkern jede Er- innerung an gemeinsame Vergangenheit und ge meinsame Interessen erloschen zu sein schien. Dieser Tiesstand gegenseitigen Wohlwollens zwischen Eng land und Deutschland kann jetzt al- überwunden gefttn. E- hat sich wieder soviel Wärme ringrstellt, wie zu einem normalen geistigen Verkehr von Volk zu Volk erforderlich ist. Wir brauchen die Ereignisse, die hierzu geführt haben, nicht einzeln aufzuzählen. La« lrtzt« in der Reth« war der Besuch des Londoner Lord-Mayor» in Berlin, der noch in diesen Tagen in einem Fest in der City unter Teilnahme unsere» Botschafters einen freundlichen und Hellen Nachklang gehabt hat. Der Botschafter teilte bei dieser Gelegenheit mit, daß der Kaiser den Wunsch gehabt hatte, den Lord- Mayor in Kiel zu sehen, und daß die Einladung nm durch einen Zufall nicht in die Hände de- Londoner Stadthaupt«, gelangt ist. Eine hohe OrdenSou-zeichnung entschädigte den Lord-Mayor und seine beiden Scheriff». Der Kaiser hat bekannt lich auch den vorangwangenen Freundschosttbesuchen fmi Inte« sie zugewandt: di« englischen Journalisten waren befand«» stolz darauf, daß sie beim Kats« in Potsdam zu Gap« waren und von dem kaiser- lichen Wirt« persönlich begrüßt wurden. Auch sonst hat sich unser Kaiser sür di« Nützlichkeit solcher Besuche au-gesprochen und z. B. d« Deputation der ArbeUer au» Gain-borough, die uuserr Arbeiter- verhästniffe studiert« und von dem an getroffenen Deutsches Reich Lre-de«. (Die Deutsche Reformpartei u»b der Wahlrecht»«« twarf.) Der Laad««, vrrei» der Deutsche» Reformpartei »ahm am So»»tag i« Dreide» i» einer Versammlung Stellung zu dem neue» WahlrechtSeutwurf. Nach mehrstündiger Beratung legte der La»de«verri» der Reformpartei seine Ansichten über da« neue Wahlgesetz i» folgender einhellig ange nommene» Entschließung fest: »Der Lande-Verein der deutsche« Reformpartei begrüßt den WahlrrchUeM- Wurf der sächsische« Regieruag, insoweit darin unter Wahrung der geheimen Wahl die Wiedereinführung der direkte» Wahl u»d die Beseitigung der drei Wähler- abteilungen vorgesehen ist. Damit find dir BorauS- setzungen für rim wirkliche Wahlreform gegeben, wen« auch der Entwurf »ach andrnr Seit« hin verschiedener Veränderungen und wesentlicher Berbefferungen bedarf, fall die Unzufriedenheit im Laude dauernd überwunden werde«. Der Gedanke der Brr hSl t»i« w a hl an sich berührt un- sympathisch; in Wort uud Schrift haben wir scho« früher die Prüfung de- Verhältni«- wahlrecht- für Sachse» empföhle». Die vo» der Re gierung gewünschte Lösu«g erscheint un« sreilich vrr- befseru»gSbrdürftig, soll wirklich de» Minderheiten eine angemessene Vertretung im Landtage gesichert werde». Der vorgrschlageur« Doppel st immr sür eine» Teil der Wähler »uzustimwe», sind wir, trotz unserer Zweifel an der Wirksamkeit de» PluralwahlnkhtrS, »icht abge neigt, sofer« die Voraussetzungen für die Gewähr der zweiten Stimme einer Rtvrfio» unterzogen werde», bei der insbesondere die zweite Stimme an eine gewisse Altersgrenze gebunden würde. Dagrgrx hege» wir die schwersten Bedenken grge» die Ueber- tragu»g eine» Teile- der Wahle» an dir Kommu«alverbä»de. Einmal befürchte» wir die stärkere Hinei»trag»»g der Politik i» dir zum Wahl- körprr ungeeignete» BrzirkSvrrsammluuge» und groß- städtische« Vertretungen, daun aber halte« wir grund sätzlich rin einheitliche» Wahlsystem, nicht ei» gemischte-, im Interesse fruchtbarer Ardeü sür die Zweite Kammer für geeigneter. Dir au- de» Kommunalverbände« her- vorgrhrndrn Abgeordnete» würde« von vornherein in einem gewiffe» Grgnefotz zu Le» au- VolkSwahleu her- vorgrhr»de« gestellt. Wir würde» rS für eine» w«se»t lichr» Fortschritt erachte», we»» dieser Teil (Wahl durch Komwunalverbände, 38 7 bi« 14) drr Vorlage gänzlich solle» uud Teil L (Berhält»i-wahl) zur haupt sächliche» Gr»udlage der Brratuuge» gemacht würde. Der vo» der Regierung beabsichtigte Zweck, eine Ueber- flutung Ler Zweite» Kammer Lurch die Sozialdemostatte xa verhüte», wäre fichrrrr dadurch zu erreiche», daß di« Wahlpflicht «»geführt wird, dir di« Säumig«» zur Sutüdung ihr«« Rechte« z»i»gt uud die sich berrit« i» mehrere» Staate» bewährt Hai. We»« wir »ach wie vor die Rückkehr zur Wahlrecht«ord«»»g vo» Jahre 1868 mit zeitgemäße» Sende- ru«g«», also kurz «in allgemri»«», ßchsMsl ans WergWMl KM. Montag, da» S. August, vo» vormittags 9 Uhr a» sollen im Rümpfwalde und zwar in den Forstorlen Erlenplan, Ande, Lhurmerstraße pp. 30 Rmtr. Nadelholz-Rollen und 60 Wllh. „ -Reisig unter den gebräuchlichen Bedingungen gegrn sofortig« Bezahlung versteigert werden. Das Wichtigste. * Die Zusammenkunft des Kaisers «ft dem Zaren wird „endgültig" am 3. August bei Swinrmünde «folgen. * D« lenkbare Militärballon löste gestern sein« Aufgabe: Nach Berlin üb« da- Brandenburgrr Tor zum Kgl. Schloß und zurück nach der Jungfernheide in vorzüglich« Weise. * In Raon l'Gtope bei Saint. Di ä begingen Ausständige schwer« Ausschreitungen. Ein Gendarmerie- Rittmeister und mehrere Gendarmen «litten schwere Verwundungen, ein Ausständiger wurde getötet. * Auf Conry JSland sind der Steeplechase- Park, eins der größten Vergnügung-lokal«, und 20 Sein«« Hotrl- Niedergebrannt. Bet einem anderen Hotelbrand im Osten Newyortt wurden gegen 20 Personen getötet.