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Amtshauptmannschaft. Im GüterrechtSreg ster ist am 13. Januar 19>3 auf Blatt 31 eingetragen worden, daß die Verwaltung und Nutznießung des Handelsmanues Ernst Eduard Hänel in Lauter am Vermögen seiner Ehefrau Henrierte Wilhelmine Hänel verw. gew. Tautenhahn geb. Epperlein ebenda durch Ehevertrag vom 16. Dezember 1912 au»ge- schlossen worden ist. Tchwarzenbera. am 11. Februar 1913. Königliches Amtsgericht. Tas Kvnkurepe fahren über da» Vermögen des Klempnermeisters und Wirtschaftsbesitzer« Augnst Louis Scheibner in Bernsbach wird nach Abhaltung de» Schlußtermin» hierdurch aufgehoben. , Schwarzenberg, den 7. Februar 1913. Königliches Amtsgericht. Ueber da» Vermögen de» Ptanofonefabrikanten Alfred Hermann Grunert in Johanngeorgenstadt, alleinigen Inhaber» der Firma A. H. Grunert in Jodann« georgensladt wird heute am 12. Februar 1913, mittag» 12 Uhr, daS Konkursverfahren eröffnet. Der Rechtsanwalt Gang in Johanngeorgenstadt wird zum Konkursverwalter ernannt. KonturSforderungen sind bis zum 22. MSrz 1913 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung de» ernannten oder die Wahl eine» anderen Verwalter«, sowie über die Besetzung eine» Gläubigers»'schusse» und etn- tretenden Falle» über die in 8 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände — auf den 10. März ISIS, vormittags IS Uhr. , und zur Prüfung der ongemeldtren Forderungen auf den 2S. April ISIS, vormittags IS Uhr --- vor dem unterzeichneten Gerichte, Termin anberaumt. Allen Personen, die eine>ur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz Haven oder zur Konkursmasse etwa» schuldig sind, wird aufgegeben, nicht» an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für die sie au» der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 14. März 1913 Anzeige zu Wachen. Königliches Amtsgericht zu Johanngeorgenstadt. Auf Blatt 95 de» hiesigen Handelsregister», die Firma Carl t^tto Stopp i« Johanngeorgenstadt betr. ist heute eingetragen worden: Ler Buchhändler Carl Otto Stopp ist zufolge Tode» als Inhaber auSaeschieden. Gesellschafter sind n) Selma Martha verw. Stopp geb. Roscher und d) der Buchhändler Paul Walter Stopp, beide in Johanngeorgenstadt. Die Gesellschaft ist am 18. Januar 1913 errichtet worden. Johanngeorgenstadt, am 12. Februar 1913. Königliches Amtsgericht, Schneeberg. WWW m M «sw. dck. Die Ablagerung von Asche, Schutt, Unrat und dergl. auf den von uns für Etreuzwecke auf Straßen und Plätzen der Stadt bereltgestellten Aschehaufen ist verboten. Zuwiderhandlungen werden bestraft. Schneeberg, am 13. Februar 1913. Der Stadtrat. Schwarzenberg. Da« Stadtbauamt, da» städtische BerslcheruuqSamt und da- Einwohner» und Meldeamt befinden sich von jetzt ab im Hause ' Selektenschulplatz Nr. 1. Schwarzenberg, am 13. Februar 1S1S. Der Rat der Stadt. Or. Rüdiger. Die am 1. d. M. fällig gewesene Staats» VNjHvavzeNvevg* gruudsteuer für den 1. Termin sowie die Gemeindegruudsteuer ist spätesten» bis zum SS. Februar d. I. an die kiesige Stadtkasse zu bezahlen. Die Beitragspflichtigen de» OrtSteil» Sachseufeld werde» gleichzeitig auf» gefordert, die StaatSgruudsteuer für den 1. Termin bis zum SS. Februar d. I. an die Verwaltungsstelle Schwarzenberg—Sachsenfeld zu bezahle». Nach Ablauf dieser Frist werden rückständige Beträge zwangsweise beigetrieie». Schwarzenberg, am 12. Februar 1913. Dar Stadtrat» - vr Rüdiger. Lauter. Gemeinderatswahl. Wahltag: Sonnabend, der IS. Februar d. I. E« wählenr In Hahnel s Restaurant „Zur Centralhalle": die Ansässigen der 1. Klosse von 9—12 Uhr. vormittag», ' die Ansässigen der 2. Klasse von 2—6 Uhr nachmittag«. v) Im Espfg'schen Gasthofe „Zum Löwen" < Saatstabe) r die Unansässigen von nachmittag« 3—8 Uhr. Die Stimmzettel sind persönlich abzugeben. Enwenduugen gegen da» Wallverfahren sind bet deren Verlust bi« zum 26. Februar 1913 bet der Kgl. Amtshauptmannjchaft zu Schwarzenberg anzubctngew Lauter, am 13. Februar 1913. Der Gcmeinderat. HerrmaNn. . köLlbokuIö mit k^ogMSRum ru 8toliimg i. k. Oie ^uknakmeprüfuns; für dsa neue Scduijskr linstet Montag, stvn 31. Narr 1913 von vormittags S Ukr an statt. Anmeldungen üisrru, bei stenen vorrulegea »inst: Oeburts- oster Pauk- »obein, Lchulaeugnis und Impfschein nimmt täglich in seinem OIvnstrimmer entgegen unst feste sachstienliche Auskunft erteilt gern mündlich oster schriftlich 3 viuliivnrat Profi t.üsvko, Dir. SkWlW MW dkl AMttMWIk! sl WWMH Donnerstag, de« SV. Februar IVI», nach«. V4V Uh» im Sitzungszimmer de» Ratskeller». Die Mission des Prinzen Hohenlohe. Die Lage auf dem Balkan. In einer Besprechung der Mission de» Primen Hohenlohe hebt da» „Wiener Fremdrnblatt" hervor: Der Empfang, welchen der Prinz am russischen Hofe gesunden hat, war ein ungemein freundlicher. Die au«- zeichnende Liebenswürdigkeit, mit welcher der Zar und die Kaisersamilie den Prinzen aufnahmen, trug da» Gepräge warmer Herzlichkeit. Die Mission wird überall ms Symptom des Frieden» betrach:«. Und sie hatte tat» sächlich den Zweck, zu verhüten, daß politische Meinung» verschiedensten sich auf die Beziehungen zwischen den beiden Höfen übertrugen Da» Blatt stellt mit Genug, tuung fest, dass die Mission ihr«, Zweck erfüllt hat, indem sie den Beweis erbrachte, daß die freundschaftlichen Leziehungen zwischen den beiden Höfen keinerlei Trübung erfahren haben. Die Handschreiben der beiden Monarchen und der ganze Verlauf de» Besuchs am Hofe des Zaren gaben davon ein sinnfällige» Zeugnis. War die politischen Fragen anlangt, welche sich im Lau'e der letzten Monate zwischen den Regierungen Oesterreich« Ungarns und Rußland» ergeben haben, so bandelt e» sich bei etwa noch vorhandenen Differenzen eigent lich nicht um reale Interessengegensätze, sondern «her um Urderbietbjel au» frühere« Zeiten, welch« durch die g«« schichtllche Entwickelung der letzten Monat« überholt sind. Denn über die alten Rivalität«« auf dem Balkan sind dl« kriegerischen Ereignisse hinweg« -«schritt»«. Ler Balta« -»hört dm unabhängig«« Balkanvölkern. Dle Balkanvölker sind frei. Sie stehen auf eigenen Füßen. Damit sind auch die sonstigen Quellen eines Zwistes zwischen Wien und Petersburg endgiltig verschüttet. Das seit Jahrzeh ten befolgte Balkanprogramm Oesterreich Ungarn», daS Oesterreich wiederholt praktisch betätigt hat, wurde durch dle geschichtliche Entwickelung bereit» der Verwirk lichung näher gebracht. Der we ktätigen Mitarbeit Oester- reich-Ungarn- ist e» in erster Reihe zu.»schreiben, wenn da» Prinz p, daß der Balkan von den uaabiüngigen Balkan- vö kern beherrscht werden soll, auf der ganze« Linie für alle Völker der Hämoshalbinsel seiner Durchführung entgegen geht. In voller Unabhängigkeit und ohne unnatürliche wesens fremde Jnteressenaussicht werde« sie sich ihrer Entwicke« lung und ihre« Interessen widmen können, Diele» natür« licht Verhältnis wird auch für ihre Beziehungen zu den übrigen Staaten maßgebend sei«. Orsterretch »Ungarn ist dle einzige Großmacht, welche unmittelbar an di« Balkan st aalen grenzt. Ja, die Monarchie ist selbst zum Teil «in Balkanstaat, da ja fast ein Neuntel ihrer Bodinfläche, geographisch genommen, auf der Balkan» Halbinsel liegt. Jnfolg« der jüngsten Entwicklung ist di, Grenze zwischen Orient und Okzident noch weil« zurück» geschoben und die ganze Baltankaibtnsel tritt in den Bereich der westeuropäischen Vöikerfamtlie. Da» benach barte Oesterreich»Ungarn wird di« kulturellen Anforder ung«» dieser Gebiete und der sie bewohnend«« Völker mit befand, warmem Jatereff« verfolgen und zu fördern trachten. Mit den neuen Verhältnisse» schwinden allmählich die Reibungtflächin zwischen Oesterreich»Ungar« u«d Rußland, and bi« freundschaftlich«« vüwh««-«» zwischen di« Höf«« »« «tm «nd Hüuburg, kelche darch die Missis« -es Prinzen Hohenlohe neuerlich in Erscheinung getreten sind, werden gewiß eine wesentliche Wirkung in diesem Sinne ausüben. Soweit bas Wiener „Fremdenblatt". I« den lange« Ausführungen vermißt man «ine Aufklärung darüber, aus welchem besonderen Anlaß sich Prinz Hohentoh« nach Petersburg begeben hat. Die „Neue Freie Presse", die sich sonst den Anschein gibt, die Kundgebung des „Fremdenblatt»" für eln Zeichen der welteren Erstarkung der Fri«de«»polltik zu halten, «r« klärt, daß diese Mitteilung leider viel zu spät komme. Viel Unglück hätte verhütet werde» können, wenn sie früher gemacht worden wäre. In politische« Kreise« set jedoch der Eindruck vorherrschend, daß die Kundgebung der „Fr«mdeablatt«" allzuviel Nachdruck auf di« höfischen Beziehungen leg«. Man vermißt jede« Hinwet» darauf, daß e» gelungen s«i, auch die zwischen beide« Reichen al« solchen bestehenden, politischen «Schwierigkeiten zu behebe«. Die „Zeit" schreibt: „Erst ein politischer Erfolg hätte di« Mission zu einem vollen Erfolg gemacht. «» wäre deswegen auch besser gewesen, die Reis« und das Hand schreiben nicht so pompös anzukündtgen, wie es ge schehen ist. ' In Petersburger Hofkretsen kursiert angeblich d« Gerücht, daß nach Abwicklung der Balkanfrazen die Ver lobung der beiden ältest«« Töchter d«» Zaren Olga und Tatjana mit dem bulgarischen aab dem serbischen Thron folger erfolgen dürfte. Fall» hi«rb«t nicht aur der Wunsch der Panslawist«« der Vater d«» Gedanken» fein sollt«, dürfte dich Nachricht k Vie« zu «aacherlet B «d,«t«« Anlass gtbm. Daß t« V«t»r»burg et« ^Mßer UMchw««- A der IluMmt- bn-ag, «t«-»mte«