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l ? >! ! i ! kb, sind Sie von der 8 «ute ihn unetgung tgeS Ler» nd fein« druck gab. elle täte, Abend-, et neben« »ß«n. Mr^tr ZrNsW öm MMMM UMS^WWMZökZ - — — «7. J«hrga«g >« N. Dienstag, den 4. Juni H«WKJ«serttonS,rg»» i 1« UmtsgerichtLb^irk. L W « !r Zadtust rvrex der e Zweifel, Stellung -u grhen tt« einig« !tnen oer« >ed« utrnd« r nun ge« nen Ler« re wieder lte, ob fie a Senrtch Lenkung. Früher WochM- md Nachrichtsblatt MDÄlatt !d SE Mit. SaeÄns, Wins. UßAU LMM «Mm. «M «mmsdns. MstiÄMS, Si.3«L 8!. RiM NaiMf, Mm, MsMs«. WjiGel «i MW Amtsblatt für das Kgl. AmlLMW unL Len Stadtrat zu LichtensteiN ig dazu, »zwanzig Lochen." tert, und pen de» urzltchen r Augen, st, mich nd nicht ine und «egung: me groß frsünder, UWtcktlN igt, daß tet?" tg; sein e Augen ur aus» Zmerestr Wicklung. Besy« tg Brr» »rsügrt großen ichmutz. feinsten -ten zu -mutzen Bettett geeignet r malen «t zur nd vt« ach Gr« Brikett dieser väre?" L- St sich besten », und etannt. d auf ich die Die örtkett t da- auch n im vrUeu ch e» würde 34 >etaze» litt zu id der schlug r und lt auf. Dann Ml- -»An. rlch.- aupt. wohl- , von Bekmmtmachxxg. Wegen vorzunehmender Steinigung der ExpeditionSräume ist da» Temeindeamt für Mittwoch, de» S. Juni 1SV? geschlossen. DaS Standesamt ist von nochmitttag 2 bis 3 Uhr geöffnet. Hohn darf, den 3. Juni 1607. De» Geweinderat. Schaufuß, G.-B. Das Wichtigste. * Präsident Roosevelt teilte in einem Erlaß de« Abschluß des HandelSabkommms zwischen Deutsch« la » d «nd Amerika mit. Deutsches Reich. Dr«Lde». (Li, Besuch de» Köxig» F riedrich August am Biesterfelder Hofe.) König Friedrich August vo« Sachse« zkigtr, wie schon gemeldet, dem Fürsten Leopold se ne« Gegenbesuch im Laufe der nächsten Woche an. König Friedrich August ist der erste deutsche BundeSfürst, der «ach dem bekannte« Schiedssprüche Detmold besucht. In offizielle« Kreisen und im Bolle herrscht darüber lebhafte Freude. Die .Lippischr LandeSzeituug* brachte gestern schon ri«e« herzliche« BegrüßuvgSartilel. Berit» (Deutschland und Amerika.) Präsident Roosevelt gab gestern, wie cuS Washing. ton gemeldet wird, in einem Erlaß den Abschluß des Handelsabkommen» mitDeutschland bekannt. Las Staat-dkpartemml veröffentlicht hierzu «ine Erklärung, in der dem Bedauern Aus« druck gegeben wird, daß «S nicht gelungen sei, den Minimaltaris sür alle amerikanischen Erzrugniffe durchzusetzrn, was nur durch wesentliche Zugestünd« niffr mittels einer vom Kongreß zu genehmigenden GegenseitigkeitSverttage» zu erreichen sei. — (Die englischen Journalisten) senden ihren Blättern enthusiastische Berichte über ihre Begrüßung durch den Kaiser, dessen Persönlich« keit und kffevherzige Liebenswürdigkeit offenbar einen tiefen Eindruck auf sie gewacht hat. Ihre Schilderungen atmen zunehmende Anerkennung der unzweideutigen Herzlichkeit und Gradsinnigkeit d,r ihnen in Deutschland gewordenen Empfangs und der freundschastlichen Gesinnung gegen da» englische Bolk, die ihnen von leitenden Kreisen «ntgrpeng«. bracht wird. Eine Abordnung der englischen Jour« naltstrn wurde Sonnabend im König!. Schloß zu Dresden ron König Friedrich August empfangen- Der König unterhielt sich mit jedem einzelnen der Herren und erkundigte sich nach ihrer Tätigkeit und nach dem Charakter der von ihnen vertretenen Blätter. Zum Schluß gab er seiner Befriedigung über den Besuch der englischen Gäste in Dresden AuSüruck.In Pillnitz wurden dw Journalisten vom Minister des Königlichen Hauses v. Metzsch empfangen, worauf sie im Kupprlsaale der Schlosses den Lunch einnahmen. Die Gäste promenierten alsdann in dem herrlichen Schloßgarten. Gegen 3 Uhr trat die Gesellschaft auf dem Dampfer die Rückfahrt nach Dresden an. Während d« Fahrt, die vom herrlichen Wetter begünstigt war, konzertierte die Kapelle de» Schützenngiment». Kurz vor 4 Uhr landeten di« Gäste in Drrkden. Eine große Menschenmenge, die sich auf dem Elb» ufer ange ammelt hatte, erwartete die Ankunft der Engländer. Hier teilte sich die Gesellschaft. Während einige Herren eine Rundfahrt durch die Stadt unternahmen, besichtigten die andern die Gemälde galerie, das Grune Gewölbe und die Porzellan- sommlung. Bei der am Abend im Dresdener Königlichen Opernhause veranstalteten Festoorstellun- wurde, wie uns weiter telegraphiert wird» „Salome" von Richard Strauß gegeben. Im Anschluß an die Fistvorstellung fand auf dem köniolichen Belvedere ein Festbankett statt, bei dem Oberbürgermeister BtuUrr eine Ansprache hielt, die in ein Hoch auf König Friedrich Au ust, Kaiser Wilhelm und den König von England auSklang. — (Kein Platz für Bismarck!) AuSKieL wird die befremdende Meldung verbreitet, daß in folge der Umgestaltung der Anlagen um dar neue Etadttheater herum das seit zehn Jahren auf dem Neumorkt stehende Bismarck Denkmal von Harro Magnussen jetzt entfernt werden soll. Da «S trotz vielen Suchen« bisher nicht gelungen ist, einen ge eigneten Platz für die Neuaufstellung ausfindig zu macken, hat das Stadtbauamt den Auftrag erhalten, das Denkmal „zu verwahren, bis ein paffender Platz gesunden ist!" — (Der boykottierte Lessing.) Jur Kreise WormS werden, wir ma« der ,Tgbl. Rdsch." von dort schreibt, zurzeit auf Veranlassung der Ai kiSschul- kowwisswn i« mehrere« Gemeinden VolkSvorstellungex dmch da» Hanauer Stadttheater gegeben. I« Hoch heim wurde am Pfingstsonntag Lessings ,Mixx« von Bornheim" ausgeführ». DaS raubt de« Wormser ZerttuwSblatt de« Nachtschlaf. ES schreib^ daß e» sich bei .Ler BolttVeranstaltung zweifellos um eine liberale Veranstaltung zum Kampfe grgr« de» UltramontaniSmuS handle, der ma» unmöglich sympathisch gegen überstehe« könxe!" Natürlich hat der Verfasser dieser Stilübung Mixxa von Barnhelm »re gelesen. Aber da» Stück entstammt au» der Feder eine» gewisse» Leisisg, n»d da- gr«ügt, um eindringlich vor .Ver seuchung" zu warnen. MA»che«. (Der neuebayerischeLand- t a g) wird folgende Zusammensetzung zeigen: Zen trum 99 (bisher 102), Liberale 25 (23), Freie Ber einigung 19 (20), Sozialdemokraten 20 (12). Ausland. Park». (Der Streik der französische» u»d holländische» Seeleute.) Während i» einig«» französisch« Seehäfen der Streik brr Seeleute in der Zunahm« begriffe» ist, fchtixt a» andere» Hase»- Plätze» dt« Bew«gu»g aufzuflaue», u»d die Regten«, gibt sich der Hoffnung hin, alsbald Herrin der Lage zu fei». Der verband der Kapitäne für große Fahrt Der Herzog erwiderte die Ansprache mit folge», den Worten: »Ich danke Ihnen aufrichtig sür Ihre mir so eben aus» mue im Namen der braunschweigischen Regentschaft und Volksvertretung durch den Herrn StaatSminister zum Ausdruck gebrachten Gesinnungen. DieslS mir aus weilen Kreisen des Landes entgegen« gebrachte Vertrauen, das am 28. v. M. in der LanbeSoersammlurg einstimmig Ausdruck fand, hat mich auch btwogen, dem Ruse des deutschen Bruder« stamme» zu folgen. Ich nehme hiermit die Wahl zum Regenten de» Herzogtum» Braunschweig an und hoffe, daß «S mir mrgvnnt sein möge, mit Gotte- Hilfe die Regentschaft zum wahren Segen de» Lande» zu führen. E» ist mir eine wahre Freude, Ihnen, mein« Herren, al» den berufenen Vertretern de» braunschweigischen Lande», hier in meinem Heim meinen ersten landrSsürstlichen Gruß entbieten zu können. Der Herzog lud seine Gäste zur FrühstückStasel ein und machte mit ihnen einen Rundgang durch den Park. Die Herren kehrten gestern nach Braun schweig zurück. LUf«» Platt erscheint täglich (außer Lorin- und heßtaot) »vchrmuagt für trr ulgereden Log. LirrtnsSheuchet Vez»g»pr,t» 1 50 Pfg, dmch dle Post bezogen 1 Mar! 7S PfU Hwzewe Purnmern 1V ? sennlge. — Bestellungen nehmen außer der -xpedlUon in Lichtenstein, Zwickau ersteche L!7, all« KaisieUchen Postanpalten, Postboten, sowie die NuS träge rentgegi» P»f«a1r «erden die sönioefpaltene Vrundzeile mit 10, für an-würtige Inserenten mit 15 Pfennige« berechnet. Im amtliche» Leu kostet di» »ivetspaltige Zeile 80 Pfennige. — Inseraten Hl nnahmO FmmfPrech-NafchlUH Nr» 7. täglich bi« fPitteßwew um««MU» L« MH». rrlegrammadresser Lagedlatt. «r. 127 Bekanntmachung -ke Herkomerfahrt bet». Wir brziehrn un» auf unser« Bekanntmachung vom 27. Mai 1907 und gÄen hierdurch noch folgendes bekannt: 1. Die Sperrung der Fahrstrecke beginnt vormittags 8 Uhr und dauert solange, bis der am Schluffe der Fahrteilnehmer mit der Aufschrift „Schluß- wagen" versehene Wagen vorüber ist. 2. Das Betteten der Fahrstrecke von Kindern ist unbedingt verboten. 3. Zuwiderhandlungen werden mit Geld bis zu 60 Mk. oder Haft bis 14 Tagen bestraft. Lichtenstein, am 3. Juni 1907. Der Stadtrat. Steckner. Bürgermeister. Sparkasse zu St. Egidiex. Geöffnet: DiemStagS und Freitag» von nachmittag 3 bis 6 Uhr. Die Einlagen werden mit 3*/, °/g verzinst und geheim behandell. GeschäftS- lokal: Gemeindeamt daselbst. * Die a«Sflä«digr» Arbritrr des Lothringer Erzbecke»» habe« de« Bezirksprästde«tex ersucht, di« Frirdr«Svermt1telu«g eixzuleitex. * Duc baltische Graf Kayserlixa wurde auf feinem Gute durch Bauer» ermordet. * Zwischex chixesischex Truppe« u«d dr« Rebelle« i» Kwa«tuxg hat «in neue» Treffex statigefvNdex. ix dem 700 Maxx gefallex si«d. Herr»« Mn Mcht nl sie InmWnM. Der neu» Reger t deS Herzogtums Braunschweig hat auf Schloß Wtligrad in aller Form die An- nähme der Regentenwürd« erklärt. Die braun» fchweigische Deputation mit den mecklenkurgischrn StaatSministern Grafen Bassewitz und Staatsrat Dr. Langfeld wurde bei ihrer Ankunft im Schlöffe vom HofmarschaU v. Rantzau empfangen und in den Salon der Herzogin geleitet, wo sie vom Herzog und von der Herzogin begrüßt wurden. — Ueber den weiteren Verlaus der Audienz erhallen wir nachstehenden Drahtbericht: Unmittelbar nach der Vorst,vung der braunschweigischen Abgeordneten richtete StaatSminister Dr. v. Otto an den Herzog- Regenten folgend« Ansprache: Mit Eurer Hoheit gnädigster Genehmigung er- scheint vor Höchstihnen ein« Abordnung d«r Landes- Versammlung der Herzogiums Braunschweig, ge- führt von mir als dem Vorsitzenden deS Regent- schastSratS, um vor Emer Hoheit die schon trle- graphisch übermittelte Meldung untertänigst zu wiederholen, daß die Lande-versammlung in ihrer Sitzung vom 28. vorigen Monats auf Vorschlag des RegentschastSrat» Eure Hoheit einstimmig zum Regenten des Herzogtums Braunschweig gewählt hat. Die Abordnung ist zugleich beauftragt, Eurer Hoheit das Schreiben d«t RkgentschastrratS zu Über reichen, da» unter Bezugnahme auf die Wahl um deren gnädigste Annahme untertänigst bittet. Ler RegentschastSrat und die Lande-versammlung sind sich wohl bewußt, welch ernste und hohe Aufgabe aus der Regierung deS Herzogtums Braunschweig für besten Regenten, zumal in grgeowkrliger Zeit, «»wächst. Eie wistrn vcll und xanz di« Tragwritr Ihrer Bitte, die Bedeuturg der Opfer, welche Eure Hoheit bet der Erfüllung der Bitte zu trogen habm werden, zu würdigen. Las Bewußtsein, dem ganz ohne sein Verschulden verwaisten Lande Braun- schweig eine in der Versostung h»g,Lodete, des provisorischen Th orakttrS entklridrte, sefte Rrgierungt« form wiederzug «km, dem ion-nn Frieden des Deutschen Reicher «inen umnldehrlichen Dienst zu leisten, wird, so wagen wir zu hissen, Cme Hoheit die Ueb«»nähme der Ausgabe und die Ops« er- leichtern. Mit liesst<m Looke und voll,«, rückhalt losem Vertraue n «Kd tat Herzogtum Braunschweig Cure Hoheit eusnehwrn, ovz«tt b««it, Tr«ue und Geho rsam zu Kisten in gut«n und in lösen Tagen.