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Amts- M Anzchebllltt für de« Abonnement oiertelj. 1 M. 20 Pf. einschlietzl. des »Jllustr. Unterhaltungsbl." u. der Humor. Beilage »Seifen blasen-' in der Expedition, bei unfern Boten sowie bei allen Reichspostanstalten. Gchrk des Amtsgerichts Eibenstock und dessen Umgebung. «»scheint wöchentlich drei Mal und zwar Dienstag, Donnerstag u. Sonn abend. Jnsertionspreis: die kleinspaltige Zeile lO Ps. Im amtlichen Theile die gespaltene Zeile 25 Ps. LAS Verantwortlicher Redakteur, Drucker und Verleger: E. Hannebohn in Eibenstock. 45. Zahrgaag. ' 'n Dienstag, den 8. November L8V8 Aas neue Ministerium Dupuy hat sich am Freitag den französischen Kammern vorgestcllt und — wie gleich vorweg bemerkt werden soll — auf Grund seiner Erklärungen von der großen republikanischen Mehrheit der De- putirtenkammer ein Vertrauensvotum erhalten. Die programmatische Erklärung Dupuys, daß da« llcbcr- gewicht der Zivilgcwalt über die militärische aufrecht erhalten bleiben soll, wurde mit stürmischem Jubel begrüßt. Gleich darauf machte Dupuy in seiner Rede vor dem Heere eine Verbeugung, indem er sagte, daß dasselbe treu und den Gesetzen der Republik gehorsam sei. »Die Armee," sagte er, „hat um so mehr Anspruch auf die Fürsorge und den Schutz der öffentlichen Gewalten, als sie nur in Sammlung und Stillschweigen mit Nutzen für die Sicherheit des Vaterlandes arbeiten kann. Nicht weniger Ruhe, nicht weniger Achtung verlangt das Werk der Justiz; unsere Pflicht ist, die Ausführung ihrer Entscheidungen zu sichern, welche auch die persönlichen Ansichten sein mögen. Da« wird das sicherste Mittel sein, die Geister und die Gewissen zu be ruhigen, welche durch eine Angelegenheit beunruhigt sind, die nicht länger da« Denken und Fühlen de« Landes beherrschen sollte." Weiter heißt e« dann, die fremden Völker, welche zur Aus stellung von 1900 herbeiströmen werden, müßten die Ueberzcugung gewinnen, daß die französischen Industriellen, Kaufleute und Acker bauer, trotz schmerzlicher Zwischenfälle cS verstanden haben, ihren Verpflichtungen gegen die Welt und gegen sich selbst würdig nachzukommen. „Frankreich darf nicht« vernachlässigen, die Stell ung zu bewahren, die ihm seine Loyalität, seine Stärke und seine Friedensliebe verschafft haben. Frankreich muß darauf hinarbciten, diese Stellung, welche ein kostbares Bündniß vor den Augen der ganzen Welt besiegelt hat, zu kräftigen. Unsere auswärtige Politik wird sich durchaus von den wohlverstandenen Interessen des Lan des leiten lassen. Bedacht darauf, ihre Bemühungen dem Wcrthe des Zieles anzupasscn, und gestützt auf da« Parlament, das über alle Vorgänge vollständig unterrichtet werden wird, wird unsere auswärtige Politik alle Fragen mit der Methode und mit der Würde behandeln, die die Kammer von unserer Politik zu erwarten berechtigt ist. Wir sind ein Kabinct der Einigung unter den Republikanern, wir sind entschlossen, un« auf die republikanische Majorität zu stützen." ES interpcllirte der Sozialist Mirman, nachdem die mini sterielle Erklärung »erlesen und beifällig begrüßt worden war, über die allgemeine Politik. Dupuy erklärte sich mit der sofortigen Erörterung einverstanden. Mirman führte Klage über die zu weit gehenden Maßnahmen bei Gelegenheit des letzten Streiks und sprach sodann von den reaktionären Gesinnungen, die allmählich in die Armee eindrängen. ES erhoben sich hierbei lebhafte Protestrufe und Freycinet bemerkte unter dem Beifall des Hauses, er werde dafür sorgen, daß das Gesetz von Allen geachtet werde, und werde der Armer Achtung verschaffen. Mir man sprach hierauf von den strengen Maßnahme» gegen gewisse Universitätslehrer, ferner von der DreyfuS-Angelegenheit, vom letzten Präscktenschub und vom Versprechen de« Kabinct«, mit den Republikanern regieren zu wollen. Aus die Interpellation Mirman« erwiderte Dupuy, er habe in der ministeriellen Erklär ung ganz klar die Absichten und die Pläne der Regierung ange geben. Die bestehenden Gesetze genügten, die Ordnung zu sichern und die Armee zu schützen; die Regierung beabsichtige nicht, in diesen Beziehungen neue Gesetze zu verlangen. „Was die Dreh - fuS-Angclegenhcit betrifft, so stehen wir vor der Ent scheidung der Justiz, und wir werden derselben Achtung ver schaffen. Licht wird geschaffen werden. An dem Tage, ivo die Justiz gesprochen haben wird, werden wir uns vor ihrem Spruch beugen." Der große Beifall, den diese Erklärung fand, kennzeichnet den großen Umschwung der Stimmung, der in der DreyfuSsache eingetretcn ist. Wird der Kassationshof in seiner Untersuchung nicht gestört, so ist sein UrtheilSspruch heute schon zweifellos. Das weiß in Frankreich Jedermann, und da« Versprechen, sich diesem UrtheilSspruchc zu beugen, ist ehrlich und verständig. Da« Vertrauensvotum für die Regierung fand mit 429 gegen 64 Stimmen Annahme, eine Mehrheit, wie sic in solcher Stärke noch selten ein französisches Ministerium erzielt hat. Tagesgeschickte. — Deutschland. Mit Rücksicht auf die in Palästina und Syrien herrschende tropische Hitze ist Ihrer Majestät der Kai serin von ärztlicher Seite die plötzliche Rückkehr au« dem Süden nach dem Norden widerrathen worden. Voraussichtlich werden die Majestäten deshalb auf dem Seewege nach Deutschland zurück kehren. — Ueber da« ArbcitSprogramm de« Reichstags in der bevorstehenden Session bringen die „Berl. Polit. Nachr." Mittheilungen. Danach wird der Etat sofort vorgelegt und des sen erste Lesung sicher vor Weihnachten statlfindcn. Aus dem Reichsamt de» Innern kommen die 'Novelle zum Jnvalidenvcr- sicherungSgesetz, der Entwurf zum Schutze der Arbeitswilligen, eine GewerbcordnungSnovelle und da« Fleischschaugesetz. Die Vorlegung de« ReichSversicherungSgesetze« noch in der nächsten Tagung ist zweifelhaft, dagegen sicher, daß da« Reichsjustizamt im Anfänge des nächsten Jahre« den Hypothekenbank-Gesetzent wurf sowie die Revision de« Urheberrechts vorlegen wird. Es ist auch wahrscheinlich, daß es diesen oder jenen Punkt au« der früheren Justiznovcllc in einem besonderen Entwurf nochmals cinbringcn wird. Au« dem Ressort de« Auswärtigen Amte« darf eine Wiederholung de« Entwurfs wegen der Uebernahme Neu- GuincaS auf die Rcichsverwaltung erwartet werden. Verschiedene andere Beschlüsse des KolonialrathS werden im Etat ihre Erle digung finden können. Was schließlich die Militärverwaltung be trifft, so ist als gewiß anzusehcn, daß die Konsequenzen au« dem Ablauf des Ouinquennat« gezogen sowie einzelne Organisations änderungen vorgeschlagen werden sollen. — Bei dem Scheitern der Justiznovelle, die während zweier RcichstagSscssionen in monatclangen KommissionSvcrhandlungen gründlich durchberathen wurde, sind leider auch einige in jener Vorlage enthaltene Reformen, über welche zwischen der Regierung und dem Reichstage keine prinzipiellen Meinungsverschiedenheiten bestanden, unter den Tisch gefallen. Dazu gehören die Einführung der Entschädigung der im Wiederaufnahmeverfahren frcigesprochenen Personen und des Nacheides. Die Regierung har nun im vorigen Jahre eine auf die Entschädigungsfrage bezügliche Vorlage dem Reichstage unterbreitet, die bekanntlich die Genehmigung de« Hause« erhalten hat und bereit« Gesetz geworden ist. 'Nun ver lautet, daß jetzt auch eine Vorlage, betreffend die Ersetzung des Voreides durch den Nacheid im Zivil- und Strafverfahren vor bereitet werde. Sollte sich diese Meldung bewahrheiten, so würde damit eine wahrhaft segensreiche Neuerung eingesührt werden; denn cS wird von allen sachkundigen Seiten anerkannt, daß eine erhebliche Anzahl fahrlässiger Eide verhindert würde, wenn die Zeugen nicht, wie jetzt, vor, sondern erst nach der Vernehmung vereidigt würden. ES bliebe dann freilich noch ein dringender Wunsch unerfüllt: die Einführung der Berufung gegen Erkenntnisse der Strafkammern. Auf dessen Erfüllung werden wir aber wahr scheinlich noch recht lange warten müssen, da für das Scheitern der Justiznovclle gerade die Streitfrage hinsichtlich der Zahl der Richter bei der Besetzung der Berufungskammern mit ent scheidend war. — Die Wahlen zu den Handwcrkerkammern werden in absehbarer Zeit nicht ausgeschrieben werden können, weil oie Organisation des Handwerks nicht genügend fortgeschritten ist. Da« Wahlrecht zu den Handwcrkerkammern steht nämlich nur den Handwerkern zu, welche sich in den Innungen und Gewerbe- Vereinen zusammcngesundcn haben. Außerhalb dieser Verbände stehende Handwerker sind also von den Handwcrkerkammern aus geschlossen. In RcgierungSkreisen hat man nunmehr darauf sein Augenmerk gerichtet, daß den bisher nicht organisirten Hand werkern auch die Möglichkeit geboten werde, durch Neubildung von Vereinen sich das Wahlrecht zu verschaffen. Das Bestreben geht nämlich dahin, daß die Handwerkerkammern als die Ver tretung de« gesammten Handwerks aufgefaßt werden. — Die „Köln. Ztg." veröffentlicht einen ungemein scharfen Artikel gegen die amerikanischen Forderungen auf Annektion der ganzen Philippinen-Gruppe und sagt, diese grenzenlose Unverfrorenheit müsse selbst den Amerikanern die Schamröthe ins Gesicht treiben; die Wandlung in der amerikanischen Politik komme so plötzlich und unvcrhüllt, daß selbst der hartgesottenste Jingomann die Beschämung fühlen müßte. Amerika wolle in fremden Gewässern die außerhalb der amerikanischen Interessen sphäre gelegenen Philippinen cinstcckcn, wohin nur der Zufall de« Kriege« amerikanische Kriegsschiffe geführt. Jeder andere zivilisirtc Staat würde sich schämen, so unerhörte Forderungen zu stellen zu einer Zeit, wo die Mächte sich anschickcn, über die allgemeine Abrüstung zu bcrathen. Für Dcutslbland sei e« üb rigen« nicht gleichgültig, ob das amerikanische oder spanische Banner auf den Philippinen wehe. — Hamburg, 5. November. 'Nach hier vorliegender Mit theilung ist die Beisetzung der Leiche de« Fürsten Bismarck für Ende 'November in Aussicht genommen. — Rußland. Die „Politische Korrespondenz" meldet aus Petersburg, die Hauptgrundzügc des Programme« der Abrüst ungskonferenz seien unter eifriger Mitwirkung des Kaisers von Rußland in den einzelnen Theilen von dem Minister des Auswärtigen Grasen Murawjew bereits festgestellt worden und dürften in der zweiten Hälfte des November den auswärtigen Regierungen offiziell notisizirt werden. — Frankreich. Nach den Aeußerungcn der französischen Presse über den für Frankreich ungünstigen Ausgang de« Faschoda- streite« bewahrt die öffentliche Meinung der Republik ihre bis her beobachtete Ruhe, wenngleich die 'Niederlage so schmerzlich ist. daß sestgcslellt wird, Frankreich habe -seit 1870 nichts Aehnliche« erlitten. Vergegenwärtigt man sich die Vorgeschichte des Faschoda- streite«, so läßt sich nicht leugnen, daß Frankreich diese Niederlage ganz allein sich selbst zu verdanken hat. Als England im Früh jahr 1896 unter dem harmlosen 'Namen der Dongola-Expcdition die Wiedcrcroberung de« an die Mahdisten verloren gegangenen ägyptischen Sudan« einlcitete, glaubten die Franzosen durch Ent sendung von zwei Expeditionen — die eine von Westen unter Marchand, die andere von Osten über Abessinien unter Bonchamp« — England im Gebiete de« oberen Nil zuvorkommen zu können. Thatsächlich war die Expedition Marchand« auch längere Zeit vor dem Falle von Omdurman in Faschoda eingetroffen und hatte dort die französische Flagge gehißt. Bekannt ist, wie Kitchener Pascha ohne Rücksicht aus diese Flagge im Namen Aegypten« von Faschoda Besitz ergriff. Der isolirtc Posten am oberen 'Nil konnte für Frankreich überhaupt nur dann wirkliche Bedeutung erlangen, wenn Frankreich entschlossen gewesen wäre, diplomatisch unv, wenn nöthig, auch militärisch für seine Anerkennung von Seilen Englands einzutrcien. Al« die Frage sich zuspitztc, zeigte es sich, daß Frankreich weder da« Eine noch das Andere ver mochte. Offenbar haben die Veranstalter der Expeditionen nach Faschoda zwei schwere diplomatische Rechenfehler begangen. Erst lich glaubten sie auf die Unterstützung der Abessinier zählen zu können. König Mcnelik hat jedoch bisher keinen ernstlichen Schritt in dieser Richtung unternommen. Völlig klar ist die Stellung de« AbessinierkönigS zu dem französisch-englischen Zwist nicht geworden. Nicht ausgeschlossen ist cs jedoch, daß England Mittel gefunden hat, um ihn von einem feindseligen Vorstoß abzuhalten. Sowohl die Verheißung direkter Vortheilc wie die Anstiftung innerer Unruhen in Abessinien konnten als solche Mittel in Be tracht kommen. Der zweite große Rechenfehler bestand darin, daß Frankreich eine thatkräftigc Unterstützung Rußlanv« für den Augenblick, in dem die ägyptische Frage durch den englisch-fran zösischen Konflikt brennend geworden wäre, erwartete. Für Ruß land trat jedoch dieser Augenblick in der denkbar unbequemsten Zeit ein, in welcher seine ganze Aufmerksamkeit in Ostasien in Anspruch genommen ist. Der Verbündete Rußlands hat in der Faschodafragc erfahren, daß Rußland« Politik stet« sehr reale und zwar russische Ziele im Auge hat und daß sic sich hütet, sich für die Interessen Anderer, welche sic nur in geringem Maße berühren, cinzusetzen. Hätte Frankreich sich über da« Maß der Bereitwilligkeit Rußland«, Frankreich zu unterstützen, sowie über die Stimmung in England rechtzeitig Gewißheit verschafft, so wäre ihm jedenfalls die schwere Niederlage erspart geblieben, die jetzt beklagt wird. Der Eindruck wird sich nicht sobald verwischen lassen, daß Frankreich vor den englischen Rüstungen zurückgcwichen ist und damit bewiesen hat, daß es sich einem Kriege mit Eng land nicht gewachsen fühlt. — Italien. Wie öffiziös gemeldet wird, hat Italien nun mehr die Einladungen zur Konferenz betreffen» die Anarchisten erlassen, die am 24. November in Rom stattfinden soll. Ueber da« Programm finden noch Verhandlungen zwischen den Kabi- ncten statt. — England. Die englischen Rüstungen wcrdan mit ununterbrochenem Eifer fortgesetzt. Die Regierung beschloß, im Kriegsfälle alle in England für fremde Mächte im Bau begriffenen Schiffe zwangsweise zu übernehmen und, wenn nöthig, später vom Parlament Indemnität nachzusuchcn. Und au« Ehicago wird noch gemeldet, daß England »ort einen Kontrakt für sofortige in Montreal zu leistende Lieferung von 125,000 Gallonen Spiritus zur Fabrikation rauchlosen Pulvers abschloß. Die Bestellung von weiteren 450,000 Gallonen in 10 Tagen wurde angekündigt. — Kreta. Die türkische Besatzung von Kreta hat die Insel bi« auf geringe Reste verlassen. In der Nacht vom Donnerstag zum Freitag wurden die Wälle und die Kasernen von Kanea durch französische Truppen besetzt. Die Verwaltung der Insel, mit Ausnahme der Posten und Telegraphen, ist den türkischen Beamten abgenommcn worden. Da« lockere Band, welches Kreta nunmehr noch mit dem Osmanischen Reiche verbindet, besteht allein in der nominellen Souvcränetät des Sultans und in der Zahlung eine« Tributs. Die vier Mächte sind jedoch noch weit davon entfernt, den Kretern die von ihnen ersehnte Autonomie zu gewähren. Die Verwaltung bleibt unter der un mittelbaren Leitung der Admirale, die vcrmuthlich auch nach dem alsbald zu erwartenden Eintreffen des Prinzen Georg von Griechen land al« Generalgouvcrncur ihm werden zur Seite stehen müssen. Wie lange die Mächte in Kreta bleiben werden, ist vorläufig noch nicht abzuschen, da die Aufrechterhaltung der Ordnung und der Schutz der Muhamedancr nur so lange gewährleistet erscheinen, al« die europäischen Truppenabthcilungen in unmittelbarer Nähe verbleiben. Der Sultan wird der Einsetzung de« Prinzen Georg, welcher einer Meldung au« Athen zufolge Mitte 'November an Bord de« russischen StationSschiffc« in Kanea eintrcffen dürfte, kaum erheblichen Widerstand leisten, da er erkennen muß, »aß die vier Mächte entschlossen sind, gegebenen Falls über seinen Willen hinweg den Prinzen an die Spitze der Verwaltung der Insel zu stellen. Vom Standpunkte der internationalen Politik hat die Kretafrage schon lange jegliche« aktuelle Interesse cinge- büßt. Deshalb hat auch die Frage, wer das Vergnügen genießt, als kretischer Gcneralgouverneur die Verwaltung zu leiten, kein Interesse mehr. Ueber die Bedeutung einer lokalen Orientange legenheit kann der Kretafrage nur noch dann hinauSwachscn, wenn sie zu Komplikationen zwischen den im Mitlclmccr inter- essirlen Großmächten Anlaß geben sollte. Locale und sächsische Nachrichten. — Aue, 3. Novbr. Kürzlich machte der hiesige Wäsche fabrikant Gantenberg die Entdeckung, daß schon seit Jahren aus seinen Geschäftsräumen Maaren von bedeutendem Werthe ent wendet worden sind und daß al« Dieb ein ehemaliger kaufmän nischer Angestellter von ihm, der sich »or kurzer Zeit in Lucka bei Altenburg selbständig gemacht hat, und sein eigner Portier in Frage kommen. Er ließ daher in Lucka Nachforschungen an-