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Morler G Grenzbvle Zs« N Zageblatt und Anzeiger Gegr. 1834 / Auf 22L Postschließfach Nr. 5 für Adorf (Dogtl.), Bad Elster, Nadiumbad Brambach, Arnsgrün, Bergen, Freiberg, Ober- und Antergettengrün, Hermsgrüu, Ingelsburg, Leubetha, Mühlhausen, Nebersreuth, Nemtengrün, Schönberg, Siebenbrunn, Sohl, Wohlbach und das übrige obere Vogtland. Unterhaltsame Sonntagsbeilage / Landwirtschaftliche Beilage für Hof, Land «nd Garten. Der „Adorfer Grenzbote" ist das zur Veröffentlichung der amtlichen Bekanntmachungen der Amtshauptmannschaft Oelsnitz i. V. und des Stadtrates zu Adorf i. V. behördlicher- s,jts bestimmte Blatt; außerdem enthält der „Adorfer Grenzbote" auch amtliche Bekanntmachungen des Finanzamts Adorf i. V., des Amtsgerichts und des Gerichtsvollziehers zu Adorf i. V. und anderer Behörden. Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn, und Feiertage. Bezugspreis halbmonatlich 1.20 RM. einschl. Trägerlohn. 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Italien sei infolge der Blockadematznah men. die von den feindlichen Mächten gegen Italien ange- wandi würde» zu der Erklärung gezwungen, daß die Han- delsschifie mu Kurs aus feindliche Häsen — wenn sie sich 30 Meilen von den feindlichen Küsten entfernt befinden, aus ihre eigene Gefahr hin wenersahrcn würden, und daß Italien lede Verantwortung für die Folgen ablehne, die den Schiffen zustoßen würden die diese Warnung nichi beachteten. Die italienische Regierung lenkt, indem sie diese Warnung wiederholt, die Aufmerksamkeit dieser Regierungen auf diese Tatsache daß die Küsteugemässrr der Kolonien, der Protektorate und der Länder, in denen, wie in Aegnptcn, britische Militär-, See. und Luftstrcilkräfte liegen, durch die andauernden sich wiederholenden Kriegsaktioncn zu ständigen Opcrationszonen geworden sind Dies ist bezüglich der britischen Küsten im Mit telmeer und im Roten Meer, im Golf von Aden sowie hin sichtlich der Küste» der britischen Kolonien in Afrika und der Küsten in Aegnpten und des Sudans der Fall Jedes Schiff, das also diese Zonen beführt, setzt sich der Gefahr aus. durch Minen und andere im Kriege angewandte Mittel vernichtet zu werden Die italienische Regierung, in der Absicht, derartige Vernichtungen zu vermeiden, legt den Regierungen nahe, alles zu tun. was in ihrer Macht steht und was ihnen opportun erscheint, damit ihre Staatsangehörigen und ihre Schisse es sorgfältig vermeiden, diese gefähr lichen Zonen zu befahren da die italienische Regierung >ede Verantwortung für die Schäden ablehnt, die Schiffen oder -Personen tn diesen Zonen zustotzen könnten Die italienische Regierung hat ihrerseits nicht die Absicht, den <.ranpi der neutralen Schiffe durch Meerengen zu be hindern, die zwangsläufig Durchfahrtsstraßen der Schiffahrt sind. Englands KoiomalMe« blockiert Italien verhindert jede Zufuhr mittels neutralen Schiffsraums Nachdem Italien bereits im Juni sofort nach seinem Kriegseinlritl die Regierungen der neutralen Länder ermahnt Kotto Ihre Schisse nickt in die Küstenzonen der feindlichen Italienische Warnung Mor Befahre» ver englischen Kolonialküstcn. — Eine Note die HaudelSschifsahr« treibenden Neutralen. In einer Rede vor dem Unterhaus hat der britische Ministerpräsident Churchill es für gut befunden, daraus hin zuweisen, datz heute „die gesamte britische Armee" im Mutter lande weile, bereit zur Verteidigung der Insel. Wie kommt es daun aber, daß die britische Armee in England vereinigt ist? Warum stehen heute englische Truppen weder in Norwegen noch in Holland noch in Belgien noch in Frankreich im Kampf? Weil England in allen diesen Ländern — und zwar während der Minislerprüsidentschaft Churchills! — vernichtend geschla gen und zu Rückzügen genötigt worden ist, die alles andere eher waren als erfolgreich. Nach Churchills Logik - Rom alossiert sie als Geschwätz eines G r ö b e n w a h n s i n - ninacn Moskau als Phantasien eines Fieber kranken — Deutschland durch seine Sixge schwächer, wäbrcnd England durch Niederlagen geradezu stark wird. Zu- uäckst sind die militärischen Katastrophen den britischen Trnp- ven aber doch stark in die Glieder gefahren, was auch durch oiniae unvorsichtige Aeutzerungen englischer Militärs bestätigt wird Behauptet da ein General Herringlon, er habe Batail lone gesehen die an der Fron, in Stücke geschlagen wurden >,nd die mit gebrochenem Herzen über ihre riesigen Verluste die Heimat zurückgekehrt seien, wo sie sich dann durch Fuß- Ballspiele und Boxen wieder in Form gebracht hätten So interessant diese Aeußerung wegen des Eingeständnisses der britische" Niederlagen ist, so glauben wir doch, datz, wenn diese Truppen erneut ins Feuer kommen, ihre Erfahrungen au der Front sich etwas nachhaltiger auswirken werden als das Zwischenspiel im Borring. Aber auch sonst scheint die Moral der Briten nicht gerade gefestigt zu sein, was man daraus entnehmen könnte, datz in London und in einigen anderen Städten Detektivkolonnen, sogenannte Nachtklub- a a r d e n, gebildet worden sind, die die einzige Ausgabe haben, britische Soldaten vor der Ausplünderung in Nepplokalen zu schützen. Durch Prahlereien und Lügen, die außerhalb der britischen Insel niemand beeindrucken, kann Churchill am aller- " de" Verfall des britischen Weltreichs aufhallen In Würdigung der Erfolge der deutschen Luftwaffe und der Blockierung Englands durch Deutschland und Flatten ist dieser Tage das Blatt der russischen Kriegsmarine. „Kratznn Flot". zu der Feststellung gekommen, datz die Entwicklung Englands auf die innere Erschöpfung zu, reib. Jeder neue c-tala unwrcr Luftwaffe, unserer Kriegsmarine und der des mit uns verbündeten Italien wird diesen Wehrmacht c.- Mag England noch so sehr aus- Prozctz noch lci ) ., die diesem Vorhaben äußerst holen wollen, w 'alarm bedeutet eben auch Stillstand nngunst'g daher schon für die Gegen- „W - V , so sind erst recht seine Versprechun- '"'" tür wc änknntt in den Wind gesprochen: denn das Schick - ?,7Cur^ heule entschieden, und zwar gegen England Und weil man das ama "n A n s l a n d beginnen al darum finden britische Monster heute nirgendwo mehr Glauben- und Angst Winston Churchill sucht das Unterhaus zu beschwichtige». L>er Premtermlnister Seiner britischen Majestät hat wieder einmal versucht, vor dem Unterhaus in einer ausführlichen Rede dem englischen Volk Mm zu machen. Die Red- Churchills ist ein typisches Produkt englischer Grotzspreche- rei und Angst. Churchill befand sich in äußerst unangenehmer Position, was in der Rede drastisch zum Ausdruck kommt. Er mutzte die letzten Niederlagen Englands erläutern, und er la, das dadurch, datz er Scheinerfolge projizierte, um dahinter „er- folgreiche Rückzüge" zu verbergen Sehr bezeichnend war im- merhin eine Reihe von Zugeständnissen, so wenn er von 92 000 Mann britischer Verluste sprach. Churchill „bereitet" langen Feldzug vor. Im Verlaus seiner Darlegungen erklärte Churchill, Deutschland habe sich über ganz Europa etabliert Englands Ofsensivvorbereitungen seien nun allmählich zusammenaefaßi worden, und England könne mit Methode und Entschlossenheit für die Feldzüge von 1941 und 1942 vorderen-» Ein Minci. um das Ende dieses Krieges schnell herbeizuführen sei das den Feind davon zu überzeugen, datz England sowohl den Willen wie auch die Mittel besitze, nicht nm diesen Krieg vis ins Unabsehbare sorlzuseyen. sondern ihm auch mächtige und unerwartete Schläge betzubringen Für wie lanae sich ChurchU! aus einen Feldzug vorbereueß kann uns kalt lasten: den» km Bestimmung der Dauer des Feldzuges wird nichi von >vm son dern von den deutschen Waffen abhängen Wii enlsiuueu uns im übrigen noch sehr gui. daß auch sranzösische Munster von einem Krieg von 30 und 50 Jahren Dauer gesprochen haben, und daß dann die deutschen Wassen den ganzen Spuk in acht Wochen beendeten Er möchte Europa blockieren. 2"? B>-»knvefrane erklär,r Eyurchill: „ES ist unsere Ab licht, die Blockade nicht nur gegenüber Deutschland, sonder» auch Italien, Frankreich und alten andere» Ländern gegen über aufrcchtzucrhalten. die in deutsche Hand gefallen sind " Tu der ganzen Welt wird es nur Gelächter auslösen, wenn Churchill von einer Blockade Europas spricht Das mmei w an. wie wenn ein Größenwahnsinnigei sich fragt, ob er um die Sonne, oder ob die Sonne uni ihn kreist Nicht Herr Churchill blockiert Europa, sondern England ist von Europa blockiert. Wenn Churchill ,eyi -inen Aushungerungsplan gegen Englands ehemalige Bundesgenossen entwickelt, so ist das ein typisches Zeugnis für die britische Scheinhei- !>llkeit. wie es schlimmer gar nicht gedacht werden kann. Aber auch durch diese Rechnung wird Herrn Churchill ein Ltrich gemacht werden. Eingeständnis der katastrophalen Lage. Churchill führte dann seinen Hörern vor Augen, wie sehr ach seil einem dreiviertel Jahre die Lage für England ver- schlechten hat. Die Holländer seien zerschmettert. Belgien sei überrannt, vas englische Expeditionskorps sei abgeschnitten und beinahe gefangengenommen worden. Das verbündete Frank reich stehe letz, außerhalb des Krieges und Italien befinde sich im Kriege mit England. Ganz Frankreich sei in der Gewalt ves Feindes. Die ganze Westküste Europas vom Nordkap bis zur spanischen Grenze sei in den Händen der Deutschen. Alle Häsen und alle Flughäfen könnten zu Sprungbrettern der In- oasion werden. Das Boll wird gemein belogen. Trotzdem wagt Churchill zu behaupten, vatz das englische Volk unverzagt, einig und entschlossen sei. wie noch niemals zuvor Es sei möglich, daß England noch weit größere Prü- jungen durchzumachen haben werde Aber in der Zwischen zeit sei die Insel befestigt morden Die Armeen seien wieder bewaffnet und reorganisiert worden Die gesamt- britifche Armee besinde sich im Mutierlande, mehr als zwei Millionen nnschlossenei Männer, vas ganze Land sei gegen den Ein- sringling gerüstei. und die Flaue heute weit stärker als zu Beginn des Krieges Die Meer- sind frei. Die Handelslonnage. Sie die britische Flagge trage, sei stärker als zu Beginn des Krieges Tie Lebensmiuelvorräie seien sehr viel größer als n Friedensiagen Das Empire bleibe unbesiegbar Die Aentzerung Churchills, daß England heule stärker denn ze sei. ist typisch Es ist ja allgemein bekannt, daß England durch Niederlagen Verluste und „geordnete Räumungen" stark wird, nicht durch Siege. Es ist die typisch britische Logik: Deutschland wird durch keine Siege schwach, England durch feine Niederlagen stark. Der Premierminister ging dann aus die ständigen Luft- mgrifse aus England ein und erklärie, die groß- Luftschlacht mbe jetzt die größte Hestigkeii angenommen Es fei letzt noch zu irüh. voraussagen zu wollen, wie groß ihre Bedeutung and wie lang ihr- Tauer sei. Der Feind werd- noch größere Anstrengungen machen. Der Feind sei zahlenmäßig wen Harrer rls die Engländer Aber Englands neu? Produktion übersteig- ichon bei weitem die seinige Trügerische Hoffnung auf Sieg. England werde den Kamps so lange sortsetzen, wie es dem Feinde beliebe, und >e länger er andauern werde, um so schnel ler werde England mit ihm die gleiche Stärke oder sogar das Kebergewicht gewinnen, von dem der Ausgang des Krieges in weitestem Umfange abhängt. Angesichts der gewaltigen Siege der deutschen Luftwaffe Hal Churchill nicht umhin gekonnt, nun doch wenigstens zuzu geben datz die deutsche Luftwaffe stärker ais die englische ist. was die englische Presse noch in den letzten Tagen entschieden bestritten Hal. Dagegen kann Churchill keineswegs Auskunft variibcr geben, ob die englische Produktion die deutsche über- fchreitet, denn davon hat er keine blaffe Ahnung. Eine unverschämt- Lüge ist es, wenn Churchill daun davon spricht, die englischen Bomber suchten sich in Deutschland militärische Ziele Bekanntlich finden die meisten englischen Emflüae in der Nackt statt, und dabei werden dann militärische Ziele wie das Goethe-Haus in Weimar, der Ehrensriedhos tn Neuß und Kulturdenkmäler in Heidelberg bombardiert. Wenn aber Herr Churchill aus diese Tatsachen seine Hoffnung auf den Sieg gründet, dann wird diese Hoffnung sehr bald durch die deutsche Lustwafse zerschlagen werden. Ein direkter Schlag ins Gesicht der geschichtlichen Wahrheit ist die Behauptung vom „Abfall Frankreichs". Die Wahrheit ist, daß Frankreich kapituliert Hai, nachdem es von England schmählich im Stich gelassen worden ist, und nachdem vor allem die Lustwafse, die nun heute England selbst schützen soll, ge rade in den entscheidenden Kämpfen die Franzosen im Stich gelaffen Hal. Nur Worte, keine Taten. Das bedeutende Uebergewicht seiner Seemacht erlaube es England, erklärte Churchill weiter, seine Augen sowohl wie auch seine Streitkräfte zum Mittelmeerraum zu lenken gegen ,enen anderen Feind. Zu der Behauptung, in England könne kein Zweifel darüber bestehen, daß nach der Räumung von Somali- land Operationen von bedeutenderem Umfange im mittleren Orient bevorstehen. Mit dieser Behauptung hat Churchill aller dings recht. Aber diese Operationen werden denen von Dün- kirchen und Somaliland sehr ähnlich sehen. BerpaWung englischer Kolonien an USA. Daraus machte Churchill dem Unterhaus eine sehr inter essante Mitteilung: „Vor einigen Monaten", so erklärie er, „kamen wir zu der Ueberzeugung. datz die Interessen der Ver einigten Staaten und diejenigen des britischen Empires er- sorderten, datz den Vereinigten Staaten Möglichkeiten für die Verteidigung der westlichen Erdhälste geschaffen werden müssen, für den Fall, daß Deutschland die Kontrolle über einen großen Teil Westeuropas an sich reißen sollte. Wir haben daher von uns aus spontan beschlossen, der Regierung der Bereinigten Staaten mitzuteilcn, datz wir uns glücklich schätzen würden, derartige Vcrteidigungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Indem wir ihr geeignete Stellen übertrugen, tue in unseren transatlantischen Besitzungen ge legen sind Roosevelt gab kürzlich klar zu verstehen, datz er mu uns mit Kanada und Neufundland die Entwicklung der amerikanischen Verteidigungsmöglichkeiten auf Neufundland und auf den Antillen zu erörtern wünsche. Was die britische Regierung anbetrifft, so ist sie durchaus willens, den Vereinig- ten Staaten solche Berteidigungsmöglichkeiten auf der Grund lage einer 99jährigen Pacht zu überlassen." Wenn Churchill behauptet. Großbritannien habe den Ver einigten Staaten spontan die Verpachtung von Stützpunkten angeboten, so ist wohl sehr zu bezweifeln, ob das wirklich ein so spontaner Entschluß gewesen ist. Wir sehen darin viel mehr ein Zeichen auswegloser Bedrängnis. Im übrigen soll festgestelli werden, daß der englische Ober lügner Churchill nun endlich einmal gezwungen worden ist, vor der Oeffentlichkei« zu sprechen, datz er aber an „Positivem" nur Phrasen, an Negativem eine Kette von Niederlagen. Rück- zügen und Räumungen gebracht Hal. Mit diesen Phrasen kann Churchill keine Dummen mehr ködern. Seine Sprache wäre der eines Gebieters über ein intaktes Weltreich angemessen gewesen. Hier aber ist diese Sprache fehl am Platze, denn zuletzt die Niederlage von Somali Hai gezeigt, daß das britische Empire ein Koloß auf tönernen Füßen ist. Wo immer es an gegriffen wird, da muß es Rückzüge und „geordnete Evaku ierungen" antreten. Die europäische Oefsentlichkeit Hai diesen Phrasenschwall satt, denn dahinter tritt die Hohlheit des eng lischen Standpunktes nur allzu deutlich in Erscheinung. Länder einfahren zu lassen, Hal die italienische Negierung nun mehr den neutralen Ländern eine neue Role übermittelt, die die totale und bedingungslose Blockade der Küsten der englischen Kolonien zum Inhalt bat. Diese neue Note Italiens bestätigt die im Juni angewandten Maßnahmen und erklärt darüber hinaus auch die Kolomcu- küsten Großbritanniens und insbesondere jene des Mittel meers. des Roten Meeres, des Golss von Aden sowie die Küsten Brilisch-Afrikas. Aegyptens und des Sudangebietes zu Operationszonen. In diesen Zonen wird die itau-noche Luft- wasse dem Feind keine Ruhe lassen und ihm Tag für -r.ag schwerste Schläge zusügcn Die römische Presse weist bei dieser Gelegenheit darau hin, daß diese Verschärfung der Kriegführung gegen England durch Deutschland und Italien geeigne ist, den Krieg abzukürzen nnd damit auch im Interesse der Neutralen liegt. Nach der von der italienischen Regierung ausgesprochenen Mitteilung wird kein feindliches Handelsschifs mehr in jene Zonen gelangen können, ohne sich der Gefahr der Zerstörung durch Minen oder andere Mittel, die im modernen Krieg an- gewandt werden, auszusctzen. Tie Mahnung, auf Grund seren die italienische Regierung keinerlei Verantwortung für eventuelle Schäden übernimmt, nill allen Schmcn. di" Kch