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Sko. 27«. 01« «N»oL«1LVll ÜOLL- a. k««t- tL^Ued ^d«nä» 7 ULr tüi ck»L tolzssoävQ 7'»t?. ^dooQ»- viertvIMrl. 8^U Iv»yrtion»k«tr«^ 56r 6«n 20 4 6sdi^dr 5nr t-rivf!iede <^U8lnurKL«rtI>"iji!u^ 10 4 funä kortol. H-ruvro, bi« träd 9 Hür ML^VLSLäs Iii8„r»1s ttndsL nood tL asw 4d,:nck» »ü8»u^sd»L^«'Q 4»fu»tno« Sonntag, den 21. November MutzemrH'ZlmMcn. 1880. 4Uo »1» «US dotnuurtmi ^»odr^nLSN« «1 , ä<^z-I. äis U ^r«o ^mp»r t« «t .-luonr'r'» kniik» 'kiN^ .-- ».t.v — ^Uddi'L 1U ^V«n«sot^rg, OHHnx in U«dF M rcüiij^dAin ^--' '^U-llL. R. k«»«o^r In <""r't'unu»r»Lor1, .1 ^^vL* »7. - "it0»»läv. L. r. i ..4 - "i lu «' Ut» 2L« 6.1. V » ;«^»aL «adMUiLodv^' BrrorS«nngs»latt »er KreisiM-tmannschast Bautze» zugleich als «ousiftorialvehSrde »er vberlausttz. Amtsvlatt der Amtshauptmannschaften Bautzen und Löbau, des Landgerichts Bautzen und der Amtsgerichte Bautzen, Schirgiswalde, Herrnhut, Bernstadt, O<tritz und Reichenau, des Hauptsteueramtes Bautzen, ingleichen der Stadträthe zu Bautzen und Bernstadt, sowie der Stadtgemeinderäthe zu Ostritz, Achiraikwalde und Wenrenberq. Organ der Handels- und Gewerbekammer zu Zittau. Bekanntmachung Dom 22 dieses Monats ab befindet sich das unterzeichnete königliche Hauptsteueramt in den Räumen der ersten Etage »es Heydemann'schen Hauses in der SchlMtraße. Bautzen, am 16. November 1830. Königliches Hauptsteucramt. Ja Interimsverwaitung: vr. Schaffraid, Finanz-Affeffor. Bei der großen Wichtigkeit, welche die bevorstebende Volkszählung bat, dürfen wir uns der Hoffnung hingeben, daß alle unsere Mitbüraer, welche berufen sein werden, als Zähler, HauSkaliungsvorWnve, An- slaltsvorsteher u. s. w. bei dieser Volkszählung mitzuwirken, mit der größten Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit zu Werke gehen und jeder an seinem Theile zu einer zweckentsprechenden Ausführung der Zahlung und Er zielung eines richtigen Resultates beitragen werde Bautzen, den 4.November 1880. Der Stadtrath.i Lühr, Bürgermeister. Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Handarbeiter Friedrich August Lehnert aus Laubegast b,Dresden, welcher sich verborgen hält, oder als Landstreicher umherzieht, soll eine durch Urtheil des Königlichen Amts gerichts zu Bautzen vom 26. October 1880 erkannte Haststrase von einer Woche und sechs Tagen vollstreckt werden. Es wird ersucht, denselben zu verbasten und in das Amtsgerichtsgefängniß zu Bautzen einzuliefern. Bautzen, am 16. November 1880. Königliches Amtsgericht. Wetzlich. Rößner, Rfdr. Beschreibung. Alter: 32 Jahre: Statur: lang und stark: Haare: schwarz: Stirn: frei; Bart: schwarzer starker Volldart: Augenbrauen: schwarz: Augen: blau; Nase: breit; Mund: gewöbnlich; Zähne: gut: Kinn: rund; Gesicht: schmal; Gesichtsfarbe: gesund; besondere Kennzeichen: am Mittelfinger der rechten Hand fehlt ein Glied. Bekanntmachung. Nom 22. d. M an befindet sich das Königliche Hauptsteueramt in den Räumen der ersten Etage des Hehbemann'schen Hauses Cat.-No. 337 der Schloßstraße und die mit dem Hauptsteueramte verbundene Niederlage in dem unmittelbar daneben befindlichen Schuppengebäude Cat.-No. 304. In dieser Niederlags anstalt Ivnnen von dem vorgedachten Zeitpunkte an Abfertigungen nur in der Zeit von 2 bis 4 Uhr Nach mittags stattfinden. Die Rathswaage-Anstalt verbleibt bis auf Weiteres im Gcwandbause, es wird jedoch vom 22. d. M. an die Expedilionszeit auf die Vormittagsstunden von 8 bis 12 Uhr beschränkt. Dies wird hiermit zur Nachachtung bekannt gemacht und damit das Gesuch verbunden, in künftiger Woche die Niederlage wegen des stallfindenden Umzugs möglichst wenig zu benutzen. Bautzen, den 18. November 1880. Der Stadtrat h. Löhr, Bürgermeister. Diese ihre Anzeigen wollen die Herren II. 8 27 der Verordnung zur Ausführung der Lebrer-Pensions-Gesetze Auch das wollen die Herren bei ihren Meldungen berücksichtigen, daß von dem jährlichen Holzdeputate Später eingehende Anzeigen können bei der diesmaligen Veränderungsanzeige keine Berücksichtigung Am 1. December d. I. findet nach dem Beschlusse des Bundesrathes vom 20. Mai d. I. eine all' gemeine Volkszählung im deutschen Reiche statt. Zur Ausführung und Leitung dieser Zählungen hiesiger Stadt sind von uns zwei Zählungscommissionen, Bekanntmachung, die am 1. December 1880 vorzimchmcndc Volkszählung betreffend. Bekanntmachung. Die Herren kirchschullehrer des Bezirks, welche in ihr Stcllrncatafter eine Veränderung ihrer Bezüge auS dem Kirchschullehn eingetragen zu haben wünschen, wollen diese ihre Wünsche bis spätestens zum 10. December v. .» „ „ bei mir einreichen, dabei zugleich angeben, von welcher Parzelle diese Veränderung herrührt, und ob sie die eine für die innere, die andere für die äußere Stabt gebildet worden. Von diesen Zählungscommsisionen Lurch Selbstbewirtschastung oder durch Verpachtung verursacht ist- Desgleichen wollen mir die Herren Lehrer wird die Stadt in kleinere Zählbezirke eingetbeilt und für jeden solchen B -zirk. welcher in der Regel nicht des Bezirks, in deren Einkommen in diesem Jahre eine noch nicht gemeldete Veränderung stattgesunden hat, mehr als 40 Haushaltungen umfassen wird, eine geeignete Person als . Zahler" ernannt werden, welchem bis zu demselben Termine unter Angabe des Datums, von welchem ab die Veränderusig eingetreten ist, neben der Austheilung und Wiedereinsammlung der Zählungssormulare namentlich die Sorge für deren die erforderlichen Mitteilungen machen. Sollten aus Jagdpacht, Garten- und Dllngernutzung sich Bezüge richtige und zweckentsprechende Ausfüllung obliegt. ergeben, so ist die Summe derselben, falls dies nicht früher schon geschehen sein sollte, sofort zu melden. Die Geschäfte der Zähler sind Ehrenämter. Diese ihre Anzeigen wollen die Herren It. 8 27 der Verordnung zur Ausführung der Lebrer-Pensions-Gesetze In den letzten Tagen dieses Monats werden den Haushaltungsvorständcn und den einzeln lebenden vom 29. September 1680 (of. Gesetz- und Verordnungsblatt vom Jahre 1880, S. 125> bescheinigen lassen, selbstständigen Personen Haushaltungsliste», den Vorstehern oder Verwaltern von Anstalten aller Art Auch da? wollen die Herren bei ihren Meldungen berücksichtigen, daß von dem jährlichen Holzdeputate Anstaltsltften durch die Zähler zugestellt werden und es sind diese Listen von den genannten Personen oder dem Geldäqutoaleute dafür nur derjenige Teil zum Einkommen der Stelle zu rechnen ist, welcher genau nach den auf den Formularen abgedruckten Weisungen sowie eintretenden Falls nach den mündlichen dem Lekrer nach Abrechnung des Bedarss für Heizung der Schulstube verbleibt. Belehrungen der Zähler Später eingehende Anzeigen können bei der diesmaligen Veränderungsanzeige keine Berücksichtigung am 1. December Vormittags finden, und kommen deshalb erst do» 1882 ab den Herren zu gute. auszusüllen, und durch Unterschrift zu bescheinigen, worauf sie von den Zählern von Mittag des 1. December Bautzen, den 18. November 1880. Der Königliche Bezirk 8-S ch ulinspector. an bis spätestens am 2. December wieder abgeholl werden. Or. Wil». Telegraphische Correspondeaz. Nach der Audienz verfügte sich die Deputation zum Cultusminister. gesprochen hatte, wurde die Debatte vertagt. — Ju der heutigen Sitzung erklärte Bitto, daß die seiner Zeit Handelsstandes nur schädigen könnte, und äußert sich entschiede« gegen eine solche Maßregel; sic hofft von der Einsicht und Gc- jedoch nur von Wenigen verspürt wurden. Die Beruhig ung ist wieder ziemlich zurückgekehrt; die Arbeiten uchuicn einen ungestörten Fortgang. Das Wetter ist regnerisch, was bei Vielen Besorgniß erregt. Die Handelskammer faßte gestern Abends ein stimmig den folgenden Beschluß: Die Handelskammer ist überzeugt, daß jede Gewaltmaßregcl zur Aufrechthaltung des Handelscredites von Agram das Ansehen und das Vertrauen des gäbe, welche die Herstellung des Gleichgewichts im Staats- werde, haushalte verspreche« köune, ferner, daß eine Sanirung der materiellen Lage ausschließlich durch Finanzmaßnahmeu die Dauer der gegeuwärtigeu Zolltarifverhältnisse zwischen Italien und Bosnien erklärte der Ministerpräsident, daß er nicht unterrichtet sei, daß die österreichische Ver waltung die bestehenden Zollverhältnisse mit Bosnien und der Herzegowina abzuändern beabsichtige. Haag, 18. November. Der General-Gouverneur von Niederländisch-Jndicu, van Lands berge, hat für : zog in Folge dessen den ganzen Gesetzentwurf zurück. Paris, 18. November. Die Kammer setzte heute die Berathuug des Gesetzentwurfs über die Reform des Richterstandcs fort und genehmigte die Artikel 2, 3 und 4 desselben unverändert. — Im Senate begründete Freöneau eine Interpellation, in welcher der Negierung zum Vor wurf gemacht wird, daß sie das UnlerrichtSgesetz vom Jahre 1850 verletze, indem sie die UnterrichtSanstalten schließe, die Professoren vertreibe und die akademischen Räthe mit Fragen befasse, bezüglich deren dieselben nicht kompetent seien. Ministerpräsident Ferry trat für die akademischen Räthe ein und erklärte, daß man die Ent scheidung des obersten Rathcs abzuwarten habe. Bocher und Brun unterstützten die Ausführungen Fresneau's. Rom, 18. Novbr. Die Deputirtenkammer hat die provisorische Zollkonvention mit Serbien geneh migt. Anläßlich einer Interpellation Cavallotti'ö über ....... .. „ .n./ Agram, 19. November. Vergangene Nacht sind »nm°gl,ch H-°ru i-m, allg-m-m- wied-r -in °d.o Mi E.dstSß, -rs°V, wolcho beiläufig Folgendes: „Ich freue mich, daß Szegedin bei Die Zweite Kammer hat den Artikel 1 des Gesetz- Pc st h, 18. November. Unterhaus. Bei der den Sorgen um die Verwischung der Spuren der Ka- eutwurfeS, betr. die Regelung der finanziellen Beziehungen Berathung des Budgets in der gestrigen Sitzung hob tastrophe sich auch mit dieser wichtigen kulturellen Frage Nicderländisch-Judiens zum Mutterlande, mit 45 gegen Sennyey hervor, daß es im ganzen Lande keine Partei beschäftigt, welche ich meiner Aufmerksamkeit würdigen 19 Stimmen abgclehnt. Der Minister der Colonieen liche und administrative Institutionen nöthig. Eine Re- duction der Ausgaben für das Heer sei heute im Hinblick auf die Lage Europas nicht anzurathcu. Das gegenwärtige Deficit sei nur durch eine gute Finanzoperation' zu bedecken und müsse er daher das vorgelegte Budget acceptiren. Gegenüber den Angriffen auf die staatsrechtliche Basis wies der Redner darauf hin, daß hundertjährige Erfahrungen und Institutionen die Grundlage des staatsrechtlichen Verhältnisses mit Oesterreich bildeten. Es wäre ein großes Unglück, wenn der Glaube verbreitet würde, daß diese staatsrechtliche Grund-! läge eine materielle Regeneration unmöglich mache. Der Aus- 4«,^ l«7 »ubo do- MM das NM man bediene sich dcffelben aber mit jener weisen Maß^ ,„,d seinem Handelsstande zugestoßene große Unglück mit wecherMesG^ worden, und zwar der^ Möglichkeit bieten werde, das diesem Handelsstande zngewendete Art, daß auf Grund des Ausgle ches die gegenseitigen Inter- Vertrauen auch fürderhiu zu erhalten. D e Handelskammer Agram, 19. November. <N. F. P.s Der Erdboden hat seine Ruhe uoch uicht wieder erlangt. Im Innern gährt eS fort; dies beweisen täglich mehrfach wahr nehmbare Stoße, vornehmlich die uoch immer an dauernde Vibration der Erdoberfläche. Kein auf Commando erfolgendes Beschwichtigungs-Dementi wird dies hinwegzulcugncu vermögen. Die Negierung läßt gegen die geflüchteten Beamten strenge Vorgehen; einige derselben wurden bereits in Disciplinar-Untcrsuchuug ge zogen, andere sollen ohne Weiteres entlassen werden. Ein anhaltender starker Regen erschwert und verzögert unge mein die Dcmolirungs- und Herstellungsarbeitcn. vorgenommene Fusion sich in ihren Consegnenzen als ein * Berlin, 20. November, Mittags. (Telegramm I großer politischer Fehler erwiesen habe, indem der Haupt- der Bautzener Nachrichten.) Inder heutigen Sitzung besteck der Fusion, die Befestigung der staatsrechtlichen Abgeordnetenhauses wies bei Begrüuduug der be- Basis, nicht erreicht worden sei. Ferner Hobe auch die kannten Interpellation wegen der Judenfrage Unabhängig^ eine Erstarkung erfahren, er müsse der Abg. Häuel auf den Beschluß des Berliner Con- deshalb eine Fusion ablchueu und wünsche die Bildung grcsses bezüglich Rumäniens, Serbiens und Montenegros, einer dritten Partei, die sich die Aufrechterhaltung der betreffend ^Gleichberechtigung hin, hob hervor, staatsrechtlichen Basis zur Aufgabe mache. Ministcr- daß die Merkmale einer tausendjährigen ^Knechtschaft nicht Präsident Tisza erwiederte, an der Erstarkung der Uu- mit einem Tage verschwinden könnten und qualificirte und abhängigkeitspartci trage die gemäßigte Opposition die verurtheilte die Antisemitenbewegung als Nacenhaß. — Schuld, die sich mit der Unabhängigkeitspartci gegen die Der Vicepräsident des Staatsministeriums, Graf Stol- Regierung verbündet habe. In den Finanzen habe die berg, constatirte, daß die in der Interpellation erwähnte Regierung eine geregelte Situation geschaffen. Die Wahl- Petition bisher nicht an die Staatsregierung gelangt sei bxrmgmig werde von der Regierung so geleitet werden, und letztere daher noch nicht in der Lage swar, Erwäg- daß aus den Wahlen der thatsächliche Wille der Nation ungen darüber anzustellcn; er nehme gleichwohl keinen klar und offen hervorgehe. Taö von der Regierung aus- Anstand, zu erklären, daß die bestehende Gesetzgebung die gegangene Fusionsanerbieten ist somit abgclehnt. Gleichberechtigung der Coufessionen aussprcche, und daß ' Her Kaiser empfing heute eine Dcputation von die Negierung nicht beabsichtige, eine Aenderung darin Szegedin und Alfold' in Angelegenheit der dritten eintreten zu lassen. — Hierauf folgte eine Besprechung Universität. Sprecher war Bürgermeister Palfy. Der der Interpellation. Kaiser empfing die Deputation sehr gnädig und antwortete den Monat März k. I. um seine Entlassung gebeten. —- Gavardie, Buffet uud Baragnou, die sich an der Debatte betheiligten, wurden zur Ordnung gerufen. Nach dem „ - m " r-c. . I ucc-oc ^ccccuuc.c Illcc-c^ L-,c .vc„>c,c,vcu.,u„c:c gegen Baragnon ergangenen Ordnungsrufe wurde die Interpellation, ohne daß derselben eine weitere Folge ge- dio -M-M« I" d-s Gowo,,«kro,M Mhi, Mu wmdo, xniitzvjM. Corruptiou uud Nepotismus bannen, dann werde die ae- ""^"sprechen, daß der von dein Gc- Paris, 18. Nov. Der Gerant des Journals „Com- anwruck uMc« N »d""0 7? ^en Macht- welck^V Zersticht, OncVe- munc" und General E l n s c r c t sind wegen -eines Artikels, anspruch unterstützen. Nachdem sodann noch Iranyi friedigende Regelung der Hypothckarcrcdit-Verhältnisse ermög- l» welchem das Attentat BerezowSky gegen den Kaiser (äußerste Linkes im Sinne des Programms seiner Partei I lichen wird. von Nußland vertheidigt worden war, in contumaeiuw