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Eibenstocker Tageblatt : 05.05.1944
- Erscheinungsdatum
- 1944-05-05
- Sprache
- Deutsch
- Vorlage
- SLUB Dresden
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- Rechtehinweis
- Urheberrechtsschutz 1.0
- Nutzungshinweis
- Freier Zugang - Rechte vorbehalten 1.0
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id426616677-194405059
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id426616677-19440505
- OAI
- oai:de:slub-dresden:db:id-426616677-19440505
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Parlamentsperiode
- -
- Wahlperiode
- -
-
Zeitung
Eibenstocker Tageblatt
-
Jahr
1944
-
Monat
1944-05
- Tag 1944-05-05
-
Monat
1944-05
-
Jahr
1944
- Titel
- Eibenstocker Tageblatt : 05.05.1944
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Eibenstocker Tageblatt (vir 21. Kuguft 1920 „Amts« und Anzeigeblatt".) Anzeiger für den kmkgerichkbezirk Eibenstock und besten Umgebung — " - — > > er. -- - ,, — 104 «r. »1V. Freitag, den 5. Mai Lei»,», Nr. Z6667. . 1044 Ergebnis der Woche Were Arbeit macht ans lrei Wir kommen vom Nationalen Feiertag des deutschen Volkes, der der Ehre der Arbeit und "der Achtung des Arbei ters gewidmet ist. Es ist dem deutschen Volk nicht schwer» gefallen, vem im Jahre ivli ergangen» Rui des Führers zu folgen, mit Freude an die Arbeit »u gehen. DaS deutsche Volk war immer arbeitsfreudig, arbeitswillig und fleißig. Und doch haben wir erst unter der Führung Adolf Hitlers ganz begriffen, welcher Wert der Arbeit des einzelnen und damit eines ganzen Volkes innewohnt. Gearbeitet wird auch in den anderen Ländern. Dennoch ilt zwischen der brutschen Arbeit und der der anderen, besonders in den Ländern der Plutokratien und des Bolschewismus, ein gewaltiger Unter» schied. Das hängt mit der sozialen Idee zusammen, die im Nationalsozialismus verkörpert ist und die in der Arbeit des schassenden deutschen Menschen die Grundlage für das natio» nale Lebens für die Zukunft und Freiheit der Nation erblickt. Unter deutscher Arbeit ist nicht lediglich die berufliche Tätig» keit des einzelnen, sondern oas Zusammenspiel aller wirt- ichastenden Kräste zu sehe,;. Wenn mit Beginn, der Indu» ftrialisierung Deutschlands die Spannungen zwischen Arbei ter und Unternehmer immer größer wurden, so deshalb, weil man es damals nicht verstand, die wirtschaftlichen uno sozialen Interessen der beiden Faktoren zusammenzuführen. Heute wissen wir besser als damals, daß sich hinter diesen Spannun gen jene politischen ausbeuterischen Kräfte verbargen, denen Wir heute im schwersten Ringen um unsere Freiheit gegen» überstehen: jüdischer Kapitalismus und jüdischer Bolschewis mus. Sie sind die geschworenen Feinde des Sozialismus und des arbeitssrohen Menschen. Sie sehen in der Arbeit nur ein Mittel für ihre politischen und Profitinteressen. Der Mensch aber ist ihnen lediglich Werkzeug, AuSbeutungSobjekt. Wie wenig sich hier in den plütokrattschen und bolschewistischen Ländern geändert hat, läßt sich gerade jetzt im fünften Kriegs- fahr am besten beobachten. Wir sind überrascht darüber, daß die Bolschewisten uns mit starker Material- und Wassenaus- rüstung gegenübertreten. Auch sie ist natürlich daS Ergebnis der Arben schaffende, Menschen. Aber unter welchen Umstän den muß diese Arbeit geleistet werden! Die Arbeiter in den Rüstungswerkstätten Stalins sind nicht- wie Arbeitssklaven, »»müssen unter härtesten Bedingungen ihr Arbeitspensum schaffen. Sie selbst sind an dem Erfolg ihrer Arbeit uninter essiert, weil sie an dem Erfolg ihrer Arbeit nicht beteiligt sind. Oder blicken wir nach England oder Amerika. Ihre Presse verösfentltcht in gewissen Zeitabständen die «aitatlonsmeldun- gen ihrer Produktionsmintster über das „Ansteigen" der Pro duktion — wobei nebenbei erwähnt sein mag, daß in Eng» land die Kohlenförderung und in den USA die Produktion des Schiffbaus unwesentlich zurückgegangen sind! Aber in England reißen die Streiks ebensowenig ab wie in den USA. Die dort schaffenden Menschen mögen gute Engländer oder Amerikaner sein, und trotzdem lehnen sie sich gegen den aus beuterischen Kapitalismus, der dort auch die Politik bestimmt, auf Sie sehen ihre berechtigten sozialen Forderungen von ihm mit Füßen getreten, sie keimen deShalb nicht die Freude an der Arbeit. Uns hat unsere Arbeit frei und froh gemacht, weil sie den Gesetzen wahren Sozialismus unterworfen ist. Der Kampf um unsere Freiheit gegen das jüdische Ausheu- mngskapttal ist damit ein Kamps um unsere Arbeit, um unser Brot, um Haus und Familie? um unser sozialistisches Deutsch land. Steshalb haben wir auch in diesem fünften Kriegsjahr in würdiger Form den Nationalen Feiertag des deutschen Polkes begangen. , „Unbarmherzige Entschlossenheit" Roosevelt hat kürzlich erklärt, daß er vorzüglich mit Stalin auSkomme, da er „über eine außerordentlich unbarmherzig» Entschlossenheit" verfüge. Damit hat sich Roosevelt selbst bestens charakterisiert, denn auch er verfolgt seine politischen Machtziele mit unbarmherziger Entschlossenheit, mit zynischer Brutalität und mit den wildesten Gangstermethode Es ent- pricht durchaus der inneren Einstellung Roosevelts, wenn «ine Luftganqster sich zu MSrdervrreiniaungen zusammen» chlossen, weil es thüen ein besonderes Vergnügen bereitet, grauen und Kinder mit ihren Bomben und Bordwaffen zu töten. Wir sehen keinen Unterschied zwischen diesen Kriegs» Methoden Roosevelts und den Ausrottungsmethoden Stalin- Eigentlich sollte ts für jeden echten Europäer unverständlich sein, daß nicht die ganze Menschheit sich aufbäumt gegen ein Regime, wie «s sich soeben wieder in den von den Bolsche wisten besetzten Gebieten zeigt. Die Einzelheiten, die durch Flüchtlinge von dem bestialischen Wüten der Horden Stalins unter jüdischer Führung überbracht werden, sind so grauen haft, daß man trotz aller bereits gesammelten Erfahrungen erneut darüber erschreckt, daß solcher Taten Kreaturen in Menschengestalt fähig sind. Hier ober zeigt sich die wahre jüdische Bestie, die in der Sowjetunion seit Jahrzehnten rück- sichtslos die nichtjüdischen Menschen foltyrt und vernichtet Aber gerade das ist ganz nach dem Herzen des Kudenknechts Roosevelt, der von der unbarmherzigen Entschlossenheit Sta lins begeistert ist. Seine Kriegsmethoden und Ausrottungs- Pläne gegen Europa entspringen der gleichen Brutalität, weil sie die gleiche Wurzel hat, nämlich den jüdischen Sadismus Es gibt eben zwischen Plutokratie und Bolschewismus in ihrem Machtstreben keinen Unterschied. Die englische Ge schichte gibt hierfür Tausende von Beispielen Der Mensch aalt den Engländern nichts, der Prosit, erwachsen aus ihrer Eroberungspolitik, war und ist ihnen alles. Es Erscheint an gebracht. daran zu erinnern, daß die jüdisch-bolschewistischen Mächte auch in Deutschland schon ihr Terrorregime versucht hatten. Die Spartakistenherrschaft in München, der Komm«- nistenaufstand in Mitteldeutschland, im Ruhrgebiet und in Hamburg dürften noch nicht vergessen sein, vor allem auch nicht die Greuel, die damals unter jüdischer Anleitung gegen deutsche Menschen ohne Unterschied des Geschlechts, des Be rufs oder des Alters verübt wurden. Diese Erinnerung er- scheint deshalb angebracht, weil der eine oder andere der Auj^, laßung sein könnte, daß sich in Deutschland der Bolschewis mus sicherlich nicht so benehmen würde, wie es da oder, dort in der Sowjetunion geschehen sein mag. Man sollte sich nicht darüber hinwegtäuschcn, daß die Begeisterung Roosevelts über di« unbarmherzige Entschlossenheit Stalin- einen sehr realen Hintergrund hat. Gerade weil da- deutsche Volk sich an der Front und in der Heimat allen andern Völkern in seiner kämpferischen Entschlossenheit und moralischen Unantastbarkeit weit überlegen erweist, würden sich im Falle des von Roosevelt und Stalin erhofsten Sieges die unbarmherzige Entschlossen. Helt des Bolschewismus und der jüdischen Plutokratie mit fanatischer Wollust darauf stürzen, da- deutsche Volk in einem »Bor dem größten Abenteuer" «rbeUSminister Bevin spricht England» Angst vor der Invasion an» Seit den Tagen von Teheran sind die Briten und Ame rikaner schon verschiedentlich von den Sowjets ermahnt wor den, daß sie den dort ausgemachten Termin für die zweite Front nicht vergessen möchten. Aber trotz des Drängens Sta lins und der Bolschewisten zögern die Kriegsverbrecher Chur chill und Roosevelt offensichtlich immer wieder den ungewissen Schritt zur Invasion hinaus, weil sie genau wissen, welches gefährliche Risiko sie mit dieser von Moskau geforderten Lan dungsoperation aus dem Kontinent eingehen müssen. Denn es fällt dem aufmerksamen Betrachter all der englischen Stim- men. die im Rahmen des britischen Invasionsrummels auf tauchen, aus. daß neben dem Geschrei der den Bolschewisten hörigen Oberplutokraten uizd der bolschewistenfreundlichen ra dikalen Kreise in England immer wieder aus der englischen Presse oder aus Reden britischer Minister zu entnehmen ist, daß letzten Endes die Churchill-Regierung selbst sich vor dem Wagnis der Invasion fürchtet. DaS zeigt u. a. eine Rede dcS britischen Arbeitsmtnisters Bevin in Bristol, der laut der „Times" betont hat, die Churchill-Regierung stehe vor dem grüßten Abenteuer, in das England je in seiner Geschichte gestürzt wurde. Damit drückt dieser Busenfreund Churchills aus, was wir immer schon gesagt haben, daß der Hasardeur und Banke rotteur Winston Churchill — und daS ist der Fluch der bösen Tat — England immer weiter auf dem Wege inS Verderben führen muß, auf den er lS39 das englische Boll gezerrt hat, als er den Krieg gegen Deutschland und Europa verbrach. Churchill und mit ihm auch das englische Volk müssen den bitteren Kelch, den der britische Ministerpräsident den Englän dern eingebraut hat, bis zur Neige trinken, und „das Stun denglas läuft jetzt Minute für Minute ab" für England, wie eS ebenfalls der britische Arbeitsminister erklärt hat. Obwohl Churchill und Roosevelt es fühlen, daß die geplante Invasion Hekatomben von Blutopfern unter den englischen, kanadischen, amerikanischen und australischen Truppen sowie unter den Scharen der Hilfssöldner fordern muß. ohne daß das Gelingen tnrmtvaren Blutbad untergehen zu lassen. Wo Juden die Macht haben, kennen sie weder moralische noch menschliche Hemmungen. Sie zeigen nur ihre wahre Naturx die Bestie. „Zerfall -es hachuMgen Empire" Vor einigen Tagen ist unter dem Vorsitz Churchills in Lon don eine Domin ienkonferenz zusammengetreten. Das Pariser „Oeuvre" beurteilt Liese Konferenz treffend, wenn es unter dem Stichwort: „Churchill hat Sorgen" u. a. schreibt, daß sich Chur chill dem wachsenden Appetit Moskaus und Washingtons nach ' gewissen Einftutzzonen und nach gewissen britischen Besitzun gen gegenübersehe Amerika solle England die Seeherrschas« entreißen und die Luftherrschaft in der Welt nach dem gemein samen Sieg besitzen. Der Bolschewismus aber wolle die Hege monie in Europa, er dränge nach dem Ratzen Orient und nach Indien, und er wolle sich ferner in gefährlicherweise in daS soziale Leben im Vereinigten Königreich »inmischen. „Die schlimmste Sorge aber ist da« Auseinanderstrtben der Domi nien. der Zerfall de- hochmütigen Empire künde sich mit un- heilvollem Krachen an." Wenn auch nicht in so drastischer Form, aber inhaltlich findet man in der englischen Presse ähn liche Betrachtungen. So schrieb dieser Tage die Londoner „Sunday Times", eS sei von Anfang an bedauerlich gewesen, daß England den USA Stützpunkte auf 99 Jahre verpachtet habe DaS könnte sich für die Zukunft als katastrophal er weisen. wenn nämlich England in einem künftigen Krieg auf diese Stützpunkte nicht zurückgretfen könnte. In England ist das Volk hellhörig geworden gegenüber jenen Nordamerika» nischen Machibestrebungen, die e« auf Kosten des englischen Weltreiches durchzuführen gedenkt. Der südafrikanische Minister- pväsident Smuts hatte bereits im November vorigen Jahres erklärt, daß England als armes Land au« dem Kriege hervor gehen werd«. Jetzt hat diese Entwicklung einen Stand erreicht, daß eS Churchill für notwendig hielt, die Premiers der eng lischen Dominien gewissermaßen auf Herz und Nieren zu prüfen, ob sie gewillt und noch in der Lag» sind, den Bestand des Empire zu garantieren. Zweifellos wird die Konferenz mit einer amtlichen Verlautbarung abschließen, in der nichts dar über enthalten ist, waS trotz aller Kittungsversuche nicht ge leugnet werden kann, nämlich, daß sich die Riffe im Gebäude des englischen Weltreiches bi-^ur unmittelbaren Einsturz gefahr erweitert haben Churchiltterntet mit seiner Kriegspoli tik da-, was ihm der Führer bereit- zu Beginn des jetzigen Kriege» voraussagte Churchill, der glaubte, mit dem Krieg Englands Weltmachtstellnng zu verstärken', ist in Wirklichkeit ihr Totengräber geworden. Die Konferenz in London läßt sich deshalb gewissermaßen mit dem letzten Konzilium der Empire- Aerzte vergleichen, die sich mit mehr oder weniger Schaden freude im Grunde darüber einig find, da der sterbende Kranke nicht mehr zu neuem Leben erweckt werden kann. Der britische Äehetmtod Zwei mar Opfer d«» Secret Suoice. Stockholm, 4. Mai. <DNB.) ReuM» o«rb«it«t am Mittwoch zwei kurz« lakonische Meldungen aus Philadelphia, wo gegen wärtig das sogenannte International« Arbeitsamt «men Kongreß abhült. Nach der ersten Meldung ist der ägyptische Delegierte Dr. Amazi an Herzschlag gestorben. Nach der zweiten starb am gleichen Tage auch der chilenisch« Abgesandte Brookmann — ebenfalls an Herzschlag. Ein seltsames Zusammentreffen! Man hat nie davon gehört, das Klima in Philadelphia sei so ungesund, daß di« Menschen dort häufiger als anderswo an Herzschlag sterben. Oder waren! etwa die Verhandlungen auf dem ILO-Kvngreß so aufregend? Hier blitzt eine andere Vermutung auf — und nähere lieber- legung Macht sie zur Gewißheit. Gerade di« ägyptisch« und dm chilenische Delegation waren es, die aus den Erfahrungen ihrer Länder heraus dem Thurchi I l- R o o s« v« ltschen Bluff von vornherein mit^roßer Skepsis geg«nüb«rstanden, wonach den offiziellen Drahtziehern recht unangenehme Schwierig, ketten entstand««. A«gypt«n als Mitglied der arabischen Völker- familü, di« durch die rücksichtslos« Beschlagnahm« ihrer Getreide- vorrät« für di« angio-amerikanischen Heeresv«rbänd« im Nahen Osten in größte Not geraten ist, hat Hunderttausend« von lodesov^ern durch Hunger und Seuchen zu beklagen. Tagtäglich steht den Aegyp- tern die Diskrepanz zwischen britischen Versprechungen und britischen Taten vor Augen, Unabhängigkeit und Aufbau wurden dem Land versprochen, und heut« befindet es sich schutzlos in d«n Händen der irgendwie gewährleistet wäre, muß Churchill die Armeen in ihr Verhängnis führen und damit auch die Existenz des bri tischen Weltreiches selbst aufs Spiel setzen. Englischer Sachverständiger warnt vor Ueberschätzung der anglo amerikanischen Luftgeschwader Der Einsatz der anglo-amerikanischen Flugzeuggeschwader habe seine Grenzen, stellt der Lustfahrtkorrespondent der „News Chronicle". Walker, in einem Sonderbericht fest, der offenbar unter dem Eindruck der amerikanischen Lust niederlage bei dem letzten Angrisf aus Berlin geschrieben wurde Walker sieht darin eine große Gefahr, daß man im alliier ten Lager den militärischen Wert der alliierten Luftwaffe überschätze. Er meint, man erwarte viel zu viel von ihr. Da gebe es Leute, die von der anglo-ameri kanischen Luftwaffe so sprechen, als sei sie etwas wie ein wundertätiges Zaubermittel, das mau in Stunden militäri scher Gefahr nur anzuwenden brauche, um den Kampf zu gunsten Englands und der USA zu entscheiden. Andere sähen in der Luftwaffe ein Mittel, mit dem man Kriege unabhängig von anderen Wehrmachtteilen gewinnen könne, und einen Schlüssel, der ohne weiteres die Tore nach Europa und den Weg nach Berlin össne. Hier lägen die Gefahren, sagt Walker Wie stark auch immer die attglo-amerikanische Luftwaffe sei. so besitze sie aber niemals wundertätige Kräste. Außerdem dürfe nicht übersehen werden, daß eine Armee noch immer ohne Schutz aus der Lust kämpsen könne Das müsse man sich vor allem vor Beginn des Invasionsversuches vor Augen halten. Andernfalls würden die. die zu große Hoffnungen aus die anglo amerikanische Luftwaffe setzten, später die ersten Ent täuschten sein, wenn ihre Erwartungen nicht in Erfüllung gingen Walker weist aus das Beispiel Cassino hin. wo man erlebt habe, daß sich die englisch amerikanischen Bombengeschwader nicht mit Erfolg als Erlab für Artillerie einsetzen ließen. " —M— London« Ausbeuter wie irgendein Negerstanrm. Thil« ab«, das «rst nach langem Widerstreb«« dem Locken der Washingtoner „Gut- nachbarschastspolitik" nachgab, durchschaut mehr und mehr den Schwindel der Dollarimperialijten. Gerade die Arbeiterschaft beider Länder ist «s, die am unmittelbarsten durch den Bettug der pluto- kratischen Kriegsverbrecher betroffen wird. In dieser Situation griff man zum letzten Mittel, das den Tburchill-Roosevelt zur Verfügung steht: der Secret Servic« schafft« di« unbequemen Kritiker beiseite! D«r Oef- fentlichk«it wurde «in harmloses Kommunique zugeleitet genau so vne es in den früheren Fällen britischen Geheimtodes geschehen ist. So war es ja auch bei dem myst«riüs«n Tod des jungen irakischen Königs Ghazi, der «mein angeblichen „Autonnfall" zum Opfer fiel; so war es im Falle des polnischen Emigrantengenerals Sikorski, wo ein Fluzziugunfall vorgetäuscht wurde, und ko war es nicht zuletzt bei der Beseitigung d«r national eingestelltrn^Sgyottschen Ge nerale, die man mit Gist ausschaltetr. Damit klärt sich der geheim nisvolle „Herzschlag" der ägyptischen und des chilenischen JLO- Deiegierten aus als neue Mordtat des Secret Service. Wiederum hat Churchill Blutschuld auf sich geladen, um seinen plütokrattschen Kurs der Volksverdummung und des Betrugs an den arbeitenden Massen ungestört fortsetzen zu können — bis einmal das große Er wachen der Betrogenen kommt. Europa» bolschewistische Bedrohung „Nach Deutschland kommt England an di» Reih«." — Gefangener Sowjetsffftter plchudert cm» der bolschewistischen Schale. Bukarest, 5. Mai. (Funkmeldung.) „Curentul" gibt rin Gespräch mit einem gefangenen Sowjetoffizier wieder, das nach Meinung des Blattes beweist, „in welche Gefahr sich England mit dem Experiment seiner heutigen Politik begeben hat". Der So- wjetoffizier erklärt« offen: „Falls es uns gelingt, Deutschland zu besiegen, werden wir den Krieg gegen England begin nen. England ist ein Nest alter Traditionen, die eine Revolution wie die unser« nur stören können. Wir machen uns kein« Hoffnungen darüber, daß England aus seine kapitalistisch« Struktur verzichten würde; das Kapital ist sein einziger Rohstoff. Andere Rohstoffe hat es ebensowenig wie «ine ausreichende Landwirtschaft. Es wcrd nur zwei beherrschende Mächte zukünftig in der Welt geben, jede in ihr« Hemisphäre: Amerika und Sowjyt- rutzland. England würde yur Intrigen schaffen; darum werden wir es zerstören." Abschlielftich «Märt« der Bolschewist: „Sowjetrußland hat bis jetzt 25 MckN-ne» Menschen in VttstM Krieg geopfert, und dies Grenze seiner Opfer ist »och nicht «reicht. Glaubt jemand, daß wie vor weit«»« Millionen Bürg«» in irgendeinem fremde» Lanve zurückschrecke» »erd«»?" Diese ,zroßsprech«rischen Aussagen eines gefangenen Bolsche wisten weisen «rneut auf die wahre politische Zielsetzung des Kreml hin. Moskau würde sich nach einem Sieg« über Deutschland nicht mit einer britischen Teilhaberschaft am europäischen Geschäft be gnügen. Nach «inem Zusammenbruch Deutschlands könnte das pluto- kratische und in sozialer Gärung befindlich« England d»e Sowjets sicherlich am wenigsten daran hindern, den Marsch zur Bolschewi- sierung Europas anzutreten! Heldentod deS Oberbefehlshabers der japa nischen Flotte, Admiral AogaS Nachfolger Admiral Soemu Toyoda. Tokio, 5. Mai (Funkmeldung.) In vorderster Front in Aus übung seiner soldatischen Pflichten hat Admiral Koga, Oberbefehls- Huber der Vereinigten japanischen Flotte, de» Tod gesunden. Zn seinem Nachfolger wurde Admiral Soem« Toyoda ernannl. Di« japanisch« Marin« und mit ihr da» ganze Volk b«tr««rn d«n Verlust de, oberste» Fktttnchefs. der mir ei» Zahr nach Großadmiral Pa- mamoto dem Tenno »Nd dem Land« auf diesem oerantwortungs- vollen Poste» dienen konnte. Die Mitteilung des Kaiserlichen Hauptquarlttrs über feinen Tod, die am Freitagnachmittag um 15 Uhr japanischer Zeit er folgte, lautet: „Admiral Mineich K»ga, Ob«rb«srhlshab«r der Ver einigten Flott«, starb km März d. I. auf seinem Posten, als «q an der Front von «inem Flugzeug aus Operationen leitete. Admiral. Soemu Toyoda wurde zu seinem Nachfolger «r- nannt und hat bereits den Oberbefehl über die Bereinigte Flotts übernommen. Zu stimm Nachfolger auf dem Posten des Ober befehlshabers der Flottenstation Pokosuka wurde Admiral Zeng« Poshida ernannt."
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