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A-erfer s GrenOote Postsch.ck-Konto L.ipzig «r »78 KV Stadtbank Adorf t. D. 11» Tageblatt »ab Anzelgcr Gegr. 1834 / 'Auf 22» Postschließfach Nr. b für Adorf (V-gtl), Bad Elfter, Ravt««»«» Vra«bach, Arnsgrün, Berge«, Freiberg, Ober- und Untergettengrü«, Hermsgrün, Iugelsburg, Leubetha, Mühlhanfe«, Beber»re«th, Remte«grü«, Schönberg, Siebenbrunn, Sohl, Wohlbach und das übrige obere Vogtland. Unterhaltsame Sonntagsbeilage / Landwirtschaftliche Beilage für Hof, Land und Garten. Der »Adorfer Grenzbotr* ist da« zur Veröffentlichung der amtlichen Bekanntmachungen der Amtshauptmannschaft Oelsnitz i. V. und des Stadtrates zu Adorf i. V. behördlicher seits bestimmte Blatt; außerdem enthält der »Adorfer Grrnzbote* auch amtliche Bekanntmachungen des Finanzamts Adorf i. V., des Amtsgerichts und des Gerichtsvollziehers zu Adorf i. V. und anderer Behörden. Erscheint täglich «n Ausnahme der Sonn« und Arierlag«. Bezugspreis halbmonatlich 1.20 RM. etnschl. Trägerlohn. 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Nach den hier gegebenen Richt linien wird in Zukunft die deutsche Jugend den Weg zum Staatsbürger geführt werden. Zur Erfüllung des hohen Er- ziehungsauftraaes, den Adolf Hitler der HI erteil, Hai, ist vor allem eme sorgsame Auslese hauptamtlicher Jugendführer für die entscheidenden Stellen erforderlich Der Stellvertreter des Führers Hai den Reichsjugend führer ermächtigt, die vorbildliche Lösung dieses Problems be kanntzugeben. Der Führeranwäner komm! nach seinem Ar- beits- und Wehrdienst sür ein halbes Jahr zur HI zurück, bezieht darauf für ein Jahr die Akademie sür Jugendsüh- rung und geht dann ein halbes Jahr ins Ausland, um hier auf, mit 23 Jahren, als Bannsührer in das Führer korps einzutreten. In dieser Stellung bezieh, er alsbald ein Einkommen, das ihm die Eheschließung ermöglich. Etwa bis zu seinem 35. Lebensjahre bleibi er nun haupiamilicher Führer in der HI., um sodann, nach rechtzeitiger Umschulung in den Dienst von Staat oder Partei übernommen zu werden und zwar entsprechend seinem HJ.-Rang, also etwa als Kreis- leiter oder Kreisamtsleiter, NSV.-Gauamtsleiter und in den entsprechenden staatlichen Stellen. Für die Uebernahme von Jugendführern in den Staats- oder Kommunaldienst werden gegenwärtig Einzelheiten mit den maßgebenden Staatsstellen geregelt. Ein 8-Jahres-Erzichungsplan. Entsprechend dem Aufbau der HJ.-Formaiionen nach Jahr gängen werden nun auch alle sachlichen Erziehungsgebiete mhr- gangsweise gegliedert. Beim Fahrtenwesen wird zum Beispiel der 10- und 11jährige Junge grundsätzlich nur seinen engeren Heimatbezirk erfassen und gut kennenlernen, der 12- jahnge nimmt an einem Lager teil, der 13- bis 14jährige mach, Fahrten innerhalb seines Gebietsbereiches, der Hitler-Junge über 14 Jahre Hai das ganze Reich als Fahrtenziel, und erst der 17- und 18,ahrigc darf ins Ausland fahren. DieLeibes' er Ziehung wird vom 10jährigen Jungen an vom Spiele rischen her entwickelt bis zur vormilitärischen Ertüchtigung mir zum Leistungssport des l7- und 18jährigeu. Für die welt anschauliche Erziehung wird ein 8-Jahres-Plan er stellt. In seinem Rahmen werden die Grundsätze nanonalsozia listischer Weltanschauung von Jahr zu Jahr, mi, wachsendem Verständnis des Kindes, aus immer neuen Lebensgebierev entwickelt. Wie die Versetzung in die nächste Schulklasse ein neues Pensum bringt, so wird auch in jedem neuen Erziehungs jahrgang der HI. der Jugend immer wieder der Reiz des Neuen geboten werden. Dabei wird auf das jeweilige schulisch, Klassenpensum Rücksicht genommen, etwa in Geschichte, Heimat kunde usw., denn die Erziehung auf den Heimabenden der HI soll eine wertvolle Ergänzung der Schule bilden. Besonders bedeutsam ist ferner die Abgrenzung der HI. zur Schule. Hier sind die Dinge augenblicklich noch im Gange. Die HI. ist stark daran interessiert, wer in Zukunft der Schullehrer sein wird; sie wird sich selbst werbend für den Lehrerberus mit ein setzen. Schon wegen des richtigen Krästeeinsatzes wird mar nicht in jeder kleinen und kleinsten Gemeinde den HJ.-Führe, neben dem Lehrer haben können, sondern man wird hier eine Einheit erstreben müssen. Die in der Ostmark bereits erprobte gemeinsame Lehrerauslesc durch die HI. und NS.-Lehrerbund ist sür das ganze Reich zu erstreben. Um die enge Zusammen arbeit von Pariert und Jugend noch zu vertiefen, werden jetzt alle Banne der HI. und Untergaue des BDM. an die vorhan denen Kreise der NSDAP, angeglichen. Der Bannsührer und sein „Spieß". Im Interesse der absoluten Einheit der Erziehung werden die Dienststellen des Jungbannsührers wegfallen. Der Bann- führer wird gleichzeitig auch Führer des gesamten Jung volks seines Bereiches. Damit sieht und kennt er jeden Jungen von seinem 10. Lebensjahre ab, wodurch nicht zuletzt die ob jektive Führerauslese erleichtert wird. Der besonderen Eigen art der Jungvolkarbeit wird weiter dadurch Rechnung getragen daß für die unteren und mittleren Einheiten besondere Jung- volksührer vorhanden sind. Sinnentsprechendes gilt für den BDM. Der Bannführer in seiner neuen Stellung Hai die Hauptaufgabe, immer wieder draußen bei seinen Formationen zu sein. Zu seiner büromäßigen Entlastung wird ihm in Gestalt eines etatmäßigen Hauptstammführers eine Art ..Spieß" zur Seite gestellt. Zur Jugenddicnstpflicht und vormilitärischen Ertüchtigung wurde soeben der Jahrgang 1923 aufgerufen, allerdings nur da, wo auch die führungsmäßigen Voraussetzungen dazu be stehen, sind doch 95 Prozent der HJ.-Führerschaft gegenwärtig unter den Fahnen. Die allgemeine Jugenddienst. Pflicht die selbstverständlich neben der Berufstätigkeit er- füllt wird, erfordert auch neue Disziplinarmabnahmen. Es gib, nun einmal vereinzelt Unbotmäßige, die schärfer an- gefaßt werden müssen. Mit dem Reichsführer fs und Chef der Deutschen Polizei wurde daher vereinbart, daß neben dem neuen Jugendarrest auch ein Jugenddienstarrest eingeführ, wird, der erstere eine Straf-, der letztere eine Disziplinarmaßnahme nach Verweis, Verwarnung usw. Der Jugenddienstarrest steht ebenfalls Wochenendarrest vor, und zwar für diejenigen, die sich wiederholt als Jugenddienstpflich tige unbotmäßig gezeigt haben. Sehr am Herzen liegt dem Reichsjugendführer die Herstellung des besten Verhältnisses zwischen Elternhaus und HI. Dadurch werden seelische Kräfte frei gemacht, die wir für den Kamps unseres Polkes brauchen. Auch gehört die aktive För derung der Arbeit im Osten und in den Grenzgebieten zu de» besonderen Bestrebungen des Reichsjugendsührers. Daher sol len alle erzieherischen Institutionen besonders in die Ost- und Grenzgebiete gelegt werden. Die Stadtsucht wird auch von der Reichsjugendführung bekämpft, der geeignete Teil der städti schen Jugend über den Landdienst der HI. aufs Land zurück- geführt werden. Gerade im Kriege ist es jetzt gelungen, dem Landdienst der HI. seine gesunde finanzielle Grundlage zu geben. Leistung und Bescheidenheit — gegen Arroganz Zum Schluß betonte der Retchsjugendsührer, daß die Jugend im Großdeutschen Reich zu einem ganz neuen, um fassenden Weltbild erzogen werden müsse. Die Jugendführer würden hinausgesandt werden in die Grenzgebiete in die neuen Gebiete und ins Ausland, damit ihnen der Blick ge weitet werde und sie von diesen Standpunkten aus erkennten, daß das deutsche Voll der Kernpunkt ist. der die größten Kräfte spendet. Die Jugend werde auch vor einem falschen Herrenstandpunkt bewahrt werden. Es werde ihr immer wieder llarzumachen sein, daß Deutschlands Führungsanspruch in der Welt in seinen höheren Leistungen und seiner höheren Kultur begründet liege. Nur so lange sei auch jeder einzelne sührungsberechtigt, solange er in der Lage ist. mehr zu lei sten als der andere. Erziehung zur Leistung und Bescheiden heit, so schloß der Reichsjugendführer, „und gegen jede Arro ganz, das ist einer der wichtigsten Gesichtspunkte national sozialistischer Jugenderziebuna". Re. 248 Die belagerte Festung Propaqandatricks, Zauberkunststückchen und Zahlen bluff, das sind die primitiven Mittel, mit denen Churchill über die katastrophale Lage seines Landes hinwegtäuschen will. In diesen Lügenapparat hat er auch den General Sir Walther Kirke etngespannt, der dieser Tage im eng lischen Rundfunk die aufgeregten Nerven des englischen Volkes mit der Versicherung zu beruhigen suchte, Deutsch land werde sich totsiegen, so wie es im Weltkrieg der Fall gewesen sei. Damit widerspricht dieser Prophet seinen eigenen Landsleuten, die bis in die letzten Tage hinein in wahrer Erkenntnis der Lage ihres Landes festgestellt haben, England sei eine belagerte Festung Diese Kennzeichnung der Lage ist gleichzeitig die beste Widerlegung der Gedankengänge des Generals. Tatsäch lich haben sich gegenüber dem Weltkrieg die Rollen völlig verändert. Damals waren wir die Belagerten und ver mochten weder den milltärischen, noch den wirtschaftlichen Belagerungsrmg trotz heroischer Ausbruchsversuche zu zersprengen. Auch diesmal glaubt England, uns aus gleiche Weise abwurgen zu können, es hatte dabei aller dings nicht mit dem Genie Adolf Hitlers gerechnet, der in weiter Voraussicht Deutschland in jeder Hinsicht gegen die Bedrohung durch England gesichert hatte. Politisch hat er den Einkreisungsring bereits vor Kriegsbeginn zerschla gen und damit gleichzeitig auch die wirtschaftliche Er drosselung unmöglich gemacht. Auch militärisch hat der Führer Deutschland so gerüstet, daß, wie es ja dann auch gekommen ist, die Angreifer nicht nur zurückgeschlagen, sondern in die Rolle des Verteidigers gedrängt wurden. Ist wenigen Monaten hat die deutsche Wehrmacht die Hilfsvölker Englands auf dem Kontinent zerschlagen und die Briten selbst auf ihre Insel znrückgetrieben. Durch die Gewinnung der gesamten Atlantikküste vom Nordkap bis an die Pyrenäen, hat sich die deutsche Wehrmacht die er forderliche Ausgangsbasis geschaffen, um aus nächster Nähe den Angriff gegen die Pirateninsel vorzutragen. Seit eineinhalb Monaten nun hämmert die deutsche Luftwaffe auf England und zahlt damit den Briten tausendfach alles heim, was sie bisher an feigen Ueber- fällen auf die deutsche Zivilbevölkerung verübt haben. Es ist ein gewaltigesNingen zwischen zwei großen Mächten, das natürlich nicht in kurzer Zeit entschieden werden kann, sondern entsprechend der Größe der Macht saktoren sich über eine längere Frist erstreckt. England ver fügt im eigenen Lande über große Hilfsquellen, zahlreiche Rüstungswerke, ungeheure Vorräte, viele Werften und Häfen. Die Vernichtung dieser kriegswichtigen Anlagen erfordert naturgemäß gewisse Zeit. Immerhin bat der deutsche Verqeltungsangriff heute schon so große Erfolge gezeitigt, daß uns der Sieg nicht mehr gen om ni e n werden kann, selbst dann nicht, wenn wir nicht mehr große offensive Schlüge jühren, sondern die Dinge sich so weitercntwickeln lassen, wie es jetzt geschieht. Wir unter schätzen die Briten nicht und wissen, daß sie zähe sind Aber unser Siegeswille u überwindet alle Hindernisse und wird das Jnselvolk endgültig zu Boden zwingen. Gerade in den letzten Tagen hat die deutsche Kriegs marine, und vor allem die deutsche U-Boot- Waffe dem Britenvolk schwerste Schläge versetzt. Wenn der „Manchester Guardian" sich vor einiger Zeit zu der Wahrheit aufgerafft hat, die U-Boot-Gefahr sei niemals größer gewesen als zur Zeit und die Gefährlichkeit der deutschen U-Boote sei selbst gegen Geleitzüge weit stärker als die britische Admiralität vor dem Kriege vermutet habe, so war das diesmal ausnahmsweise eine richtige Prophezeiung ans englischem Munde. 4 4 britische Da m p f e r, beladen mit kriegswichtigen Gütern jeder Art, sind angesichts der rettenden Häfen von deutschen U-Bootcu auf den Meeresgrund geschickt worden. Es handelt sich um einen planmäßigen deutschen U-Boot- Angriff auf jene ganz großen Keleitzügc, die von den Engländern jenseits des Atlantik zusammengestcllt und mit besonderer Vorsicht durch die Gefahrenzone an die britische Küste geleitet werden. In zwei Tagen hat England 327000 B R T. Handelsschiffs- raum verloren. Das sind außerordentlich empfind liche Verluste für die britische Volkswirtschaft und eine schwere Enttäuschung für die Plutokratenclique, der durch die Vernichtung der Kriegsmaterialtransporte ein gewal tiger Strich durch ihre Kriegsverlängerungspläne gemacht worden ist. Der Verlust trifft die Engländer »m so härter, als die heimische Produktion von Kriegsmaterial und Lebensmitteln dauernd durch die schweren deutschen Luft angriffe gehemmt wird. Die Versenkung der 44 Dampfer ist aber gleichzeitig ein gewaltiger P r e st i g e v e r l u st für England in der ganzen Welt. Erleidet die englische Handelsflotte doch gerade an der britischen Westküste den schwersten Schaden, also dort, wo sich England seit Iahkhnndertcn als unbestrittener Herr scher fühlte. Schon vor einigen Tagen haben die deutschen Zerstörer durch ihren kühnen Vorstoß in den Bristol- Kanal, der seit jeher der Macht der englischen Flotte allein unterstand, der Welt den Beweis geliefert, daß England auch von Westen her umklammert ist und daß seine große Flotte nicht imstande ist, oen Weg zum Ozean offen zu halten. Im Kanal wird der britische Schiffsverkehr durch das Feuer der deutschen Küstenartillerie sowie durch die kühnen Vorstöße der Luftwaffe unterbunden, und im Westen und Norden des Jnselreichs schneiden deutsche U-Boote die Zufuhr aus Uebersee ab. Im Weltkrieg hat England uns durch die Hungerblockade gegen Frauen und Kinder niedergezwungen, heute sitzen wir den Briten mit der Faust an der Kehle, und nie mals wird er diesem Griff entrinnen. 44 Dampier in zwei Nächten Jede Viertelstunde ein Dampfer in die Luft. — Wie die beiden Gcleitzüge vernichtet wurden. — Prien der erste See wolf. Von Kriegsberichter Dr. Wolfgang Frank. ..., 21. Oktober. <PK.) Irgendwo im Atlantik, westlich von England, stehen deutsche U-Boote, stehen da schon seit mehreren Tagen. Leicht kann man bei schlechter Sicht den schönsten Bissen ahnungslos vorbeilausen lassen. Es gehört wen Glück zum U-Boot-Fahren, bemerkt der Wachtosfizier, Glück und Nase. So berichtet er nun. -von Westen kommt eine wahre Flotte von Schissen. Vier, fünf, sechs nebeneinander, immer die fettesten in der Mitte, und durch die Flankenfahrer gedeckt, ziehen Kolonnen hinter Kolonnen. Die Nachschubdampfer Englands, der belagerten Insel entgegen. Tief im Wasser schieben sie schwerfällig da hin, beladen bis unter die Halskrause. Eine kostbare Herde fetter Schafe. Ringsherum tummelt sich die Schar der Schäferhunde: Schnelle Zerstörer, Kanonenboote und Ü-Boot- Jäger. Auf allen Schiffen gehen die Besatzungen schärfsten Aus guck. Es kann ja immerhin sein, daß trotz der britischen Ver sprechungen von der völligen Sicherheit des Geleitzugsystems ein deutsches U-Boot zum Angrifs kommt! Das britische System zwingt manchen unschuldigen Neutralen in den Ge- leitzug und damit in die Tiefe. Das wissen sie, und darum wird ihnen von Stunde zu Stunde unbehaglicher zumute, wenn sie sich der blockierten Insel nähern. Immer häufiger werden Kurs und Geschwindigkeit geändert, immer mulmiger wird den Seefahrern zumute, die hier für Englands Unter stützung fahren. Die schwindelhohen Frachtsätze für Englandfahrt, die sagenhaften Prämien und Heuern, mit denen die Seeleute ge ködert werden. — Flugzeuge nahen, schwere englische Flug- boote, die in unablässigen Schleifen wie dicke Bienen die kost- bare Dampferherde umkreisen. Haha, das gibt schon wieder ein Gefühl größerer Sicherheit. Außerdem ist es in drei Stunden dunkel, und morgen früh sind wir drin. „ Irgendwo im Bach hängen die deutschen U-Boote. Enger dränaten die Wachhunde, die Zerstörer und Kanonenboote,