Volltext Seite (XML)
Dee Gerichtsvollzieher des Amtsgerichts. rsekiiüen der Die Lage der Regierung ist insofern nicht sehr nehm, als sich die Linke aus innerpolitischen Grün- ^igte" in ist der Ver- y 2563, 2586, 2646, 2650, 2672, 2676 und 2724/29. ^en ine » 6« » 88« !7 48« 7 784 6 SSL vor, nn ie in eiter Berkaus zu einer ige auch rauf cm- ruch bet ua- und m Heu!« cm Ga- Diese braucher ! andere hriNenen Innen: ouao, roa »u meistbietend gegen Barzahlung versteigert werden. Sammelort der Bieter: Am Gemeindeamt. Adorf i. V-, den 21. März 1930. ein« ab. Ka- am Er- Der Reichsinnenminister habe aber der Regierung über. Haupt iricht mitgeteilt, daß und inwiefern diese Bedingun- gen von Thüringen nicht erfüllt worden seien. Die Er klärung besagt zum Schluß, daß von dem gegenwärtig, Staatsministerium bei der Landespolizei überhaupt keil Personalveränderungen vorgenommen worden seien. Die Untersuchung gegen die Reichswehroffiziere. Amtlich wird mitgeteilt: In der Presse ist eine Nachricht verbreitet worden, daß nicht der Reichswehr- - Der Polarforscher Wilkins ist von seiner Antarktis, Expedition zuruckgekehrt. 9 34» 6 S4» 7 294 1 137 0 40» 5 IS« 9 7« 9)30« 1 714 ,S 89» » 9S« 1 1S» 18087 t»044 0 KL» 3 812 9 LL4 9 533 2000, >42 L4 >7 K7» k 2Ü2 «6 70» 1 81» 8 »47 4 3IK ,9 824 »3229 » 982 0 368 l 021 >6 1SS ,9 40 t (400) U 494 Ser Konflikt mit Thüringen. Borläufig keine Veröffentlichung des amtlichen Materials. plan übernehmen, da die Linke ihre Zustimmung nicht zu einem Vertrauensvotum für die Regierung verfälscht wissen wollte. * Briand will mit Tardieu zurülktehren. Vor seiner Abreise von London hatte Briand am Mittwochabend noch eine Unterredung mit Macdonald. Die Besprechung, die über zwei Stunden dauerte, galt erneut der Ueberwindung der gegenwärtigen Schwierig- London für abkömmlich hält. -i- Wiederbeginn der Saarverhandtunacn. Briant na» WM zuMgMrt AuWußberatuno Mr den Aoungplan. Für den heutigen Freitag ist eine gemeinsame Sitzung des Finanzausschusses und des Auswärtigen Ausschusses der französischen Kammer einberufen wor den; auf der Tagesordnung steht die Beratung über die Ratifizierung des Noungplans. An der Sitzung wird auch Briand teilnehmen, der Donnerstag früh von Lon don nach Paris zurückgereist ist. Tardieu und Briand werden ausführlich über die Stellung der Regierung zu den Reparationsfragen Bericht erstatten. Was gibt es AeueS? — Das Reichskabinett beriet am Donnerstag über da- Oftprogramm. Am «Montag, den 24. März 1930, nachmittags 1 Uhr soll in Schönberg bei Baö Brambach 1 Poften KoloninltVneen Wie in unterrichteten Kreisen weiter verlautet, galt die Hinzuziehung des Reichswehrministers Grö ner der Propaganda, die von nationalsozialistischer Seite in der Reichswehr getrieben worden sei. Die letzte Woche. Soweit Deutschland in Frage kommt, steht dem Inkrafttreten des UvungPlans und der da mit zusammenhängenden Verträge nichts mehr im Wege. Bevor diese Verträge Rechtskraft erlangen, müssen sie Aber auch noch von den Hauptgläubigerstaaten ratt- Miert werden. Besondere Schwierigkeiten sind hier «ber nicht mehr zu erwarten. Weit mehr Sorge macht der Reichsregierung zur Zeit die Frage der Finanz reform. Die erste Le)ung der Finanzvorlage im Reichstag war nur eine Art Vorpostengefecht. Von dem Mannheimer Parteitag der Deutschen Volkspartei, der «> diesem Freitag beginnt, erwartet man eine gewisse Klärung der Finanzfrage. Die Tatsache, daß der Reichsaußenminister Dr. Curtius seinen soeben erst an- getretenen Erholungsurlaub unterbricht, um an dem Parteitag teilzunehmen, zeigt deutlich, welche Bedeu tung man diesem Parteitag beizumessen hat. Auf ihm soll der finanzpolitische Kurs der Deutschen Volks- dartei endgültig festgelegt werden. Damit hängt auch das Schicksal der Finanzreform und der Regierungs- kvantion mehr oder minder von dem Parteitag ab. Nach den von der Regierung getroffenen Feststellungen verfolge der Bund „Adler und Falken" keine der Reichs» Verfassung oder dem Strafgesetzbuch zuwiderlaufenden Ziele, so daß für die Regierung keinerlei Anlaß vorgelegen habe, gegen diesen Bund vorzugehen. Ein Beschluß des Staats. Ministeriums, das Schreiben Severings vom 17. Februar 1930 nicht zu beantworten, liege nicht vor. Tic bisher nicht erfolgte Beantwortung jenes Briefes gebe aber nach Ansicht des Kabinetts dem Reichsminister kein Recht, alle Neberweisungen aus Fondsmitteln des Reichsinnen« Ministeriums an Thüringen einstweilen einzustellen. Diese Maßnahme, die nur geeignet sei, die thüringische Bevölke rung zu beunruhige«, das Ansehen des Landes aufS schwerste zu schädigen und ohne Not eine« Konflikt zwischen oem Reich und Thüringen herbeizuführen, weise die Re gierung mit aller Entschiedenheit zurück. Wolle das Reich die Zuschüsse für die Landespolizet sperren, so sei es seine Aufgabe, Beweise dafür zu er» bringen, daß die Vorbedingungen für die Organisation und Verwaltung der Landespolizei nicht erfüllt werden. angenehm, als sich die Linke aus innerpolitischen Grün den bei der Abstimmung über den grundsätzlich von ihr gebilligten Uoungplan der Stimme enthalten will. Die Rechte ist aber schon wegen der von ihr mißbilligten Rheinlandräumung gegen den Uoungplan eingestellt. Die Radikalen erklären, die Regierungsmehrheit müsse klar und deutlich die Verantwortung für den Uoung- „ Der Kroße faschistische Rat hat die Haltung italienischen Flottenabordnung in London in ihrer ^igung d^ital^ Flottengleichheit mit der am meisten gerüsteten Kontinentalmacht gebilligt — An der Berliner Börse wurden die Knk-' kN* Privatdiskont auf 5 Prozent für beide Sichten Ermäßigt wasser^ Westdeutschland führen einige Flüsse Hoch- — Bei Lenggries in Oberbayern sind mehrere Kkl- fahrer von einer Lawine verschüttet worden. Die Verhandlungen der Londoner Flotten« konferenz bewegen sich im Kreise. Von britischer amtlicher Seite wurde am Mittwoch erklärt, daß oer tote Punkt der Flottenkonferenz noch nicht überwunden sei und die weitere Entwicklung nach wie vor von der Ausgleichung der Meinungsverschiedenheiten zwischen Frankreich und Italien abhänge. Italien hält aber trotz aller Ueberredungsversuche an der Flottengleichheit mit Frankreich fest. Das halbamtliche „Giornale d'Jtalia" bestreitet übrigens die Meldung eines Pariser Blattes, daß von englisch-amerikanischer Seite bei Mussolini persönlich ein Schritt unternommen worden sei, um ihn zur Aufgabe seines Standpunkts zu veranlassen. Weiterhin bezeichnet das Blatt eine Londoner „Havas'"« Meldung, nach der sich Grandi versöhnlicher zugunsten einer Verhandlung über den grundsätzlichen italie nischen Standpunkt gezeigt habe, als vollkommen will kürlich und tendenziös. Italien sei bereit, an einer Einigung mitzuarbeiten, lasse aber über seine Grund sätze und seine bereits anerkannten Rechte nicht mit sich handeln. In Polen gibt es wieder einmal eine Regie rungskrise. Zur Zeit versucht sich der Senats- T^rschall Dr. Szymanski an der Neubildung des Kabi- lMs. Seine Bemühungen werden aber ziemlich skep- M) betrachtet; man sagt ihm nach, daß er ein besserer Augenarzt als Politiker ist. Gewisse oppositionelle Parlamentarier deuten an, daß man in maßgebenden Zersen vermutlich mit einem Mißerfolg rechne und Nichtlich diesen Weg gewählt habe, um die Unmöglich en einer Verständiauna mit der Mehrheit des Sejm Protest tm Thüringer Landtag. Im Thüringer Landtag gab zu Beginn der Don nerstagsitzung der Thüringer Landvolkführer Höfer namens der Landvolkpartei eine scharfe Erklärung gegen das Vorgehen des Reichsinnenministers Severing ab. Die Erklärung besagt, daß der Schritt mit der Reichsverfassung nicht in Einklang zu bringen sei, daß das Vorgehen ohne vorherige Fühlungnahme mit der Thüringer Regierung nicht den üblichen Gepflogen heiten entspreche und daß dadurch eine unnötige Be unruhigung und Schädigung des Landes herbeigeführt werde. Die Regierung werde um beschleunigte Auf klärung des Falles ersucht. Der Landvolkerklärung gaben sämtliche Regie rungsparteien, d. h. Nationalsozialisten, Deutschnatio nale, Wirtschaftspartei und Deutsche Volkspartei ihre Zustimmung. Eine Regierungserklärung. Nachdem der französische Ministerrat dieser Tage den Minister für öffentliche Arbeiten, Pernot, als Füh rer der französischen Saardelegation bestätigt hat, haben am Mittwoch die Verhandlungen wieder begonnen, indem der Minister Pernot in Abwesenheit des Staats sekretärs von Simson Geheimrat Friedberg zu einer längeren Besprechung empfangen hat. In einer Erklärung, die Staatsminister Baum im Landtage abgab, spricht die Regierung ihr größtes Befremden über Form und Inhalt des Schreibens Severings sowie darüber aus, daß sein Brief erst nach der Veröffentlichung durch Rundfunk und Presst ' den Besitz der Landesregierung gelangt sei. W wird dann ausgeführt: ' , Nachdem am Mittwoch auch in der Zuckerfrage «nc Vereinbarung zwischen den Parteien zustandege- lommen ist, sind nunmehr die von den Regierungs- ^rteien vereinbarten Zolländerungen als Jni- dem Reichstag zugcgangen. Es handelt ncy "w fünf Gesetzentwürfe, nämlich um die Zollände- , Weizen und Hafer, um die Zolländerungen Kartoffeln, Mehl und Kleie, um die Zoll anderungen bei Gerste, um die Zolländerungen bei Ä"? "w den Entwurf eines Maisgesetzes. Die veiden Gesetzentwürfe, die die Zolländerungen bei Wei- zen, Hafer, Malz, Kartoffeln, Mehl und Kleie ent- Attvn, sind, wie Berliner Blätter berichten, von sämt« ucyen Regierungsparteien unterschrieben. Der Gesetz entwurf über die Zolländerungen bei Gerste trägt nur die Unterschrift der Fraktionen der Sozialdemokraten, des Zentrums und der Bayerischen Volkspartei, wäh lend von der Deutschen Volkspartei nur die Abgg. Dr. Becker-Hessen, Günther, Jansen und Dr. Leut- «rußer, und von den Demokraten nur die Abgg. Bern hard, Dr. Külz und Dr. Wieland mitunterschrieben haben. Den Gesetzentwurf über die Zolländerung bei Zucker haben alle Regierungsparteien mit Ausnahme der Deutschen Volkspartei unterzeichnet, das Maisgesetz nur Sozialdemokraten, Zentrum und Bayerische Volks dartei. Hier fehlen also auch die Unterschriften der Demokraten. IN«!« K»N. 1S88 2l. »rodens «i-t«l. r. >3. leiten und der Beschleunigung der Konferenz. Briand äußerte im Anschluß hieran, daß er sehr hoffnungsvoll sei; er erwarte, daß er zusammen mit Tardieu zurück- kehren werde, wann, stehe jedoch noch keineswegs fest, lieber den Inhalt seiner Unterredung mit Macdonald bemerkte Briand, daß über die Möglichkeiten einer Beschleunigung der Konferenzverhanslungen zwecks rascherer Lösung der Fragen verhandelt wurde. Er glaube, daß hierin etwas getan werden könne. Das Bekanntwerden der Reiseabsichten Briands hatte in Londoner Konferenzkreisen zu pessimistischen Gerüchten Anlaß gegeben. Tatsächlich ist die Reise Briands aber lediglich durch die außenpolitischen Ver handlungen in Paris veranlaßt worden. Auf den Stand der Konferenz kann man aus ihr nur insofern Schlüsse ziehen, als sie zeigt, daß sich Briand zur Zeit thüringische Regierung gab im Landtag Erklärung zu dem Konflikt mit der Reichsregierung Warschauer Blättermeldungen dürfte die ««ettSbilduna durch den Senatsmarschall Szymanski Sonnabend beendet sein. Wenn er bis dahin keinen follg habe, werde er den Auftrag zurückgeben. — Briand ist nach Paris zurückgekehrt, um an -Ausschußberatung über den Uoungplan teilzunehmen. wri 2 774 5 07» !6 473 4 17« (400, 0 33» (400, » 684 >138» » 944 !3 «2« 0 40» (400) S SO« ,8 773 6 237 2 4« 9 527 5 33« 3 624 5 784 4 64« >) 884 3 S72 2 757 6 SSL 1 OS« (400) (400) 6 011 4 294 » 24» (SOO, 2 57« 4 SSL I) 00, Wie von zuständiger Stelle mitgeteilt wird, zunächst nicht beabsichtigt, das gegen den thüringischen Innenminister vorliegende Material, das allen maß gebenden Instanzen, also wohl auch dem Reichsjustiz ministerium bekannt sei, zu veröffentlichen. Der Reichs innenminister sei in engster Fühlungnahme mit dem Reichskanzler, der die Richtlinien der Politik bestimmt, gegangen. An der der Absendung des Schreibens das thüringische Staatsministerium voraufgegange nen Besprechung hat übrigens auch Reichswehrminister Gröner teilgenommen. Im übrigen sind weitere Schritte der Reichsregierung zunächst nicht beabsichtigt. Rmzer, lönneu, mb -itte ÜgcMI icnücin. kcklMU >er uus ch nach Fronk- Seidc!- zug aus Kamps Falken ier nach beulend usheben leben,« Land« euerung ie dessen 3 absch- lche den un, ml! Adorfer G Grembote 86. Jahr» Sm Falle höherer Gewalt (Krieg oder sonstige Störung des Betriebes) hat der Bezieher keine» Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung d« Zeitung oder auf Rückgabe des Bezugspreise». Vie» «lall enchM die amtlichen Bekanntmachungen der Amtshaupt. Mannschaft Oelsnitz i. vogü., des Amägrrtcht», d« Amtsamoaltschaft und des Stadtrate, zu Adorf im Vogtland «achm. zm Ausgabe, für den nächsten Tag vorda« ttert.—Anzeigen nach Tarif.—Postscheck-Konto 57S6S Leipzig. — Feneruf Ar. 14. vegr. 1838 WackMrLrtvbEa,SWiaMFstberdrE«MeajM,WönbllLNebenbrom,eM libr. obere Bgtl. »tu* Muftrlrrt» ünt»rhaltuno<h»tlas» Mm« «d ««lag: Otto Meyer, Adorf (BogL), Bergstraße 14. — Verantwortlicher Schriftleiter: Otto Meyer, Adorf (Dogll.) Mr. 69 > . Tageblatt ».Anzeiger, UÄdvrf ÄoMLadWer,Nad Vrambmb, Amssrim, Lreitenseld, Bergen, Freiberg, Lber- u. Untergettengrflii, KermSgrim,