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KeivergerAnzeia^ UN- Tageblatt o 89«. 1 -ch vou cd. Tageblatt sdorf, Inserate werden bis Vormittag II Uhr angenommen. Preis für die Spaltzeile 18 Pfg. 1 Außerhalb deS Landgerichtsbezirks 15 Pfg. . M.W V F83 s Freiberg, am 8. April 1896. Kd». Nr. Nr. 8ol»«u7ljx Lt«Ln. Nr. findet nächsten Montag den 13. April Mittags 1 Uhr Freiberg, am 8. April 1896. Der Schulvorstand Mas der Krieg auf Lnba kostet. öl k» Daten, 375 Millionen L» SK 75 S« k» 1. Expediton er d.M. 5,76, 1400 1526 50 6 70 Nr. Nr. Nr. Nr. 8115 7186 3707 2581 8892 26716 24441 8507 17817 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 2 4 1 2 2 2 13 7 ff ff ff ff ee ff ee ff ff ei rlin, 896. ' ven Der Ttadtrath Svolr. Zwei Bataillone Jäger von Puerto Rico 258 184 166 267 362 1294 1253 263 506 >end4 «11 io» > erst Li» mz ebens- «n» Klauenseuche ausgebrochen. Freiberg, den 9. April 1896. oben, fiel 187 66 124 87 304 948 788 190 513 Hl ierst». . . 50 . . 100 . . 145 . . 75 Z95 mld »d. vom 24. Februar 1895, an welchem Tag in Baire die Fahne des Aufruhrs erhoben wurde, bis zum Paralleltage dieses Jahres für Kriegszwecke auf Cuba folgende Ausgaben gemacht worden sind: Bas . . . Operationen auf Cubatitres . Verkauf von Cubatitres . . Reservefonds L0NN- m der Z 3 Z 3 8 8593 7477 4008 2962 9601 29055 26639 9033 18901 Königliche Amtshauptmannschaft. Die. unden .durch estern lieber ieger- und Amtsblatt für die königlichen und städtische» Behörden zu Freiberg und Brand Verantwortliche Leitung: Georg Burkhardt. Bekanntmachung. Unter dem Viehbestände in dem Gehöfte Cataster Nr. 178 für Lichtenberg ist die Maul» 31 37 10 25 41 95 144 66 65 Für 150000 Mann, a 2500 Pesetas per Mann . . . Für Bewaffnung und Transport der selben, Kriegsmarine u. Kabeldienst . U r »N. Der Ttadtrath. Du». Dvvlr. Wgr. in hiesiger Schule statt Hilbersdorf, am 9. April 1896. mllsn» -arslgvi» er. Ministerium mitgetheilten Cuba übergesetzt worden: !I " > 4g. AaÜraana, ' - Sonnabend den 11. April Bekanntmachung für Hilbersdorf. Die Aufnahme der diese Ostern im^hiesigen Schul-Bezirke angemeldeten schulpflichtigen Kinder Zusammen 250 Millionen Pesetas Wie wir oben gesehen haben, befinden sich jetzt auf Cuba 140000 Mann regulärer Truppen; gegenwärtig wird eine neue Expedition in der Höhe von 30- bis 40000 Mann vorbereitet. Diese neue Expedition wird, dein Wunsche des Generals Weyler gemäß, im September, das ist nach Beendigung der tropischen Regenzeit, die Fahrt nach Cuba antreten. Es ist also gewiß nicht übertrieben, wenn man das Operationsheer für 1896 im Durch schnitt auf 150000 Mann sich belaufen läßt und demnach die Kriegsausgaben wie folgt schätzt: Bekanutmachnng. Gemäß Bekanntmachung vom 1. Mai 1895 wird veröffentlicht, daß in den Monaten Februar und März dieses Jahres nachverzeichnetc Ehefrauen den selbstständigen Betrieb eines sichenden Gewerbes angemeldet haben: 1 ., Ehefrau des Militärinvaliden Karl Bruno Knauth, Emma Hulda geb. Schellig, Berthelsdorferstraße No. 25, Cigarrenhandel unter der Firma: Karl Bruno Knauth; 2 ., Ehefrau des Bäckermeisters Ernst Richard Hengst, Marie Selma geb. Irmscher, Chemnitzerstraße No. 5, Bäckereigeschäft unter der Firma: T. Hengst. Realgymnasium zu Freiberg. Die Aufnahmeprüfung der neuaugemeldeten Schüler findet Montag den 13. April früh «Uhr statt. Vor dem Beginne der Prüfung sind die etwa noch ausstehenden Zeugnisse, namentlich das Zensurbuch abzugeben. Eltern, die ihre Söhne für den Bureaudtenst bei den staatliche« Behörden bestimmt haben, werden darauf aufmerksam gemacht, daß der erfolgreiche Besuch der Untersekunda zur Anstellung als Bureauassistent, das Reifezeugniß der Anstalt aber zurAustellung alsBureau- zekretär berechtigt. Freiberg, den 10. April 1896. Der Rektor des Realgymnasiums zu Freiberg. Prof. Di». Zusammen . . 520 Millionen. Gesichert und unmittelbar bevorstehend ist eine weitere Anleihe auf Cubatitres, bei ein heimischen Bankiers, sowie unter Betheiligung der Bank Rothschild, in der Höhe von . . . . . 100 „ Die beschaffenen Fonds betragen also zusammen 620 Millionen die Beendigung des Krieges erfolgt wirklich binnen zwei Jahren (was allerdings immer noch fraglich erscheint), so wird die Nieder werfung des "Aufstandes Spaniens nicht weniger als 250 A- 450 -ff 450 --- 1150 Millionen Pesetas gekostet Haben. Bislang hat cs an den nöthiyen Fonds zur Bestreitung der Kosten nicht gefehlt. Die spanyche Regierung hat nämlich zu dem Ende nachstehende Hilfsmittel in Anspruch genommen: Vorschüsse der Bank von Spanien . . . 150 Millionen ' „ „ Banque de Paris et des Pays- Als General Weyler, der Nachfolger des Marschalls Martinez Campos, als Oberbefehlshaber des Operationshecres auf Cuba sich vor einigen Monaten in Cadix nach Havanna einschiffte, erklärte er vor den von ihm Abschied nehmenden Behörden, nach seinem Dafürhalten werde die Niederwerfung der Insurrektion wenigstens noch zwei Jahre in Anspruch nehmen. Vor einigen Tage«, nachdem sich also der genannte General aus eigener An schauung der auf der großen Antille bestehenden Zustände ein abschließendes Urtheil bilden konnte, hat Weyler einem Bericht erstatter des Madrider „Heraldo" eine Erklärung in demselben Sinne abgegeben. Diese Angabe des gegenwärtigen Oberfeldherrn hat nichts Pessinüstisches an sich und man kann sich hiernach schon ausrechnen, was für Ausgaben dem spanischen Staate aus der Unterdrückung des Aufstandes erwachsen dürften. Seit Ausbruch dieses Aufstandes bis zum heutigen Tage sind, gemäß den einem Korrespondenten der „Franks. Ztg." in« Kriegs nachstehende Streitkräfte nach Erscheint jeden Wochentag Abends Uhr für den anderen Tag. Preis vierteljährlich 2 Mk. SS Pfg. zweimonatlich 1 Mk. SO Pfg. u. einmonatlich7SPfg. Zusammen: 33 620 4623 3257 109362 117795 Einschließlich der 13000 Mann, die die ständige Besatzung der Insel Cuba ausmacken, beträgt also gegenwärtig das dortige Operationsheer runo 140000 Mann reguläre Truppen. Offi ziellen Angaben zufolge kostet jeder Mann des genannten Opera tion-Heeres dem Staat im Durchschnitt 2500 Pesetas jährlich (1 Peseta -- 81 Pf.). Danach aber kann die Höhe der im ersten Jahre gemachten Ausgabe nicht berechnet werden, da die Ziffer der in genanntem Zeitabschnitt auf Cuba opcrireuden Truppen in Folge des Zuzugs immer »euer Verstärkungen fort während schwankte. Von offizieller Seite wurde mitgetheilt, daß Eine Thatsache, die ebenfalls hervorgehoben zu werden ver dient, ist die, daß aus Cuba, trotz des bestehenden Kriegszustandes, die umlaufende Münze noch immer Gold ist. Die spanische Re gierung ist jedoch dazu entschlossen, dein Lanoo Lsxanol in Havanna Notcnemissionsrechte zu gewähren, womit sie den dortigen Notenumlauf auf beiläufig 300 Mill. Pesetas zu bringen gedenkt. Dieser Cirkulation in Papiergeld soll eine solide Garantie zu Grunde gelegt werden. Im vorigen Separatistenkriege stieg die Papiercirkulation auf Cuba auf 380 Mill, an, und damals be stand keine Garantie. Die Zolleinnahmen der Insel Cuba be tragen gegenwärtig 55 bis 60 Mill. Pesetas. Die Regierung hofft, dieselben um etwa 40 Mill, zu vermehren und seiner Zeit auf Grund dieser Mehrung eine Anleihe von 350 bis 400 Mill, aufzunchmen. Wenn ein Krieg mit den Vereinigten Staaten verhütet und der Krieg auf Cuba in der von Weyler angedeuteten Frist beendigt werden kann, dann wird sich noch Alles ohne große Erschüttterung in Ordnung bringen lassen. So wenigstens lauten die Ansichten in den Negierungskreisen. Ob sie sich ver wirklichen werden, steht auf einem andern Blatte. örtlich Burk« »eodor Buch« --«sch Versammlung betreffend; 26: Verordnung vom 24. März 1896, die Enteignung von Grundeigentbum zur Abflachung gefahrdrohender Felsböschungen in Oberneuschönberg und Pfaff roda an der Staatseisenbahnlinie Olbernhau-Neuhausen betreffend; ist bei uns eingegangen und liegt zu Jedermanns Einsicht in unserer Rathskanzlei aus. Bis zum 24. Februar waren, wie gesagt 250 Millionen aufgezehrt worden. Bis zum heutigen Tage wurden weitere 50 Millionen ansgegeben, so daß die Gesammtausgaben auf . . . . . 300 „ ansteigen. Es bleiben also zur Verfügung . . 320 Millionen. Die Eröffnung der Cortes wird am 11. Mai erfolgen. Die Cortes werden unverzüglich neue Kredite für Kriegszwecke auf Cuba zu genehmigen haben. Jedenfalls ist die Regierung auf die sechs nächsten Monate hinaus der FinanzsorM in dieser Richtung enthoben. Wenn die cubanische Frage nicht etwa größere Kreise zieht, und sich nicht zu einem internationalen Konflikt entwickelt, so wird Spanien wohl ohne allzu große Schwierigkeiten die Regelung dieser Angelegenheit bewerkstelligen können. Man darf nicht aus dem Auge verlieren, daß trotz der bedenklichen obwaltenden Um stände die Regierung von der Aufuühme irgend welcher aus wärtiger Anleihe bislang abgesehen hat. Die Verpfändung irgend welchen Staatsguts oder -Einkommens ist ebenfalls bisher nicht in Aussicht genommen worden. Ueber die Einführung einer außergewöhnlichen Steuer hat bisher nichts verlautet, ebensowenig bat die Regierung Gebrauch gemacht von der auf Grund eines Kammerbeschlusses ihr zustehenden Befugniß zur Konsolidirung der schwebenden Schuld vermittelst einer Anleihe von 500 Millionen. Endlich weist die Steuereinnahme, trotz den jetzt vorhandenen schwierigen volkswirthschaftlichen Zuständen, einen merklichen ' Rückgang nicht auf. Für Besoldung, Kleidung und Nahrung des Operationsheeres: .... 200 Millionen Pesetas Für Bewaffnung und Transport desselben, Ausrüstung der Kriegs marine und Kabeldienst ... 50 „ Zusammen 450 Millionen Diese Ziffer von 450 Millionen Pesetas dürfte die der jähr lichen Kricgsausgaben für Cuba sein, so lange der Aufstand dauert. Trifft also die Berechnung des Generals Weyler zu und Bekanntmachung. Das 4. Stück des Gesetz- und Verordnungsblattes für das Königreich Sachsen vom gahre 1896, enthaltend: Nr. 18: Bekanntmachung vom 12. März 1896, eine anderweite Anleihe des Stadt-, Vereins für innere Mission zu Dresden betreffend; 19: Verordnung vom 12. März 1896, die Fabrikation von Mineralwässern betreffend; 20: Abgeänderte Verordnung vom 16. März 1896, die staatsärztlichen Prüfungen betreffend; 21: Bekanntmachung vom 25. März 1896, die Begründung und Abgrenzung des katholischen Pfarrbezirks zu Deuben betreffend; Nr. 22: Landtagsabschied vom. 28. Mäxz 4896, für die Ständeversammlung ''der Jähre 1895 und 1896; 23: Finanzgesetz vom 27. März 1896 auf die Jahre 1896 und 1897; 24: Gesetz vom 27. März 1896, eine Abänderung von H 2 des Gesetzes vom 3. Dezember 1868, die Wahlen für den Landtag betreffend; 25: Gesetz vom 28. März 1896, die Wahlen für die zweite Kammer der Stände- Kolzversteigerung auf dm Frauensteiner Staatsforstreviere. («uldaer Wald.) Im Egg'schen Gasthofe in Mulda sollen Donnnerstag, den 1b. April dfs. Js. folgende im Muldaer Walde auf dem Schlage in Abth. 63 und in der Durchforstung in Wth.86 austereitete Nutz- und Brennhölzer meistbietend versteigert werden, und zwar: von Vormittags 1« Uhr an: 415 w. Stäncme, 3 h. u. 6658 w. Klötzer, 4525 w. Stangenklötzer, 565 w. Derbstangen u. 300 w. Reisstangen, hierüber einige in Abth. 72 und an der Frauensteiner Straße aufbereitete buchene und eichene Klötzer pp.; x von Nachmittages Mr kFH.-S nn w. Brennscheite, 1 rmH. u. 94,5 nu w. Brennrnüppel, v3 rm w. Neste, 1124 na w. ungeschn. Reisig u. 51,5 rw w. Stöcke. » Näheres ist aus den bei den Ortsbehörden und in den Schankstätten der umliegenden Ortschaften aushängenden Plakaten zu ersehe». König!. Forstrevierverwaltung nnd Königl. Forstrentamt Frauenstein, am 7. April 1896.