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Februar 1928 Nummer 43 - C » , »O ’.««. 7«. ««·».»» , H ·’-’ s. »e» «7' 111-T su« i I YE H « M Ist . : ..«t ».««;»- ~·...'. « Zi. s »O .s«-"-. «.«1 --; « v-, ;«-·«.»«s.-« » - je- Der Jünfpfeimigsschiedsspkuch Große Volksgemeinschast im Reichstag - Ginheitsfront von SPD bis Deutfchnationalen - Wahlerfolge der KPD in Hamburg - Niickgang der SPD Weiterkämpfms Ministerialdirekior Hauschildt (Weimar) If Z der Schlichtec fuk den großen Kampf ln der Metamndustm —.-—-...- ——.—--«MW l«I»III«UllIIlIIOIIIUIkllII!IIIllIIIlIIIllIIlflllslslllllUIllsIlllllllslllllilllsllllllslllllIllllillllulsIlIl Im mitten-kutschen Metallatbettcrtampf hat dte Schlichtnnggtammct am Sonnabend einen Schievssptuch ge fällt. der eine Lohncrhöhung um 5 Pfennige pro Stunde vorsicht. Die Arbeit soll bald wieder aufgenommen wer den. Mnfzrcgclungcn dürfen nicht stattfinden. Die Wic dkteinftcllung bewirkt. daß das Arbeitsverhältnis als nicht unterbrochen gilt. Die Erklärungosrift läuft bis heute den 20. Februar um 12 Uhr-. Der Verband Mitteldentscher Metallindustrckeller hat, wie mitgeteilt wird, den Schievgspruch abgelehnt Heute. spätestens bis zu Mittag, soll die Verbind- Ejiikeitcsertlärung durch den Neikhgarbeitgminister erfolgen. «"Or Schlichter hat die Crklärungefrist so kurz angesetzt, dasz Ese- Metallarbeiter zu diesem Spruch nicht mehr Stellung nehmen können. Die Gewerkschaftgbureaukratie soll die Entscheidun allein, ohne Anhören der Arbeiter treffen. .k er Schiedsfspruch bewegt sich ganz aus der Linie der Bollg- « Sickneinschasr, die die Sozialdemokraten im Reichstag mit ! Fern Bürgerbloct geschlossen haben. Ein kleines Entgegen- z minnen liber das Ange ot der Unternehmer hinaus, aber ’ nur« ein Drittel der Norderung der Arbeiter, das ist es, wag NO Echiedskammer geschloß. » Dieser Spruch erreicht nicht das-, wag durch die stille, Pifn Mietwuchey den Steuerraubzug die Teuerung ver ichntjt ist. Der Schlichter will die Arbeiter wieder auf lange Jett an diese ininimale Erhöhung binden. Während in an- Oeren Industrien schon bedeutend höhere Löhne ezahlt kleiden. sollen die Metallarbeiter 80 Pfennige erhalten« Ozte Ablehnung der Unternehmer erfolgte deswegen, damit DIC« reformistischen Führer, die im Interesse der Volksge- TnCUlichafth und Koalitionspolitik an einer solchen Beile- Cilxng des Kampfes stark interessiert sind, den Schiedsspruch lettkiter anzunehmen vermögen. « » Vergessen wir ja nicht: der Kampf der Metallarbeitcr Hi heute der entscheidende Kampfs flir die sgesamte deutsche .lrbeiterschaft. Die Unterwersung, das Ducken unter diese Hungerpeitsche soll die 5 Millionen, die in den nächsten Wochen in Lohnbewegungen gehen müssen, ebenfalls unter die Hunslerknute wingen. «—Deswegen muß die gesamte VFUtiche rbeiterscsaft ihre Augen auf das Ergebnis von Halle richten. Sie muss den Schlichtungsschwindel durch lfhauen und seine Hintergrunde erkennen. Es bereitet sich W starker Angrisf auf die Arbeiterschaft vor. Jede Be ävcgung jede Fort-»erng nach Lohn und Brot, nach kürzerer .lrbeltszeit soll niedergerungen werden. Mit der Aussperrungsandrogung von 800» 000 Metall arbeitern sollte die gesamte Ar eiterfkhaft eingeschuchtext werden. Die Unternehmer treffen auch Letzt die Mitbew tUnsen zu»einer solchen Aussperrung weiter- Wir haben schon mehrfach daran hingewiesen, daß es sich keineswefgs Um eine leere Drohung handelt. Wenn die Arbeiter Ich Nicht unterwerfen, werden die Metallindustriellen ihren Kyka weiterführen. die Ausspmung wahrmachen. Durfen »die K rbeiter sich unterwerfen-?- N ej wund-abermals nein. Es geht um mehr noch als wie bei dem Lohnlampf »in Mit texdeutschlandk ’ - -« Zur Entscheidung steht die nächste und vielleicht sogar weitere Zukunft der deutschen Arbeiterklasse. Die Ereignisse in der Sonnabendsitzung des Neichgtageg fallen nicht Zu fällig mit der Fälluug des Schiedssprucheg zusammen. ie praktische Bildung der Vollggemeinschast von der SPD bis zu den Deirtfchuationalen ikn Reichstag ist die andere Seite dieses Schiedgsprurl)eg. sie gehören zusammen. Die Ursachen der Differenzen im Biirgerblock haben wir hier schon eben falls zur Genüge besprochen. Der oerstärlte Druck der Ar beiter, die Zuspitzung der Klassengegensätze zwingt das Zen trum zu Konzesfionen an seine Arbeitermähler. Der er wachte Kampfe-sinnt der Arbeiter läßt es den Bürgerblorl parteien geraten ericl)eiueu, die Sozialdemokraten heranzu holen. Diese auf Ministerfessel lüsterneu Lakaien der Ka pitalisten sind natürlich sofort bereit, in die BrescheSzu springen. Sie retten den Biirgerblock im Reichstag. ic nehmen an den iutersraltionellen Beratungen der Regie runggparteien des Bürgerblocles teil. Sie sitzen mit den Deutschnationalen zusammen, um zu beraten, wie sin die deutschen Kapitalisten retten können- Nicht Ausnutzung der Schwäche des Bürgertums. sondern Festigung des Biirgerblockeg. das ist die Ausgabe, die die SPD erfüllt. Was unterscheidet diese deutsche Sozialdemokratie noch von der ASP in Sachsen? Gar nichts. Dag, wag die ASP im Landesmaßftab dllrchfiil)rt, macht die SPD im Reichsmaßitab. Diese Hilkgstcllung die die SPD dem Bürgerblock angedeihen lies, hat den Biirgerblockparteien neuen Mut gemacht Der Dregdner Anzeiger berichtet heute früh, daß sich Stimmen lautmachen, die ietzt mit ei ner Erhaltung des Reichstages bis zum Herbst rechnen. Die Hamburger Arbeiter haben der SPD schon die gehörige Antwort erteilt. Der Eintritt der SPD in die große Vollegemeinschaft. das lange erstrebte Ziel Stresemanng, die schon Innåe et fiillte Tätigkeit der ASP wird den Arbeitern die. uåen noch mehr öffnen. wie sie sehend wurden durch die n drolmnq der Ijietnllindustriellen Die SPD hat in Hamburg eine Niederlage erlitten, sie mnß und wird nochmals Prit gel beziehen. Weg-halb bemüht sich die Ssgzd jetzt, den Reichstag auf rechizuerhalten? Sie will den ahllampf in Verbindung mit den Tarifliimpien vermeiden. Sie will aber auch eine Koalitiongtegterung nicht vor Ablauf der Lohnkämsft Das bedeutet, die SPD will dem Bürgerl-lett die Mög th keit der Abwiirgnng der Lahnbewegungen überlassen. Die Arbeiter sollen mit Unterstützung der SPD vorn Blitzst block niedergeschlagen werden, dann will die SPD als r lieiterfreundin austreten und Mandate erobern. Sie will ihre ersten Negiernnggmonnte nicht von Arbeiterkätnpfen gestört haben. Das sind die Fragen, die um den Schiedvspruch von Mitteldeutichland spielen. Die Interessen der Arbeiter sind aber die ent en gesetzten Deswegen dnri die Metallarbeiterschnst uizotgtns pitnlieren. Ablehnung des Schiedsspruches, Kampf trotz Verbind lichkeiiserlliirung, Massenstreik, verschiiritee Den-käm die fikewigtngganslösunw das muß die Antwort der Weiter e n. Wir makfkhickciu Wahnsieg in Hamburg - Die"msD zweimiikme vorm Der Oktoberekfolg übertroffen - Bersuste her Eis-D Die gestrige Wahl in Hamburg wurde zu einem weiteren glänzenden Erfolg der Kommnntfttichen Partei. Die Hamburger Arbeiter haben der SPD die Antwort auf ihre Nommuntitenhese gegeben. Die Arbeiter haben erklärt, daß sie an die ~Erfolge« der SPDsPolitit. »Hu-an an den Staat-U nicht glauben. Die KPD hat zitta 4000 Stimmen gewonnen, die SPD 1000 Stim men und vier Mondate verloren. Dog- vorlänfige Stimmen ckgebnig lautet: KPD SVD . . . . 114223(110232) . . . .- 246639C745tm Dentfchnationale . « . 94 030 (98 817l Deutsche Volkspartei . . 85 471 (72 432) Demokraten . . . . . 87 522 CSZ Nö) Zentrum . . . . . . 9 393 (9 770 Aufwettler . . . . . 5 535 (7 7621 Wirtschaftspattci . . . 20 048 (27 lös) Nationaliozialisten . . 14 738 G 750 Die Sitze in der Bürgerschaft verteilen sich nach diesem vor läufigen Ergebnis wie folgt: . KPD . . . . · . 27 (27) SPD . . . . . . 59 (Ss) . Deatichnattonale . . 23 (251 DentichesVoltoparieL 20 lis) « Demyttatcn. . . · 21 Us) . . Zentrum . . . 2 (2) . « ·quwertle«t . -. ·. . l U) - . Wirtschaftsform . . 4 - (s) ·« " " . » « ·- « Nationaliozialiitmsp --3 (2) · - · Die in Klammerntnsi e essneti ;«a len find-die E eh -’ dekottobck-Wahlen.« . U ; z»h ,f« «m TM Die Kommuniftifche Partei hat einen entscheidenden und ver- 1 dienten Sieg errungen. Für die Sozialdemokratie gab eo keine i arbeiterfeindxichen Unter-nehlrier. keine vollsparteklichen Schwer induftriellen, kein Schulverpfaffungezesntrum Ind- teine demo kratischen Börfentnucherer.· Mit Heiß und Berl umdung führten fie einen Kampf gegen die Kommuniften·. Jetzt haben wir des Ergebnis: Die Kommt-nisten gewannen 4000 Stimmen. Die SPD konnte nicht cinmel ihre alte Stimmenzahl halten und verlor vier Mandat-: in der Bürgerschaft- ,Däg ist die Quittung der Hamburger Arbeiterfchcift für die fchcmrlofe Konnnnniftenhetze. · die arbeiterfcindliche Koalitjongfwlitit imd«die- Unterstützung des Pürgerblockg im Reiches »An der revolutionären nahm-akqu msentarifchen Klassenpsolftik der Komntuniften»ift die Wohle-ma- gesi- der SPD trotz rückstchtslofer und frecher Ausnüizuwg des ganzen Gewerkschastsapparatcg und der Gewerkschaft-presse iüt die Wahlptapagsanva elend gescheitert Es dämmert bei den sozialdemokratischen Arbeitern. die gerade in diesem Frühjahr die Siegnnngen der Koalitsiongpolitil der resornristischen Nieder lagenstrategen des Schlichtunigszwanges verspürtm Die Kom nmnistische Partei marschiert vorwärts und sammelt die von der SPD absplitternden Massen unter der Fahne der Kommunistis schen Jnternatsionale· " Die Demokraten haben diesmal verzweifelt gelämpst.- Sie haben weder Geld, Fllrgblätter. noch radikale Beriprechungen gespart Der Stimmengewinn ist keineswegs erfolgt wegen ihrer »prinzipiellen Oppositston«, wegen ihrer jämmerlich verlogenen Schein-Opposition er ist vielmehr dem groben persönlichen Ginslusi von Petersen in Hamburg zuzuschreiben, der bei der vorherigen Wahl gar nicht kam-Wette feist aber vie Spitzenlandidatnr der in Bedrängnie gerate-ten Demokraten übernommen hatte. Die Deutschnationalen, die Mittelstand-spottet (Wirtschaftsi part-ei) und die Vollerechtgpartei haben taufen-de ihrer ent täuschten Kleinbürger nunmehr verloren. Diese erhoffen zum Teil nun in der Person Petersen ihr Heil oder sie betrachten die Deutsche Volkspartei als die führende Partei des Bürger blocke, oder sie schlagen sich in verzweifelt-set Stimmung zu den Nationalsozialisten Selbst das Zentrum hat trotz rücksichstsloser Vorstöße für die lwprozentige Schulverpfassung einige hundert Stimmen verloren. , - j Eine ganz entschiedene Abiuhr ers-letzen die »Unser-Izme muuiitcn«. Trotz ihres sibirischechfchtecg trogGeztzter aber die berechtigten entschiedenen Maßnahmensoex Komintem unsd KPR gegen die Partei-spaltet Vom Schlage Trotzkjsund Genossen und der Maßnahmen- dek KPD gegen die Magdng Urbans und Heim. in Dexitfchland brachtcyjsie tkny 741 Summen auf unid deskomenticttkni damitf csmcixt dgn völligrnssusamnxenbtuch der ulttaxinkenßenegackm « ; ; « H , DieHambukgcp Sozjaldemokmtii wird vvn der KPD wieder vor die Frage gestellt: . .· » « , —. » Konlktidnspolitit mit der Bouxgqckisie oder Mag-»n -« dolitismit ver ArbeiitetklasiU « Unij Brudexblatt, die«Hanxpllkger Volke-Zeitung. schreibt heute zum Wahlergebnisl . - - · »Die Kommt-nisten erklären ihre ernste Persitschaft zur Bildung eine-) BUT-Senats ohne Vethandtungen Tiber irgend welchxz Bquingqygcn zu Ermöglicheyf « - , Nicht Hals ;b««l;ie, detmunxsteifllluswnm hcktteck Eidec- die· »Arbeiterfreundlichveit der SPDsFühtct, aber gern-de weil Ue