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Vaterländische Beitrüge 1 !'1 Nr. Dresden, den 25. October 1316. 40. Friedrich August. ! nedc scy mit dicftm Greise! i^uhig auf dem Nesi der Neisse, In des Volkes bewährter Treue, l>ndt' er hier schon Gotteslohn. Dann, wenn cinsr zur höhern Weihe, Ickeif für einen bessern Thron, Ihn der ew'ge Vater ruft, (chrisi im Leben, uns ein Vorbild, Herrlich er der Nachwelt lebt. Augusts Name leb' in Segen'. Ond wer stolz ihn König nennt, 6eh' dem Schicksal kühn entgegen, Unschuld keine Fesseln kennt. 8till, wie er, und fromm und rein, Heu und bieder laßt uns seyn'. Elsterberg. Gustav Ackermann. Vemerkungm über den freien Getreide- Handel. Getreide ist das erste, anhaltendste und drin gendste Bedürfnis des Menschen; nicht blos der nicdern und Mittlern Volksklassen eines Staats der eigentlichen Landleute und der arbeitenden Br rger- klassen, sondern auch selbst der höhern Stande, ob gleich bei den lehtcrn nicht in eben dem Geale. Es macht den grössten Thecl dec Nahrung der zahlreich sten Votksklassen aus, und ist das vornehmste Sub sistenzmittel derselben. Auch den Wohlhabenden und Neichen, so mannichfaltig die Nahrungsmittel derselben sonst seyn mögen, ist es unemb hrlich. Sobald daher die Getreidcpreine beträchtlich st-l en, der Vorrath desselben in einem Lande in Meng auf gck mft, oder durch Misswachs dessen Verminde rung bewirkt wird; so erschwert diesi den zahlreich? sten Volksklassen die Subsistenz: Besorgnisse we gen der Zukunft entchhen, und Furcht vor wirkli chem Mange! verbreitet sich bald, nickt nur bei den Niedern, sondern auch selbst bci den Mittlern und höhern Volksklassen. Es lasst sich zwar kein bestimmt reeller Werth annehmen, den die Namr dem Getreide ausgeprägt haben soll, so dass daraus ein natürlicher Preiss desi selben, oder ein bestimmtes Verhättniss des Pr tsses der Arbeit zu den Preisen des Getreides hergelettet werden könnte. Die Preisse aller Dinge, und so auch die des Getreides und der Arbeit, werden