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Gestern wurde ein hiesiger Bürger, wel cher Mitglied der deutsch-katholischen Gemeinde und des aufgelösten demokratischen Vereins war, im einfachen schwarzen Wagen unter Begleitung von ungefähr zwei Tausend Männern zu Grate geleitet. Halle, 23. März. (Mgd. Z.) Heute wurde die Versammlung -der hiesigen Freien, vcreittigtc-l christlichen Gemeinde, vor ivelcher Uhlich die Confirmatipn Mn vier Kindern vollziehen wollte, durch die Polizei aufgelöst, resp. die Confirmation gehindert. Das Ver bot war zwar schon vorher dem Gcm.eindevorstande schriftlich über reicht worden, indeß glaubte dieser, cs darauf ankommen lassen zu müssen, ob man gegen die Gemeinde, die in ihrem Recht zu sein glaubte, Gewalt brauchen werde. Sie wich denn auch der angc- drohten Gewalt, beschloß aber, gegen dieselbe klagbar zu werden. Magdeburg, 2V. März. Morgen früh 6 Uhr haben wir hier das traurige Schauspiel der öffentlichen Hinrichtung eines Ver brechers, und- zwar, durch das Beil. Der Delinquent, ein Müller- gcscllc atrs einem benachbarten Dvrfe, hat mit kaltem Blute aus Eifersucht den Ehemann seiner früheren Geliebten erschossen, als dieser ruhig im Zimmer neben jener saß. Zum Schutze bei dieser Exemtion sind mehrere Bataillone der hiesigen Garnison cömman- dirt; auch ist zu dem nämlichen Zwecke ein Detachement des 10. Husarcutegiments heute Nachmittag bereits hier cmgerückt. — In einem Städtchen der Altmark wollte vor Kurzem ein Beamter sein Kind unter dem Namen „Roma" taufen lasse»; der Geistliche un terbrach aber den Taufacb mit der Bemerkung, jener Name sei ein Heidnischer, und keimte erst nach längerer Ucberlcgnng und Zusprache zur Fortsetzung der Taufe bewögen tverden. Jemand bemerkt hierzu iin der „Magdeb. Zeitung", ob es in jetziger aufgeklärter Zeit wohl noch drnkkar"sei, daß ein Diener der Kirche bei dergleichen Namm Zwetftl hegen Küne? WVmöchten erwidern, daß es allerdings «US nahe tirgessden Gründen das Interesse des' Kindes und fotnik Auch der AMerwerstrdere-^nicht-^allzu auffallende Taufnamen zu wählen; ob dieselben nun heidnische oder nkchtheidnische seien, darauf kommt wohl weniger an, wenn sie sonst nur für dg^K^Altniste passende sind. , , /// ., Berit«, 22. März. Jeder, der nach Rußland^UndZpolemÄ- nen Paß nehmen will, erhält diesen von der hiesigen russischen Ge sandtschaft nicht «her, als bis er von dcm PolizeipräsiVmten »ln Attest über seine gute sittliche Hührung uudi darüber betbringk, 1><lß er nicht, zur demokratsschen Partei gehöre. Diese Ausweise «eü>«r mit solcher Strmge gefordert, daß der Inhaber eines-,nach Pole» und Rußland ausgestellten Passes bei einer etwaigem zweite« Reise dorthin aufs Neue den Ausweis beibringen muß:. >, --b-Lm . Die Besitzer von Conditoreim- sowie die ZohabeLvon KUff«- häuseru und Restaurationen sind durch ein Rundschreiben der Po lizeibehörde angewiesen worden, in ihrm Lokalm keine Personen M dulden, welche Flugschriften und Zeitungen zum Verkauft «usbieten. Wien, 19. März. In Linz find dl« Jesuiten wieder elngt- zogm und haben sich deS Unterrichts in dem dortigen Änabenstmi- nar bemächtigt»? -!r'',gL,-laümq7ktUN'... ' BUe», 19. Mrz. Ms Gt.'Petersburg ist.'xine^tz^ eingetrrffeu, worin Rußland förmlich erklärt,, daß cs nicht sftspimen sri, in die Verhandlungen her deutschen Großmächte u^A die Buu^ Lesangelcgenhsitkn sich zu «»Wn/ / ' Wien, 19.. März. In Folgte der stets druckender werdenden Preßverhältniss« hat die Hälfte der hiesigen Buchhandlungen ihren Abnehmern erklärt, gar keine Bestellungen,auf Politische Bucher mehr anuehmen zu »vollen. Es ist gegenwärtig schlimmer als früher, wo man die Bücher doch nur des Inhalts wegen verbot oder xon- fiscirte, während Atzt der bloße Titel schon hinrekcht. Namentlich ist cs die TheateröcNsür, M weÜheM stärksten Klage« äüMgiff- seN »verdenk Auch Herr H. Laube am Bü^theattd/ 'Äs' ^Är nicht unter Censur steht, verfährt mit so wenig Rückstch^,^baß Ä: das Prcislustspicl BancrnfclLS bis zurUffkcffntlichksst verstinnmelw, »vährcnd er ebenfalls an klassische Stläcke von Schille^und ShakSpeare die Echtere legt in einer Weise, wie.MMe.ärühe^en Hofräthe nicht verstanden. — Die in dem Pulver-Patent«, vom-Jahre lSOLTch^chcdnete Ausschließung der Juden von dör Ftibrikatlvn uud dem Brrtritbr des Pulvers und Salpeters ist durch-kaiserlichen Erlaß aufgehoben worden. c->1 i«un, ,7-7 ' M W enMt Mtsei^ erregende Berichte aus dem Herzogthm» Schleswig. Frauen, welche