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Mörser Orembote AMM und AmelM Mantag, da« 7. Oktober 1940 107. 2ab»-S Gegr. 1834 / Nus 22L Postschließfach Nr. 5 Postscheck-Konto Leipzig Nr. 373 SS Stadtbank Adorf i. D. 11» Rv. 2LS für Adorf lDogtl^), Bad Elster, Sladi»«bad Brambach, Arasgrü«, Berge«, Freiberg, Ober- und Antergettengrü«, Hermsgrüu, Iugelsburg, Leubetha, Muyryanseu, Stebersrenth, Remtengrün, Schönberg, Siebenbrunn, Sohl, Wohlbach nud das übrige obere Vogtland. Unterhaltsame Sonntagsbeilage / Landwirtschaftliche Beilage für Hof, Land und Garten. Der .Adorfer Grenzbote' ist da» zur Veröffentlichung der amtlichen Bekanntmachungen der Amtshauptmannschaft Oelsnitz i. B. und des Stadtrates zu Adorf i. V. behördlicher seits bestimmte -oiatt; außerdem enthält der »Adorfer Grrnzbote* auch amtliche Bekanntmachungen des Finanzamts Adorf i. V., des Amtsgerichts und des Gerichtsvollziehers zu Adorf i. V. und anderer Behörden. Ausnahme der Sonn, und Feiertage. «e,ug «preis halbmonatlich 1.20 RM. elnschl. Trägerlohn. Im Falle höherer Gewalt oder sonstiger irgendwelcher Störungen de« m ^'Adttung.einrichtungen hat der Bezieher kein Recht aus Lieferung oder Nachlieferung der Zeitung oder Rückzahlung des Bezugspreises. Für Rückgabe eingesandter Beiträge Alt «eine »Verbindlichkeit. Anzeigenpret«: laut aufltegender Preisliste Nr. 6 Millimeter 8 Pfg.). Anzeigen-Annahme für die jeweils erscheinende Nummer bis vormittag 10 Uhr. Fer«, mündliche Anzeigenausgabe schließt jedes Einspruchsrecht au«. RundsMansvrache Anlaldos Zu dem Treffen Hitler und Mussolini In seiner für die italienische Wehrmacht bestimmten Rund- funkansprache erklärte Ansaldo, der Direktor des Telearaio. ,u der Beaeanuna Mussolini—Hitler u. a.: Das ungeheuere In teresse. das dies Ereignis geweckt hat, zeige, daß die Welt nun- mehr Vie große Bedeutung der Freundschaft dieser beiden Füh. EEbiten für die Geschicke Europas erkenne. Sie sehen gewaltigen Einfluß aus den Gang der Ereignisse und oearenen vaß ihre Zusammenkünfte folgenschwerer Natur sind. Neugierde der Welt, um das Geheimnis ihrer Be- nm, e Z» erfahren, werde einzig und allein durch die Ta« ge- """ werden, die ein neuer Schritt vorwärts auf dem Wege z'""^ricg sein werde. >- Es sei geradezu lächerlich, daß man In London von der ^orge der Achsenmächte und ihren Schwierigkeiten sprechen wolle, und zwar in einem Augenblick, da Hunvernausende von Engländern Nacht für Nach« in den Umerarundbahnbösen Det- kuna suchen müßten in einem Augenblick, wo alle Hauptstraßen Londons in Trümmerbauien verwandelt werden und alle Docks ein trostloses Bild der Zerstörung bieten Churchill und seine Heliersbelser haben, so betont An saldo weiter, bei den Engländern den Glauben auskommen lallen, daß es genüge, bis Ende September durchzuhalten, um den Stea gegen die Achsenmächte zu erlangen Bis heute aber sei keine dieser Versprechungen in Erfüllung gegangen, la. die deuiscken Lufianarisie icien trotz der Herbünebel sorigesctzi uno noch verstärkt morden. Der Druck Italiens aus Aegvplen, die ses lebenswichtige Nervenzentrum des britischen Weltreiches, sei durchaus nicht schwächer geworden. Nicht weniger enttäuscht seien die Hoffnungen des engli schen Polkes, die Achsenmächte, die bereits über alle Rohstosj- auellen Europas verfügen, durch Erschöpfung zum Zusammen, druck zu bringen. Enttäuscht schließlich seien die Engländer durch das Bündnis mH Japan und durch die ausgezeichneten Beziehungen der Achsenmächte mit Rußland. Selbst wenn, so erklärt Ansaldo abschließend. England set- neu Widerstand sortsehen sollte, so werde es nichts anderes erreicht haben, als nur die Verlängerung seines TodcskampfeS. Diese Tatsache sollte trotz aller Propagandamanöver in den Kopsen lener englischen Politiker aufdämmern, die für den Ausbruch des Krieges und seine Verlängerung verantwortlich sind. Stattdessen verharren sie immer noch zu ihrer eigenen Verteidigung aus der Lüge. Aber wenn sie auch ihre Stimme stärker und immer lauter erheben, so kann man darin doch bereits das Zittern herausbören. England in tiefgehender Krise Stefani über die Begegnung aus dem Brenner. „Die Begegnung der beiden großen Führer Deutschlands and Italiens" — so schreibt der diplomatische Mitarbeiter ocr Agcnzia Stefani — „erfolgt zu einem besonders inter essanten Zeitpunkt: nach dem glücklichen Zustandekommen des Dreimächtepaktes, während sich England in einer tiefgehen den Krise befindet, die durchaus nicht nur eine Regierungs krise ist. Die englische Politik hat in der letzten Zeit eine Reihe von Mißerfolgen und Fehlschlägen erlitten, die ihren Eindruck »ich, verfehlen. Japan hat sich entschlossen an die Seite der Achsenmächte gestellt. R u ß l a n d Hal seine eigene Neu- iraliiäl bekräftig! und Amerika — bedrängt durch die Lage >>n Pazifik — ist in seinen enalandsreundlichen Einmischunas- FW Ksmgk «her dir «eue Lage Die außenpolitischen Auswirkungen des Drcicrpaktes. .-Der japanische Ministerpräsident Fürst,Konoye nahm vor der Presse Stellung zu der durch den Abschluß des Dreier- Paktes ncugeschasfeneu außenpolitische» Lage Er erklärte, daß der Dreierpakt Japan, Deutschland und Italien zu gegenseitigem militärischem Beistand vereine, falls ^crlragsparlner durch eine dritte Macht, einschließ lich Amerka. angegrissen werden sollte Ob der Pazifik der Schauplatz eines Krieges sein werde, hange allein davon ab, ob Amerika und Japan zu gegenseiti- ger Anerkennung und Verständigung gelangen würden Ame rika solle daher die Lage überprüfen nud in voller Erkenntnis der Absichten der Bündnismächie seine bisherige Haltung revidieren Sollte Amerika jedoch dir wahren Absichten Japans. Deutschlands und Italiens vorsätzlich ablchncn, den Dreier- Pakt als feindlich gegen sich gerichtet betrachten und die Ver tragspartner herausfordern, dann wären die drei Mächte be reit, die Herausforderung anzunehmen und eine Entscheidung zu erzwingen. Was die Sowjetunion anbeiresfe, so sei eine Besse rung der Beziehungen zwischen beiden Ländern bemerkbar Die Bereinigung der politischen und wirtschaftlichen Beziehun gen zwischen Japan und der Sowjetunion sei beabsichtigt, und alle Anstrengungen gingen dahin, die Möglichkeit von Reibun gen zu beseitigen. Die Verhandlungen Japans mit Ntederländisch- Indien beurteilte der Ministerpräsident als allgemein gun- stig und erfolgvcrheißend Genaue Angaben könne er im Augenblick nicht machen. Abschließend befähle sich Konoye mit dem Chinakrieg und erklärte, die Verhandlungen mit der Nanking-Regierung ständen vor dem Abschluß. * Nach „H o t s ch i Schimbun" erklärte Oberst Guschenko, Militärattachö bei der Sowjelbolschast in Tokio, der sich auf dem We»e nach Moskau befindet. In einem Presseintcrview. daß der Dreierpakt nicht die gering st e Drohung gegen die Sowjetunion darstelle. Diese Allianz werde vielmehr wünschenswerte Resultate in den japanisch- russischen Beziehungen bringen. BrrMlnfM für ZM««» SitullkiMMne Tie maßgebenden Stellen von Partei und Staat sind gegenwärtig mit dem Problem beschäftigt, angesichts des Rück ganges ver Zahl der Schulentlassenen und des gleichzeitig steigenden Kräftebedarfs der Wirtschaft eine totale Nach wuchs p l a n u n g für 1941 durchzusührcn. Oberregierungs- rai Dr. Stets vom Reichsarbeitsministerium gibt hierfür für den männlichen Nachwuchs im Reichsarbeiisblan ausführ liche Auskunft. Der Geburtenrückgang der Jahre 1920 bis 1933 führt 14 Jahre später, also l934 bis 1947, zu einem Rückgang der männlichen Schulentlassenen von 620 000 in 1934 aus 440 000 in >947 1940 hatten wir noch 550 000 männliche Schnl- enckassene, 1941 sind es nur noch 530 000 Eine Folge ver neuen Lage ist eine Art Wettrennen um den Nachwuchs Dazu komm, dte Erschwerung durch einseitige Zusammen- ballung der Berusswünsche unzerer Jugendlichen aus einzelne Modeberuse; so wollten z. B. 1939 über 100 000 Jugendliche mehr in die beliebten Berufe der Metallwirischafi und in die Berufe der kaufmännischen Büroangestelltcn hinein, als über- baupi Ausbildungsstellen zur Verfügung standen All diese Umstände zwingen zur N a ch w u ch s l e n k n n g nnd zwar insbesondere durch die Meldepslichi der Schul entlassenen und die Bestimmung, daß eine Einstellung von Lehrlingen. Praktikanten und Volontären nur mit Zustim mung des Arbeitsamtes erfolgen darf Hiermit haben die Berufsberaiungsstellen der Arbeitsämter die Möglichkeit, so wohl sämtliche Jugendliche wie auch sämtliche Ausbildungs- stellen zu ersaßen. Eine totale Nachwuchslenkung wird damit durchführbar Tie Nachwuchsverteilung muß vom vorhan denen Nachwuchsbestand ausgehen Den Arbeitsämtern wird uunmcbi sni den Schulenllassnngslehrgang 1941 ein entspre- chcndcr Verieilnngsplan für die männliche Jugend gegeben. Mangels lanvwirischastlicher Fachkräfte mutz für 1941 eine Sieigerung des Nachwuchses für landwirtschaftliche Dauer- kiäfle angestrebi werden Ter im Bergbau beobachtele Nach- wuchsrückgang ist wegen der steigenden Bedeutung des Ber^- baues »ich, zu vertreten, vielmehr mutz für 1941 und die folge,ideu Jahre der Zustrom zu diesem Berus erheblich ge- stelgen werden Die dritte große Gruppe mit sinkender Ten denz ist die der Lehrberufe des Baugewerbes, die be- ionders im Kriegsjahr >939/40 eine erhebliche Abnahme zeigte, und zwar in erster Linie im Beruf des Maurers. Auch hier ist für I94l eine erhebliche Steigerung anzustreben. Umgekehrt haben die Berufe der Metallwirtschast durch den Krieg eine erhebliche Steigerung des Nachwuchsstromes ;u verzeichnen, ver bereits den Bedarf übersteigt; dieser über mäßige Zustrom droht, zu einer Uebersetzung zu führen und muß entsprechend geregelt werden. Auch bei den kaufmänni schen Büroberufen ist der immer noch übermäßige Zudrang zu stoppen Im Gegensatz dazu stehen jedoch die typischen kauf männischen Berufe des Handels, also der Kaufmann im Einzel- Groß-. Ein- und Ausfuhrhandels lendenzen gegenüber Europa nicht mehr völlig frei. Wäh ren sich so aus iniernalionalem Gebiel die englische Isolierung verschlimmert, setzen die gewaltigen deutschen Lust geschwader systematisch ihre Z e r st ö r u n g s p o l i t i k gegen die Rüstungswerke, gegen die Häsen und alle lebenswichtigen Zentren Englands fort, in erster Linie gegen L o ndon selbst, das bereits unrettbar verurteilt er- kommt, daß Aegypten sich weigert, gegen- einzunchmen, die London ihm auf- versuch,, wahrend Indien gegen England offen kein Mißtrauen zum Ausdruck bringt. „Seile an Seile über den Sieg hinaus" Die neue Begegnung zwischen dem Duce und dem Führer an der Grenze der beiden Reiche kennzeichnet die enge ita lienisch-deutsche Solidarität in der politischen und militäri schen Leitung des Krieges. Die beiden Achsenmächte werden auch weiterhin bis zum Sieg und über den Sieg hinaus Seite an Seite marschieren, in Uebereinstimmung mit den Abmachungen und Plänen, die die beiden großen Führer vereinbart haben, Abmachungen nnd Pläne, die bestimmt nicht den grotesken Erfindungen der Feindpropaganda entsprechen." Meral Nebel" enttiWt Trotz unsichtigen Wetters schwere Angriffe auf England. — Deutsche Bomber stoßen durch die Wolken. Die letzten Nachrichten aus London bestätigen, daß der Nebel, der in England so oft als „Bundesgenosse" und schützender Helfer gefeiert worden ist, daS Jnselreich nun seinerseits nach britischem Muster im Stich ge lassen hat. Die Meldungen von Reuter und die Berichte des britischen Lustsahrtministeriums enthalten das kleinlaute Eingeständnts, daß auch am Freitag trotz unsichtigen Wetters schwere Angriffe der deutschen Bomber stattgefunden haben. Die schwersten Angriffe hätten sich auf Gebiete im Süd- osten Englands konzentriert. Amerikanische Agenturmeldungen berichten hierzu er gänzend, daß sich die deutschen Bomber durch dicke Wolken in hartnäckigen Ang rissen aus London, Wales und andere Ziele gestürzt hätten. Während der Tagesangriffe hätten die deutschen Flieger wiederholt Bomben entlang der Themsemündung abgeworsen und in Wales einen Eisen bahnzug beschossen und mit Bomben belegt. Beträcht licher Schaden soll vor allem in den nördlichen Bezirken von London angerichtet worden sein. Nachtangriffe an 60 verschiedenen Stellen Der Bericht des britischen Lustsahrtministeriums vom Sonnabendmorgen bestätigt, daß die nächtlichen Vergettungs- angrisfe „wie gewöhnlich" zwischen Sonnenuntergang und Morgengrauen durchgesühri worden sind. Sie seien haupt sächlich gegen London und Südostcngland gerichtet gewesen. In London seien mehrere ..Gebäude" durch Bomben- lrefser zerstört wordeck. Eine ganze Reihe von Brän den sei entstanden, und auch in Südostengland sei es an verschiedenen Stellen zu Schäden gekommen. Wie der bri tische Nachrichtendienst hierzu noch mitteilt, sind insgesamt nicht weniger als 60 verschiedene Stelten Englands in der Nacht zum Sonnabend angegriffen worden. Gleichzeitig werden allerdings wieder von der Londoner Lügenküche törichte kleine Geschichten verbreitet, um der all- gemeinen Enttäuschung der Bevölkerung über den Fortgang der deutschen Luftangriffe trotz des Nebels entgegenzuwirken. So wird behauptet, ein deutsches Kampsslugzeug habe an der Themsemündung Bomben abgeworfen und als einziges Todesopfer eine Wildente erlegt. Ein anderes tolles Märchen erzählt man von einem deutschen Bomber, der von seinen eigenen Fliegerschulen abgeschossen worden sein soll. Angesichts solcher Mätzchen sprechen die riesigen Trüm merhaufen in allen Gebieten Groß-Londons eine andere, ernstere Sprache. Aus einem schwedischen Berich« geh« hervor, vaß Bomben nun praktisch in allen Stadtvierteln Londons gcsallcn seien. Besonders das Londoner Eastend mi« seine,! vielen militärisch und wirtschaftlich wichtigen Zielen bietet ein Bild grauenhafter Verwüstung. Der schwedische Berichterstatter meint, der einzige Trost für die Engländer könne die Tatsache sein, daß die zwischen den Hafen- und Industrieanlagen liegenden Armenviertel aus diese Weise verschwunden seien. Bei dieser Sachlage ist es nicht verwunderlich, daß die Mißstimmung in den breiten Massen des Volkes, die, wie ein New-Yorker Blatt be- richtet, wieder am meisten leiden mutzten, immer größere Ausmaße annimmt. In den tiefen Schächten der Unter- grundbahnen scheint sich bereits eine leise Opposition gegen das j ü d i s ch - p lu t o kr a irs ch e System Churchills zu regen. So berichtet der „Daily Expreß" voller Empörung, daß politische Gruppen jede Nacht ^eifrig dabei seien, den Rassenhaß unter der Menschenmenge auszu stacheln Diese Auslassung bestätigt die Tatsache, daß die Juden sich besonders in den sicheren Schutz der Untergrund- bahnschächie drängten und dadurch die Mißstimmung der Arbeiterbevölkerung erregten. Wachsende Mißstimmung in London Die weitverbreitete Mißstimmung ist anscheinend sooar vem Lügenminister Duff Cooper, dem dümmsten Minister auf Gottes Erdboden, aufgefallen Er versuch! deshalb in krampfhafter Geschäftigkeit, aus irgendeine Weise die Slim- niung der britischen Oefsenilichkeil zu beeinflussen. Dies ge schieht einesteils nach bewährtem Muster durch die Verbreitung sau st dicker Lügen So läßt er den Londoner Nachrichten dienst behaupten, daß die Stimmung unter den deutschen Sol- baten „sehr schleckt" sei und daß sich unter ihnen „Enttäu schung, Niedergeschlagenheit und Katzenjammer" ausbreilc- !en M Weiler entblödet sich der Nachrichtendienst nicht, über die Unterredung zwischen dem Führer und dem Duce die geradezu grotesk dämliche Behauptung zu verbreiten, man nehme an, daß „die Diktatoren die wachsende Macht Britan- > nicns zum Gegenstand ihrer Besprechungen hatten!" Ucberhaupt versucht die britische Agitation, die Bedeutung der Aussprache am Brenner in der Oeffcntlichkeii um jeden Preis herabzusetzen. Die Engländer tun so, als ob sie ganz genau wüßten, was dort beschlossen worden ist, ja, ver Lon- voncr Rundfunk behauptet sogar, die beiden Staatsmänner seien überzeugt gewesen, daß ihre Mittel nicht ausreichlen, um Großbritannien niedcrzuwersen. Die kurze Dauer der Kon ferenz zeige, so meinen die Engländer, daß Deutschland mi! den Problemen nicht fertig werde. Die Zukunft wird dem englischen Volk die Augen öffnen über die Nutzlosig keit des Jllusionsrummels. der heute von der Plutokraten- clique inszeniert wird. Zu den blöden Großsprechereien der britischen Kriegs verbrecher gehört auch eine Rede Dusf Coopers, der geradezu phantastische Ziffern über die Zahl der englischen Flieger bringt. Hunderttausend freiwillige Flieger in Austra- lien schüttelt er sich einfach aus dem Aermel. Die Laye Englands muß wahrhaftig sehr verzweifel» sein, wenn die englische Propagandataktik mit solchen Hirngespinsten Eindruck zu machen glaubt. Englands Aussichten trübe Ein anderes Mittel, um dem englischen Volke Sand in die Augen zu streuen, ist die „Empire-Kampagne in der Heimatfront", die Duff Cooper mit einem längeren Ge fasel eröffnet hat. Der Lügenminister meint, es sei gerade jetzt der geeignete Augenblick, dem britischen Volke vor Augen zu führen, daß England nicht allein stehe, sondern daß Natio nen an den entgegengesetzten Enden der Erde bereit seien, ihr Blut und ihr Vermögen in einem entfernten Krieg zu opfern. Die von der englischen Plutokratenclique ausgebeuteten Kolo nialvölker und die unter dem Terror englandhöriger Renega ten schmachtenden Südafrikaner werden in dieser Hinsicht aller dings anderer Meinung sein. Schließlich wurde auch der britische Dlutokratenking