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Bulletin des ... Parteitags der KPD : 16.07.1925
- Erscheinungsdatum
- 1925-07-16
- Sprache
- Deutsch
- Vorlage
- SLUB Dresden
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- Rechtehinweis
- Urheberrechtsschutz 1.0
- Nutzungshinweis
- Freier Zugang - Rechte vorbehalten 1.0
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id495230650-192507169
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id495230650-19250716
- OAI
- oai:de:slub-dresden:db:id-495230650-19250716
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Parlamentsperiode
- -
- Wahlperiode
- -
-
Zeitung
Bulletin des ... Parteitags der KPD
-
Jahr
1925
-
Monat
1925-07
- Tag 1925-07-16
-
Monat
1925-07
-
Jahr
1925
- Titel
- Bulletin des ... Parteitags der KPD : 16.07.1925
- Autor
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N --, - .... . .--. 5- '7.» - >!>'» . Hammer S chera»»g«b«: AeatraLe -e» LVV^ > Bericht der Zentrale, I Vettere Vegrütznugsschreiben. ^fm «»««, der »V. Halland» mch der „Tribüne" zrisie, wir (ft,wn Puttettaa. Di« «PH. vrrfpricht, in llvest- ar«» -n Eurer «eite f»r die vdlschewisierung der Partei «nd ^n> »tt rechte, und »»her» «vken Gefahr« «, «impfe«. Rüder mi» dem imperialistische, Kr«, in Marokko »nv Le» Vrvckrlmard i, China! Nieder «it de» DaweOobkmnmens ! «tthrdst Für da« AK. der KPH. ^ Seegerst- siavtt «st »an den Festnn^stefang«« «r,d«, hei iigbavea ei, »stngerr» Begrüß»,,»schrei»«, einge- »»««,. >s et,e Schilderung der darttge« Festlmzsverhältnifse ,iv. daß -chikane» ge ge, st« aoSgeübt werde, »nd in de» in lt»,ne»- °>"pführu«g« der Hoffnung Ausdruck gegede« wird, »es r» > r Semmunistischen Partei Deutschlands gelinge, »p. eie. laiche Massenbewegung zu erzeugen, daß die »oli^ „sän- j,n, «torischen Gefangenen an» de« Gesüngniffe, heran», dmmrn und darüber hinaus diese Klassenjustiz unmöglich ge- «cht wir». die tLgllch »nt Opfer erfordert. Referent Schneller^ (Fortsetzung.) 5ie nrsendung der Ardeiterdelegation nach Sowjet- st ein Zeichen dafür, daß in der deutschen Arbeiter- Dflc. ->h c daß e» eine klare Selbsterkenntnis ist. doch das Schirl '.v:cbgeruf«n ist. unsere Politik in der deutschen Ar ie,irrbet-'e.ung hat von Riederjage ju Niederlage geführt und mi lomn-.-n in »in große» Unglück hinein, während die Po litik in MIIStand die russischen Arbeiter gemeinsam mit de« -«cni lustvätt- führt. Wir müssen nach Sowjet-Rußland »ix, der-, -ft die Möglichkeit de» Aufstiegs. Hier sehen wir in »ul Wrke.cr Bedeutung alS-je. welchen Faktor in der Welt- --link Rußland darstellt. Und alle möglich« Hetze gegen S-Iwietrußland und gegen die Kommunisten, wie sie im HidelLpr.izeß, im Bozenhardt-Prozeß, in der Pressekampagne Mn den OL.-Prozeß in Moskau durchgesührt worden ist, i-i «ich verhindern können, daß die Logik der Tatsachen sich vitiitwirkt ha«. Die Einstellung der Partei ans die große kirne der NoVUiflernng gegen die versuche neuer imperia- liiniber Politik unter Herstellung der internationalen Ein- ieilawm des Proletariat- unter Führung der Komintern, mmr sslibrinig der KPD., da- ist die zweite Aufgabe, die wir rxt gestellt hrdrn im verflossenen Jahre. D e vtdsrfkünde fr» ver Varkp?. Einstellung dNO Pattei ans-diese Linie müssen wir »an rntersuchen, wie die Partei aus da- reagierte, wa» »ewioss.-n wurde aus den verschiedenen ZentralanSschüssen »der von der Zentrale. üt ist zweifellos in der Partei ab und zu »in unsichere» stesti!» gewesen, als kämen wir etwa- zu spät. Wir haben «» verspätet zum Beispiel in der Entlarvung der SPD. bet der Frag« Republik unv Monarchie. Wir haben den Kampf Mn die SPD.-Lüge. daß diese Partei die Monarchie be- lövipse, erst wirksam begonnen in der Prästdcntschastswahl. Sir baden natürlich schon früher darauf hingawiesen. daß wS ke«og»gi, von der SPD.,ist, aber eine bewußt« Sammlung Kt Prolk.ariats um eine ocwußt« Entlarvung der SPD. baden »vi vorder in den einzelnen Fragen nicht durchgeführt, kat müffm wn Mk einsehen. Wir müssen aber verstehen, wie d-t jusüimnenhängt. Wir müssen eS auch bei anderen Fragen, ^ »er Z-llfrag«. in der Steuerfrage, kn der Frage der Pttiijear gicrung verstehen, daß wir nicht so rasch aus die ein- >ü»«n Diuqe reagierten, wie da« im Interesse der Partei, der «oblifikiung der Massen notwendig war. Hier zeigt-sich ein« amiffc Sr-uision Zwischen den Aufgaben der Partei und ihrer llldeii. ric begründet ist in der Entwicklung der Partei. Der r-upckamp! im letzten Jahre mußte geführt werden in der vnichur.a aus di« Grundsätze de» Kommunismus. Da ergab «a »sß Mir manche Möglichkeiten nicht ansnütztrn. Das lag den», viif wir Feinde in der Partei haben, die sich nicht ver- »s!«ttei fühlten, für di« Beschlüsse von Frankfurt einzu- nnen. sondern diese Beschlüsse zn durchkreuzen und unsere -7beit zu stören.' Vte laMschen vifterenzen. Damit komm« ich zu den Auseinandersetzungen in der Barvi. Mr baden erst eine SuSeinaudrrsrtzuug in der Partei bi von Frankfurt bis zum 5. Weltkongreß, die darauf »Niel di« Gruppierungen, die vor Frankfurt bestanden, »sololcden und hie Partei einheitlich aus Franksurt einzu- miri, dl ach .de« 5. Weltkongreß hatten wir den Haupt, «»wt uv, di« richtig« Einstellung in der Gewerkschastssrage. ^«4 der, Ianuar-Zentralaü-schux batten wir die Einstellung , ' dann um dl» politischen Teilforderungen. Und dann A de, Kampf »n, die Taktil im Kampte aeae» monar- «b>«>il<dt Gesahr. - Kun ,« den Einzeldrnrn Der Kamp« um Sie Frankfurter ^>!dl„flk is, »on hier Vorbei verhältnismäßig rasch erledigt ^"dtn hat sein« befoerderen Gründe darin, daß die ^v>»plen,ng«, aus dem Frankfurter Parteitag kein« Sriftenz- ^'echiiaung für die Dauer hatten Die Linke aus de« Frank- P«ri«ttog hat» die Erfahrungen eine» jahrelangen Wir». Kamps«« gehn den Opportunismus Die »tttelgruppe mehr oder weniger die Kräfte in der Partei, di« sich ^Msmäßig gegen die Politik von Vrandler eingestellt hatten sich noch ,icht hotte» etnstellen rönnen auf den Stand« früher« Opposition, die die Schwenkung nicht so dorchsrtz» konnten Da» war. soweit Bezirke in Vetrachl bald rrketzigt, da di« Partei beseelt war vom Willen SinwitliMeil. bi» wir hier Überhaupt t, den Vordergrund st! >tlen hob«. Die starken Kräfte find dl« Arbeiter, die wieder p» Etnbeitlichkrit dräng« und die Partei *"*itt«r»»rwga» »ostwbl find G«OK» dt« rechlck Ar»M««»d,»Sunq , Häßrend di« »reit« Massen der «itaiiedschost und die TW» lick bei naistrlich lnnwer wieder au stauch« »den Schutte- ^cne, rilchelig ans di« Linie von Frankfurt rinstellten, «üsfe, wir sehen, wi« di« Einheitlichkeit der Partei sw«S de- gleitet ist von emrr grsteigeNen FraktionSarbeit der Rechte« «n der Partei. Der Zentralausschuß nach Frankfurt hat beschloss,», mit alle« orgaiusatorischen Mitteln gegen di« Fraktionsmacher aus» jutretea und hat auch «inen Teil ausgcschlossen. Sehr viele ronntcn nicht ausgeschlossen werden, weil die Gruppe sa über. Haupt Nein ist und vielmehr Geschrei von sich macht als wirklich dahmtes-steckt- Es ist eine Gruppe, di» anscheinend über-Geld» mittel verfügt und mit Ueberschweuunung der Partei von Material den Eindruck erweckt, als hätte sie Verbindung mit vielen Parteigenossen. Die meisten werden ja das Machwerk de» Genossen Jannack kennen. Grapsten, wjr müssen bei der . Politik der Rechten zwei Dinge berücksichtigen. Di« Rechten versuchen einmal, organi satorische Stützpunkte in der Partei zu gewinnen indem sie die .Loyalen" spielen, und zum andern versuchen sie systematisch di« Partei z« zersetzen und Mißtrauen zu säen, die Aktionen der Partei zu-durchkreuzen. Die gefährlicher« Politik- »st zweifellos die der organisatorischen Stützpunkte, und das ist begründet darin, daß in der Zeit der Flaut« sowieso sehr starte rechte Tendenzen in den kommunalen Fragen und GewerkschastSorganisalionen sich zeigen und daß die Kom mune- und Gewerkschaft-Politik sehr starte Gefahren in sich birgt. -Untrk Ausnutzung dieser Gefahren versuchen dl» Ge nossen sich in Funktionärposten festzusetzen. Sie veisuchen auch, in Aebrnorganisationen, die mit der Partei nicht zusammcn- hängcn, aber durch welche sie Einfluß auf einen gewissen Funktionärkreis der Partei gewinnen können, sich einzunisten. Deswegen werden wir jederzeit eine sehr scharfe Ucberwachung gegen oie rechten Tendenzen in der Porter durchzusührcn haben. Wir weiden diesen Kamps der Rechten um die organi satorischen Stützpunkte nur dann zurückschlagcn können, wenn wir »ine zäh« Arbeit unter unseren Genoss« in den Gemeinde- fraktjonen' und Gewerkschaften durchführen^. Wenn' es uns gelingt, ständig eine scharfe ideologische Kontrolle dnrchzu- führen, dann wird es den rechten Genossen unmöglich sein, sich einzuschleichen. Und so sollen die Rechien, je zäher sie sind, die Partei desto zäher auf dem Posten finden. Sic sollen dabei milhelfen, di» Partei ideologisch zu schulen und die Parier organisatorisch fester und einheitlicher zu gestalt«. Es ist ganz klar, daß die Partei jederzeir gegen rechte Ten denzrn zu kämpfen haben wird, und daß jederzeit die Gefahr einer recht« Fraktion besteht. Wir haben einen Teil des Kampfe- gegen die Rechten in großer Kampagne durchgesührt, in der Frage des Ausschlusses von Brandlcr und Thatheimer Und es ist^etn Zeichen für die Gesundung-der Partei, daß in dem Bezirk, wo Brandler ausgewachsen ist. wo er die Or- ganrsattqn »usgekaui hat, daß es im Bezirk Erzgebirge-Vogt- land nrvAfch gewesen ist, daß ein« Mitgliederversammlung in Ehemnitz gegen wenige Stimmen den Ausschluß von Brandler und Talhermer forderte. Zugleich würde der Kamps gegen dir Rechte unterstützt durch Auseinandersetzungen über Leninis mus und Trotzkismus. Dieser Kampf hat es uns ermöglich«, an den aktuellen Fragen die Grundlagen de» Leninismus in der deutschen Partei zum ersten Male in breiterem Rahmen vorz »führen. ..... Welch« Vorschläge haben nun die Rechten gemacht für die Verbesserung der Politik der Parteik Die Zerfctzungsgrappen d«k Rechter«-haben immer ge schrie«, di« Politik der Partei ist falsch. Was haben sie nun aber gesagt im Oktober vergangenen Jahre»? Nach Annabm« des Dawesplans sah ein Teil der rechien Genossen schon Zuspitzungen für eine große, revolutio näre Bewegung, vielleicht um Weihnachten oder vielleicht im Frühjahr, und sie verlangten nun Bildung von Kontrollaus- schüssen, die Proklamierung von Hundertschaften usw. Also ungeheuer radikal. Ein Genosse sagte mir. ja habt ihr denn eine konterrevolutionäre Perspektive? Der Kampf um die Perspektive ist immer ein demagogisches. Mätzchen gewesen, und es war in der Partei leider sehr lange üblich, denjenigen als den best« Revolutionär zu bezeichnen, der den Zusammen bruch auf die nächste Zeit zu prophezeien wußte. Genossen, worauf kommt cs an? Wir Hab« früher immer so leicht die Weltrevslution bochlcben lassen, und in dem Moment, wd es daraus gnkam, den Kamps vorzubcreiten, nämlich nach dem Rühreinmarsch, da hat man aus einmal ein« lange Perspekirve gehabt. In Zeiten der Flaute revolutionäre Phrasen dreschen und in Zetten der revolutionären Zuspitzungen die Ausgaben des Tag,» nicht finden, dann sich aus lange Sicht einstcllen — von diesem Gesichtspunkt aus waren die Vorschläge der Ge nossen gestellt. Die Parteizentrale dal recht daran getan, das als Narretei abzuiu». Wir dürfen uns nicht in eine bvsterischc Beurteilung der Vorgänge dineinbetzen lassen, dürfen aber aus der andern Seite nicht übersehen, welche Zuspitznngen wirklich vorhanden sind. Genvsse». wir haben diesen Forderungen gegenüber unsere Nüchternheit und Ruhe bewahrt. Zweifellos wird e» den Rechten ein Leichte« sein, durch radikale Redensarten die Partei-nogev-chie- Zentrale aufzuhetzen. Uny-Vann baden dkr Rechte» di« Hoffnung gehabt, die Srekutiv« würde ihnen dei- stehen. Diese Hoffnung ist aus dem !i. Weltkongreß zuschanden geworden. Auf dem S. Weltkongreß hatten die Rech««« eine Aeudernng der Politik erwartet. Es kam aber anders: der 5. Weltkongreß bestätigte sowohl die Parteiführung als auch die Politik des Frankfurter Parteitage». Dann hä» man ge- hasst «,f dt« Erweiterte Srekuttve. Man hatte dort vorae- ardettet mit viel« Drucksachen und ist Wiede«« enttäuscht worden Und ,etz». »ör dem Parteitag, ha» »a» gesagt, Zie Exeku- ttvs wird eingtteiseu. Ich glaube, vie Mochten z» und änßerbald der Partei werden durch den Brief der Exekutive davon über- zeugt sein, daß ihr, Hoffnungen auch dieses Mal zufchanden geworden sind. Und wir glauden «n» einig mit der Partei, daß dies« Hoffnung« auch künftig zuschanden, weiden. Wir find der Meinung, daß e» einen ständige» schonungslosen Kampf gegen diese Theorien gebe» muß. Nun. Genosse«, dieser ständig« Komps gegen dt« Rech»«, bei a,ch weiierdin erforderlich ist. der wird uns zweifellos noch weniger als bisher nervös machen. Vir kenn«» die Wunes aus denen ,r kommt, wir kenne« die »tzeoretischen Grundlagen in der Frage der Rolle de» Partei, der Bündnis- pokiM mit ander« au»g«he«1kteu Schicht« und schließlich auch in d-r Gewerfschgltsfrsge. Wir werden von diesen 1 zrlv au» einen svstrmaiischen f Kampf gegen die AltraUakei». ische, Kampf vagetz« NN > . V' .! /- Die Störungen der Parteiarbeit gehen allerdings nicht nur von den Recht« au«. ^ ^ Wir hah« gerade in der letzt« Zeit und, v»t allem in der Zeit nach dem 5. Weltkongreß aber auch anher« mungen in der Partei überwind« müssen. Tr, zwffte tztapp« , in der Patteiarbeit nach dem S. Weltkongreß war die Ein- pellun« der Partei auf di« .richtig« Prheft in^dx» freie«, Ge» . Lr'rkschaft«. ' Di« Einstellung in dir GetwrislhaftEg«'wLr^7 zweifellos eine falsch verstandene linke Einstellung, ich will sagen: «ltralink« Einstellung, vor dem Frankfurter Partei tag war in der Partei aus dem Verrat d«r Gewerkschaft»- durokratie heran«, aus den Enttäuschungen heraus, eine sehr ; starke Stimmung gegen di« Arbeit in den Gewerkschaften vor- 1 ^ Hauben und in der Verkennung der Rolle der Partei gegen. ' - über den Getverkschaften da- Bestreben: Pattcigetverftchast«» ?, - oder revolutionäre Gewerkschaften, uvtz -licht-frei« Gewettz- 'N schäften, vie für uns fein muss« «in Sammelbecken für die revolutionären Arbeiter, wo wir zu arbeiten haben, um dies« ^ Arbeiter unter unsere Führung zn bring«, als wichtige Ein- , heitSorgane. Diese Stellung wurde mißverstand« »nd viel« Genoss« wähli« gegenüber der Offensive der GOverkschafts^' dürokrati« den Weg des geringsten Widerstande«, ketzeg sich provozieren und ließ« es zum AusfrPnß komm«, selbst bis -zn größeren Organisationen. - . Auf dem Jenaer Patteitag, wo nttr fa ähnliche Tendenzen batten, wurde der Beschluß gefaßt, jeder Fmckttonär m«ß Hil/ l gliev der freien Gewettscbaften sein. Air finch nach dem ll. ' Welttmigreß über dies« Beschluß von Jena hinauSgegongen. -r Wir baben aus unserem Zeniralansfchuß vom Oktober scstge- ^ legt: ES kann niemand Mitglied der Partei soitt. der nicht zugleich der Gttverkschast. die di« Mehrheit des Proletariat« feiner Bernfsgruppe vertritt, angehör^., Genoss«, wir müssen, sage«, daß müh dieser Ka,npf gegen Nltralink« Tendenzen in , der Partei im groß« von der Patt« bis jetzt erfolgreich durch, geführt worden ist Ich will dabei betonen, daß diese Lende«, nicht allein eine »liralinke Tendenz ist, sondern daß sie eben berausgewachs« ist aus rechien Tendenzen, au« doMr Mißver. .. stehen der Getverkschastsftage. und wir haben ^sehen, daß es ge-- - rade Reckie in der Pattei gewes« sind, bi« birs« ultralinkr« Antigewerkschastler unterstützt haben, di« verlangt hah«: man- dürse nicht so rigoros die Beschlüsse durchdrücken. Wie das ge< ^ scheb« ist. Wir muss« sagen, daß dies« gemeinsame Arbeit' ver rechten Element« mit Hilf« der ultralink« Stim«t«»gen in > der Partei unsere Arbeit in der Einstellung der Partei äüf die .. Gerverkschofisarbeit gehemmt hat, aber wir habest doch »rreicht,,-- daß der hö- ^ Prozentsatz der Partei sttt Gründung der Partes > in den freiest Gewerkschaften organisiett ist und wir werde« ' sofott nach dem Parteitag «ine Geveralkonftolle d,krchfüh^n,«nd rücksichtslos von den Genoss«, die den Beschluß vom Oktober- -Z-' noch nicht dnrchgefühtt Hab«, vettangen, entweder nicht mehr ! Pattettniiglied z« sein oder den Gewerkschaft« be-izittrklen.X.- ' Di« Frage der Gewerkschaft« stand dabei in enger B«r»^ - .' bindung mit der ander« Frage, nämlich der Herstellung der^ - Gewerftchastseinheit. Und hier hatten Wir «in« größere' Schwierigkeit zu überwind« weg« des Alarmgefchreies: vi« Roie Gewerkschafts-Jnternationale solle liqmdierr «erden. Nntz dahinter kommt dann die Liqindatio« der Kommunftkisch« >. International«. Also auch dort ein Mißverftänvnis über die .-?. Rolle ver GewerkschaftS-Jnttniationate und der PartevrJnlevtt, > national« »«id eine Verkennung des Kampfes um bi« Gewerk- ». ,'chaftseinbeit. Die Stimmung« m der Partei sind weniger''d in Resolutionen medergelegt worden, aber wir Hab« sie darin-"'-, gesehen. Laß bi«. Aktivität in der Durchführung »«-Sanwagne ^ um die Gewerkschaftscinbeit sehr schwach war tZuruf: Sehr richttgj. daß wir erst in der letzten Zeit begriffen Hab«, baß dieser Kamvf ein wirklicher politischer FaktSt'-ist. Wir müssen doch seststellen: die Partei wirr sehr ,'teptis» gvgenSbet der englisch-russischen Einheitsbewegung. Man sah «ftt« vM.'om».. men« Ueberschätzunq' der Opvositionsbewegung in dtzr cng»^ ,5 lisch«» Arbeiterschaft mid der Möglichkeiten üAerstainp». dt, englischen Arbeiter für Fragen zu inteveffreren. die über das englische Imperium hinausgehen. Di« Partei verstand nickt die Entwicklung >md den Sinn der Dvwes Verträge,,Re sich auswirken darin, daß die englische Bourgeoisie ljtck>l.»tttzr die Extraprofite verteilen sann, daß die Ettverbslosenzisfer ständig im Steigen begriffen ist. daß seit 1S22 «in ständiger Lohn- abbau zu verzeichnen ist. daß die «gkische Arbeiterklasse sich ert zu frage» beginnt: wi« kommt es. daß es bei uns in England abwärts gebi während e« in Rußland auswärts gebt? Es ist eiire Verkennung der Tatsache, daß England gezwungen ist. di« Ofscnsive gegen Towjetrußland einznleit«. Die Nachbarschaft Sowjttrußlands neben dem chiursifchen und tndischi-n Reich ist ein« ständige Bedrohung füx das eüst. tische Imperium, ünd so arbeiten dir Jriteress« cher-englischen Kolonialvolkcr und der englische» Arbeiterschaft gcmei^a« mit- der Jniercssenverlretung der russische» Arbeiterschaft untz all». . , der Völker, die in der Union der Dowjettepützl«« »«»chM gegen den WeltimperialiSmus kämpsen. Unv diese EiohenS- ; . - bewrgung mit aller Energie zu fördern, da« M di« Rnfgab« de« 5. Weltkongresse« di« von der deutschen Partei aber zu» » ^ nächst mit großer Skepsis beobacht«, «der nicht tu H^njf «enomm« worden ist '(Zuruf: Lehr richtig!). Welche Mäste z i lichkeitcn aber vorhanden sind, das haben wir erst in-tztPe« Tag« mit den Delegationen nach Sowjetrnßlanh Ersetz« (Zuruf: Sehr richtig!). ES zeigt« sich dann weiter ultralink« Z Steuerfrage. Di« Genoss« verstand« unser« Ctelftwg ^ste^w- '' der Prodirktion und sonst nicht- Di« Entlnrvuust d««-GPD^ Führer und aller, die sich als sogenannt« valtskreuntze Hz,- ' stell«, wurde von der Pattei zunächst nicht begriffe». Wa« sah die Linkheit" falsch, man sah sie »*r tn Ettstzung vest En», k o ttrlS. aber nicht in der Stellung der TageSsorDirnnste, «ntz W, ^ de» Kampfe darum Dies« Starrhett wnrtz« dastei «tt dndnrch hervorgeruf««. baß-nnst »an Neckt« »»mmichtaWM-Mdgde t»-^' den Mittelpunkt unser,- Programm- zn stell«: Abwälzung ' aller Laste» ans dir Bourgeoisie Da« lov» der -edel fei». Man wollt« «in«» Vrngrammpnnft mach« und damit ein« Linie b«»i«hen. vi« nach Jena znrvck führ«. In Jen» »»Ni »ach formuliert: Astwälprng der Lst« »ns die Ab«, »an dt, damit zur Sachwerierfasinnst» zutz »egierunst di- ^ «achsischen Komödi«. Da» Iß ei, ßß«E,
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