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Eibenstocker Tageblatt Anzeiger für den Amkgerichkbezirk Eibenstock und dessen Umgebung »1. Jahrgang. M-«sss-»ss—--s« > LS8 s.n,k»«ch« Rr. 510. Sonnabend/Sonntag, den 8./9.3uli P-stsch«-r-«to Leipzig Nr. 366 67. IS44 „Lmiichtvsg ganzer Milte gerechtfertigt' die 000 Ur-ednis der Woche Eine neue Verpflichtung ver zwette Rückzug -er Nordamerikaner aus La Haye -u Putts Neue Erfolge der Krieg-marine im Kampf gegen die feindliche« Nachfchnbflotten. — Starke feindliche Ungriffe an der italienischen Front gescheitert. — Anhaltend schwere Abwehr- kämpfe in der Mitte der Ostfront. > Das deutsche Volk und mit ihm die im Kdmpf gegen den vylschewismus stehende europäisch« Welt haben in diesen Tagen von einem Mann Abschied genommen, der die besten Tugen- den des deutschen Soldaten und deS deutschen Menschen in sich vereinigte: Generaloberst Dietl. Sein Name ist mit dem Heldenkamps von Narvik untrennbar verbunden. In den Felsschroffen von Narvik schrieb die deutsche Kriegsgeschichte ein neues Ruhmesblatt deutschen Heldentums. Im Mittel- punkt diese- Heldentums stand, weitab von der deutschen Heimat sich selbst überlasten, der damals noch unbekannte^ Die „Befreier" auf dem Marsch durch Paris , Die Wut der Pariser Bevölkerung über die verbrecherischen Terrorangriffe deS ehemaligen Verbündeten macht sich in hef tigen Verwünschungen und Kundgebungen Luft. SPK-Aufnahme: Kriegsberichter Vennemann (Wb.) Unter dem Druck der öffentliche Meinung Englands hat Churchill seine Schweigetaktik nult doch aufgeben müssen. In einer ziemlich gewundenen Entschuldigungsrede vor dem Unterhaus mußte er sich dazu bequemen, den ganzen unver- hüllten Ernst der Lag« einzugestehen, wenn er auch in altge wohnter Weise nur ein Teilgeständnis ablegt. Immerhin, können diejenigen britischen Kreise, die die „v-1'>Wasfe alL Bluff abtun wollten, die Methode der Bagatellisterung in Zu kunft nicht mehr in Anwendung bringen. Churchill selbst ygt die militärische Bedeutung der militärischen Waske dm Mitteilung unterstriche», daß die englischen Flieger Tonnen Sprengstoff ausHte mutmaßlichen Startanlagen der Waffe abgeworfen haben wollen. Wenn die deutsche Fernwaffe keine folgenschweren Wirkungen für England zei tigen würde, wie wäre dann ein solcher Aufwand der brut schen Luftwaffe zu rechtfertigen? Der englische Ministerpräsi dent erklärt »war, er hab« dir Wirksamkeit der deutschen Waffe niemals unterschätzt, sein Kabinettskollege Morrison hat aller dings noch in der ersten Woche nach Beginn des deutschen BergeltungSfeuers in tvpisch englischer UebErheblichkeit von ..lächerlichen Wan^n' gesprochen. Inzwischen hat sich der englische Innenminister» wie die von ihm angeordneten Schutz- Vorkehrungen gegen den „V-1'-Beschluß erkennen lassen, eines wehrtattik hat nicht nur den Ttsenhowerschen Angriffsplan über den Haufen geworfen, sondern alle taktischen Berechnun gen Montgomerys zunichte gemacht. Im allgemeinen stehen die anglo-amerikanischen Angriffstruppen noch auf der glei» . chen Linie, die sie bereit- in den ersten Tagen ihrer Lan dungsoperationen erreicht hatten. Lediglich auf der Cotentin- Halbinsel ist es ihnen möglich gewesen, mit über vierzehn- tagiger Verspätung Cherbourg mit seinem völlig zerstörten Hafen einzunehmen. Die erste Phase der Jnvastonsschlacht im Westen, nämlich die Durchführung der Landungen der so- genannten Einbruchstruppen, kann als abgeschlossen gelten. Für die Durchführung dieser Aktionen waren ursprünglich nach neutralen Meldungen W bis 25 Divisionen vorgesehen. Diese haben jedoch nicht ausgereicht, um einen bescheidenen Anfangserfolg sicherzustellrn. Montgomery mußte bereits auf das Gros der Vormarschdivifionen zurückgreifen, die von der Insel auf europäischen Boden erst ubergesetzt werden sollten, wenn die Stoßtruppen eine bestimmte Linie erreicht, d. h. einen genügend breiten und tiefen Raum erobekt hatten, der als Ausgangsbasis für die weiteren Durchbruchs- und Vor- marschoperationen gelten sollte. Die mehrfach angesetzten Durchbruchsangriffe in den Räumen Caen, Tilly, St. Lo haben trotz schwerster Verluste des Gegners bisher zu keinem nennenswerten Erfolg geführt. Die Anglo-Amerikaner wer den sich zu weiterer Verstärkung gezwungen sehen, um die bereits begonnene zweite Phase bt«ser Schlacht in Gang brin gen zu können. In gewissem Zusammenhang mit den Kämp fen in der Normandie stehen die jetzigen Kämpfe in Mittel- ital > »n. Diese Operationen find insofern abhängig von den Entwicklungen im Westen, weil sie ihren gesamten Nachschub weiterhin aus dem Seewege heransühren müssen. Die Ver luste, die die anglo-amerikänische Nachschubslotte bisher so wohl während der Jnvastonsschlacht wie im Mittelmeer er litten hat, find so erheblich, daß heute bereits die Handels tonnage Englands und Nordamerikas, die der Versorgung ihrer Heimatländer dient, in erheblichem Maße in Anspruch genommen werden mußte. Außerordentlich schwere Kämpfe haben sich in den letzten ach« Tagen im Mittelabschnitt der Ostfront entwickelt. Hier drückt der Gegner durch Mas- sterung von Divisionen und Material in zunehmendem Maße nach West bzw. Nordwest und neuerdings auch wieder im Süvabschniit. Ihm ist in diesen Kämpfen ein nicht unerheb licher Raumgewinn zugesallen. Ein Durchbruch ist ihm auch hier als Folge der weiterhin plastisch geführten deutschen Ab wehrtaktik nicht gelungen. Ueber diese Entwicklungen im Osten läßt sich heute noch kein abschließendes' Urteil abgeben, da die deutschen Gegenmaßnahmen erst in dem Augenblick einsetzen konnten, als da- Angriffsziel der Bolschewisten ein deutig festlag. Besseren belehren lassen müssen. Besonders tief scheinen Churchill die Borwürf« der «nali- schen Presse getroffen zu haben, daß di, Regierung e- an der nötigen Voraussicht habe fehlen lassen. Er behauptet dem gegenüber, die britische Regierung habe von allen Vorbereitun gen gewußt, die von deutscher Seite für den Einsatz der „V-1*- Waffe getroffen worden seien. Dem widerspricht jedoch die Haltung der englischen Presse, die vor Beginn der Vergeltung immer nur von einer Nazi-Propagandawaffe gesprochen Hai, die überhaupt nicht vorhanden sei und nur «ine Erfindung der deutschen Propaganda darstelle. Wenn er erklärt, er habe be absichtigt, dem Unterhaus einmal in einer Geheimsttzuna von den deutschen Borb«reitungen Mitteilung zu machen, so ist Ka wohl nur als faule Ausrede zu werten. Man glaubte eben in England, die Kriegsmoral und dir Schlagkraft Deutschlands durch den Terrorkrieg schon so stark geschwächt zu haben, daß man mit dem Einsatz neuer deutscher Waffen gar nicht mehr rechnete. Um so empfindlicher verspürt man jetzt in England die verheerende Wirkung von,,V 1". Mag Churchill auch erklären, eS Halle schlimmer kommen können, dann kann dieser alte englische Trick nicht über den tatsächlichen Umfang der „Schä den und Verlustes von denen der Londoner Nachrichtendienst alltäglich sprich«, hinwegtäuschen. Die wahre Stimmung der Londoner kommt in einer Aeußerung der „New Leader" zum Ausdruck, in der «S heißt: .Hetzt zahlen die Deutschen unsere Terrorangriffe zurück " Dabsi muß England noch auf d«y Einsatz neuer und w«tt gefährlicherer Waffen gefaßt sein. Ha, doch selbst Churchill in einem rhetorischen Fragesptel aus die drohende Gefahr Hinweisen müssen. Sein einziger Trost sür seine Landsleute besteht darin, daß sich wohl noch ein Mittel gegen die „V-1'-Waffe finden werde. Großen Glauben wird er mit dieser Vertröstung jedoch kaum finden. Wenn es trotz eine» beispiellosen MafsenetnsatzeS den britischen Fliegern nicht geglückt ist, die ,,V-1'-Waff« auSzuschalten, dann ist bie der beste Beweis dafür, daß die britische Abwehr gegenüber ,V 1' völlig ohnmächtig! ist. Daran können alle Ministerreden und Regierungserklärungen nichts ändern. Die Deutschen zahlen ich', um mit dem erwähnten englischen Vlatt »» sprechen. d«n Engländern da- heim, wa« dies« ihnen bisher Berlin, 8. Juli. (DNB.) Im Süden der Tot«nti n-tz a ich- I insel setzten di« Nordamerikaner am Donnerstag ihr« Angriffs > im Raum von La Haye du Puits fort. Das Helle Wetter begünstigt« den Einsatz starker feindlicher Fsieg«rverbände, dre das Frontgebiet und das Hmtergelände fortgesetzt bombardierten. Unsere Truppen schützten sich gegen den Bombenhag«! dadurch, daß sie di« Hauptkampflinie in ein« tiefgestaffelt« Verteidigung»- zone auflösten. An ander«, Stellen arbeiteten sie sich dicht an den Feind heran, so daß der Gegner ^w«d«r Bomben noch Artillerie, gegen sie «insetzen konnte, wenn er nicht gleichzeitig seine eigene In fanterie gefährden wollt«. Die unseren Grenadieren gestellte Aufgabe blieb auch weiterhin ungeheuer schwer, da sich die vorgeschobenen Sicherungen stets sehr stark«, Kräften gegenübersahen und bei S«g«nstößen aus der Ties« meist schwerste Luftangriff« unterlaufen roerden mußten. Ihre Hal tung zwang sogar dem Gegner voll« Anerkennung ab, der sein« neuerlichen Mißerfolge mit dem „höchst störenden, starken und hart näckigen Widerstand d«r deutschen Truppen" zu entschuldigen sucht. Die Hauptangriffe der Nordamerikaner richteten sich gegen die Ruinen von La Hay« du Puits. Der Kampfverlauf war der gleiche wie am Vortage. Wieder drang der Feind in den Morgen stunden in die zerstört« Stadt ein, und wieder war er am Abend auf fein« Ausgangsstellungen zurackgeworfen. Bri tische Nachrichtenagenturen stellten dazu mit einer gewissen Schaden- freüde fest: „Es war der zweite Rückzug der Amerikaner in den letzten 24 Stunden". Als der Gegner erkannte, daß trotz der Hölle, die sein« Bomber unseren Grenadieren bereiteten, ein frontaler Angriff auf La Haye du Puits vergeblich bleiben würde, versuchte er, di« Stadt durch Umfassung aus unserer Verteidigungs zone herauszubr«chen. Der westliche Stoß lief sich in den Hügeln von Montgardon fest. Oestlich der Stadt stürmten die Nordamerikaner den ganzen Tag über mit starker Panzer- und Luftwaffenunterstützung an der Bahnlinie bei La Poteri« und St. Ior«s. Unter nhwnm Verlusten gelang es Hnen, in die Wälder von MonteTastr« einzudringen. Dieser Forst ist von großkalibrigen Granaten und Taufenden von Bomben innerhalb weniger Tage so zerschlagen worden, daß er an den aus dem ersten Weltkrieg bekannten Hou- thoulster Wald oder an Teile des Argonner Waldes «innert. Er wurde zum Schauplatz äusterst harter Kämpf«. Mit Handgranaten und blanker Waffe gingen unsere Grenadiere gegen den dort eingedrungrnen Feind vor. Nicht mehr um Mat«, sondern fast um jeden umgestürzten Baum wurde gekämpft. Starke Tait« des Gegner» find bereits - vernichtet, dach ist die Säuberung des Waldes noch im Gang«. Nördlich und nordwestlich von ihm wurden die Nordamerikaner bereits üb« di« Bahnlinie auf ihr« Ausgangs stellungen zurückgeworfen. Oestlich des Waldes riegelten unser« Gre nadiere her L« Plessis eingedrungenen Feind durch Gegenstöße ab und machten ihn dadurch unschädlich. An der Straße Tarentan—P«ri«rs gingen di« Kämpf« Wenfalls weiter. Hüt war der Gegner am Vorlage in die Ortschaft Tulvt, etwa 7 Kilometer südwestlich Tarentan, eingedrungen. Stöße in dis Flank« des vorg«prellten Panzerkeils zwangen den Fench zur Preisgabe des wenig« Stunden zuvor unter schweren Ver- lüsten genommenen Ortes. ' Besondere Sorge machen dem Feind die mit Nahkampf waffen ausgerüsteten Panzervernichtungstrupps, die von vorgeschobenen Nestern au» anrollende feindliche Pan zer bekämpfen. Die Nordamerikaner kamen auf den Gedanken, Meldehunde vor ihren Panzern brrlaufen zu lassen, um diese Truppe aufzuspüren. In allen Fällen gelang e» jedoch, die Spürhunde rechtzeitig unschädlich zu machen. „Panzer- zugefügt haben. Wi« war «s denn bisher mit den anglo-anrerika- nischen Terrorangriffen? Galten sie ausschließlich milttäri- schen Zielen oder nicht vielmehr ausschließlich der deutschen Zivilbevölkerung, um die Widerstandskraft des deutschen Volkes zu zermürben? Am 25. 10. 1S40 erklärte der englische Luftmarschall Joubert: „Wir haben es satt, Bomben aus mili- tärische Zielte» werfen.' Am 17. 1. 1941 hieß es in „British United Preßet „Um's Himmels willen, fangt endlich an, mit der deutschen Zivilbevölkerung ausjuräumen.' Am 12. L. 1^11 meldete „News Chronicle': „Die RAF wird Ergänzungs üge über bestimmten Plätzen Deutschlands durch- führen, die ausschließlich gegen die Zivilbe- völkerung gerichtet sind.' Am 29. 7. 1942 erklärte der eng- lische Luftmarschall und Dirigent des britischen Terrorkrieges: „Lo», vomoaroleren in Lemichland Stadt für Stadt unv immer schrecklicher.' Am 12. 8. 1943 frohlockte der brt» - tische Luftfahrtsachverständige Raymond Clapper: „Terror und Brutalität sind die beste Seite des Luftkrieges. Schließlich haben wir die Mittel, Städte unbewohn bar zu machen, und warum soll man es nicht offen zugeben, über Wohnviertel Vernichtung zu bringen.' Und der Erzbischof von Kork, Dr. Garbetß erklärte noch am 29. 2. 1944: ,^ch heg« nicht den geingsten Zweikrl, daß die Vernich- tung großer Städte, selbst wenn sie Gebäude enthalten, die der Zivilisation lieb und «euer sind, gerechtfertigt ist.' — Weshalb also in England diese Wut und Empörung über die neue deutsche Waffe? Sie haben es ja nicht anders gewellt, sie wußten, daß, wenn sie ihren Terrorkrieg gegen die Zivilbevölkerung Europas sortsetzen würden, eines Tages die Vergeltung über sie Hereinbrechen würde. Sie haben nicht daran geglaubt und deshalb ihren Terror zur Mordrascrei gesteigert. Wir schlagen st« heut« mit ihrrn eigenen Wassen, weil ihnen Menschlichkeit und fairer Kampf unbekannte Be griffe sind. Vie Vrel-Sroultt-Schla-I Mit dem Eintritt der Jnvastonsschlacht in die fünfte Kampswoche zeichnen sich immer deutlicher die militärischen Entwicklungen ao, die zwang-läufig in die große Entschei- dungsschlacht diese» Krieges einmünden dürften. Der Schwer punkt dieser Scblachlen liegt im Westen, wo die beiden demokratischen Weltmächte ihr« Armeen und ihre gigantischen Rüstungen aufmarschteren ließen, um den Sturm aus Europa zu beginnen. Die Kämpfe, die seit dem 6. Juni säst ohne Unterbrechung andauern, find von außerordentlicher Härte und fordern vom deutschen Westheer das Höchstmaß kämpfe- rischen Einsätze» und Heldenhafter Standhaftigkeit. Trotzdem ist diese Jnvastonsschlacht im Weste» noch bei weitem nicht zu ihrer ganzen Wucht entwickelt worden. Di« deutsche Ab- schreck' und „Panzerfaust' bewähren sich jeden Tag von neuem. Insbesondere in dem unübersichtlichen Gelände im Süden der Cotentinhalbinsel sowie gegen die westlich Caen geschlossen angreifenden britischen Panzerkräfte sind sie neben unseren Panzern und Pakgeschützen zu wichtigen panzerbrechen den Wassen »«worden. An der itattenischen Front Auch tn Italien, wo die Briten und Nordamerikaner von neuem mit starken Kräften aus breit« Front angriffen, blieben dem Feind ebenso wie an der Invasionsfront greifbar« Erfolg« versagt. Kei Rosignano, in der Näh« der tyrrhenischen Küste, im Höhengelände nördlich Ripbar«lla und bei Monte ca- lini scheiterten die Vorstöße im Nakkampf oder zusammengefaßten Arttlleriefeuer. Auch südlich Tampiglra, am Tolle die Val dElsa und südlkch Taftelino do Thianti blieben di« von Panzern und Artillerie unterstützt«» Durchbruchsv«rsuche der Nord amerikaner vergeblich. Nur in einzelnen Einbruchsstellen wird noch gekämpft. Im Bereich der britischen 8. Arme« konnte sich der Gegner ebenfalls nicht durchsetzen. Im Raum von San Panc- zazio und bei Tioit«lla della Thiana wurden sämtliche mit Panzern unternommenen Vorstöße abgewiesen. I« der Mitte der Ostfront löst« ebenfalls das Ringen um begrenzte Abschnitt« den bisherigen Kampf um größere Räum« »b. Bei Barano wicze griffen die Bolschewisten längs der Bahnlini« von Osten und Südosten h«r di« Stadt mit starken Panzerkrästen an. Nach Abwehr des Ansturms, wobei drr Feind 26 Panz«r einbüßte, wurde» di« eigenen Linien näher an die Stadt herangezogen. Nordöstlich von ihr scheiterte an d«r Usza ein weiter« feindlich« Durchbruchs« versuch unter Verlust zahlreicher Panzer. An der nördlichen Land- - . (Fortsetzung sieh« nächst« Seite.) nur stille Bewunderer solchen Heldentum- zu sein, sondern aus ihm Kraft und Verantwortung zu gleichen Taten zu schöpfen. Nicht alle könnet/ auf dem Schlachtfeld ihr Helden tum beweisen, alle aber haben nicht nur die Möglichkeit, son dern die heilige Verpflichtung, dort im Sinne^mserer sieben den und gefallenen Helden nach ihrem Vorbild zu handeln, wohin ihre Aufgabe sie gestellt hat. Eine neue Verpflichtung ist un- au- den Opfern unserer gefallenen Helden erwachsen. Das deutsche Volk in seiner Gesamtheit hat sich trotz aller Schwere und Opfer dieses Krieges bewährt. Wir stehen jetzt vor der höchsten Bewährungsprobe, wenn der Führer vor Männern der deutschen Wirtschaft erklärte, >aß «iü« uner- hörte Nervenstärke und eine unerhörte Entschlußkraft not wendig sind, um tn solchen Zelten wie den heutigen zu be stehen'. Ab«r „wtr »werden diese Zett bestehen und am Ende diesen Krieg gewinnen.' punkt dieses Heldentums stand, weitab von d H«imat sich selbst überlassen, der damals noch . General Dietl. Er wurde nicht nur für jeden Soldaten, son- dern für jede/i Deutschen der Inbegriff soldatischer Treue, soldatischer Kameradschaft und soldatischen Opfergeistes. Der Führer hat diesem tapferen Mann und Soldaten, der sein erster Gefolgsmann tm Offizierrock war, einen Nachruf ge- widmet, der einem Freunde und Mitkämpfer in Deutschlands dunkelster und schwerster Zett aalt. Aus dem Opferlod des Generalobersten erwächst nach deS Führers Wort eine neue Verpflichtung sür unS alle. Es Hai mancher wackere Held in diesem Kriege sein Leben auf dem Altar deS Vaterland«- ge- opfert. Wir blicken auf die nun fast fünf Jahre Krieg zurück und erinnern uns der Namen jener, die un» Vorbild wurden in der Hingabe ihre» ganzen Sein» für Deutschlands Zu kunft. Gerade in diesen Lagen ist neue- deutsches Heldentum in den schweren Kämpfen um Cherbourg, an der norman nischen Front, in Italien und wieder auch tm Osten lebendig geworden. Wir mögen mit dem Schicksal hadern, daß es uns die Besten nimmt. Sind eS aber nicht gleichsain die heutigen Verkürperer deutscher Heldensagen, die uns tn unserer Be ziehung zu unserem Volt so viel zu sagen haben, die unsere Jugend mit heldischem Geist erfüllen, der sich dann in den ungezählten namenlosen Heldentaten offenvart? Ein Volk, das solches Heldentum auszuweisen hat, ist vom Schicksal ge segnet und auSersehen »u große« Dingen. Wtr alle aber, die wir uns stolz Angehörige eine- solchen HeldenvolkeS nennen dürfen, müssen die heilige Verpflichtung in unS tragen, nicht nur stille Bewunderer solchen Heldentum- zu sein, sondern aus ihm Kraft und Verantwortung zu gleichen Taten zu schöpfen. Nicht alle könneck auf dem Schlachtfeld ihr Helden tum beweisen, alle aber haben nicht nur die Möglichkeit, son-