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Mittwoch, 27. Mai 1908. W kA ssoo »WM Umuinl Nr. ISS Dritter Jahrgang. s^uer ^aaeblatt if^ n« , .^. , »i ''^fj u k'(i(id /l US! ljjr.2 nrci r - 0Ü7^- und Anzeiger Mr das Erzgebirge v«,antwottiicher Re-akteiir : Fritz Arnlioid. Für die Inserat» oeraiinoortiich; l0 alter Uran» beide in Aue. mit der wöchentlichen Unterhaltungsbeilage: Illustriertes Lonntagsblatt. Sprechstunde der Redaktion mit An,nahm« der Sonntage nachmittag» von <—5 Uhr. — Lelegramm-Adreffe: Tageblatt Aue. — Fernsprecher t». Für unverlangt eingesandt» Manuskript« kann Gewähr nicht geleistet werden. Druck und Verlag Gebrüder Beuthner (Inh.: Paul Beuthner) in Aue. Bezugspreis: vuxch unser» Boten frei in» Hau» monatlich so pfg. 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In Bayern sollen auch bei den Strafkammern Jugend gerichtshöfe eingerichtet werden. * Nach einer Meldung der Agence HavaS hat Muley Hafid das Geld der französischen SanitätSstation mit Beschlag be legt. (S. pol. Tgssch.) V Die Konferenz der Vorstände der deutschen Lan desvereine vom Roten Kreuz trat gestern in Dresden zusammen. (S. Kgrch. Schs.) In dem Prozeß Peters contra Bennigsen hat das Kölner Landgericht als Berufungsinstanz die Klage von Dr. Peters infolge Verjährung -urückgewiesen und dem Kläger sämtliche Kosten auferlegt. (S. Grcht.) IM»- Des Himmelfahrtstages ««gen erscheint di« nächste Ausgabe des Auer Tageblattes erst Freitag, den 2«. Mai, zur gemahnten Stunde. -Mc . r: . c ist' ' Der deutsche Baumwollbedarf uud unsere Kolonien. «fr. Der wichtigste der kolonialen Rohstoffe ist dieBaum - wolle. Er ist in allen Kulturländern der unentbehrliche Grundstoff für die Eewebeindustrie geworden. Der Bedarf steigt fortgesetzt. So wurden im Jahre 1882 155 900 To. Baumwolle im Werte von 179,2 Mill. Mark nach Deutschland eingesührt, 1907 dagegen 476 400 To. im Werte von 575,4 Mill. Mark. In unserer Einfuhr steht die Baumwolle an erster Stelle, in unserer Ausfuhr an hervorragender; es wurden nämlich 1907 Baumwoll waren im Werte von 488,4 Mill. Mark ausgeführt. Die deutsche Baumwollindustrie bleibt heute, wie einem Aufsätze des Reichs arbeitsblattes zu entnehmen ist, an Ausdehnung nur noch hinter »Großbritannien und den Vereinigten Staaten zurück. Die Zahl der Baumwollspindeln betrug Mitte 1907 in der ganzen Welt rund 123 Millionen; davon entfielen auf Großbritannien, das uns allerdings noch weit voraus ist, 50,6, auf die Vereinigten Staaten 26 und auf Deutschland 9,3 Millionen. Welche Bedeutung das Baumwollgeaoerbe für die deutsche Volkswirtschaft und die Arbeiterschaft hat, ist wohl ohne weiteres einleuchtend. Das in Deutschland in 232 000 Webstühlen und 9,3 Mill. Spindeln angelegte Kapital wird für 1906 auf 14 697 mit etwa 875 000 darin beschäftigten (versicherten) Per Klurumgiinge am Himmelfahrtstage. Von Dr. H. Wessal. Nachdruck verboten Daß Himmelfahrt, der vierzigste Tag nach Ostern, dem Auf- «rstehungsfeste, gleich der Mehrzahl der christlichen Feste in alt heidnischen Ueberlieferungen wurzelt, die, als dap Christentum in die Welt eintrat, einen entsprechenden christlichen Charakter annahmen, lehren am deutlichsten die noch heute in vielen Ge genden gebräuchlichen Flurumgänge, deren Grundgedanke darin besteht, den Segen des Himmels für das Gedeihen der sprossenden Fluren und Felder herabzuflehen. Bei den alten Römern hießen diese Flurumgänge Ambarvalien, abgeleitet von amb-arvalis, d. h. um den Acker herumgehend. Sie bestanden darin, daß eine feierlich« Prozession mit Opfertieren um die Felder und die Stadt veranstaltet wurde, wobei nach dreimaligem Umzuge die Opfertiere der Gottheit geweiht und unter Gebet geschlachtet wurden. Alle Arbeit ruhte an diesem Tage, und der Landmann, der ja das größte Interesse an diesem Feste hatte, wandte sich Lei der feierlichen Zeremonie an den Gott Mars mit der brünstigen Bitt«: Vater Mars, ich flehe zu dir und bitte dich, daß du mir, meinem Hause und meinem ganzen Hauswesen gnädig und günstig sein wollest; darum habe ich die Opferttere um meinen Acker, meinen Besitz und meine Grundstücke herum führen lassen. Auch die alten Germanen kannten solche weihende Flur umgänge. Ei« standen in Beziehung zum Gotte Donar, alt. Tor, de, über Regen und Wolken gebot, im Wetterstrahl und rollen den Donner sich rundgab und Ler Erde Fruchtbarkeit und Ge deihen fördert«. Ihm war der Donnerstag geweiht und ein in den Maimond fallender Donnerstag sein höchste. Fest. In Schwe den fanden feierlich« Umzüge zu Ehren de» Gottes Freyr statt, de» gütigen Lust- und Sonnengottes, d«r Regen um» Sonnen schein -u feinet Zeit spendete und die Fruchtbarkeit der Erd« dm^tttlte. Ihm zu Ehren wurden Umfahrten veranstaltet, Lei sonen angegeben, der jährliche Lohnbetrag auf 655 Mill. Mark. Nebst den verwandten Eewerbezweigen dürfte die Baumwoll verbreitung etwa 1 Million Arbeiter und Arbeiterinnen in Nah rung setzen. Leider sind wir mit bezug aus den Rohstoff bisher ganz abhängigvomAusland und es entsteht die bange Frage, ob die Erzeugung des Rohstoffs mit dem steigenden Bedarf Schritt halten wird. Amerika ist bei weitem der größte Baum wolllieferant der Welt. Von der Baumwollernte der Welt im Jahre 1906, die rund 19,9 Millionen Ballen betrug, entfielen auf die Vereinigten Staaten von Amerika 13,0, auf Britisch- Jndien 3,7, auf Aegypten 1,4 und auf die sonstigen Gebiete 1,8 Millionen Ballen. Deutschland bezog im Jahre 1907 68,1 Proz. der eingeführten Rohbaumwolle aus Amerika. Würde in Ame rika eine Mißernte eintreten oder aus politischen Gründen oder wegen Wachsens der eigenen, amerikanischen, Baumwollindu strie die Rohbaumwolle gesperrt werden, so wären die Folgen für die heimische Industrie und die Arbeiterschaft fürchterlich. Als infolge des amerikanischen Bürgerkrieges (1861—1864) die Baumwollzufuhr nach England aufhörte, mußten die englischen Textilfabriken schließen, und eine halbe Million Textilarbeiter fielen mit ihren Familien jahrelang dem größten Elend anheim; es war das die sogenannte Baumwoll-Hungersnot. Auch der Baumwoll preis wird von Amerika diktiert. Noch 1899 betrug Ler Preis eines Pfundes amerikanischer Baumwolle 29 Pf. Er ist bedeutend gestiegen. Seit Saptember 1907 ist er von den amerikanischen Baumwollsyndikaten auf 60 Pf. erhöht worden, obwohl ein Durchschnittspreis von 10 Cents gleich rund 40 Pf. für das Pfund nach sachverständigem Urteil als durchaus befriedigend anzusehen wäre. Eine Ver teuerung von 20 Pf. aus das Pfund bedeutet aber für die deutsche Textilindustrie bei einem Jahresbedarf von 1,6 Millionen Ballen eine Mehrausgabe von 160 Millionen Mark oder rund 160 Mark auf den Kopf der beschäftigten Arbeiter. Durch diese Umstände wird das Bestreben begreiflich, uns, wenn möglich, unabhängig vom Ausland zu machen. Den ersten Anstoß hierzu in Europa gab dasKolonial-WirtschastlicheKomiteein Ber lin, das mit seiner im Jahre 1900 nach Togo entsandten Baum wollexpedition den Grundstein für alle weiteren Bestrebunden legte und dem Baumwollbau in Südafrika die Wege ebnete. Der Baumwollbau hat in Togo seit dieser Zeit als Volkskultur erfreuliche Fortschritte gemacht: die Güte der hier gezogenen Baumwolle überragte im Durchschnitt die Marke amerikanischer middling, die Ernte betrug im Jahre 1905/06 857 Ballen zu 250 Kg., und 1906/07 ca. 1200 Ballen. Auch in Deutsch-Ost afrika, weiter in Kamerun und Südwestafrika hat man den Anbau gefördert. Trotzdem stehen wir erst in den An fängen. Das unserem Togo benachbarte englische Nigeria hat allein schon das lOfache der Ausfuhr von Togo und Deutsch-Ost afrika zusammen aufzuweisen und hofft sie demnächst noch erheblich zu steigern. Es ist Las mit daraus zu erklären, daß Nigeria schon viel früher eine doppelt so lange Eisenbahn wie Togo erhalten hat, daß diese Bahn jetzt um das Dreifache ver längert wird, um noch reichere Baumwollgelände zu eröffnen und durch ähnliche Maßnahmen. Auch stehen hinter den dortigen Bestrebungen nicht nur die englischen Textilindustriellen, son dern auch die Textilarbeiter (Textil« TraLe Unions Lancashir^s), die aus der Hungersnot der 60er Jahre wohl die Lehre gezogen haben, daß die nationale Baumwollerzeugung für sie geradezu eine Daseinsfrage bedeutet. Das Deutsche Kolonial-Wirtschaftliche Komitee wird sowohl vom Reiche dauernd unterstützt, wie es auch von den TextilinLu- striellen eine Beihilfe von 10 Proz. der Berufsgenossenschafts- Umlagen zur Förderung der Baumwollkultur erhielt. Auf Grund dieser Unterstützungen ist es weiterhin in der Lage, in den Kolonien wie im Inlands das Interesse an dieser Sache dauernd rege zu halten. Es sei hier apch auf die in Berlin im Mai/Juni veranstaltete Ausstellung amerikanischer und eng lischer Baumwoll-Erntebereitungsmaschinen hingewiesen, die in der Bearbeitung deutsch-kolonialer Rohbaumwolle vorgeführt werden. Da ferner der Bau der als notwendig erkannten Kolö- nialbahnen nunmehr vom Reichstage bewilligt worden ist, auch einige Textilindustrielle sich bereits größere Baumwoll gelände in Ostafrika gesichert haben, darf der weiteren Entwick lung mit größerem Vertrauen entgegengesehen werden. Nach sachverständiger Schätzung würden nach Einführung geeigneter Methoden bis zu 2sH Millionen Ball en Baumwolle in unseren Kolonien erzeugt werden können. SSchftscher Landtag. Erste Kammer: ' 50. öffentliche Sitzung. ?. Dresden, 26. Mai. Präsident Graf Vitzthum von Eckstädt eröffnet die Sitzung, an der auch Prinz Johann Georg teilnimmt, nachmittags 1 Uhr 20 Minuten. Vor Eintritt in die Tagesordnung übermittelt der Präsident dem Hause den Dank des Königs für die Glückwünsche zu seinem Geburtstage. Punkt 1 Ler Tagesordnung, Vortrag aus der Registrande und Beschlüsse auf die Eingänge, erledigt sich, wie gewöhnlich, ohne Debatte. Punkt 2 der Tagesordnung betrifft Kress- und Amtshauptmannschaften. Berichterstatter der zweiten Deputation ist Kammerherr Dr. Sahrex p,.Sahr-Dahlen, der folgende Anträge stellt: Bei Kap. 43 des ordentlichen Etats, Kreis- undAmts- hau.pt mann sch asten, sowie Delegation Sayda, die Einnahmen mit 884100 .L nach der Vorlage zu genehmigen, die Ausgaben in Tit. 3 bis 12 und 15 Lis 1-, unter Abminde rung der Einstellung bei Tit. 17 um 500 F, im übrigen nach der Vorlage mit 3 412 926 ^l, darunter 88 600 künftig weg fallend, zu bewilligen; denn bei Tit. 14 zur Errichtung eines neuen Dienstgebäudes für die Amtshauptmannschaft Schwar zenberg eingestellten Betrag von gemeinjährig 89 500 K a b- zulehnen, dagegen für den Umbau der Diensträume der Amtshauptmannschaft Schwarzenberg gemeinjährig 25 000 zu bewilligen; die Petitionen für und wider Verlegung der Amts- hauptmannschast von Schwarzenberg nach Aue für erledigt zu erklären. Die Deputationsanträge werden nach langer Debatte ein stimmig angenommen. Den Rest der Tagesordnung bilden Eisenbahnangelegenheiten. denen man «ine Statue des Gottes in einem Wagen durchs Land führte, damit er die Felder und Fluren segnete. Neben ihm saß eine Priesterin, die man sein Weib nannte, und ein Opfer diener schritt voraus. Von allen Seiten strömte, das Volk zu sammen und empfing den Wagen mit Opfermahlzeiten und rei chen Spenden von Gold, Silber, Kleinodien und Festgewändern, um von dem milden Gotte «in gesegnetes Jahr zu erflehen. Und siehe da! Wo der Gott Einkehr hielt, da klärte sich das Wetter auf, und eine reiche Ernte stand in Aussicht. Tacitus (Germania, Kap. 40) berichtet ferner von einer Göttin Nerthus, die an den Gestaden der Ostsee geradezu als Mutter Erde verehrt wurde. Auch sie hielt alljährlich ihren Umzug, um die Angelegenheiten Les Volkes zu ordnen. Der ihr geweihte heilige Hain stand auf einer Insel im Meere, hier fand sich auch ihr sorglich mit Decken verhüllter Wagen, auf dem die Göttin ihre Umzüge hielt. Da waren alle Orte, durch welche sie kam, festlich geschmückt, und feierliche Stille herrschte rings umher. Diese Umzüge nun fanden auch in der christlichen Kirche Eingang. Sie wurden Bittgänge (Rogationen) genannt, weil Let Anrufung der Heiligen um ihren Segen das Volk jedesmal rief: Bitt« für uns! Schon im fünften christlichen Jahrhundert lassen sich solche Bittgänge nachweisen. Bischof Mamertus von Vienne (Süd gallien) verlegte sie auf drei Tag« vor Christi Himmelfahrt, -. h. also beginnend mit dem Bittsonntage Rogate. Daher b e- stimmte der 27. Kanon der Synode von Orleans (511): Von allen Kirchen sollen die Rogationen vor Christi Himmelfahrt ge feiert werden, sodaß das dreitägige Fasten am Feste der Himmel fahrt des Herrn endet. — Weiter wurde bestimmt, daß an diesen drei Tagen alle Knecht« und Mägde (Sklaven und Skla vinnen) von jeder Arbeit frei sein sollen, damit da» gesamte Volk am Gottesdienst« tetlnehmen könne. Diese Freiheit der Arbeiter von allen sonstigen Verpflichtungen während der Roga tionen ist also im Grund« nicht» al» di« Sanktionierung der Lei den römischen Umbarvalten geübten Gepflogenheit. Freilich ließ e» sich nicht vermeiden, daß selbst di« bereit» -um Christen tum bekehrten Germanen hie und da noch an ihren liebgewor- denen heidnischen Gebräuchen festhielten. In einer Urkunde der vatikanischen Bibliothek, in welcher Bonifacius die heid nischen Gebräuche schildert, heißt die lleberschrift des 28. Kap.: Ueber das Bild, welches sie durch die Fluren tragen. — Das waren Götterbilder, welche die zum Christentum bekehrten Deut schen bei ihren Prozessionen mit sich führten, um Regen und Sonnenschein zu erflehen. Das Bild aber vertrat die Gottheit selbst und wirkte naturgemäß dasselbe, was die Gottheit wirken sollte, die es davstellte. Die Flurumgänge, wie sie sich nun in der christlichen Kirche einbürgerten, verfolgten nebenbei auch den Zweck, di« Grenzen der Felder zu besichtigen und deren genauen Umfang festzustellen. Namentlich galt es, Kinder mit diesen Grenzen genau bekannt zu machen, damit sie sich vor Verletzung derselben hüteten. Daher nahm man gern Kinder in den Um zügen mit, und erteilte ihnen wohl auch einen leichten Schlag, damit sie sich Liese Grenze genau einprägten. In der Kirchen rechnung von Chelsea (England) aus dem Jahre 1679 findet sich unter anderem ein Posten von 4 Schillingen, di« solchen Knaben gegeben waren, die man geschlagen hatte. Da» Geld war also, wenn man will, eine Art Schmerzensgeld für das ausgestandene Weh. Solche geschlagene Personen befanden sich dort Li» zum Jahre 1830. Anstatt des Geldes erhielten die Knaben vielfach auch andere Gegenständ«, wie z. B. ein« Hand voll Stifte, die noch lange nachher, auch wenn sie länM unbrauchbar geworden waren, al» teures Andenken an Ehre de» Geschlagenwerden» aufbewahrt würden. In Hameln setzt es Lei den Grenzumgängen wie ehedem noch heute tüchtige Ohrfeigen, wenn einer der mit ziehenden Knaben auch nur um Haaresbreite mit einem Fuße aus fremde» Rachbargebiet übertritt. Hauptsache indessen bet den Flurumgängen am Himmel fahrtstag« bleibt di« Anrufung der Gottheit um S«gen uNd Ge deihen für die Feldfrüchte. Um gute» Wetter zu Lttommen, ist in Hessen und anderen Gegenden der Gebrauch verbrtttet, alle» rein aufzuzehren, was am Abend zuvor L« Eprtsen auf den