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- - - — ,, Dur Jahrhundertfeier der AMerMacht 6«. Jahr-» Tilkgromm/lörtss»! Volkrfmmd -<h«ad«iA. W Tags blatt Mnk blatt V für bi« kZl.un- Mbti8<hsnAchör-sn m Mls.GrünhainLarknstsin.Zoham» »«I «Wl, -i,», ,i,» »Ich, S'S'd-n, -d!nf- wird flir di» Mchll,»,« „I»,„,lsch X»,»I«»W gar»»«,rl. L»M«, »«,,,,, «»«ich. «°d- ch>°«>^,I, «O Ach »I, «»UH»» »Ich, ««^»»M, «« ,Br,^»lr,ls«, «luawm»" »«"» Mil L»,n»d», d« 8 s^WZLMWi« Sttlitttt, Ui Iü.SKI«I>ek M Sel^n««vaeg 10. li ZSWMstM,<ETWE.IEsuLÄÄsl.<ZLhMbsrg,S(§waMnksU bsw-Mlösnstls» Nun laßt des Reiches Banner weh'«. Die Banner alle, kühn und stolz: Ein Volk seh' ich zum Sieg ersteh'«, Ein Volk von Kraft und gutem Holz- Hört, wie es rauschet sondergleichen In heil'gen Hainen deutscher Eichen! Vom Norden her kam er gezogen, Der Sturm, der fegte durch das Land, Wie Donnerhall, wie Meeres wogen, Gemischt mi' scharfem Dünensand. Und wißt Ihr, wer den Sturm entfacht? Der Geist des Volkes war erwacht. Und wie ein Sedan uns geworden, So ward ein Leipzig jener Zeit, Das von den sieggewohnten Horden Bis an den Rhenus uns befreit: Gin wohlgemuter, heil'ger Kampf Bei Nebelgrau und PulverVampf. D'rum denn nach langen hundert . Fahren Dies hehre Denkmal großer Zeit! Den Manen, den uns unsichtbaren Gefall'ner Helden, ist's gewM, Und künden sott es fernstem Tagen: Für Gott und Reich, ohn' Furcht und Zagen! In voller Blüte seh' ich Prangen Die Saat, gestreut vor hundert Jahr', Vieltausendfältig aufgegangen Und weithin leuchtend, wunderbar. Fort wirst du grünen, deutsche Giche — Dem Kaiser Heil und Heil dem Reiche! W. Meyer» Oktober ihnen sieht Aus schreiten, den sie Lößnitz Heldengeist. Zum 18. Oktober. Die Vergangenheit öffnet ihre Tore, die Erinnerung einen langen Heldenzug dankbar und ehrerbietig überschaut. Und im Rauschen dieses Heldengeistes fühlen wir deutlich, wieviel uns heute fehlt, wie sehr wir innerlich dein Erbe der Zeit vor hundert Jahren schon untreu ge worden sind. Wir bangen darum, ob unser Volk in einer neuen Feuerprobe so bestehen würde, wie einst ihr. Wir wollen und sollen immer tiefer erkennen, daß nichts anders» unser Volk innerlich gesund und äußerlich stark erhalten kann, als der Geist, der eure Brust erfüllt hat. Und sp geloben wir, zu der 100 jährigen Wiederkehr der Leipziger Tage, euren Heldengeist besser zu verstehen und unsts« Jugend darin zu erziehen. Gebeten und treuester Fürsorge hinter den Reihen der Streiter gestanden, so daß sie sich von Eurer Liebs ge tragen wußten. Seid gegrüßt, ihr Greise und ihr Unmündigen, die ihr die schwere Rot jener Zeit habt mittragen helfen. Ihr habt an eurem Teil den Beweis dafür erbracht, daß ein wahrhafter Heldengeist alle Glieder eines Volkes er fassen kann, und daß ein zu Boden getretenes Geschlecht auch die festesten Fesseln durch den rechten Geist zu brechen vermag. Seid gegrüßt endlich, ihr deutschen Familien, über die der Tag von Leipzig die Trauer des Todes gebracht hat/ so daß euch die Siegeskunde zugleich den Schmerz des Abschieds auferlegte von euren Männern, Vätern und Brüdern, die auf dem Felde der Ehre geblieben waren. Wie viele von Euch haben hinterher jahrelang in stillem Heldengeist aushalten müssen, um die geschlagenen Wunden und ihre Sorgen zu überwinden. Ihr alle aus dem Geschlecht jene« Tage wäret ge tragen und durchglüht von dem Heldengeist, der am 18. ö Dov Vtl«go«mo1fto». y V: Sdelmnnn. Etadtrat. Seid uns gegrüßt, ihr Kämpfer von Leipzig, die ihr .unter schwerem Druck jahrelang eure Kräfte gestählt, euren wachsenden Unmut gezähmt und die schwerste und ernsteste Selbstzucht geübt habt, die wohl je ein Geschiecht gekannt hat. Wir gedenken der Tapferkeit und Mannhaftigkeit, mit der ihr euer Blut und Leben dem Altars des Vater landes geweiht habt. Seid gegrüßt auch, ihr Männer und Frauen, die nicht unter dem Donner der Schlachten stehen konnten. Euer stilles Heldentum an Haus und Herd stellt sich würdig neben den Mut der Kämpferscharen. Ihr habt gearbeitet, Euch gemuht und gedarbt, ihr habt willig alle» dahingegeben, nm die Wehr des Volkes in den heiligen Kampf stellen zu können. Ihr habt mit Gedanken und Di« heut« fälligen Stadtanlaae» auf 4. Termin v^lUittsUUl. sind bis zum I, November d. Js. an di« ht«sig« Stadt- struereinnahm« zu bezahl««, wrüuhaim 1b. Ottob«, 191». Die Polizeistunde in d«r Nacht vdm IS. MM >». Oktober ttzb» wird hiermit tzufgohobon. Lößnitz, am 16. Oktober igltz. Der Rot de« Gfadt. Aue. Jahrhundertfeier der Leipziger Schlacht. Zu dem für den 18. Oktober geplanten Fackelzng- stellen sich die Teilnehmer */»8 Uhr auf der Walterwiese nebeneinander mH der Fron" nach der Goethestraße. Der Zug endet wiederum auf de, Walterwiese, wo das Abwerfen der Fackeln stattfindet. Sodann begiben sich die Teilnehmer in g«schloffrn«m Zuge nach dem Markt«, wo bet gutem Wetter «ine vaterländisch« Arier stattfinden soll. Wenn da» Markt- fest durch ungünstiges Wetter verhindert weiden sollte, wird von S Uhr ab im .Blauen «ngeis öffentlich«, AestkommerS abg«halt«n. E« wird gebeten, beim Fackelzuge und beim Markts,st« d«n Ordnungsdienst b«r Schutzmannschaft und der Fretw. Feuerwehr recht willig zu unt«stütz«n. Am Tage der Jahrhundertfeier möchte der Stadt durch Beflaggen der Hlinsir ein festliche» Gepräge gegeben werbe». Wt, bitten nochmal» die Bewohner der inner,» Stadt, von etwa ü Uhr abend an th,e Häuser mit Festbeleuchtung zu verseh««. »n«, d«n 1». Oktober 1S1S» SV^r Hat ^A ^tadt. auf dem Felde bet Leipzig die unwürdig,« vand« zerbrach und unser deutsche» Volk au» der tiefsten Schmach zu einer neuen Erhebung führte. Wir ehren euch dankbar im Geiste als den würdigsten Heldenzug unsere« deutsch««' Geschichte. Wi« ehren eure Führer, die euch auf» Neue innerlich auf die Kräfte der religiösen und sittlichen Wiedergeburt gegründet haben, die letzten Endes doch die Quelle der völkischen Erhebung gewesen ist. LßLm« Die in dein Bebauungsplan« mit Nr. 3 bezeichnete, von der Schwär» zenbergerstraße gegenüber dem Friedhöfe nach Osten abzweigend« Straße haben wir Zeppelin st raße genannt. Uue, am 16. Oktober 1913. ß) , r Rat der Stadt.