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« sx « - »s- « Ginzeknummer JOHN-nan «- , « »Es Z· IT- « « s vothnungouundtsm um«-in atm- staunten-mit Sag »s»eszettung der KPD J Seknon der Kommuntsnfchen Juternattonale - Bezirk thfnchfen W »U; W Des Mk Stem , Des kommunisttfche Genossenschafter , Wirtschaftliche Rundschau , Kunst und Wissen, Gut-unsere Frauen , Die Energie s«smonan.iket Hause-salut) tv u.1,2.«-1n.,0 o· with u.2,20 Inn u I i: Di t 1 N .- .. - .. . .Wams-»Mas-D-.-s»--V23»xggxsg«sch»»m.z.pk-Z.sk»-»-Usseszggxsst-»k «.s«p--ts32:s mkzesggsrgkgwMMMHZll apssngsxtgssxik MMMMM IJM Fest-.-.Pithoistt.2-Fesstspsechet:l72s9 -Postichecktonto: Dresden Nr. tsdoa DkeodnetVeklagegesellschqft Unzeigenqsnmhmk wochemagz Hm 9 uhk vommmw m der Ermde Newple Gamba nM zwk tung:Dreodens)-1.. Gutesbnhnhofsthxsernipr. Amt Dresden Nr. 17259 - Drahtnnichrtfn Arbeiters fttaße 2 - Die «Akbeltekitlmme« erscheint täglich außer an Sonn· und Feiertagen ! ällen hgdem : »Istt Dresden - Sprechttunden des Redatttonc Mittwoche 16 -—ts Uhr. Sonnabends ts—l4 uhk Gewalt besteht tetn Anspruch auf steierung der Zeitung oder auf Bumckzahlung RYezugoptelfcs JHLZYJUIJMUUS Dresden, Montag den lo» Dezember 1928 Nummer 287 eneralausinermng in der Textilindustrie! IT Ausfpecrungsbefrhluß der sächsischen UniernehmedKonferenz f Kaas Vorsitzender der Zentrumspartei « Berliner Arbeiter schlagen Faschiften zurück l Bedeutende Wahlerfolge der Kommuniften insSrhottland Die Arbeiter wehren sich ihrer Haut Zxozialdemolratischer Schutz für faschistische Prooolateurc T H Berlin, 10. Dezember. (Gigene Drahtmeldung.) fos Am Sonntag oeranstaltete der Gan Berlin-Branden tg des NFV gegen die immer zahlreicher werdenden ? aschistischen Mordübetsülle eine große Antisaschistendemon tration in Karls-borst, einem saschistischen Villenvorort und « n Oberschöneweide, wo vor acht Tagen der NFB-Knmerad ABin Schutz von Faschisten meuchlingg ermordet worden idem Acht Berliner Abteilungen waren mit Musilkapellen Bahnen und Trangparenten »Kamps dem imperialistischen riegl Wehrt euch gegen den Faschismne!v Rache fiir unseren ermordeten Kameraden!« ausmarschiert. Tausende Arbeiter begleiteten den Zug. Beim Abmarsch vor dem Bahnhoj Karlghorst leistete sich die Polizei des Polizei priisidenten Zötgiebel eine sreche Provolatiom Sie ver suchte den Tatnbourzug der l. Abteilung vosn übrigen Zug zu trennen und die Arbeitermassen von der Straße abzukämmem Wahllos w-«·rde auf Frauen nnd Kind r eingeschlagen- Das entfchloffene Auftreten der NFB-Kameraden schlug sdie Provotation zurück, aber eine Reihe WILL-Kameraden « nisten mit Schlagverletzungen in das Krantculmnsz über efiihrt werden. Die Demonftration fand ihr Ende im iyffhiiufer in Nicderfchöneweide. Hier versuchte die Polizei « ochmalg Provolationen, indem sie unmittelbar hinter der ameradfchaftgfahne der 5. Abteilung ihr Polizeiauto in ’n Zug hineinfahren laffen wollte. Auch diese Provolation urde zurückgefchlagen. Im Kyffhäufer schilderte u. a. der ruder des ermordeten Kameraden Willn Schulz dessen »;;-,c Stunden. Er gab feinen Eintritt in den NFV bekannt, « den Mord an feinem Bruder zu rächen und forderte «I Arbeiter auf. feine-m Beispiel zu folgen. 20 Arbeiter is zogen fofort ihren Eintritt in den NFB. ;« Während der Demonftration traten einzelne fafchiftifche soviel geftärlt durch die fozinldemotratifch geführte ei änfkerft frech dem Zug der Arbeiter gegenüber auf, Ider Vorfitzende der Ottygruppe Knrlshorft des Jung «:«»en Orden-, Schäfer. Die Fafchiften mußten aber ntfchaft mit der Proletarierfauft machen. Die Wut afchiften und des Bürgerpiibels iiber die gelungene ift ungeheuer. zu Landsaasabgeorvnete Schilling lSoz.) tödlich verunglückt s-SPD-Landtagsabgeordnete Schill"ng wurde am Etd Opfer eines furchtbaren Metalle-. Sie war mit dem ug you Leipzig nach Burgdorf gefahren und stieg aus «aubte. Her Zug habe die Starken erreicht. Der Zug Jh auf offenes Strecke, kurz vor der gefperrten in jf"Bahnhof Burgdorf. Kaum hatte jedoch Frau Schwing verlassen. rafte der Schncllzng Dresden-Leipzig ,eran. Die Unglückliche wurde von der Lokomotive .«:»»-efchleift und getötet. Die fächsifche SPD verliert ihrer gefehickteften Agitatorinuem s —n-s,"- WM Arbeiter Mr dem Kampf Ausfperrungezbeschtuß der sächsischen Unsemehmekkonferenz They-mitz. 10. Dezember Am Freitag tagte in Chenmitz der Kongreß der mittel- und westsächfischen Textilunternehmer. die zu der gegenwärtigen Lohnbewegung Stellung nahm. Wie bekannt, ift der Lohntarif für die sächsischen Tarifbezirke zum 30. November gekündigt wor den. Der vom Schlichter gefüllte Schiedssprurh auf 5 Prozent Lohnethöhung ist von beiden Vertraggpnrteien abgelehnt wor den. Seit l. Dezember besteht nunmehr tu riflofer Zustand. Heute sollen nun im Reichenrbeitsminifterinm Nacht-erhand lungen stattfinden. Die am Freitag ftattgefundene Unter nehmertmferenz beschloß, den Vorstand des Arbeitgeberverbans des zu beanstragen. den Standpunkt der Unternehmer beim Reichsnrbeitsminifterinm zu vertreten nnd nötigenfalls zur Ausspevrnugzu greifen. " Sachsen ist das Herz der deutschen Textilindustrie An dem Tarisiampf der sächsischen Tarifbezirke sind insgesamt etwa 375 000 Textilarbeiter und -arbeiterinnen beteiligt. Die Schiedsspriiche, die für die sächsischen Tarifbezirke ge fällt wurden, brachten- wie von uns bereits berichtet w;irde, eine fii nfpr oze n t i g e Lohnerhöhung siir eine Lauf dauer von 17 Mo n a t e, bis 30. April 1930. Die Löhne der sächsischen Textilarbeiter sind die ichlechtesten der in dustriellen Arbeiterschaft und liegen in vielen Fällen unter den Sätzen der staatlichen Wohlfahrtgpflege Trotz dem verlangten die sächsischen Textilbarone eine Ver längerung der bestehenden Tariflöhne auf weitere zwei Jahre, darüber hinaus wollten die Unternehmer neuen Abbau der Akkordlöhne durchführen Um ihren Plan durchzusetzen, sind die Textilindu striellen schon seit geraumer Zeit dazu übergegangen, Sond e r u m l a gen, die ihrem Kampffond viele Mil lionen zuführten, abzuliefern. , - . Der Beschluß der Chemnitzer Unternehmerkonferenz weist darauf hin, daß die Unternehmer der Textilindustrie entschlossen sind, ihr Ziel, eine neue Rationalisies rufphgswell e auf Kosten der Arbeiter unbedingt durch zu u ren- Der Generalangrisf der Textilunternehmer wird noch durch die Tatsache unterstrichen, daß aus-die Textiltarife in anderen Be irken gekü nd igt sind, ehr als 600 000 Textilarbciter stehen zurzeit in Lohnbewegung, Lo daß mit einem Niesenkamps in der Textilin ustrie, wie ihn Deutschland noch nicht gesehen hat, gerechnet wer den muß. " « Der Kampsbeschluß des Arbeitgeberverbandeg ist die Quittung für die dauernde Kapitulation der resormisti schen Gewerkschaftsfiihrer vor dem Unternehmertum Er ist die Antwort aus den Verrat im München-Gladbacher Ne bier und an den Hüttenarbeitern im Ruhrgebtet. Die Textilarbeiter dürfen jetzt keinen Augenblick Zeit verlieren. In sallen Betrieben muß die sofortige Auf nahme des Kampfes beschlossen werden« So wie die Lim bacher Textilarbeiter ihrer Bereitschaft zum Kampfe Aus druck gegeben haben. so haben auch gestern die Arbeiter des großen Textilbetriebes von Küttner in Pirna sich für eine revolutionäre Linie in dem bevorstehenden Kampfe entschieden, obwohl der Vertreter des Textilarbeiterver bandes Stimmung gegen einen Kampf zu machen versuchte. Uebemll gilt es jetzt, die höchste Aktivität zu entfalten, um die Pläne der Unternehmer, Lohnabbau und Stabili sierung der Hungerlöhne auf weitere 17 Monate zu ver hindern. Geschlossener Kampf bis zur Erfüllung der be rechtigten Forderungen der Arbeiterschaft ist das Gebot der Stunde-für die Textilarbeiterschaft. Die Besegfwakkx der la. KLEMM-s sm- Me Oppositsäou Am estrigen Sonntag nahm zum»zweitenmal die Beleg schastgverfammlung zur Lage in der sachsischen Textilindustrie Stellung. Wieder war es Richter vom DTV, der versuchte, die Haltung der Gewerkschaitgjührer zu rechtfertigen Richter skrach siegen den schändlichen Sch edespruch, gslgen die Bett-Endlich eite erllärunY erklärte jedoch im leichen temzu e, daß an Kampf nicht zu enken ist. Gr vertröstete bereits aufß die nächste Lohn bewegung im Jahre 1930. Nach Richter sprachen unser Genosse Betriebgratsvorsitzender Siegert und vier weitere oppositionelle Kollegen. Die Aus ktihrungcn unseres Genossen Förster der nicht zum Betrieb ge örte, aber die Lage in der Textilindustrie sehr genau kennt, wurden mit tosendeln, langonhaltendem Beifall aufgenommen Während es Richter infolge von Berdrehungen und wüten der Kommunistenhetze in der ersten Versammlung gelang. ein Vertrauenevotum für die Gewerkschastgsiihrer zu erlangen. wurde gestern folgende Entschließung der Opposition gegen vier Ttimmen angenommen. Die Betriebsnersammlung der Firma Kiittner am Sonntag. dem 9. Dezember 1928 ilt empört itber die schändlichen Schieds xpriiche des sächsischen Landesichlichters Quart Erneut wird durch ieie Schiedsspeiiche bewiesen, daß die Schlichtun eorgane de lapitnliitiichen Staates nur den Unternehmerinterefien jenen. Die Begammlung verurteilt qui das schätiite die Haltunle der Gewertx aitsiilhrer des DTV. weil deren Taltil die Texts - arbeiterschnt zur Niederlage führt. Aus keinen Fall wird die Belegschuit sich mit der Feitlegung der Hungerlögze nui 17 Mo nate einverstanden erklären, sondern rgegen Aug utung- Unter nehmertetror und Unternehmern-til tir vie etnheitlichep se schlossene Kamprront der arbeitenden Massen aufrichtem Niedee mit ein Schlichtunggweieni Es lebe der siegreiche Kampi der Textilarbeiteri Der Aug ang dieser Versammlung zeigt daß dort wo die Opposition atztreten kann, sich die Belegichaften gepen die Ne- Formtsten entscheiden. Mit dem Monopol der re ormistigjen Veein iztssung der Bele schasten durch die-resormtstiichen et bandg nhrer muszzgebrochgen werden, wenn die Arbeiterschaft nicht neue chwerere iederlagen erleiden soll. Große WaMeWosgxe hekKommunisten in Sohnes-Sand London, 10. Dezember· (Eigene Drahtmeldung.) Bei den Mungipalwnhlen in Schotiland gewannen die Kommunifien in ums-arten.v Lnnart nnd Weit-Latinen en Stimmen. Von fiel-en Sitzen. für die die KP Großbrimnniens bei den Wahlen zu dein Kreiotng von Dumbarion Kandidaten ausgestellt hatte, konnten drei gegen die ~gemäßigten Bürger lichen« erobert werden; bei den emeinderatgwahlen im gleichen Kreise brachte diePartei peide»"ans estellten Kaudidaien durch. Judgefamt wurden für die Kommnniften 2 044 gegen 3 706 Stim men für die ..gemäizigten Bürgerlichen« abgesehen Bei den Wahlen zum Kreistag von Lnnnti konnten de Kommunisten der Labour Party ein Mandat abnehmen. »Bei diesen Wahlen wurden fiir die Kommunisten 2«052. fiir diese-beut Party 3506 Stimmen abgegeben. Bei den Gemeinderat-weinen tin gleichen Kreise wurde ein-»Kommn·ntft gewählt. nnd swa- mit dem gleichen Stimmenverhalinis wie oben. - Der kommuniftifche Kandidat fiir den Kreistag ron Wese-Lothian wurde mit einer starken Mehrheit gewählt Bei den Gemeinderatetoahlenckn Glas ow untern-gen die beiden kommunistischen Kost-idem- mit 803 stimmen gegen 3801 Stimmendee Ladonr Paetne Dis Walpleegebnifse zeigen einen außerordentlkWn ontssdxitt ds- we Krise in der Hemmnisan« Kaag Votsitzender der Zentrumspartei I. Dezember. (Eigene Drahtmeldung.) In tagende Parteitag der deutschen Zen sin geschlossener Sitzung nach langen et ·Jigtcilaten Dr. Kaas mit 184 timmen »z; et Zentrumspattei gewählt, nachdem Freitag ein Vetlegenheitsditeltotium, szsetkschastsfiihtetn Joos Und Stegetwald X sollte vorgeschlagen worden war. In « erfolgten gegeimen Wahl erhielt Joog --"·":;.;,s.at nut« 542 »timmen. Die bei dieser « gekommene Dissetenzietun in det z-. THE-as Resultat der durch den Nugrkonslikt in dem sozial uneinheitlich zu- Det Kampf im Patteivotstand - iet diesen Abstimmun en woraus-ging, «,·.; Jst-sen siit den Kurs det genttumgpattey E ««;j«.s;»2 der Führung des schwetindusttiellen man zunächst einen Autgleich mit s «- ·»twalds und »der »tadikalen' Ju end, .- Tkzziinden zusammengesoßt ist, die spont . entschied man sich schließlich och san diese sich links gebätdenden Grupz pen. Der kapitalistixche Charakter dieser Partei und ist-er ührung ist damit o fensichtlich zutage getreten. Das or- Ehicken der »Arbeiterfühter« Joos und Stegerwald diente vornehmlich zur Beruhi ung der rebellierenden Arbeiter mitglieder, die man dieser urch demagogische Ausnutzung der religiözen Gefühle vor den Karten der arbeiterfecnd lichen Poli it zu spannen verstanden hatte. Die erste offen sichtliche Abwanderunf von Arbeiterwählern, die bei den letzten Neichstaggwah en einsetzte und die aus Grund der PunZTerlreuzerpolitil undgder offensickftlichen Abwiirgung der uhrarbeiter verstärlte Nebellion ollte mit dem Bor schicken der Linken eingedämmt werden. Diese Gewerk schaftsfiihrer im Zentrum spielen objektiv dieselbe Rolle wie die.»Linlen« in der SPD.» Die nunmehr erfolgte be zeichnenderweise geheimesWahl von Kaag wird die zutage getretene Krge im Zentrum zweifelgohne verschärsen. Die Kommunistil e Partei hat die Ausgabe, durch eine ent sprecläende Politik die Loglösung ider christlichen Arbeiter von· en kapitalistischsteformistischen Führern Und von den Klockner, Thtsssen und Marx zu fördern und ihre Gin- Zeihåmg in die Front des klassenbewußten Proletakiqts LM————————— des mg Egen xd en » den s Las Sten. Jst lit kschen u er- L, Gm ych ar- Deo-ki zs ev- Zonen- Bauen; . ge :- spn sit-Ema gen Wir ausk, zolcheu W Zug i ziin ge aug dr Ge xx sitt htt Liv i« Lan t man ·etretcn, W« ) en Schlng set »von J des . .. NEWTO xur und Etszasqwi n; set Legx men- Schellugkå Wiss 111-km Ist lchst wus- CAN-E Zim- Yssvs Ist-wil-