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Größere Schriften um» unserem Preisverzeichnis.—Tabellarischer Satz nach höherem Taris. Lrctauu» »nter d Rrdacti «»strich die Svaltzrile 4.) Pf. Inserate find stets an d.LrpedM«» zu senden. — Rabatt wird nicht gegeben, ^ablun^pmaiiumonwäo M Ltzr. Mittwoch den 19. September 1877. 71. Jahrgang. -3. «4. Bekanntmachung. Da- 1t. Stück de- diesjährig« Gesetz» und Lerordnung-blatte- sür da- Königreich Sachsen E ^ ^ etugegarmeu und wird »t» zru» 3. kftg. Mts. auf dem RathhauSfaale zur Einstcht- aahme öffentlich ankhängen. Daffelbe enthält: Rr. «2. Verordnung, die Errichtung einer Heil- und Pflegeanstalt für Spileptischkrauke in Kvnig-wartha betreffend; vom 7. August 1877. Bekanntmachung, die Bewilligung einer t« Regulativ« für die allgemeine Ge- werb-gehülfenkranken- und BegräbnißunterfiützungScaffe zu Döbeln enthaltenen Ausnahme vou bestehenden Gesetzen betreffend; vom 10. August 1877. Bekanntmachung, die Vornahme einer Ergänzung-Wahl für die I. Kammer der Ständrversammlung betreffend; vom 15 August 1877. 85. Verordnung, die Bestellung von Commissar« für die Laudtags-Ergäng-wahlm zur II. Kammer detreffend; vom 16. Angnst 1877. 88. Verordnung, einige Abänderungen und Ergänzungen der Verordnung vom 8. Mai 1872 und der mittel- derselben publtctrten revidirten Hebammen- orduuug betreffend; vom 22 August 1877. Bekaoutmachuag, die 'Eröffnung de- Betrieb- der Neustadt.Sohlauder und Willhen-Bautzner Staat-eifmbahnlinim betreffend; vom 23 August 1877. Verordnung, die Abtretung von Grundeigenthum zu Erbauung einer Eisen bahn zur Verbindung der Südlansitzer mit der Löbau-Zittaurr Staatßbahn von «tbau nach Oberoderwttz betreffend; vom 24. August 1877. Verordnung, die Verpflichtung der Ort-behörd«, den einbeorderten Heeres- pflichtigen die zuständigen Marschgebührniffe vorschußweise zu zahlen, betreffend ; vom 23. August 1877. Bekanntmachung, die Bewilligung einer in den Statuten de- Spar- und Vorfchußvereiu- sür Clau-uitz und Umgegend, eingetragene Genossenschaft, enthaltenen Au-nahme von bestehenden Gesetzen betreffend; vom 29. August 1877. 71. Bekanntmachung, die ärztlichen Bezirk-veretne betreffend; vom 3 Sept. 1877. 72. Bekanntmachung, die Verordnung, betreffend Abänderungen und Ergänzungen der Telegraphen Ordnung vom 21. Juni 1872 und der Verordnung vom 24. Januar 1878, betreffend; vom 4. September 1877. - 73. Verordnung, eine Abänderung der die A»-stell»ng der „Amtliche» Lehrbriefe" betreffenden Bestimmungen der Verordnung vom 9. Mai 1871 betreffend; vom 4. September 1877. Leipzig, dev 15. September 1877. Der Istctth der Stadt Let^i«.^ 87. 88. 89. 70. vr. Georgt. Bekanntmachung. Wir beabsichtige», i» nächster Zeit die Schreberstraße neu zu pflastern und eracht deshalb an dir Besitzer der angrenzenden Grundstücke und bez. au die Anwohner hierdurch die Aufforderung, etwa beabsichtigte, »ie byeichuetcn Straßentracte berührende Arbeiten an den Privat-Gas« und Wasserleitung« und vetfchleuß« ungesäumt und jedenfalls vor der Renpflasterung au-zusühren, da mit Rücklicht auf die Erhaltung eines gut« Straßenpflaster- vergleich« Arbeit« wahrend eines Aeitraumr- von 5 Jahr« nach beendeter Neupflasterung in der Regel nicht «ehr zngelaffen werden. Leipzig, am is September 1877. De, Math de, Stadt Leipzig. vr. Georgi. Laogemaou. Bekanntmachung, »t, ««»dtmg-wmHl 1« II Leipziger Wahlkreise »«treffe»». Da- Ergebniß der am 19 dfs. Mt-, stattfiadenden Wahl im II. Wahlkreise der Stadt Leipzig wird von dem unterzeichnet« Wahleommiffar Freitag, de» KR. diese» Sloaat», Vormittag» -0 Uh, t« Saale de. Alte« Waage, Katha,i»e«ffraff« Ar. KV, K. Stag«, zusammengrstellt und unmittelbar darauf veröffentlicht werden Zu dieser Wahlhandlung haben alle Stimmberechtigt« Zutritt. Leipzig, d« 18 Sevtember 1877. Der Wa»leo««tffar de» H Wahlkreise» der Stadt Leipzig. vr. Georgi. An die Meßbesucher. Um eine Berichtigung und Vervollständigung deSauf den „fremde» Ha»del»ffa«d" bezüglich« Abschnittes des Leipzig«, Adreff»«che» anzubahn«, Hanen wir in der vorigen Oftermesse eine Aufforderung an dte geehrten Meßbesucher weg« WKttt»eil«»g ihrer ge»a»e» Meff-Adreffe» erlaffm «ud für ewe spätere Zeit die AuSsendnng von Fragebogen tu Aussicht gestellt. Da- Letztere wird in der nächst« Ostermeffe geschehen. Inzwischen wiederhol« wir die Bitte an alle Meßbesucher, t» ihrem etge»e« I»te,esse znr Bcseitignng der Unvollstäudigkeit und Unznverläsfigkeit de- Adreßbuch-, die allseitig alS ein Uebelstaud empfunden wird, durch Mit theilung ihrer Adreffe mttzuwirkm. Wir mach« noch daraus aufmerksam, daß die aus diese Weise berichtigt« Adreff« im Adreßbuche mit eine« * versehen werden. Dte Adreff« können, nach Art der folgenden Beispiele: ..Berlin. Meyer L Co, Markt 20, I. (sämmtliche Messen). Galanteriewaaren- Musterlager." oder „Haida (Böhmen). Friedrich König. Augustusplatz, 4. Reih«, Rr. 32 (nur zu den Hauptmeffm). Glas-Rajfiuerie." aus ein« Postkarte »««tltch geschrtehe», «it der Adreffe „Handelskammer Leipzig" in deu nächst« Brieftast« geworfen werden. Ebenso werden verbürgte Angab« über den Wegfall gewisser i« Adreßbuche noch fortgesührber Firm« mit Dank «tgegenaevomme». Die Sa»del-kammer. Wachsmuth, Vors. vr. Teufel, S«r. Leipzig, im September 1877. Bekanntmachung. Der Unterzeichnete Schulvorstand bringt hierdurch zur Keantniß der Vetheiltat«. H»G Wes«ch»e »m »otezeittg, S»tl«ff»»g ««» »e, Sch»le z« Offen» 1878 uugesäumt und fpärest«- »r» 88 Septtmbe, h. anher ein zur eich« fiud. Gleichzeitig wird darauf aufmerksam gemacht, daß dte betreffend« Gesuche «it einer Stempel» marke von 25 ^ oder einem obrigkeitlichen Armntb-zeugniffe versehen fei« müssen, sowie daß den selben, außer de« Eutlaffung-gefuche de- Schuldirektor-, eine glaubhafte Bescheinigung über die Unterbringung zur Erlernung einer Prosrssion oder in einem Dienst betzulegen ist. Später et«»ehe»de Gesuche -ö»«e» Berücksichtig»«» »icht si«de». Reudnttz, 15 September !877. De, Schulvorsta«» z» Ne»h«1tz. Sparig. Vors. Auf zur jkau-taffswahl! Am h«1igm Tage fiud die Wahlberechtigten in d« erledigt« Kreisen daz» berusen, an die Wahlurne zu treten und ihr vornehmste- staat-- bürgerliche- Recht au-zuübm. Möge Niemand die nein« Müh« des Gange- nach dem Wahllocal scheu« «ud m de» so oft gerügt« Fehler ver» fall« — zu denk«, daß es auf eine Stimme nicht aukomme. vier Taudidatm fiud io Leipzig aufgestellt und jede Partei ist bemüht geweseo, für ihren Be werber Propaganda zu «ach«. Allein sür die Masse der freisinnig« und national« Wähler kann eS nicht ein« Augenblick zweifelhaft fein, daß sie ihre Stimm« nur de« altbewährten Ver treter der Stadt i« Reichstage Dicebürger«etff«r ». D.D,. giebt. Es gUI, demselben sofort beim ersten Wahl- gange eine erdrückend« Mehrheit vou Stimm« über alle seine Mitbewerber zu verschaff«, damit der alte Rnhm vou Leipzig, eine Hochburg wahr- hast deutscher Sestouung z, fein, bewahrt bleibe. Der Wahlbezirk »rserer Stadt, in welchem heut« zu wähl« ist, grenzt sich vermaß« ab. daß alle Straß« und Gaff«, welche östlich der Linie Sartenstraße — Schützenstraße — A» Augustusplatz 1—S — Köuig-platz — Roßplatz— Wiad«ühleuaaffe—Bavert, scher Platz — Kohleustraße — Lösuiger Straße lieg««uddtese geuanuteuStraßeu. Gassen uud Plätze selbst wähl«. Wahl berechtigt ist jeder «äuuliche vewohuer, welcher die sächsische Staatsangehörigkeit besitzt, bas Alter von 25 Jahr« zurückgelegt hat »ud an direct« Staats steueru deu Betrag von mindesten- 3 jährlich entrichtet . Dte Zeit, in welcher die Stimmzettel, dte ge« schrieben »der bedruckt sein könum, avzugeL« fiud. ist aus die Stuud« von 10 Uhr Vormittags bis 8 Uh» Nachmittags festgesetzt Das Wahllocal, vor dessen Eingang SÜmmzettel für dm oben bezeichnet« Eaudidaten zur Verl Heilung gebracht weiden, befindet sich in de« östlich« Flügel der Hl. Bürgerschule au der Iohanni-kirche. „Ecke jjckzere frische Lrist" — „em imdesittirdruei »eißer Lcktt" — „kem rcksettizer pertrtm«Ku"— so laut« die Stichworte, mit denen der con servativ« Verein fein« Eaudidaten sür die Land, taglwahl und dieser sich selbst empfiehlt „Eine jüngere frische Kraft"; die be- stecheude Wirkung dieser Worte llegt offenbar nicht in ihrer Vorder-, sondern in ihrer Kehrseite, dik der Verfasser de» Aufrufe» so großmüthig ist nicht auszudkcken, von dir er aber doch hofft, daß Jedermann sie zwischen deu Zeilen durchschimmern sehm wird: der national, liberale Gegner soll alS eine halb verbrauchte Kraft htvgestellt werden. Run, damit hat e- gute Wege Wer Zeuge ge wesen ist, was unser Stephani auf dem letzt« Reichstage wieder geleistet hat, wie er Pa z. V. früh eine Inständige Kractionssitzuua geleitet, dann der 5stüudigen Plenarfltzung stet- aus- merksam beigewohnt uud Abend» wieder von 8 bi- 11 Uhr in der Budgetcommission ge arbeitet. daneben aber alle vorlag«, Be richte, Petition« » s. w studirt »ad öfters dte Verhandlung« mit d« Vorständen anderer Fraktionen über die geschäftliche Behandlung der Borlag« geführt hat, wer davon Zeuge gewesen ist, der weiß, daß Stephani an Leistungsfähigkeit es noch heute mit Jedem aufnimmt; daß er. wenn auch seine körperliche Kraft nicht »ehr die früher« ist» trotzdem «ludest«- dreimal f« viel fertig bringt wie die »eisten jung« „Kräfte", die «» derartiges Arbeiten »tchr gewöhnt sind und sich erst nach und nach in da- parlamentarische Leb« find« müssen. „Ein unbeschriebene» weiße» Blatt" — das mag in «auch« Lebenslagen eine gute Ewpfeblung für ein« jung« Mauu seiu, skr einen Abgeordneten ist es da- Gegeulheil. That- krästiges Interesse am öffentlich« Leben ist das Erste, was wir vou einem Abgeordneten ver lang«, »ud wem da» eigen ist, de« bietet sich («m im Bilde zu bleib«) auch foust Gelegenheit genug, „dte erst« Schristzüae zu thuu." Mit dem parlamentarisch« Leb« ist'» ein etgoes Ding; mag Einer zu Haus« al» «tu noch so große- Licht gelt«, t« Parlammt wirb er lediglich danach beurtheilt, was er hier leistet, «ud Mancher hat sich schon gewundert, daß «au hier feiner Weisheit nicht so andächtig lauscht wie zu Hause. Ja der ein« oder ander« Weise muß Jeder Lehrgeld zahl», uud weuu zuzugefiehm ist, daß es auch Anfänger gebe» muß. so braucht es doch nicht just Leipzig zu fein, welches ein« solch« nach Dresden schickt, um sich di« Spor« zu Verdi««. „Keiu einseitiger Parteimauu" —da ist nun vollend- «n Wauwau sür politische Kinder. Ohne «ine feste Stellung in der Partei ist ein erfolgreiches politisches Wirke» etufach unmsglich Dt« Meinung, als ob das Partei- leb« und die Parteidckciplin der persö» ltchev Selbstständigkeit Eintrag thuu, gilt höchstms für Querköpfe, die überhaupt sür das parlamen tarische Leben nicht taugen. So schroff und einseitig ist wenigstens von dm liberalen Partei« keine, daß sie der Geltendmachung der persönlich« Neberzeugung, wmn diese auch einmal von der jenigen der Mehrheit abweicht, irgend Eintrag thäte. Und nun vollends in Dresdens Wollte Gott, wir hätten dort erst einmal wieder ein vernünftiges stramme- Parieileb« an Stelle der trostlosen Zerfahrenheit s Eine solche Empfehlung kann nur ein Verein a«-stell«, der selbst vom parlamentarischen Lrbm kein« Begriff hat. Wir wärm doch neugierig, die Herr« kenn« zu lern«, welche dm konserva tiv« Verein bild«, nameutlich aber dte unab hängigen Kanslente und Gewerbetreibenden unter ihn« . Wir unsererseits wolle» ein« Mann auf den Landtag schick«, der weiß, wa» er will und der sich im öffentlich« Leb« bereits bewährt hat, so daß wir ebeusall» wisse», »icht nur wa- er will, sondern auch wa» er kann — «tue erprobte Kraft, ein« Mauu vou fleckenlosem, aber zugleich vou ausgeprägte« Charakter, von reifer Er- fahrmg, voü klarer, zuverlässiger Partei- stüluug. Ein solcher Manu ist «user Stephaut. TißtSjrschichMche tltdrrßchl. Lthyig, 18 September. Die Mißerfolge Rußlaut» t« Orieutkriege Hab« auf» Neue die Hoffnung« auf eine Wiederherstellung de» alten Polen- reiche» geweckt »ud eine gewiss« Bewegung her- vorgerufeo, der« sich die Ultramoutaue» mit vielem Eifer zu bemächtigm suchen Dte „Rordd Allg. Zt--" «acht auf diese klerikale Agitation aufmerksam. Die Form, in welcher der Papst nach dem Leuguiß der „Gazeta narodowa" kürz lich seine Freude über dte türkisch« Waffmthat« aussprach, der Trtumphzug de» päpstlich« Nun- ttus Iakobiut durch Galizien, dte Begeisterung, mit welcher die amtlich« Organe der Curie, ». A der „Offervatore Romano", für dte Pol« sich ausfprechev, — da» fei» alle» sehr deutlich« und verständlich« Kelimglieder einer politischen Machtuatio«, der« Eudz'el zu nenn« «an jetzt kein Bedenk« «chr trägt. Red«bei wird freilich auch in weuiger direkter Form Mißtrau« zwi schen deu Regierung« sowohl al» in der Be völkerung zu säen versucht. So mit etuer Nach, nicht des Krakauer „Uzas", welch« der deutsch« Regierung die Absicht unterschob, aus dte Er- languog ^«» ganz« liuken Weichselufer» zu «flecttren. „Fü, veruüusttg« Leute bedarf diese Angabe keiner Widerlegung, da jedoch der Tor- respondent de- „Czas" sich d« Anschein de- Gutunterrichtktseins giebt und in bewegteren Zeit« auch Abgeschmacktheit« Gläubige zu find« pflkgen, so wird ausdrücklich ausge sprochen, daß bei unserer Regierung nie eine Absicht zur Vergrößerung de- polnisch« Be- fitze- bestanden hat, dag eine sol«e Absicht auch nie in Erwägung gekommen ist und daß nie irgend welche Verhandlung« oder Be sprechungen in dieser Richtung stattgefuudeu haben. „Auch abgesehen von so viel anderen Erwägung« uud Beweggründen würden schon dte bisherig« Erfahrung« mit unser« Mitbürgern polnischer Rationalität es nicht sonderlich wüufchmswerlh erschein« lassen, eine Vermehrung derselben mittel- einer Vergrößerung de- volmschen Länder besitz«- anzustrebm." — Viel uuumwuadmer spricht die „Germania" sich Über Da- aus, was ous Pol« werden soll, wa- dre ultramoutaue Staalsweishett de« Lande und der Nation sür eine Gestaltung zu geben gedenkt „Die „Ger- mania" veröffentlicht in ihrer Soauabeod-uummer eine förmliche Verfassung, welche eigentlich nur in Paragraph« eiugetheilt zu werde» brauchte, um sofort einer constltutreudm polnischen Nationalversammlung vorgelegt wer dm zu können. Eta Einheitsstaat fei für Pol« nach der lang« Trennung »icht mehr gut msgltch, aber ein rrpnbUkan'scher oder ein monarchischer VundrS staat würde „sofort fertig dasteh«". „Liner brr Limelstaaleu tu dem Vaud« mürbe bas titztg« österreichisch« Pott», «i» »nberer b»s jetzig, pnnßisch« Pole» uub eiu brttter »ub Vinter bas jetzige rassisch« Pole», tu bas eigeotvch« Pole» uub Linas« ukbst «mhevieu rrrfaäeub, fei». Dm Erfahrung lehn, baß eia «unbesstaat etueu emtueu» friedlich«» «barakter hat, wovon da« einstig« deutsch« «eich uud später der deutsch« Bund Verspiel« stad ; als, würde eine solche Verfassung deu Rachbarreich« Vürgschastm de» fried lichen Rebeoetoaudettebeu- bieten Fü, Oesterreich und Deutschland köauMu diese Garantien noch äußerndem- ltch gesteigert «erd« durch di, Wahl rin« »stmreichtsch« Erzherzogs au di« Spitz« d«S erstgedocht« »ud «turS p'«ß scheu oder dem preußischen KömgShaus« nahe- sttheudeu Prinz« au die Spitz« d«S zweilardacht« LinzelstaatrS. Dieser lrtzl« würde als« d« m fernen Grenzen «ohamden, im vertrau« auf d« Schatz einer deutsch« Rrateruvg augefiedelt« Dertschru auch ferner d« Schutz eines deutsch« Fürsten, sowie Freiheit des Lultus anbiet« und könnte di« preußisch« Verfolgung der polnisch« Sprach« mit edLr Duldung der deuischen vergelten." Ueber die Persönlichkeit« der Taudidatm sür die vier polnisch« Throne ist dte „Germania" mit sich auch schon gewiß tm Rein«, »ud so wäre der polnische Bundesstaat eigen lich schon