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Men-»Ausgabe. sdr ke,p,>s aoo vvrvn, «orck ««sie, «rilo«r v^qp«-u«ur«rm-!«a,tt»»n«»«»« ««»rockt, »onotUck I.SL M.. »,rr,«ua»rNck S.75 M 0«t »«» Ses»üN«NrU« onsrn, ZtNoIrn on» Nu»«ad«NrUrn od«r»olt> monotUck,M. vlrrtrU-drUo, ZM. Durck o»s«r« oo»«-rt>««o kMoltn >a» -au« ««brockt: moaakUck r^0 M.. b»rrt«na»rtt» «.Sv M >vrck»,«pog toaerkolb Veutsch» looü» und Srr üeutsckrn kolvntrn MvnatU» I S» M. virrtrl odrllck 4^» M., au»sckU«-U» poNdeN«U«rla. prrt« Sr» e>a»«nummrr 10 Pf. Sn L«tpztg, üra Nackdarortrn uoü Sen Grirn mit rigrnrn LMolrn wirt tt« ftdraüoueoad« nock am Ndruü ür» «kschrinra» t>.« bau. ««Urtrrt. Nr. S44. hcmdelsFeituns /knwblLtt desPcttes und despoUreüurctes der Stadt Leipzig Rrtaktt»» ant ck»scküft»Nrll« ?»daam«goss« Nr. t. t Zrrnfprrck-Nnlcklu- Nr Itttt. ttttl uat »«t«. Sonnadenü. üen 19. Oezemver. ISS. Jahrgang kltr ftnze,««n ao« e«w,i« unt Um««»un« /Anzeigenpreise. ,fpoMsrp»ttt,«iI«VV<.»>rN,N-m,'«tt«,M.. »PN aubwLn»ro Pf., Nrkiamea 1.20 M-. tlria« Nn»r,««n Step«t>tz«tl,nue z»pf.».w>«t«rbol.Na»..Nn,«»«:noon v«b-r»rn im omtlickrnrril Si«prtit» ,«it« S» Pf »rl»<tN,anie>grn mit playvorsckrif» m vrrtlr rrhöbt. Nodatt na» -artf. ^rilagca! ck«famt<>u^.rM.So»rausr»» ou»sckl poN-rbuhr. Nnr«t«rn-Nonabmr: lodanntigaNr», »«> ämtli»«n , io.c> -»»ketpHi««» ro«rdlattr« un» aUrn Nnnoncru-kxprttttonrn »,« »n. unü l-ntr». va»»«»pzi,»rtagrblatt rrlchrmt wrrklo«, tmot.Sonn. u. Zetrrtogblmal. vcrtu>rr tirtattton:)u»rnL«ll«n l7. t«ru/prra>»,>a>cktu- Konto Ur. «47. tSl< kinckuck üer Ziege in ?o!en im M^snüe. Deutsches Meihbuch über Belgiens Verrat. — Frankreichs 2orge nur Tllnis und Marokko. Stillstand der monteilegrinischen (Operationen. Zum Stan- Ser DiiM. -s. Die Zerschmetterung des russischen An griffs auf Schlesien und Poren ist die Gabe, die Eeneralieldmarschall von Hindenburg und seine Heere dem deutschen Volk zum Weihnachts- feste darbringen. Was die Siege bei Wlozlaweo, Kutno und Lodz einleireten, bat die Tapferkeit der Westpreußen und der Hessen voltencct: in engstem Zusammenwirken mir den oiterreichisch- ungarijchen Truppen, die sowohl in Westgalizien wie in den Karpathen siegreich fochten, ist das russische Millionenheer geschlagen und wird fast auf der ganze» Rieienfront verfolgt. Now steht das Ergebnis dieier Verfolgung aus, und es lägt sich daher gegenwärtig nicht übersehen, in welchem Umfange das Scheitern des russischen Angriffs mit dem Zusammenbruch der Angriffs kraft Rußlands überhaupt sich deckt. Dasj aber zwilchen Ostpreußen und den Karpathen Ent- icheidungsschlachten von höchster Wichtigkeit ge schlagen wurden, berechtigt gerade die Auf fassung unserer Feinde anzunehmen, die von dem Verlauf des jetzt beendeten Kriegsabschnittes die Entscheidung schlechthin erwarteten. Ausgehaut auf beharrlichen Lügenmeldungen über russiiche Siege, liegt das Kartenhaus der feindlichen Hoffnungen nun oollständiq am Boden; denn auch der Angriff auf der West front, zu dem General Joffre vermutlich wider seine bessere militärische Einsicht aus politischen Gründen sich hat drängen lassen, ist an den ehernen Stellungen unserer unermüdeten Truppen überall zerschellt. Ze blutiger der Preis war, mit dem der feindliche Angriff im Westen bezahlt werden muhte, um so plastischer zeigte sich den Augen der Franzosen die Ver kehrtheit ihrer Tattlk, im Dienste britischer Interessen Hekatomben von Streitern zu opfern, an denen es Frankreich von Tag zu Tag mehr gebricht. Es wäre unnatürlich, wenn die Missstimmung über solche nutzlose Preisgabe des französischen Volkskörpers nicht endlich auch die verblendeten Machthaber der Republik ergriffe, die sich und ihr Vaterland als Vorspann englischer Selbstsucht gebrauchen lassen. Das Schwinden der Aussicht, durch einen Triumph der russischen Waffen von oeiü eisernen Druck unserer Heere ein wenig befreit zu werden, hat beiden Weltmächten den Blick dafür geschärft, daß Rußland sich in Polen gegenüber den Deutschen schwächte, damit es gegen Oesterreich- llngarn möglichst stark amtreten konnte. Die Ein,eitigkeit der panslawistischen Ziele des Petersburger Kabinetts ist hier klar genug hervorgetreten, um den Verbündeten nicht zu entgehen. Das Schoßkind Rußlands aber, Serbien, wird trotz seines letzten Waffen glücks von dem guten Willen Rußlands schlceß- tich keinen Vorteil haben: auf dem serbischen Rebenkriegsichauvlatze hat Oesterreich Ungarn sein letztes Wort bisher nicht gesprochen, weil es vor allem den stärksten Widersacher be kämpfen mußte. Ist erst der russische Ansturm auf die Donaumonarchie endgültig abgeschlagen, dann wird die Schlußabrechnung mit Serbien nicht ausbleiben. Der dumpfen Bestürzung, die der Rückzug des russischen Heeres in Rußland hervorrief, entspricht die englische Unruhe über die Be schießung von Hartlepool und Scar borough durch deutsche Kriegsschiffe. Das Märchen von der englischen Seeherrschaft hat dieser Streifzug an Englands Küste jo grell beleuchtet, daß es bei der Gemütsart unseres Feindes nicht in Erstaunen setzt, wenn die Wut hierüber sich in faustdicken Lügen Luft machte. Dabei ist es verhältnismäßig harmlos, daß die Panik der von der Beschießung betroffenen Be wohnerschaft in Abrede gestellt wird. Bösartig dagegen nimmt sich der Schwindel aus, die be schossenen Plätze seien offene Städte. Da der englische Bericht selbst der Küstenbatterien ge denkt. die zur Abwehr des erfolgreichen deutschen Angriffs in Tätigkeit traten, braucht man iene lügenhafte Ausstreuung nicht weiter n widerlegen. Für die in Malmö versammelten skandi navischen Könige aber bedeutete der deutsche Seeangriff eine kräftige Ermunterung, ihre Reuträlitätsrechte gegen britische Willkür mit Entschiedenheit zu wahren. Der „Daily Mail" hat das Verständnis für diese Seite des See- kampses vor Hartlepool und Scarborough nicht gef^lt; sie mag sich samt der übrigen englischen Press« mit dem angeblichen Erfolge trösten, den «in englisches Unterseeboot gegen ein türkisches Krieg-fahrzeua von ehrwürdigem Akter, da« Ka^rnenjchifl , Messudiie " Der Tagesbericht der Obersten Heeresleitung. Das Wolffsche Büro meldet amtlich: Großes Hauptquartier, 19. Dezember, vorm. Im Westen erfolgte gestern eine Reihe von feindlichen An griffen. Bei Nieuport, Bixfchoote und nördlich La Bassee wird noch gekämpft. Westlich Lens, östlich Albert und westlich Noyon wurden die Angriffe abgewiesen. An der ostpreutzischen Grenze wurde ein russischer Kavallerie angriff westlich Pillkallen zurückgewiesen. In Polen wurde die Verfolgung fortgesetzt. davongetrogen haben soll. Der kärgliche Trost sei den stolzen Briten um so herzlicher gekonnt, je beharrlicher die Türken sortfahren, auf dem kaukasisch-per- fischen Kriegsschauplätze den russischen Bundes genossen Englands zu schlagen. Da die isla mitische Bewegung gleichzeitig in Marokko zu Erfolgen über die Franzosen führte, muß England mit unverminderter Sorge ter Ent wicklung harren, die die Dinge in seinem neuesten Protektorat, in Aegypten, nehmen werden. Auch von dem Alpdruck der Buren erhebung ist England keineswegs so voll ständig befreit, wie das Reutersche Büro glauben machen wollte. Denn muß dasselbe Büro jetzt von einem „heißen Kampf" mtt den Aufständischen bei Rustenberg berichten, so ist schon damit seine frühere Meldung, daß die Erhebung erloschen sei, als falsch erwiesen. Die den Zweikaisermächten und der Türkei überaus günstige Ge,auttlage auf den Kriegs schauplätzen spiegelte sich mittelbar in der un geteilten Anerkennung wider, die der italie nische Senat der Neutralitätspolitik Italiens zollte. Daß Italien in das Lager des Drei verbandes nicht übergehen kann, ohne seine Lebensintereffen in Adria und Mittelmeer aufs schwerste zu verletzen und die Gefahr eines doppelten Krieges sowohl für Europa wie für seine Kolonien auf sich zu nehmen, ist vom Senator Barzelotti einwandfrei dargetan worden. Diese Ueberzeugung zu vertiefen und für sie auch solche italienische Kreise zu ge winnen, deren Urteil durch ein verschwommenes Rassengefühl und durch hohle Schlagworte ge trübt ist, wird dem jetzigen deutschen Botschafter in Rom, dem Fürsten Bülow, hoffentlich mit besserem Erfolge als seinem beurlaubten Amts vorgänger gelingen. Siegesfeier im Zel-e. «rotzeS Hauptquartier, 18. Tezbr. Der Lieg über die Aussen wurde auch im Groszen Hauptquartier enthusiastisch ge feiert Ate üirchcng oiken lauteten, auf Prä zeu und «trafzeu erklangen „Die Wacht am Ahrin", „Heil Tir im s irperlr, nd andere nat oi ale ttcd.r Hurra rufe erbrausten wo leidwachci, sta iden undtn drutschcu Wachstuben srierten die v fiziere die Heldentaten irner Kameraden im Lsten. Hochrufe aus deu kaiier. aui Hindenburg und sie österreichischen Heerführer wurden ausgesracht. Das ganze w ir eine tiefe ein drucksvolle nnndgebu g. AulinS Hirsch. Kriegsberichterstatter. Eine Schweizer Stimme über -le Schlacht la Polen. * Bern. 19. Dezember. Der ..Berner Bund" schreibt: Die größte Entscheidung, welche dieser Krieg bisher gebracht hat, ist gefallen, ent sprechend unserer Boraussage, welche wir wagten, ehe es sichtbar wurde, daß das prachtvolle Manö ver der Hindenburgschen Flanken offensive nicht nur geglückt war, sondern auch im Süden und Westen die verbündeten Armeen die Offensive der Russen zu ersticken vermochten. Als die Russen den Hindenburgschen Ostflügel über fluteten. führte die geniale technische Benutzung der inneren Linie die notwendigen Verstärkungen zu und befähigte die Deutschen, das Ueberquellen der russi schen Armee abzndämmen. Ueberall traten den Russen rechtzeitig Verstärkungen des operativ so be weglichen Gegners entgegen, um nach der elemen taren strategischen Grundregel dort stark zu sein, wo die Entscherdung fiel. Hielten die Russen länger aus als rötlich, nämlich so lange, dis Vke deutsch-Lster- rerckffche Zange südlich bei Przemysl und im Norden an der Bzuramündung herumgrisf, während bei Piotrkow ein tiefgehender Schnitt die russischen Massen endgültig spaltete, io war der Rückzug auf San und Weichsel unmögl'ch. So weit ließ es Nikolai Nikolajewitsch mit seinem General stab nicht kommen. Aber stark zermürbt tritt Rußlands Hauptmacht den Rückzug an. Es ist anzunehmen, daß die Rusten überall Aus nahmestellungen vorbereitet haben, aber auch, daß die Verbündeten den letzten Hauch von Mann und Roß daran setzen werden, um dem Gegner an der Klinge zu bleiben. Es ist fraglich, was die Russen nun nach der Schlacht, welch« wir als die größte der Weltgeschichte und im Zusammenhang der taktischen Entscheidung mit d«r strategischen Operation als eine der genialsten Kriegs handlungen aller Zeit betrachten, auf dem Rückzüge noch einbüßen werden. Ballt Rußland hin ter der Weichsel nochmals sein Heer zusammen, wozu seine Menschenmasten es noch lange befähigen, so wird ihnen doch so viel Moral fehlen, um nochmals mit Aussicht auf Erfolg den bereits zweimal geschei terten Versuch, den Krieg auf Berlin und Wien vor zutragen, ins Werk zu setzen. Solange wir keinen Einblick in die inneren Verhältnisse des russischen Heeres haben, bleibt die Schlußfolgerung ausgesetzt, ob die russische Eeneraloffensive endgültig ge brochen und der russische Feldzug ent schieden ist, entschieden in dem Sinne, daß Ruß land nunmehr auf die Verteidigung angewiesen ist. Die großen Abgaben an Gefangenen weisen aber be reits auf eine tiefgehende Zersetzung hin. Wo aber blieb in den Togen, wo im Osten die Entscheidung reifte, der große, durchgreifende Angriff der Fran zosen und Engländer? Verluste -er Küsten. * Zu der ü st erreichisch-ungarischen Offensive wird dem „B. T." von seinem Spe ial- berichterstatter gemeloet: Die mittelbare Ee samt - wirtung auf die Lage i st heute noch un übersehbar. Die Russen verloren an einem .Ta^e außer zahlreichen Toten und Verwundeten 26 000 Gefangene. Vie Schlacht bei Nieuport. fr.) Amsterdam, 19. Dezember. Aus Dünkirchen wird der ..Tyd" gemeldet: Der gemeinsame Angriff der Belgier und Franzosen nördlich Nieuport geschah nach einem vorher entworfenen Plane der Verbündeten. Das englische Ee'chwader wurde über die Truppenbewegungen zu Lande benachrichtigt, um ein Zusammenwirken zwischen der belgisch-französi schen Offensive und den englischen Kriegsschiffen her zustellen. Das Geschwader hielt die deutschen Küsten- truppen beschäftigt, so daß sie gegen die Landanariffe aus dem Süden keine Hilfe leisten konnten. West- ende ist heftig besckosten worden. Um den Angriff längs der Küste zum Stehen zu bringen, machten die Deutschen Gegenangriff« mehr landeinwärts. Zwi schen Nieuport—Mannekeusveere. innerhalb des Be reich« der Schiffskanonen setzte die Offensive der Ver bündeten «in, die jetzt non Hollebeke bis Wyschaete im Gange ist und an oerslbievenen Punkten begonnen wurde. Der Korrespondent des ..Telegraas" in Slois meldet: Hier war gestern des Gerücht verbreit^, daß die Franzosen bis Weslcnde vorgedrungen seien. Es ist möglich, dcß man dort französische Bataillone ge sehen hat, die als Patrouillen vorgeschoben waren. Die englischen Schisse versuchten die Franzosen mit ihrem Feuer zu unterstützen. Man hört bis hierher das Feuern d:r Marinegeschütze. Der Kampf, der in den letzten Tagen stattfand, hat nicht mehr den verzweifelten Charakter der Kämpfe bei Ppcrn. — Aus Oostburg wird gemeldet: Gestern war hef tiger Kanonendonner aus d.'r Richtung Südende zu vernehmen. Es ließ sich jedoch nicht feststellen, ob wieder die englische Flotte die Küste beschießt od.i ob ein neuer Kamps im Gange ist. Hilfstrup^en für England. (?.) Rotterdam, 19. Dezember. (Eigene Drahtnach richt. Nach einer Rcutcrmeldung ist dem britischen Kricgsministerium für Frühjahr 1915 das Eintreffen von weiteren 30 000 Mann Hrlfstruppen aus Australien, 250000 aus Kanada und 15600 aus Indien offiziell von den dortigen Regierungen crngezeigt worden. Ein Seutsches Weißbuch über öelglens Ve rat. sr.) Berlin, IS. Dezember. (Eig. Drahtnachricht.) Di« Reichsregierang wird, wie von unter» richteter Seite gemeldet wird, die zahlreichen nach träglich ermittelten Dokumente für Bel giens militärisches Uebereinkommen mit Frankreich und England gegen Deutschland in einem Weißbuch zu gegebene» Zeit dem Reichstag und der Leffentlichkeit zugänglich machen. Neue Enthüllung über -ie Kriegsbeteiligung Englanüs. tu. London, 10. Dezember. Am Freitag fand NN Hotel „Cecil" eine Versammlung der unionistischen Partei statt, in der Mister Bonar Law eine sehr interessante Enthüllung macht.', d>e noch mehr wie die bisher von deutscher Seite veröffent lichten Aktenstücke ein Licht auf die Haltung der England;! bei Kriegsausbruch wirft. Nicht um das Schicksal Belgiens handelte cs sich, sondern allein um die Teilnahme Englands an Seite Frankreichs und Rußlands gegen Deutschland. Am 2 August bereits hat Bonar Law ein Schreiben an den Premierminister gerichtet, in dem e». diesem mitteUte, die Opposition sei der Ansicht, daß es für die Ehre und Sicherheit des vereinigten Königreichs ein tödlicher Schlag wäre, falls man zögern wollte, Arankrerch und Rußland zu Hilfe zu kommen. Di« Opposition bot gleichzeitig der Regierung ihre vollste Unterstützung an Die „T. R." bemerkt mit Recht dazu: Ein der artiges Schreiben ist selbstverständlich von rorh'r- gehenden Besprechungen abhängig, und das Lügen gewebe des Herrn Edward Grey, der sich als der Ritter der bedrohten bclgisck-en Neutralität hinstellt, zerreißt immer mehr. vom linkischen Kriegsschauplätze. - Konstantinopel. l8 Dezember Bericht des Hauptquartiers. Ein englischer Kreuzer der seit einigen Tagen vor Akaba kreuzte, landete dort Truppen, die jedoch von unser» herbei, eilenden Truppen angegriffen und gezwungen wur den, sich wieder etnzuschiffen Unser Feuer zerstörte den Scheinwerfer des Kreuzers. Marokko macht sich jelbstän-tg. Mailand, 19. Dezember. (Eig. Drahtmeld.) Wie der Madrider „Zmparcial" am 15. Dezember aus Melilla meldet, wurde in Fez Abdul Malik zum souveränen Sultan von Marokk» ausgerusen. Zrank.eichs Sorge um Tunis und Marokko. Rotterdam, 19. Dezember. (Eig. Draht« bericht.) Di« »Agence Havas" meldet di« »er« sügte Entsendung von zwei Kolonialregi« m entern nach Rordmarolko und Tunis. vankgottes-ienst -er Serben in Selgra-tt Wir lesen in der „Neuen Züricher Zeitung" fol gende unglaubliche Nachricht aus Nisch: Man meldet, daß das ganze serbische tsiebiet von österreichischen Truppen befreit ist. nur öster reichische Gefangenr befinden sich noch in Serbien König Peter ist mit seinen söhnen wieder in Belgrad eingezogen, um einem feier lichen Tedeum beizuwohnen. Di« Beoölke rung war tief bewegt, den allen König wieder in