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' ^MlW^ .1 l- ^1» n'U:!l.L-,^ UUIi.-.'l '.- .n->f.--n.-»dü-,»,' -HNI«,1> k - ''...'.^^t^näMMn, a« .roii'..».uckU'^''-'^ "'M' ' ''Mni /. .d- .-^ Auerlhal -Jeffung No. 131 -W De»«» auf de« gläubigen „Pymweranta" 2LÜV0 Mk. Zn Per nächsten H if dem gläubigen Festhalten auch da» Schiff-jungen schulschiff „Luise* , vtssteig« >ee KM «er- (N». 665 der Zeitung-Preisliste) ' > s für November und Dee^mber Verden in der Expedition (Aue, Marktstraste), von den Aus« träger» de» Blattes, sowie den Landbriesträgern jederzeit gepn augrnommeu. Krpedition der „ Kirerthal-Settrmg," Li»It Wä*rv«»»l»t«r. Bestellungen auf die' ? nz i,< :sn->lUlst tt,1 M1S-Pf«,n>'i!5.«) V« >/Mt. VRib-iU .ch,.r . - //- ->-:U«?.' ?!- S!.,"i!lll! :i - - Ü.RlIII 7't« rigfchen Lutherfcstspiets, während dessen eine glänzende Illumination begann.- lss^er Hochrufen erfolgte abends die Avreffe »es Kaiser«-Wd der fürstlichen Gäste. Erscheint Mittwochs, Freitag» u Sonntags. Abonnementspreis inrl. der 3 werihvollen Bella gen vierteljährlich mit Bringerlohn 1 Ml. iiv Vf» durch die Post 1 M, 28 Pf» der.» « , ' ' ° >nn>! Gewöhnlich wird der Brennen erst zügehecki^Hrnn das Kinq, ertrunken ist. D'e prenijische Eijenbghpp^wal- ' -tue 'LuhnaLme von der. Hatz ma- einmal anhören kann, meldet sich in der „Post*: E- heißt dort: „Wenn die wirtschaftlichen Vorteile welche die Militärvorsage durch Verkürzung der Dienstzeit, bietet be reits durch die wirtschafUichLn' Nachteileder erheblich-jfEr höhung der Rekrutenzahl überwogen wertest und vgzu di« finanzielle Mehrbelastung erschwerend hinzutritt, so Md doch auf der anderen Seite di« volkswirtschaftlichen Dhr- ,teile welch? die Verjüngung der Arikee fjst d^n KritMall usir sich bringt, nicht zu unte schätzen. Es unters^gl kei nem Zweifel, daß bei einem Kriege mich zwei TroMyj an gesichts der Stärke oer gegnerischen Feldarmee lristzder militärischen Hilfe der Bundesgenoffey für hie FelstgÄc' bi« aus da- zweite Aufgebot dir' Landwehr zlirückMrPen und selbst die ältesten Jahrgänge derselben ^sür Etap^en- und Festungsdienst von pornhexein zu den Waffen Wu- fen werdeü müssen. Ebenso klar ist e-, daß ftfit Ver stärkung der jüngeren Jahrgänge die NptUfenWest^ ^uf Schloßkirchen - Weihe in Wittenberg. Kaiser Wilhelm und Kaiserin Auguste Viktoria trafen mit den drei ältesten Prinzen Sonntag um N Uhr zur Gchlobkirchen-Einweihung in Wittenberg ein. Die Per- trete, der evangelischen Fürstest, sowie die Vertreter der Ueberzeugung des Kerzen«, uyd hie Erkenntnis, daß sie Behörden empfingen sie. Durch ein Spalier von Sol-«allein entscheidet, ist. die gesegnetc Frucht der Reformation, datrn begab sich alsbald der Festzug von« Markte aps Wir Evangelischen Befehden uiemynd um seistes Glaubens «mH der Kirche von dessen Turme herab Trompeter „Ein «Men.- Aber g>ir halten fest an dem. Bekenntnisse des feste Burg ist unser Gott" bliesen. Die Weiheseier voll- EvaWeliumh bis. sn den Tod." zog Genrrolsuperintendent Schulze. Nach ihr unterzeich- Den Schluß der Feier bildete^ die Aufführung des H«r- nrten Kaiser Wilhelm und die Fürstlichkeiten eine Urkunde über dir Weihe, in der es u. a. hecht: , . „Wie wir zu dem die gesamt« Christenheit verbjnden- den Glauben an Jesum Ehristum, den Mensch geworde nen Gottessohn, den Gekreuzigten und Auferstandenen, uns von Herzen bekennen und wir zu Ewtt hoffen, al- lein durch diesen Glaube«« gerecht und selig z«« »erde«, also erwarten wir auch von allen Dienern der evange lischen Kirche, daß sie allezeit beflissen sein werden, nach der Nichtschnur des Wortes Gottes in dem Sinne und Geist« des durch die Reformatoren «iedergewonnenen rei nen Christenglaubens ihre« Amtes zu warten, das Volt zu Gottesfurcht und Unterthanentreue, zu herzlicher Lieb« und Erbarmung gegen alle Mitmenschen, auch gegen die Andersgläubigen, anzuleiten." - Derselbe gläubige Geist «ehte aus dem Trinkspruch, wel- chen der Kaiser bei der dem historischen Festzuge folgen- d«n Lasel brachte. Der Kaiser ergriff den Pokal, de» die „ . . . „ Stad« Wittenberg einst Luther zur Hrchzeit schenkte und sprach - Mark, Mit Welch.-», Summe» sie daran gehe«, wist, ei« Ge- PotitiM Nachrichten. , ' . . ' B ser l im, d^st 8. November. , Trotzdem Mquel durch die Anziehung der Steuer schraube dem preußifcheu Staatshaushalt« ca. 40 Millio nen M-rk vrrjchasst, hat, dryht, eiu PePdit, da- auf 80 Millionen.berechnet fvirp. Selbst einem Finanzgenie wie Miquel ist nicht möglich gewesen nicht mehr auSzuge- t>«n,qsS. eiuzunehmen. — Deutschlands Kapitalisten trauen noch eher Port»- igjese» u»d Argentiniern, al» unseren Kolonien. Die deutsche Südwefiasrika-Gefillschaft vezsügt nzrr über 300000 sntzir ein Zeichenche, E,il«rrnuü seinen^ _ te«>, sondern sie ist und bleibt».unfeine ernst« Mahnung sich.slos. für, Gegenwart;, «std Zukunft. Denn st« ist uns der be-, r«hte. An-druch'deS Segens, de«« Colt un» durch d«e eyan-jzerO erhöht gel'sche Kirche geschenkt, Hat und täglich aus» neue dar-1 " reicht- Diesen : Segen/ nicht ««»kümmern zu lasten, ihn dankbarem und gläubigen Herzen- zu bewahren und zu pflegen, «ft unser« Ausgabe, isN unser« Ausgabe« Denn auf -n der ewige« Wahrheit des Evangeliums ruht unsere Hoffmlng im- Ltbe«t pnd imi Sterbe». Wir haben unse ren Glaube» heule vor Gottes Angesicht aufs neue be- kanut,. und wir .ve:gefieu. eö.lücht, daß dieses-Bekenntnis j Nn« will aber einmal esitt Ausnahme von der, — «UM,auch Heus« : noch, mit der gesamten Christenheit ver-fch»,. Sie hat ErhrbuÜHkn angestellt, ld«eviele',,,Herne NW eiw Band be» Friedens, welches «E.ahahnbrücken m» .gvßtiiernen/K-nstzüktio^riM noch uauch über »i« Tr«n,.«ng-Hilrüb«rr«cht. Es giebt .ist-Glau-j Heftchen. Es hassen sich 63 sol^r , Brucken heijauMstellt, bensjachen keinen Zwang. Hier entscheidet allein die freie-und diese sollen nun beseitigt .werden. Jede-j Jahr, wird ' " " j eine Anzahl atPebrccken. Dle^Mßcisetgiei^ Prü^teile esind zu spröde, sie halten auf chic Dcu«er hie EssckMzrun- s gen nicht aus und drohen zu springen. Pir MöHhen- j steingr Brstcke in der Schweiz hat Vorsicht gMrt^ und die Preußen sind nun d«e ersten,., welch«, sich rsstss Mqp- nung voraus g-nommen . haben, Jnstzsesqmk,giebt je» in Deutschland 10772 Eis-pbaht^ückem — Eine Stimme für die Militäryortage hi« snäy.hstch einmal anhören kann, meldet sich in der »Post*: ES " Snferatt die «lnspaliih« GtchliSze die voll« Äeite oü, S. Ä, bei Wiedecholvngen; Hetzer Rpbai.O Alls Pcslanstaltea, unh LaqhbrieM»«« , netzmeti'BdsteMlntzelf an. ' . !" ..1 t »-'-.fuLsieukz' <o» Mt:tt-.ll»fs -I? U'M.". l -''l- n:-r»tln AMI LMr^MzLUW. Lokalblatt für Aue, Auerhamiyier, Jelle KlöMMü, Nieder' ü Oberpfanueuftiel, LaÄer- Vo^iM, Berusvachs, ^nv die umitegendeu Hetschafte«. - k 'n.. .,'5' II»l- , Inn ni'Oi.'.si' 'I O'i'ilti i '! j« Mt'L MMM AUötStttrn : KeisMep KaWiÜ«ftffc«M, Kute Ä-l/üri der Zerrspiegel. ä-'I uni! »joch' b,1 nnlc -i ,ch 7.»...-^,.. , 1. ,«/. . !.. -i , .aWe«nU»»r«ltchV RrtzRteurio««U HfgZMtthWr in Au« (Sezzebleges. > -,,o.>R«bvkttt» » Cdpeditiw,: Au», Marltstraß«. . ' . '-I'n : <si I.'r!-jt IN»,'« nvC's.'.l ä!'- MI s! P ia,. * Freitag, de« >4. November 1892. „«' «»e s»« bi»' erneute Schlvßkirch« nicht biet von der Größe Baysrn^ aushuirutem Oh.WD' " vergangene Zei- nehmen ist bei so schwachen Kräften von, vornherein -w«- -- Der R-jchsbank-Dlskont ist.^m. Freitag alls^H«^- rhöht worden. .1 zi« — Drei ausrangi rle Kriegsschiffe jipk .öffentlich,.mst- steizsrl worden. Der Aviso „Falke" erzi«ste, l8l)YY Mk. die Areuzerkorvstte ,'Aciadn^ «Nachdruck verboten.s 1 nlahrzutlehmist. Sie kämstften mit elementaren Grimme, I blick «vard es füll io« Gemach. öräüt- Mn. t"und ltter n ch?u« !l.si JeuMeton. Die Armen der Millionenstadt. Ein Berliner Roman aus der Gegenwart " von M. Palfy. 'i« ! , , . (Fortsetzung.) - '-j ! „Hast Du ihr wieder, Hund verdammter lf knirschte er mit b.utunterlaulenen Augen, „hast Du ihr wieder unter? »brr Gott soll mir helfen, 't iS det letzte Mal heute» Du Bestie. Jetzt bin ick dal" -u i „Wilhelm!" flüsterte Fanny, di« sich unter Schmerzen «and, indem sie die lhräuenuaffen Augen mit einem himm lischen Lächeln nach ihm wandte. „Du bist da, Du kommst wieder?" Da» Herz zersprang ihm fast, als er sie in dieser Lag« sah. ' : n.'.. Aber jetzt packte auch den Anderen die «üthepde Eifer sucht de» Besitzer». - - „Komm' an, mein Jungeken!" höhnte er, indem er deck Fuß vorstemmte. 2 6- j - i Uno dann stürzten sie aufeinander lo«, den lange ver schobenen Kampf endlich auSzusechten. - -> - Der Fußboden dröhnte, die Möbel stürzten. , Fanny hatte sich mühsam erhoben und in die Ecke neben da» Bett geflüchtet, wo sie sich da« Blut abwischte und dann mit vorgestreckten Händen, starren, entsetzten rAnge» dem Kamps« zusah. m , I:. Lugust war der stärker», Wilhelm der gewandterer. Aber beide waren nicht ruhig genug, um ihr« Besitzest« es drohend in der Hand. , : . „ „Verdammte Metze!" kairscht« d«-. Entwaffnet«. Aber »ährend er haßerfüllt nach ihr hinsah, gelang e» Wilhelm, ftch'-imi M «ach«- -> )«>', _^ c ! i Er sprang nun seinrrseit» mit .voller Wucht auf die Brust des Uuierlisgendeu, würgte ihn, hi- er still war, bapv ihm -hie. Hände zusammen, und schleifte jhn an den Füßen nach her Thur. Hier richtete. August sich nochmals auf und,bfß,hem Gegner in, hie PulSqper. Vor Schmerz stöhnend, hob ip Wilhelm hach und. warf ihn die Treppe .hinunter. . E«n Schrei I her schwer« Körper kollerte, schlug auf, dann war« eS still. j ' Wilhelm .trat in'» Zimmer zurück. „Wir müssen fort von hier, so schnell als möglich, diese Stunde noch l" brachte er m«t ÄuftlWgüNg herpoff. Fanny wankte auf ihn zu, fiel ihm zu Füßen und küßte seine Hand., a««, -- - . .. i,--. .„Wat gab'« henn,wi«hm?" frug er. Die Krank. berschtete jammernd : „Er hat mein Kind »erkWstz:grgv diesch soht» hier, an rin« seine, Dame. Er hat d»K?Gelp, mein, GO A sM." - ,gFrau.Pitzmann l" chf Wilhelm entsetzt. ,, E», ist so,, Wtthesim" bestätigt« Fannh traurig. I «,^»S 'Me ich wiffrn, fi>llen l Zetzt ist her Lump sicher über all« .Perge,? ,,s, - ^Ader, Frau Pistmonn.^ damit trat er an'» Bett und hob die Hand wit zum Schwure, „ich schaffe Ihnen da» Kind wstdm, so^wM.Gytt ustr Helsels Einen Augen« tt>«> - j.iickii'' .Urts t/.,-!'.«»(» IN,-: . „Und nun. kommt alle IPwugeu», .»«MGiwwi'«Beide, vorläufig geh»tl.-»ir PMich geschah eS,^daß WstM »m Boden lag. BUtz-l 8. Ein Frühl.ingSausflua, schnell zuckte da« Wesjer we« Zuhälter» über ihm, aber! D-r letzte Aprilsvrniag Klause herauf, ein Frühlingstag Fanny entriß ,» jhm,.yqn, hinten -uspringend und behieltivoü Licht und Wärme, Frohsinn ütid Hoffnung. '' ' ° ' - ' "" ' Dr. Meyer patlamcntirte estrig nut Frau BitMnn, welche voll Aengstlichteit besheuerte, daß sich, doch Mt recht schickte, wenn er und Vie Grete allein lü dje Hn- gkgcnd führen. „Mein Mann ist fort mit Tübkrke, und Ich lallst' dych nick t mitgehen. Wenn wir cs nur vorher, aewußt häiten, ab- ,sv eins vor. unK muß zu Hause bleibens ststd da kv « ich Sie doch nicht.M derj.'Gsjte'alsttst'g<hrit "luM" Grete, fiel ihr, jubelnd um den Hals. „Mütier^n, D kannst es. Bitte, bitt-1" .""'f " / " „Grell ist ja mrine Brauti" wendete, Häuh ijm ' , „Ach Gott," erwiderte Frau Biltmstyn, Wem WrH hübsche alte Gesicht eine eigene Röthe huschte, „hE ist ja eben, weil die Grete Ihre Ppaut ist. 'n gleich^"'"- Mensch, das wäre ja ganz was anderes aber jUNgt l leute, die möchten immer nur »Mn in die Mst'M Und wenn Sie nun Abends keinen Psätz finden ' Stadtbahn und nicht mit sortköiruey waS dasist^ Hans lächelte, ergriff die Hand ddr.gltefi 'Frali küßte , sie herzlich. „Six guf-S, - haben Sie denn gar so tsenig D versprech« Jhnep hier auf Wort, und fröhlig heute Abend wieöerzui „Fröhlich auch?" neckte Fmu Bittmann. ' 7 "' Grell fiel ihr stürmisch um den Hals und yMarj ihr erglühendes Gesicht., „Na, dann geht in Gottes Namen l" mAitte dft Hll! mit einem kleinen Seufzer, uyb einem liebevollen BliV di« strahlenden Gesichter der be,iden Aerlokien. - k- u r. . n ... - > uiomiil.-: