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Amtsblatt des Kömgl. Gerichtsamtes und des Stadtrathes zu Frankenberg. Erscheint wöchentlich drei Mal. Vierteljährlich 1V R-r. — Zit beziehen durch all« Buchhandlungen und Poft-Expeditione». Heu- >urch * >sr. «»r. und ngst scher - in den edie- lr. 8 al 8 di«S^ . bi» ' c. « « 1 17. suag Königliche» Bericht» a«t. In Stellvcrtre'unq: Mühle. , Bekanntmachmig für Pächter von Commun-Gärten u. s. w Da perschiebene Pächter von communlichen Gärten u. s. w. ihre Pachtzinsen abzuführea erfolgter Erinnerung ungeachtet unterlaAm hi»^ den« so «ich denselben hierdurch notificirt, daß nach t«m 24. Juli diese» Jahre» alsbald die KlaganfieÜung erfolgen wird. G^nkenberg, a« lS. Juli IH7S. - D « r S t a d t r a t h. ' Meltzer, Brgrmstr. tgt. wir ater, steht, allen Wanderern «in reinliche» Lager, gute Kok, einen freundlichen Aufenthaltsort, föchte de« ArbeitsuchinVen nach Kräften Rath unh Hülfe» --- - -- — FreuMnH», Bonn i8S4 t ußd find s», krllt und auch beantwortet worden find, ver anlaßt, «nd namentlich auch da für junge Bewert» «reibende, die sich durch eigne Anschauung der BewerbSbetriebSweis« in andern Städten und Ländern ihren Gesichtskreis und ihre Fach» wie allgemeinen Kenntnisse erweitern, auch der bet Vielen scheinbar in Vergessenheit gerathene» Wauderprämtea sich' würdig wachen «ollen, noch Zeit zum Wandern ill, machen wir gegntwärti-, wo viel gereift wird, auf die wohltbätige «nhl durch reiche Erfahrung erprobte Einrichtung ^iM sogrnannten „Herbergen zur HetmchthN aufmerksam. Dieselben bieten, wie auf tM Verzeichn iß derselben (für 82 Städte Deutsch land» und außerdem Basel, Zürich und Lo»b»»> eine» GutSbek-erS vom Blitze erschlagen. Beide hatten bet der Nähe de» Bewitter» da» Gehöfte verlassen, um di« sog«nanntrn Straßenichläg« d«r Helder für den längk erwarteten Regen zu öff. nen. Rach faft drei Stunden sand man dies«!, den todt aus. Frankenberg, 17. Juli. In dec Rächt vom 1L. zum IS. Juli ift, wie dem „Dr. I." au» Mittweida geschrieben wirb, beim GutSbe. sitze« Gelbrich im benachbarten Ottendorf ein EmbruchSdiebstahl verübt und hierbei ein Atten tat aus die Mutter Gelbrich'» auSgeführ» wor den. Al» Letztere nämlich in die Schlafstube «ritt und Licht anzündei, wird sie hinter einem Schranke versteckt «ine fremde Mannsperson ge wahr. Auf ihren Hilferuf ergreif« der Dieb die zu«ällig an der Wand hängende, mi« Bayonne« verithene Flinte Gelbrich'», stich« nach der Mut- «er desselben und bringt ihr zwei nicht unbebeu- «ende Wunden in Arm und Rücken bei. Leider «st «» dem Lbäter unter Zurücklassung einer Hocke, wahrscheinlich anders«» gestohlener Sa- chen, gelungen, zu entkommen, doch sind sofort die nöthigen Veranstaltungen zu drffen Habhaft «verdung getroffen wo« den. Frankenberg, 17. Juli. Aus besonder« Veranlassung hi» , namentlich durch verschiedene Anfrage» , Vie in de» Zeitschrift ^ahtick" ge- veknanlmaeliuax ' Bo» diesjährigen Reichsgesetzblatt ift da» ISte und 29ste Stück erschien«» und können dieselben an RathSfteve ring«sehen «erb«». Ä»- ei» ift enthalt»»: 945 Besitz, betreffend den An«heil de» ehemaligen Norddeutschen Bund«» an b«r französischen KriegSkofttn-EnischädigmtD; Ab« 8^ Jüli 1873 946. Additlonal-Bertrag ,» dem Pokvrrtrag« zwischen dr» Rorddeutfchen Bund« und Schwedin; vom 23 j24. Februar 1889. «V 947. Bekanntmachüng, beireffend die kbaemaoopo«» Vvewaai«,; vo» 4. Juli 1873 ^§ 948. Besetz, betreffend di« FeftstelluvA «l»«» Nachtrages zum HauShaltS-Etat d«S Deutschen Reich- für da» Jahr 1873; vom 4. Juli 1873. 949. Bekanntmachung, betreffend die Ernennung «sne» Bevollmächtigten zum BunbeSrathi; vom 3. Juli 1873. Frankenberg, am 14. Juli 1873. DerStadtra th. , , - Meltzer, vrgrmstr. s Bekauntmachttua. Seit«» deS unterzrichne««» KönigiichenBtrlchtSamtSfoll M»g»ft L878l ' . ' / / ' die ,»« Nachlasse Johann «ottl-h Hanhold'» ist Hartha gehörig« Garten nahrung, 7 dr« Brandkatafter», 45», 45b, 169 de» Fl»»- buch», Bollum 8 dr» Grund- und HypoihekenbuchrS für Hartba, welche» Grundstück am 10«,n Juli 1873 ohne Berücksichtigung der Oblasten auf S»7S - - . > ' - - - gewürdert «ordm ist, mit der anstehenden Ernt« an Ort »nd Stelle frriwilligerweise versteigert «erd«. ' Jaglrichen sollen > / ' den 7. Ruaust 1873, von S Uhr Bormittag» ab, die zu dies«« Nachlasse gehörige» Meubtl, Brttey, Kleider, Wäjche, sowie das Vorhand«»« Bich und sämmtliche» LirthschaftSgeräthe durch Ne OrtSgrrtchlen zur Berkeigerung gebracht werden. ' Vater Hinweis auf die am Berich,sbrete und i« Gasthofe zu Hartha üu-hängenden Anschläge, welchen eine Beschreibung VeS BrundstüM nebst d«n BersteigerungSbebingungen, sowie «in Berzeichniß der zur Auktion gelangenden Gegenstände beigesügt ist, wird die» hiermit bekannt ge- «acht. > Oederan, den 12. Juli 1873, OtrtticheS und Sächsisches. Frankenberg, 16. Juli. Den heftigen Ge- wittern, welche — ml, starkem Regensall verbu» de« — tp der Nacht vom Sonnabend zu« Sonn tag übe» unsere Gegend dabin,ogen, folgten gleich schwere in der Nacht vom Montag zum Dienstag. Ein dabei einem grellen Blitzstrahle unmittelbar folgenderaußeroidenilich starker Schlag, der vielfach Besorgnis erweckte, hatte, wie sich am Morgen zeigt«, in der Nähe der Bleichere, von Z M. Müller'» Erben an de» Ztchopau «ine Pappel betroffen und, an derselbe» auf zwei Ektteu herunierglettend, zollbreit deren Rinde lovgeschält und ellenweit sortgeschleudert, sonst Plück weitere» Schaben nicht verur- fLcht, Nach den über die ersterwähnten Unwet. »er Mrltegenden Nachrichten haben sich dieselben Mi«M Aber einen größern Theil Sachsen» er- ftrM »nb in der Elbgegend wie in brr Lausitz vetWifdenillch Bränb« verursacht. Im Umkreise vim Drr-ven wurde» nicht weniger al»7 Feuer. Pä/M beobachtet. Zn Lungwitz bei Kreiicha g her Blitz in die Rltt«rgui»ichäferei, welch« rch nirbrrdranNte. SW Schafe verbrannten HM mit. Ein trautige» Loo» berestey der Blitz Mn Familie in Stürza bet Stolpe». Dor« U zwei (18 und LS Jahre ulte) Söhn« MsikenliWer Nachrichtsblatt !. mid Brzirksanzeiger k». reu Sie sind zu« großen Theile von s Handwerkerstände» (die erste in durch Professor Perthe») gegründet gesucht, daß ielbft ganz groß« Häuser, vqn tene» z.V.da» in Barmen in seiner Ausdehnung unsere, ganze obere Marktfront« decken würbe, immer besetzt sind, und daß in Berlin schon an «i» drit te» Hau» gedacht werbenmuß. Meisten» koch drei Elaffen für die Beherbergung und venm- thung eingerichtet. I» Parterre befindet sich.