Volltext Seite (XML)
Freiberger Anzeiger Tageblatt. Derantwortl. Herausgeber: Karl Juli«- Frotscher in Freiberg. r'i). Sonnabend, den 29. Dezember »o. lS0 N" t!l wirkliche Herr geheime Rath Freiherr K Übeck-K übau rma. denen Ministerien erfolgen. ulMlr ten. WieKwir hören, wird noch auf andere einfluß die sich hier unangemeldet aufhalten, gefahndet. !.! 21s sig« ver- Rit- -g Le- n die- steht' illung Wanderung und die Dankbarkeit unseres deutschen Vaterlandes erwor ben. Allerdings haben Sie, gnädigster Herr, den gerechten Wunsch gehegt und mit gewohnter Offenheit ausgesprochen, Sich wieder jener Stellung zuwenden zu können, in welcher die Ihrem erhabenen Kai ser gewidmeten Dienste und die Weihe der Wissenschaft Ihre Tage rühmlich bezeichnen. Empfangen Sic, gnädigster Herr, in dem Au genblick des Scheidens auS Ihrem hohen Amte die dankbare Hul digung, welche wir Ihnen heute darzubringen verpflichtet sind. In dem wir, in Folge deS Einverständnisses der hohen deutschen Regie rungen und in Folge der uns crtheilten Vollmachten, die Functionen der eingesetzten provisorischen Bundes-Commission im Sinne der Ueber- - - -E deS Departements des Inneren führt; daß aber aste^ gelegcnheiten dieser verschiedenen Verwaltungszweige Hw Bundeskommission selbst zur Vorlage und zur koste 7 Uhr HA. „Gnädigster Herr! Als Eure kaiserl. Hoh. dem Rufe folgten, daS hohe Amt eines deutschen ReichSvcrweserS zu übernehmen, waren alle stattlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse in einem großen Theile Europa'S, ins besondere auch in Deutschland in Frage gebracht, und einer Bewegung anheimgefallen, deren Ergebnisse zu den größten Gefahren führten. Ihrem Muth und Ihrer Standhaftigkeit, gnädigster Herr, ist eS vor züglich zu verdanken, daß diese Gefahren, als sie im Herbste vorigen Jahres das staatliche Dasein eines großen Theiles des Vaterlandes bedrohten, glücklich abgcwcndet wurden und Deutschland nicht anar chischen Bestrebungen anheimgefallen ist. Eure kaiserl. Hoheit, erha ben über aste eigensüchtigen Zwecke, haben Sich einer großen Pflicht aufgeopfert, und Sich, dadurch für alle Zeiten Ansprüche auf die Be ¬ nn ist, d. - lchor stabt," !r 0. ständen alle gesetzlichen Mittel in Anwendung zu bringen, um für die bestimmte Zeit der Dauer der Bundes-Commission die ihr vorgezeich- nele Bestimmung zu erfüllen." Hiermit wurde das gegenwärtige Protokoll geschloffen und durch Beifügung der Unterschriften genehmigt ischen-Mera^ '8^ - sarien <«itlchm Titel sie amtlich fuhren) so Stande gekoMMttl-' daß det"^tldmarschallleuttiant SchönhülS dir fpezlelle kettaag^ de-^ Militärdepartements, Lübeck die deS Departements tzerUvMW und deS Handels, dsr GeneralleutMit Radowitz die W-z LWWqGM der auswärtigen ÄagelWeoheileo,i -der Oby-präsiden^^ dik mit itfen.' stben ons^^ thung und Beschlußfassung kommen. Die betreffenden Erlaffe,MÜP> den , wie eS heißt, in diesen Tagen ausgefertigt werden; gleichst^ würde die Einweisung deS neuen BeamtenpersonaleS in r>M verschiv«: Berlin, 23 Dez. Der ehemalige Kultusminister RovbertM Jagetzow- welcher sich seit mehrm Tagm ai^iÄt, ist M ausgewiesen worden^ Er wurde heute MvkZen duich MD ler auf den stettiner Eisenbahnhof geleitet uM von nach seiner Heimath gezwungen. Ueberdie Urstiche verlciotrt nichts; doch darf vermuthet werden, daß die BesprechüngM deS ^rrn KÄt bertuS mit hiesigen Führern der demokratischen — " Sluttgart, 22. Dezbr. Die revidirende Landesver sammlung ist heute aufgelöst. Die Oesterreicher W^D^geaz sind deS eisten Winkes gewärtig. Schon anfangs der heutigen StAag beantworteten die Minister einige Interpellationen auf eine M um welche Schmerling sie hätte beneiden können. Taft! hatte wegen Nichtemfthmng §eS Bürgerwehrgesetzes interpellirt. Hr.v.Schlaytr antwortet mit der größten Kaltblütigkeit, Amtleute, Schultheißen und RegiewngSdirektorcn hätten ihm berichtet, daS Volk wÄlediese-Ge» setz nicht, und da habe er in seiner Achtung vor dem Willen hetz Volkes eS für nöthig gefunden, das gesetzlich verkündete Gesetz revi- diren zu lassen; denn Vie Amtsversammlungen seien doch auS NölkS- Wahlen hervorgegangen. Tafel fragt weiter, warum man unWtzll« cherwcise von Militär habe die Häuser einiger Bürger durchsuchen lassen, in denen man keine Soldaten wissen wolle? Dir KriegSmini- ster vermuthet, daß man im Einverständnisse mit der städtischen Be- Hörde gehandelt hab«. Tafel weiß, daß daS nicht der Fall ist, daff Frankfurt, 21. Dez. Die Mitglieder der interimistischen Bun- General Miller auf eigen« Faust gehandelt hat. W«S non? Sobow deSkommission haben heute die Aufwartung der Beamten der ver- der Minister dm Bericht hat, wird er „daö Geebnete" befchließkN. schicdenen Departements deö Reichsministeriums empfangen und die — Um 4'/. Uhr verliest Hr. v. Schlayer dasAuflösungSvekrtt des Archive der Jentralgewalt sowie deö ehemaligen Bundestages über- König«: „Die Versammlung ist aufgeltzst. Ihre Wirkstuvkeit h-rt nommm. Dem Brrnehmen nach ist hinsichtlich der Leitung der Se- hiermit auf, mir Ausnahme der Wahl Metz ständischm AuSschoffe-, schäfte »er Jentralgewalt di« Vereinbarung unter dm BundeSkommis- nehm dM, Präfidmtm aus 11 Mitgliedem bestehend." E°S »t^d Ma 8 Uhr ? Potitlsches. Frankfurt, 21. Dez. (Schluß auö vor. Nr.) Auf die Rede deö Erzherzog-ReichSverweserS erwiderte der kais. österreichische - cinkunft vom 36. Seplbr. 1849 übernehmen, gebm wir im Namen ^unserer erlauchten Allerhöchsten Vollmachtgeber, Sr. Majestät deS St über Kaisers von Oesterreich und Sr. Maj. deS Königs von Preußen die feierliche Versicherung, keine Anstrengung zu scheuen und nach Um- .. . Erscheint täglich früh S Uhr mit AuSuahme der Soun- und Festtage. — Preis halbjährlich S2'/» Ngr. Juseratt dl« gespatL. Zeile « Pf- - — — — — —,--^7-7:.—. .,!