Die tapffere Probe Des wahren Christenthums Wird Bey dem Christlichen Leichenbegängnüs Der ... Frn. Annen Dorotheen gebohrnen Arnsdorffin, ... Hn. Johann Siegfried Neseni ... Ehliebsten, welche ... den 5. Mart. MDCXCII. von der Welt seligen Abschied genommen, und den 9. Mart. ... Zu ihrer Ruhstatt begleitet worden;...eröffnet
Titel
Die tapffere Probe Des wahren Christenthums Wird Bey dem Christlichen Leichenbegängnüs Der ... Frn. Annen Dorotheen gebohrnen Arnsdorffin, ... Hn. Johann Siegfried Neseni ... Ehliebsten, welche ... den 5. Mart. MDCXCII. von der Welt seligen Abschied genommen, und den 9. Mart. ... Zu ihrer Ruhstatt begleitet worden;...eröffnet
!KH ja GHtthat uns ltzb. Er ließ die Gna de mercken/ Als Er ein dreyfach Pfand vorm Jahre zu sich nahm: 'Auch Heuer musten wir uns in der Hoffnung starcken/ Als diese Gütigkeit gleich dreymahl We der kam. Die Welt entsetzet sich vor allzu vielen Leichen; Denn was sie wünschen darff das ist im Tode todt. Allein der Glaube steht bey solchen Liebes-Zeichen/ Und fasset einen Trost auch in der Sterbens-Ndth. Derhalbcn wil uns GOtt zu dem LrkäntnüS bringen/ Wenn Er ein Liebes-Haus zum Trauer-Hause macht: Da lernt man insgesamt die schönsten Lieder singen/ Da wird an jene Welt und an den Tod gedacht. Wier sehen die Person in ihren letzten Zügen/ ^ Und drucken also fort an unsre LebenS-Frist: Denn alle müssen noch an dieser Stelle liegen/ So war Sie auch ein Mensch und unsres gleichen ist. DaS ist der letzte Druck/ da eine böse Stunde Die gantze Fröligkcit des Lebens niederschlagt: Wofern ein Ahristen- Hertz von GOtteS Gnadenbunde Kein blutig JEsuSbild zum Rttter-Zeichen trggt. Da kennen wir die Welt/wie ste denMenschen lohnet/ Wenn niemand heissen kan der um das Bette steht: Da Mercken wir den Geist der in dem Hertzcn wohnet/ Und durch den Men Mund in starcke Seuffzer geht. Ja wenn der Tobte sich mit seinem Haupte neiget/ Wie man den Heiland selbst am Areutze prLkmirt/ So denckt ein jeder Freund der sich im Leide zeiget; Ach hatt ich meine Noch so glücklich ausgeführtr Und also müssen wir des Höchsten Güte loben/ Daß Cr uns allgemach der schnöden Welt entzeucht.