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Bautzener Nachrichten : 22.06.1905
- Erscheinungsdatum
- 1905-06-22
- Sprache
- Deutsch
- Vorlage
- Stadtbibliothek Bautzen
- Digitalisat
- Stadtbibliothek Bautzen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- Rechtehinweis
- Public Domain Mark 1.0
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id1887328319-190506224
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id1887328319-19050622
- OAI
- oai:de:slub-dresden:db:id-1887328319-19050622
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Bestände der Stadtbibliothek Bautzen
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Parlamentsperiode
- -
- Wahlperiode
- -
-
Zeitung
Bautzener Nachrichten
-
Jahr
1905
-
Monat
1905-06
- Tag 1905-06-22
-
Monat
1905-06
-
Jahr
1905
- Titel
- Bautzener Nachrichten : 22.06.1905
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morgen Mittwoch fortgesetzt (L. Z-) mehrere Vertreter von Behörden usw Begrüßungsansprachen ge- ?fühm m Erd« i Holz« :r d«S teinem e« hiesigen nze an» eS König» bis nach ntgstei» von et^a dsttfttt Tischlers «richt zu und Zu- runb- deckt, la ringe« n gingen Söllnitz reiche dle ferde und auf der fragen rc WFür den Umbau des VereinShauseS in Berlin wurden 50000 Mark bewilligt. Die Hauptversammlung des nächsten Jahres mit der zugleich die Feier des 50jährigen Bestehens des Vereins verknüpft sein wird, soll in Berlin stattfinden. dniglicht eköchia.) rite Mir m »lass«, Unter da, SächW ine, Nii. genannt. * Vom 29. Juli bis 2. August findet in Braunschweig unter dem Protektorate des Prinzregenten der 8. Deutsche Stenographentag „Babelsberger" statt. Vertreter von Feuerwehren aus ganz Deutschland und auch aus Oesterreich, Dänemark und England erschienen find. Nachdem icot, alkr» VM m)I. HÄ last mit Ok- teste eine beo» chen »alte der tuen war dem und sskN g!N and gen wa Lxr UrheiterHtwtp«!. ' Dresden, 31. Juni. Der AuSstaud der Klempner und Installateure hat an Ausdehnung zugeuommeu. Selt Montag streiken einig« Hundert unverheirateter Gesellen. Da dleJuuuugSmeister mußten, daß auch die verheirateten Gehilsen Im AuSstauoe jenen folgen ' Die Zukunft beS Handwerks in Deutschland bildete den Gegenstand einer vom Volksoerein für das katholische Deutschland nach Schloß Lindenfels in Leipzig-Lindenau ein berufenen Versammlung. Nach den Ausführungen des Rese- renten Lom ar aus München steht die Existenzberechtigung und Lebensfähigkeit deS Handwerks trotz aller Konkurrenz der Groß betriebe und deS Großkapitals außer allem Zweifel. Freilich ist die Voraussetzung, daß die Handwerker lernen, sich den jeweiligen Zeit- und GeschäftSverhältniffen besser anzupaffen. Sie müssen insbesondere auch von den Großbetrieben die kaufmännische Rou tine, Tatkraft, Ausdauer, Unternehmungsgeist, Selbstbewußtsetn lernen und ihre Aufmerksamkeit namentlich auch auf eine ziel« bewußte, fachgewetbliche Schulung des Nachwuchses und auf die sachgemäße Gestaltung des Verkehrs mit dem Publikum richten. Mit dem gewerblichen Zusammenschluß in JnnungSverbänden, Einkaufsgenossenschaften, Rohstoffassoziattonen, mit der Ein führung des Befähigungsnachweises, mit dem Verlangen nach Staatshilfe usw., so viel dies alles auch zur Erhaltung des ge werblichen Mittelstandes beitragen kann, allein ist eS nicht getan. Der Handwerker ist in erster Linie auf die individuelle Selbsthilfe angewiesen. Dringend nötig ist die grundsätzliche Beseitigung des übermäßig langen Kreditgebens, dieses Krebsschadens des Handwerks, und die tunlichste Anstrebung der Barzahlung bei Ein- und Verkauf. " In Magdeburg tagte soeben die 46. Hauptversamm lung des Vereins Deutscher Ingenieure. Als Vorfitzender des Vereins für die beiden nächsten Jahre wurde Geh. Regte- rungsrat Prof. vr. S laby-Charlottenburg gewählt. Kerner wurden Berichte über eine größere Zahl wichtiger Veretnsarbeiten erstattet, deren Durchführung in den meisten Fällen noch längere Zett erfordern wird; so über die Aufstellung von Normen über LetfiungSversuche an Krastgasanlagen und Verbrennungsma schinen, über mißbräuchliche Benutzung von Zeichnungen und anderen Jngenieurarbeiten, über Verfassung eines Werkes: Ge schichte der Dampfmaschinen, über Hochschul- und Unterrichts- «.lUwirtschgslliche». ' Z i t t a u, 21. Juni. lleber die von etwa 200 Verbands mitgliedern abgehaltene Hauptversammlung des Säch sischen GastwtrtSverbanbeS sei in Ergänzung unseres gestrigen Berichtes noch mitgetetlt: AuS dem gedruckt vorliegenden Jahres- und Kaffenbericht ergibt sich, daß der Verein gegenwärtig 105 Vereine mit etwa 6000 Mitgliedern zählt. Die Vermögens ibersicht des Vereins weist «inen Gesamtbetrag von 23 721,48 Mark auf. Der Verbandstag beschloß zunächst, eine Snquete in den zum Verband gehörigen Vereinen vorzunehmm über die an verschiedenen Orten zu erhebenden Steuern und Gebühren für Veranstaltung von Lustbarkeiten. Das Referat hierüber hatte Wielisch-DreSben übernommen. Ueber den Stand der Flaschen- »ierfrage berichtete Meißner-Königflein. Den Bestrebungen der Antialkoholvereine beschloß man durch Gegenagitatton zu be- egnen. Ferner stimmte die Versammlung dem Antrag auf An- chluß deS Sächsischen Gastwirisverbands an die Mittelstands- leretnigung zu. Um dem Mangel an weiblichen Hilfskräften Leyte Meld»»gea. —* Berlin, 22. Juni. (L.-A.) In Wilmersdorf ereignete sich ein schwerer Bauunfall, bei dem zwei Arbeiter ge- tötet wurden. —* Esse», 22. Juni. Durch Explosion schlagender Wetter auf der Zeche „Dahlbusch" wurden zwei Bergleute getötet, zwei andere verletzt. —* Kiel, 22. Juni. Der schwerverletzt aufgefundene Oberleutnant Arnoldt erhiel Verletzungen durch drei Row dies, die ihn überfielen und ausraubten. Sein Zustand ist sehr ernst. —* Stratzburg, 22. Junt. (B. T.) Ein Bauern, geführt ist bet Schlettstadt durch den Baseler Zug überfahren worden. Zwei Insassen sind getötet. Turin, 22. Juni. Die Gräfin Montignoso reiste, von Florenz kommend, aus dem Wege nach Frankreich hier durch. ist. Das älteste HauS der südlichen Friedrichstraße ist das Nr. 225 und wird ebenfalls bald verschwinden. — Spandau, 21. Juni. Der Hausbesitzer Lüdke in der Gatower Straße hier wurde Mittwoch früh tot, mut. waßltch ermordet, aufgefunden. Er vermietete Schlaf stellen an polnische Erdarbeiter von den Charlottenburger Riesel- selber». Unter diesen mird der Täter gesucht, dessen Spur von der Polizei schon entdeckt worden sein soll. — Görlitz, 21. Juni. Der Verein ehemaliger Ka vallerie veranstaltete am Sonntage ein Sommerfest, zu dem auch Kameraden der Vereine aus Bautzen, Radeberg und Dresden eingeladen waren. Letztere hatten sich trotz des starken Regenwetters in großer Zahl mit ihren Angehörigen eingestellt. Becor die Kameraden wiederauseinandergtngen, machte derBor- fitzende deS Bautzener Vereins, Herr Fiedler, die Mitteilung, daß die Vorstände der versammelten Vereine beschlossen hätten, sich nächsten Sommer tn Bautzen wieder alle zusammenzu- finben. — Ohligs, 20. Juni. In Dornap durchfchnitt ein Italiener einem anderen, als dieser aus seiner Flasche trank, mit einem Rasiermesser den Hals, was dessen Tod herbeiführte. Hierauf durchschnitt er sich gleichfalls die Kehle. — In Altstadt, Kreis Neustadt, Oberschlefien, wurde der Bauerngutsbefitzer Cebulla von seiner Ehefrau und seinem Stiefsohn nach vorangegangenen Famtltenstreltigkeiten ermordet. Die beiden Mörder wurden verhastet. — Posen, 21. Junt. Der im zweiten Jahr dienende Kanonier Rahutta vom 20. Keldart.-Reg. mißhandelte den Rekruten Wtlicki, weil er ihm baö Gewehr schlecht geputzt hatte, indem er ihn mit einem Besenstiel in die UnterleibSgegend stieß und ihm Fußtritte tn die Magengegend versetzte. Wtlicki, dem die Eingeweide zerplatzten, ist Dienstag nachmittag gestorben. — Krossen, 21. Juni. Anläßlich der Feier des 900- jährigen Bestehens der Stabt Krossen erfolgt am9.Jult die Enthüllung einer Bronzebüste KiiedrichS deS Großen. Der König hatte, als er zu Beginn des ersten schlesischen Krieges durch Krossen kam, tn dem Netterschen Hause auf dem Marktplatz Quartier genommen. Zur Siinnerung an diesen Aufenthalt wird nun daS HauS, das heute dem Kaufmann Gustav Pietsch , gehört, mit einer Büste deS Königs geschmückt. Mit der Jubi läumsfeier ist ein HeimatSfest vom 8 bis 10. Juli verbunden. — Dortmund, 20. Juni. (Rh.-W.-Z.) Hinsichtlich der Verübung einer Ungebühr vor Gericht hat daS hiesige Schöffengericht eine Feststellung getroffen, die für weite Kreise beachtenswert ist. Ein Polizetbeamtcr weigerte sich energisch, dem Verteidiger, der verschiedene Kragen an ihn als Zeuge richtete, zu antworten und erklärte, er brauche nur dem Bor- fitzenden zu antworten. DaS Gericht fatzte diese Weigerung als eine Ungebühr vor Gericht auf und verurteilte den Beamten zu einer Geldstrafe von 3 Mk. Dem Vernehmen nach find jedoch Schritte getan, die Strafverfügung rückgängig zu machen, da der Beamte auS Unkenntnis gehandelt habe. Köln, 21 Juni. (W.B.) Die Ruhestörungen im Süden der Stadt wiederholten sich gestern abend. Eine Volks- menge von etwa 10 000 Personen hatte sich angesammelt; etwa SSO Schutzleute zu Fuß und zu Pferd waren zur Aufrechter Haltung der Ordnung aufgeboten. Als auS der Menge unter Johlen und Pfeifen wiederum Wurfgeschosse gegen die Schutzleute geschleudert wurden, gingen diese mit der blanken Waffe vor; gleichzeitig sprengte die berittene Polizei die Menge auseinander. Vier Per sonen wurden durch Säbelhiebe erheblich verletzt; mehrere andere erlitten leichte Verletzungen. Erst gegen 1 Uhr nachts war die Ruhe wiederhergestellt. — Köln, 21. Juni. Gelegentlich einer Vergnügungs fahrt deS Korps „Westphalia" auf dem Rhein stürzte der Sohn eines Kölner JuflizratS unweit Roendorf über Bord dcS Dampfers und ertrank. — Bingen a. Rh., 2I. Juni, lieber einen Straßen- tumult, der an Aufruhr grenzt und sich über ein ganzes Stadtviertel ausbreitete, wird folgendes gemeldet. Zwei Be« tär und vollendet lewerbs- !gen Ec- t. DaS Januar 'rutschen n, seine ie Lose >enn fie sollten, 1. Die a, nicht le Nach- verkaust Dragoner K, der im ersten Jahre bei der 1. Schwadron des 1. gekleideten Henn aufgefunden; nebem dem Toten lag der Kadaver Sarde Dragoner-Regtments diente. K. machte vor acht Tagen einer mächtigen Dogge. Unweit dieser Stelle entdeckte man unter bei einer Kelddtenstübung mehrere Kehler und wurde darüber von einem Baum am Ufer die Reste eines verbrannten UeberzikherS, einem Unteroffizier zur Rede gestellt. Weil er wegen der Be- ein Zwanztgmarkstück, zusammengeschmolzenes Silber und Nickel lehrung dem Vorgesetzten mehrmals ins Gesicht lachte, erhielt er sowie den Bügel und die Knöpfe einer Handtasche. Vermutlich wegen Achtungsverletzung drei Tage Mtttelarrest. Kurz vor der hat der Unbekannte, um die Feststellung seiner Persönlichkeit zu Zeit, wo er zur Verbüßung der Strafe abgesührt werben sollte, ve> hindern, seine sämtlichen Sachen verbrannt und ist dann mit ging er auf seine Stube und schoß sich aus seinem Dtenflkarabtner dem Hunde am Strick durch das Schilf in daS an jener Stelle > eine Kugel tn das Herz. AIS die Kameraden, die auf den Kuall ziemlich seichte Wasser gegangen, wo er erst seine Dogge und dann in die Stube eilten, ihn aufsanden, war er schon tot. Der Vater, sich selbst durch Revoloerschüffe getötet hat. Die Tat ist anschet- ein wohlhabender Bauersmann aus einem Berliner Vorort, holte nend bereits vor etwa zchn Tagen ausgeführt. gestern die Leiche nach Hause. — DaS letzte PalaiS aus der — Rumburg, 21. Juni. DaS Johannisfest der Friedrichstraße verschwindet jetzt durch Abbruch. ES ist Buchdrucker der sächsischen und preußischen Oberlausitz und daS architektonisch wertvolle HauS Friedrichstraße 236, ans dessen Nordböhmens, welches voriges Jahr in Zittau gefeiert wurde, Hirteiland sich daS neue Lustspielhaus erhebt, und das früher den findet dieses Jahr hier und zwar Sonntag, den 9. Juli statt. RetchSfreiherrn von Maltzahn gehörte und von Mitgliedern dieses —' Schio (Prov. Vicenza), 21. Juni. (W.B.) Heute fand Geschlechtes lange Zeit hindurch bewohnt wurde. Hinter Ihm zog hier der erste freie Aufstieg dcS dem Grafen Almerico da sich, wie daS früher bei allen Häusern der südlichen Friedrichstraße Sch io gehörigen lenkbaren LuftschtsfeS „Italia" mit der Kall war, ein großer schöncr Garten hin, der an den des günstigem Erfolge statt. Die LenkungSmanöver gelangen voll- Dichters Chamiffo grenzte, der bekanntlich in dem mit einer Ge- kommen, doch mußte der Ballon infolge einer Beschädigung des denktafel geschmückten Nebe«Hause235 gewohnt hat und gestorben Steuerrades nach 35 Minuten niedergehen. l Speisekarte zu beseitigen und insbesondere unsere deutsche Muttersprache vorbildlich in unserem sächsischen Vaterland bet allen gastwirtschaftttchen Bestrebungen durch Wort und Schrift zu fördern. Zur Hebung der Fachpresse wurde eine Preßkom- misfion gewählt. ' Dresden, 2l. Juni. 5. Generalversammlung d«S Verbandes der Deutschen Buchdrucker. In der heutigen Sitzung wurde folgender «nirag gegen 32 Stimmen ange- nommen: „Die Generalversammlung akzeptiert die Eiklärung deS ZentralvorflandeS, dem Gauvorstande wie seither bet unvorher gesehenen Ereignissen die Entscheidung zu überlaff.n unter Wahrung einer einheitlichen, die Interessen der Gesamtkollegen- schaft Deutschlands berücksichtigenden Aktion. Sie beschließt unter Anerkennung der seitherigen Haltung deS VerbandSvor- standeS über die Anträge, betreffend die Erweiterung der Rechte der Gauvorstänbe zur Tagesordnung überzugehen." Dem ! Rechenschaftsbericht deS Vorstandes wurde darauf gegen sechs Stimmen die Genehmigung erteilt und dann zur Beratung von Punkt 2 der Tagesordnung, die Besprechung der allgemeinen und tariflichen Lage übergegangen, wozu nicht weniger als 24 An- tiäge Vorlagen, die meist auf Kündigung deS zurzeit geltenden Tarifs htnauSgtngen. Insbesondere beantragte der Gau Berlin Idte Kündigung deS Ende 1906 ablaufenden Deutschen Buch- druckertartfeS und einem neuen Tarif nur dann zuzustimmen, wenn er folgende Aenderungen enthält: „I. Dauer dcS Tarif. Vertrages nicht über drei Jahre; 2. Erhöhung der Grundpo- sitionen um wenigstens 7*/, Prozent, Verkürzung der Arbeitszeit um wenigstens */, Stunde und Fortfall des Staffeltarifs; 3. Ab änderung der Tarlfnachweise insofern, daß dieselben von Prin zipalen und Gehilfen bei Arbeitsvermittelung ausschließlich zu benutzen sind " Die Debatte über diese Frage wird auch noch "indetltch, Svergim de» tebmsjch, wurde dq annni b» ,»«»«»«, rrz dar«^ UNdtspkNt Hund er. all tn ft« 1S93 lautete doS Urteil wegen veihülfe zum versuchten Betrüge auf 6 i such« deS htestgen Technikums waren in der Nacht tn Gevahr- kochen SesäugniS, welche Strafe durch die erlittencllntersuchungS-! sam genommen worden, weil fie Unfug verübt hatten und sich hast als verbüßt erachtet wurde. — Der Direktor deS Detektiv- weigerten, ihre Personalien anzugeden. Alsbald rotteten sich yistitutS „KideS , Max Wienecke, wurde für seine Betrü- ihie Mitschüler in einer Gesamtstärke von etwa 250 Köpfen vor ,treten mit 6 Monaten Gefängnis und 2 Jahren Ehrverlust dem Polizeiraum zusammen, verhöhntcn die ihnen gegenüber belegt. — Einen verwegenen Fluchtversuch aus dem völlig machtlose, insgesamt aufgebotene Schutzwannschast, zer- Krtmtnalgertcht wachte Mittwoch mittag kurz vor 12 Uhr der störten Kensterscheiben und griffen schließlich die Beamten tätlich SO Jahre alte Akrobat und Zuhälter Siebert, der wegen an, so baß diese blank zogen. Um endlich Ruhe zu schaffen, Diebstahl« in Untersuchungshaft genommen ist. Siebert, der entschloß man sich zur Freilassung der beiden Verhafteten. Der eine schwere Strafe zu erwarten hat, wurde dem vernehmenden Lärm «ährte von 12 Uhr nachts bis gegen 3 Uhr morgens. Richter, AmtSgerichtSrai Hamel, im Zimmer 7 2 im ersten Stock — Ihre Hundertjahrfeier beging vor einigen Tagen die tu der Rathenower Straße vorgeführt. Kaum hatte daS Verhör bekannte Silberwarenfabrik P. Bruckmann u. Söhne begonnen, da sprang er mit einem mächtigen Satz an dem Richter in Heil bronn, die etwa 800 Angestellte und Arbeiter beschäftigt, vorbei über den Tisch hinweg und stürzte sich mit etncm Hecht- Der PenfionSkaffe (mit bereits 70000 Mark Bestand) wurden sprung durch die Scheiben der Doppelfenster hindurch writere 50000 Mark überwiesen, daneben besteht noch eine auf die Straße hinab. Er schlug auf einen Fltederstrauch und Witwen- und Waisenkaffe. Die Arbeiter erhielten Geldgeschenke baS Vorgartengitter auf und blieb mit zerschundenem Gesicht uud — Ktel, 21. Junt. Oberleutnant zur See Arnoldi wurde gebrochenen Gliedmaßen einige Minuten zum Entsetzen des nachts mit schweren Stichwunden tn der Lunge aus der Etch- PubltkumS liegen. Poltzeibeamte waren rasch zur Stelle und koppel nahe Kiel aufgesunben und ins Lazarett gebracht. Der brachten ihn nach der Charity. Siebert war im Fallen mit einem Täter ist unbekannt. Set» in das Sitter geraten und hatte sich den Oberschenkel und — Schwerin i. M., 20. Junt. Ein geheimnisvoller das Schienbein gebrochen, dieses so schwer, daß die Bruchstellen Selbstmord beschäftigt zurzeit die hiesige Polizei. Bei Kleinen, der Knochen durch die Beinkleider drangen. — Mit seinem unweit deS Maschinen Hauses, wurde im Schilf deö großen Karabiner erschossen hat sich der 21 Jahre alte Garde- Schweriner SeeS die Leiche eines jungen, unbekannten, elegant Handel, Gewerbe «ab Jabastrie. S.S.L. Bei der Hanbelö- und Gewerbekammer zu Zittau sind 2 Bände Berichte amerikanischer Konsu late eingegangen. Dicselbcn liegen innerhalb der nächsten 14 Tage auf der Kanzlei der Kammer — Lessingstraße 2o — für Interessenten zur Einsichtnahme aus. C.L. Die Gewerbekammer zu Zittau veranstaltet im Juli dieses JahieS in Löbau einen praktischen Metster- kursuS für Herren- und Damenschneider unter der Leitung des Fachlehrers Herrn Adalbert GorSki aus DreSdcn Der Kursus, welcher auf den 10. Juli festgesetzt ist, findet im Restaurant Irben- ar) I. S-M 2000 :rt) I. >sim>' . Zu« r und Sonn- Zapfen- k. ir. tn im 8 Uhr . BIS« Kats« kneten tzmufik g und e deS 103). , dm Trieb "tzw elußi- »«b, mb »srstwirtschAftli»-. -NN. Zittau, 22. Junt. Zu den am 28. April l. I. in den „Bautzner Nachr." gemeldeten diesjährigen Veranstaltungen des Landwirtschaftlichen Kreisvereins der Ober« lau sitz wird noch nachträglich ergänzend hinzugefügt, daß daS Direktorium dcS gen. landwirtschaftlichen Kreisvereins im Ver laufe dieses Sommers noch eine Stallschau mit Prämiierung aus S taa tsmitteln tn Herwigsdorf bei Zittau abzuhalten beabsichtigt. * In Ergänzung der bisherigen Mitteilungen über die Reise der französischen Landwirte in Deutschland kann der Korrespondent der „Ostpreuß. Ztg." berichten, daß die Herren, - von München kommend, auch Dresden besuchen werden. Die Ankunft erfolgt am 3. Juli nachmittags, die Abfahrt am 5. Juli. Die Reise geht dann nach Merschwitz, wo Herr Sachße seine Besitzungen den Gästen eingehend zeigen wird. Von dort führt der Weg die Landwirte nach Halle. abzuhelfen, der tn der Fabrtkarbeit seinen Grund habe, wurde beschlossen, daß der Vorstand sich mit den Sittlichkeits- und FrauenverÄnen tn Verbindung setze und dieselben zu einer Stellungnahme gegen die Beschäftigung weiblicher Personen unter 18 Jahren in den Fabriken ersuche, ferner daß derVorstand mit den Handels- und Gewerbekammern, sowie Handlungs- gehülfenvereinen Fühlung nehme und diese zu bestimmen suche, daß fie ein weiteres Ueberfluten der kaufmännischen und gewerb lichen Berufe durch irgendwelche Maßnahmen zu verhindern suchen, ferner, daß der Vorstand versuche, tn der Agitation gegen die Kabrikarbeit weiblicher Personen mit den landwirtschaftlichen Vereinigungen Hand in Hand zu gehen. Bet Miet- und Bar- cferungSverttägen der Brauereien sollen die Verbände in Zu- inft möglichst ausklärend und Rat erteilend wirken. Auf Antrag es Gcsamivorstands beschloß der Verbanbstag nachdrücklich und elbcwuht die entbehrlichen Fremdwörter auS der deutschen j , - .... . Bremen, 21. Juni. (W.B.) Unter dem Vorsitz deS SNLNLW d-, nicht anzuschließen. Gleichzeitig wurde ihnen ein BennittelungStarisB er bandst ag deutscher Berufsfeuerwehren, zu dem unterbreitet. Im Weigerungsfälle sollten alle Gehilfen von den Meistern . am Miltwoch auSgesperrt werden. Der größte Teil der verheirateten Gesellen hat sich durch lloterschrist verpflichtet, die übrigen wurdeu vou deu Meistern audgesperrt. , - Leipzig, 21.Juni. Die im hiesigen Töpfergewerbe bestehen- halten hatten, widmete Branddirektor Westphalen dem verstör- deu Streitigkeiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern gehen ihrer denen Branddirektor Giersberg-Berlin «inen Nachruf. Hierauf friedlichen Erlediguua entgegen. Jetzt haben die Gehilfen auch in Sffent- .Ehe in die Verbandlunaen einaetreten licher Berfammluog ihre Zustimmung zu der vou der Innung angeregten I. m oie ^eryanoumgen emgerreien. Errichtung eines paritätischen Arbeitsnachweises erklärt.
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