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Bautzener Nachrichten : 08.03.1895
- Erscheinungsdatum
- 1895-03-08
- Sprache
- Deutsch
- Vorlage
- Stadtbibliothek Bautzen
- Digitalisat
- Stadtbibliothek Bautzen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- Rechtehinweis
- Public Domain Mark 1.0
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id1887328319-189503082
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id1887328319-18950308
- OAI
- oai:de:slub-dresden:db:id-1887328319-18950308
- Sammlungen
- Saxonica
- Zeitungen
- LDP: Bestände der Stadtbibliothek Bautzen
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Parlamentsperiode
- -
- Wahlperiode
- -
-
Zeitung
Bautzener Nachrichten
-
Jahr
1895
-
Monat
1895-03
- Tag 1895-03-08
-
Monat
1895-03
-
Jahr
1895
- Titel
- Bautzener Nachrichten : 08.03.1895
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S2« mitleilt, auf rein neutralen Gebieten bewegt. die jährliche Durchschnittssumme der gezahlten Vergütungen höher gewesen ist, als die durchschnittliche Jahresetnnahme geben von der Frau Großherzogin von ToScana, dem an Brennsteuer. Die Festsetzung für die Höhe der AuS- Prinzen Georg, dem Prinzen Friedrich August und Ge- fuhrvergütung für die Verbrauchsabgabe geschieht durch Als landwirtschaftliche Brennerei den Bundesrat. Wien, 6. März, hat der Papst den D-, Äs s chu Bac desto ausu maßr rigkei Behc wies kürli« Etat Ziffer besch derl zu E verur anwc Ange düng gebln politi urteil 4 erklär Ugror Persc sie le lehne R klage! peten^ geleit rufu L betr. ratun vom Gesch des 3 führu Staal Revis die L währ, Vision P mintfi eine des L Gewa große die d' Gcwe angeß mit s bis 3 verurl Umtri fortses Zweck zwing zu be' verabi Ortsr Der z keit, verkc der E sonder Krie^ den g hatten fängn büße Straß Füller oder k fortses diese 15. I In di walt i nicht, und das Einführungsgesetz in zweiter Lesung durchzuberaten. — Wie der „Reichsbote' hört, erachtet man in Re- — Die Nummern 8 und 9 des Reichs-Gesetzblatt» enthalten die Bekanntmachung, betreffend die Abänderung und Herren der Hof- und Militärstaaten Bankettsaale, ehrfurchtsvollst begrüßt von i kann auch dann ein Brennereibetricb angesehen werden, wenn eine vorübergehende Veräußerung von Schlempe er- lung, welche vor dem Eintritt des König!. Hofes bereits plaziert worden war. Die Kgl. Majestäten waren um- M pathi auf l und die meld minis nale bau' erklä ung beabs Kris« eine unter Sing Zuck« Wir« Srhö dense Steuer find dahin abgeändert, daß erhoben werden sollen! Vom Hektoliter eingestawpfte Weintreber 0,25 Mk, Kern obst 0,35 Mk., Beerenfrüchte aller Art 0,45 Mk., Brauerei- labfälle u. s. w. 0,50 Mk., Lrauben- oder Obstwein 0,8L Mark. Die Materialsteuer soll von denjenigen Brennern, welche in einem Jahr nicht mehr als 50 Liter reinen Alko hols erzeugen, nur zu vier Zehnteln, von denjenigen, welche in einem Jahr mehr als 50 Liter, jedoch nicht über ein Hektoliter erzeugen, nur zu acht Zehnteln erhoben werden. Das Gesetz soll zum 1. Oktober 1895 in Kraft treten. schloß Recht« führen tierten lichkei Faure gefaßt früher mahlin, dem Prinzen Albert, der Frau Herzogin zu Schles wig-Holstein und Prinzeß-Tochter Feodore, dem Fürsten Reuß j L. Heinrich XIV., dem Fürsten und der Frau damit auch der Leitung der kirchlichen Angelegenheiten wußten und hoffen durften, daß Ew Hochgeboren noch lange an dieser Stelle unserem lieben Heimatlande und uuserer heimischen Kirche erhalten bleiben würden. Es ist anders gekommen. Heute nahen wir uns Ihnen mit schmerzlich bewegtem Herzen. Ee. Majestät der König haben geruht, Sie in einen anderen hohen Wirkungskreis nach Kiel in See gehen. Oesterreich. Wie die „Neue Freie Presse" meldet, Prinzen Lichtenstein schriftlich um Stellung der Christlich-Socialen zur verwitweten Frau Fürstin von Hohenzollern nach Sig- maringen reiste, befanden sich: die Hofdame Gräfin Reuttner v. Weyl, das Hofsräulein von Borries und der Kammerherr von Minckwitz. Die Ankunft in Sigmaringen erfolgt morgen nachmittags 1 Uhr 34 Minuten. — Fürst und Fürstin zu Schaumbur g-Lipp e sind heute vermittag von Dresden wieder abgereist. — In der heute abend abgehaltenen Gesamtsitzung des Stadtverordneten - Kollegiums wurde Etadtrat Leupold zum 3. Bürgermeister der Stadt Dresden gewählt. — Eine gestern abend in der deutschen Eiche in Striesen abgehaltene socialdemokratische VolkSver- sammlung, welche sich mit der bevorstehenden Reichstags- wähl im 6. Wahlkreis befassen sollte, verfiel gegen 11 Uhr der polizeilichen Auflösung, weil dem überwachenden Beamten wiederholt Opposition gemacht wurde, was sich dieser nicht gefallen ließ. Auskiärung über die bischöflichen Autorität und zum Rassenhaß ersuchen kaffen. tgierungSkreisen es für zweifellos, daß, falls die Tabak steuer abgelehnt wird, eine Reform der Biersteuer als Reichsfteuer in Vorschlag gebracht wird. — Zum Börsengesetz wird den „Berl. Pol. Nachr." mitgeteilt, daß die Einrichtung des StaatSkommiffars, und zwar nicht bloß für die Produktenbörse, in der beabsich tigten Gesetzesvorlage vorgesehen ist. Betnsfs des Börsen registers sind Erörterungen nach der Richtung gepflogen, ob sich die Einrichtung besonderer Register für Fonds- und Produktenbörse oder die Einrichtung eines gemeinsamen Registers für beide mehr empfiehlt. — Zu der Nachricht, daß General v. Wittich zum Nach folger des Generals v. Hahnke auSerfehen sei, wird bemerkt, die Meldung sei nur insoweit richtig, als General von Hahnke schon seit längerer Zeit die Absicht kundgegebe» habe, andere Verwendung zu finden, von Hahnke, sowi« andere einflußreiche Persönlichkeiten der Kaiserlichen Um gebung widerstreben der Reform der Militärstrasprozeß- ordnung, während der Kaiser umsomehr dafür sei, als ihn seine Erfahrungen darin bestärkten, daß das schriftliche Verfahren große Mängel habe. — Das Kriegsgericht gegen Herrn von Kotze ist heute vormittag 9 Uhr zusammengetreten. Um 2^ Uhr wurden die Verhandlungen auf morgen vertagt. — Die im Reichsamt des Innern als Anhang zum internationalen Signalbuche herausgegebene „Amtliche Liste der Schiffe der deutschen Kriegs- und Han del s-Marine mit ihren Unteischeidungs Signalen für 1895" ist im Verlage der Buchhandlung Georg Reimer in Berlin erschienen. Das Buch wird den Reichs- und Staats behörden bei direkter Bestellung, sowie den Wiederver käufern zum Preise von 1,20 Mk. für das Exemplar von der Verlagsbuchhandlung geliefert. Im Buchhandel ist dasselbe zum Preise von 1,60 Mk. für das Exemplar Der Fürst sah außerordentlich wohl und frisch aus, unter« sicher Mißhandlungen der Matrosen bezichtigt. hielt sich mit den Herren, die zur Frühstückstafel gezogen — 'S. „Bussard" ist heute in Wellington ange- wurden, während einiger Stunden lebhaftest und gab mehr- kommen und beabsichtigt, am 9. d. nach Sidncy in See fach seiner Freude über den zu erwartenden Besuch der zu gehen. S. „Stein" sit in Dartmouth angekommen deutschen Studentenschaft in Friedrichsruh Ausdrua. und wird am 19. d. der Vorstellungen zurückgezogen.) Sobald die Herrschaften Plötz genommen, begann das Konzert unter Leitung des Kgl. GeneralmufikdirektarS Hofrat Schuch und unter Mit- Wirkung der gesamten Kgl. musikalischen Kapelle. Das Versammlung der FestteUnehmer, welchen beim Eintritt in das Vorzimmer der Galerie in der 2. Etage von einer Ehrenwache des Kgl. Gardcreiterregimentes die militärischen Honneurs erwiesen wurden, erfolgte von j9 Uhr an im Ball- und im Stucksaale. Die Herren vom Civil trugen Hofuniform, die Herren vom Militär Paradeanzug ohne Schärpe. Nachdem Ihre Majestäten der König und die Königin, sowie die Prinzen und Prinzessinnen des Kgl. — Die Entlassung des Grafen Stolberg ist in der Form der Stellung zur Disposition erfolgt. Nach der „Königsb. Hart. Ztg." hatte Minister von Köller dem Kaiser vor der Zurdispositionstellung Vortrag gehalten. — ' In der heutigen Plenarsitzung des Bundesrats wurde der Antrag Badens, betreffend die Abänderung deS Etats der Zollverwaltungs- und Salzsteuerverwaltungs- kosten, den betreffenden Ausschüssen überwiesen. Die Vor lagen, 1) betreffend den Entwurf eines Gesetzes über die Fürsorge für die Witwen und Waisen der Personen des Eoldatenstandes und der Marine vom Feldwebel abwärts, 2) betreffend den Entwurf eines Gesetzes für Elsaß Loth- ringen über die Abänderung des Gesetzes vom 24 Juli 1889, betreffend Grundeigentum, Hypothekenwesen und No tariatsgebühren und des Gesetzes vom 22. Juni 1891, be treffend die Einrichtung von Grundbüchern, und 3) betr. den Entwurf von Vorschriften über die Vermessung der Schiffe für die Fahrt durch den Suezkanal, wurden eben- falls den zuständigen Ausschüssen überwiesen. — Die Branntweinsteuernovelle wird in den „Hamb. Nachr." veröffentlicht. D^S Wesentlichste daraus !war schon bekannt: Kontingentierung von 5 zu 5 Jahren, statt bisher von 3 zu 3 Jahren. Eine besondere neue Brennsteuer soll erhoben werden von Betrieben, welche jährlich mehr als 300 Hektoliter Alkohol Herstellen. Die Progression selbst soll so eingerichtet sein, daß die Steuer bei dem mittleren Brennereibetriebe mit dem Satze von 0,50 Mk. für das Hektoliter reinen Alkohols beginnt und nach Maßgabe der Höhe der in den einzelnen Brennereien staitfindenden Branntweinerzeugung allmählich bis zu einem rechten Regimente in unseren Aemtern arbeiten können. Darum geht es uns so nah'', darum ist es uns eine schmerzliche Stunde, von Ihnen, hochzuverehrender Herr Kreishauptmann Abschied nehmen zu sollen. Doch wir müssen uns der Notwendigkeit sügen, und so nehmen Sie von uns in dieser Stunde den schlichten Ausdruck un wandelbarer Verehrung und wärmsten herzinnigsten Dankes geneigtest entgegen. Ja, haben Sie noch einmal Dank für alle die zahlreichen Beweise der Leutseligkeit und des wohl wollenden Entgegenkommens, die wir in Wort und That von Ihnen empfangen haben, Dank vor allen Dingen für die verständnisvolle Art und thatkräftige Förderung, mit der Eie sich auch der kirchlichen Interessen unserer Provinz angenommen und Ihres hohen bedeutungsvollen Amtes so gewaltet haben, daß unsere Provinzialkirche in Ihrer Obhut und Leitung sich in Frieden hat bauen und mit sichtlichem Gedeihen hat weiter entwickeln können. Wir bringen Ihnen kein äußeres Zeichen unserer ergebungsvollen Verehrung, wir meinten, daß dies Ihrem Sinne nicht entsprechen würde, aber dessen bitten wir sich versichert zu halten, daß die dankbare Erinnerung an das, was Sie uns durch Ihre edlen Charaktereigenschaften und Ihr amtliches Wirken ge- worden sind, in unserem Herzen allezeit fortleben wird. Eie werden unter uns stets unvergessen bleiben. Gedenken Eie auch unserer fernerhin freundlich, wenn Ihre Gedanken! nach der heimischen Lausitz sich zurücklenken. Gott der Herr aber, der Sie bisher so gnädig und väterlich geführt, wolle Ihren Ausgang aus dem alten und Ihren Eingang in das neue Amt segnen und Sie behüten auf allen Ihren! ferneren Wegen. Er erhalte Sie noch lange in Gesundheit! und rüstiger Kraft zum Dienste des Königs und Vater landes. Er schenke Ihnen wie bisher Freude an Kindern Iß! von Cumberland in Wien hat sich, wie die „Germania" zu beziehen. mitleilt, auf rein neutralen Gebieten bewegt. — Wegen Beleidigung des Kapitäns zur See von — Fürst Bismarck empfing am Dienstag den Aus- Schuckmann, früheren Kommandanten des Panzerschiffe» schuß der deutschen Studentenschaft. Die Herren „Friedrich derGroße", wurde der focialistischeRedakteur überbrachten den Dank der deutschen Studentenschaft für Kluetz zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Da» die Annahme der Huldigungsfahrt seitens des Fürsten, soeialistische Parteiorgan halte den Kommandanten schreck- Berlin, 7. März. Wegen zu hohen Seeganges hat die beabsichtigte Landung des Kaisers in Helgoland ,nicht stattfinden können. Se. Majestät ist daher nach Cuxhaven weitergefahren. Der Kurierdienst wird durch 2 Torpedoboote vermittelt. — Heute vormittags 9 Uhr traf der Kaiser im Brvnsbüttler Kanal ein, kam um 9j Uhr ans Land, besichtigte die Schleusen und andere An-! lagen, ging um 10j Uhr wieder an Bord und setzte um 12 Uhr die Reise nach Bremerhaven fort. Se. Majestät wurde von der herbeigeströmten Bevölkerung mit jubelnden Hurrarufen begrüßt; ein offizieller Empfang sand nicht statt. — Der Kaiser hat nach dem „Volk' zu Fihrn. von Manteuffel nach d«m Festmahl des brandenburgischenPro- vinziallandtages in Bezug auf den Antrag Kanitz ge äußert: „Sie können mir nicht zumute», daß ich Brot- Wucher treibe." — Die Unterredung des Kaisers mit dem Herzog M Nach der Antwort soll die Entscheidung getroffen werden. — Bisher war der verstorbene Erzherzog Albrecht der ein zige Armee - Ober - Inspektor, jetzt werden, wie verlautet, drei Armee.Inspektoren ernannt und zwar: v. Appell, v. Schönfeld und Prinz Ludwig Windischgrätz. * Wien, 7. März. Fürst L o b an o ff ist heute nach Petersburg abgereist. — JmLandwirtschasts-AuS- schusse erklärte gestern der Finanzminister Or. v. Plener, die vorgeschlagene Enquete über die Zuckerkrisis werde von der Regierung veranstaltet werden. Die sofortige Rückzahlung der über die gesetzliche Kontingentsumme hinau geleisteten Zuckerbonifikationen zu erlassen, würde ein sehr grobes und ungerechtfertigtes Geschenk des Staates an die Zuckerindustrie bedeuten. Der Gedanke, die Regierung solle zwecks Schaffung eines Fonds zur Bestreitung einer der artigen Erhöhung der Bonifikationen die innere Zucker- konsumstcuer erhöhen, dürfte kaum die Zustimmung de» Abgeordnetenhauses finden, weil doch die Konsumenten eine solche aus der Erhöhung der Prämie sich ergebende erhöht« Konsumsteuer tragen müßten. Weder die Regierung noch das Parlament würde die Verantwortung für eine so be deutende Preiserhöhung des Zuckers für den Konsum über nehmen. Der Minister besprach darauf den Antrag de» deutschen Reichstagsabgeordneten Paasche, betreffend die Exportprämien, und erklärte, im Interesse des Wohl befindens der Bevölkerung, im finanziellen Jntereffe und auch im Jntereffe der Zuckerindustrie sei e» wünschenswert, laß es gelänge, im gegenseitigen Einvernehmen der be- eiligten Staaten einen Zustand herbetzuführen, bei! de« )cr Wettlauf bei den Zuckerexportprämien aufhöre. Damit seien auch die angesehensten Vertreter der Zuckerindustrie einverstanden. Nur durch eine Einschränkung der Rüben- und Zuckerproduktion sei es möglich, größere Kalamitäten der Zuckerindustrie zu verhindern, während sonst ein Zu« ammenbruch der Zuckerindustrien nicht nur in Oesterreich, andern auch in anderen Staaten nicht ausgeschloffen wäre. Der Minister versicherte schließlich, er werde die Enquete nach Möglichkeit unterstützen und die Beschlüsse mit Sym- zu berufen, und wie allezeit treu gehorsam dem Königlichen Herrn, find Sie bereit, solchem Rufe zu folgen. Wir ehren ja diese Entschließung, um so mehr, als wir wohl wiffen, daß eS Ihnen nicht leicht fällt, im höheren Lebensalter einen Boden zu verlaffen, auf welchem Sie 33 Jahre lang mit erfolgreichster Thätigkeit in zwei hohen Aemtern ge- wirkt haben und mit dem Ihr Herz durch teure Erinner ungen an die sonnigsten, glücklichsten und an die schwersten Zeiten Ihres Lebens verwachsen ist. Aber wie durch alle! Kreise der Lausitz ein Gefühl aufrichtigen und tiefen Be dauerns gegangen ist, als sich die Kunde von Ihrem bevor- stehenden Scheiden verbreitete, so beklagt auch die evan- gelische Geistlichkeit Ihren Weggang auf das lebhafteste. Sind Eie uns doch jederzeit ein wohlwollender, hoch- und edelgesinnter Vorgesetzter gewesen, dessen gütige Teilnahme Fürsorge und fördernde Unterstützung wir nicht bloß bei uuserer Berufsthätigkeit, sondern auch in Freud und Leid des Lebens so oft erfahren haben, wußten wir doch die Angelegenheiten unserer Kirche unter Ihren klar und weit-I blickenden Augen und in Ihrer festen und sicheren Hand, die doch individuellen Gaben und örtlichen Besonder- heilen Raum zu freier Bewegung gern gewährte, wohl geborgen, und mit Freudigkeit und stets wachsendem Vertrauen haben wir unter Ihrem weisen und ge- und Kindeskindern, und unseres Heilands Gnade walte über Ihrer Seele, daß sie einst die himmlische Heimat er- werbe. Dies ist unser Segenswunsch und Abschiedsgruß aus vollem warm«in Herzen." Herr von Salza und Lichtenau dankte tiefbewegt mit herzlichen Worten und gab der Versicherung Ausdruck, daß er jederzeit den Herren Geistlichen der Lausitz ein freundliches Gedenken bewahren! werde. Dresden, 7. März. (D. I.) Der Fürst und die Frau Fürstin zu Scha umb nrg-Li ppe statteten gestern den zur Zeit in Dresden anwesenden Herzögen von Sachsen. Altenburg und von Anhalt Besuche ab. Nachmittags halb 3 Uhr besichtigten Ihre Kgl. Hoheit Prinzessin Friedrich August und die Frau Fürstin zu Schaumburg Lippe die König!. Gemäldegalerie und unternahmen danach eine Spazierfahrt durch den Kgl. Großen Garten, während Se. Kgl. Hoheit Prinz Friedrich August und der Fürst zu Schaumburg.Lippe die Kasernements in der Albert, stadt besuchten. Um 5 Uhr war im Rcsidenzschloffe Kgl. Tafel, an der Ihre Majestäten der König und die! Königin, die Fürstlich S chaumburg . Lippesche n Herrschaften, sowie die Damen und Kavaliere der Hof- staaten teilnahmcn. — Abends fand in den Paradesälen des Kgl. Rcstdenzschloffes ein Hofkonzert statt, zu dem nahe an 500 Einladungen ergangen waren. Unter den eingeladenen Herrschaften befanden sich: die Prinzessin Reuß ä. L., verwitwete Erbgräfin zu Isenburg, das diplo- malische Corps, die Herren Etaatsminister mit Gemahlinnen, eine große Anzahl Damen und Herren der Aristokratie, Vertreter der Generalität und der Offizier-Corps mit ihren Damen, viele Staatswürdenträger und andere mehr. Die unsere Freude, daß wir Sie, gnädigster Herr KrelSharpt-jFürstin zu Schaumburg. Lippe. (Ihre Kgl. Hoheit dleifolgt, oder wenn in kleineren Brennereien neben Kartoffel» mann, an der Spitze der Regierung unserer Piovinz undlPrinzessin Mathilde hatte sich bereits nach Entgegennahme'und Getreide im Zwischenbetrtebe nichtmehlige Stoffe »er- " " ' ' ' ildrr Vorstellungen zurückgezogen.) Sobald die Herrschaften'wendet werden. Die Sätze für die Branntwein-Material- Programm lautete: I. Ttil. Ouvertüre ,u .Ruy Blos' v,n Menbelßsoho-Baitholdy Duett au« der Oper ,»tl«la' von «unket, Ipesungen von Frau Witltch, Herrn Avthe«. Adagio aus dem S. Konzert von Spohr, vorgetragen von Herrn Petri. Die Allmacht I von Schubert (für Sopran und Männerstimmen gesetzt von SiW), gesungen von Fiüulein Malten, Herren: Erl, Hofmüller, Anlhet, Kruis, Nebuschka, Eichberger, Decarlt, Wachter, i Teil Arie auS j.Romeo und Julia' von Stounod, gesungen von Fräulein Teleky.! la) Leryenos aus der Luits wiviatnre von Bizet. b) Frühling«- stimmen (Walzer) von Johann Strauß. Ensemble auS der Oper .Der Maskenball' von Berdi, gesungen von Fräulein Wedekind,! , , Fräulein von Chaoanne, Herren Anthe«, Nebuschka, Eichberger, Decarli, j der Schiffsvermeffungsordnung vom 20. Juni 1888, V0M Wachter. Rhapsodi Nr. r von SW. — Das Konzert wählte i, März d. I., die Bekanntmachung, betreffend den Wort- bis gegen halb 11 Uhr. Nach demselben hielten die Kgl. ^t der Schiffsvermeffungsordnung, vom 1. März d. I. und Fürstlichen Herrschaften Cercle, bei dem auch die vor- und die Bekanntmachung, betreffend Ergänzung der dem genannten Künstler mit Ansprachen ausgezeichnet wurden, internationalen Uebereinkommen über den Eisenbahnfracht. !Kurz nach j12 Uhr zogen sich Ihre Kgl. Majestäten mit v^hr beigefügten Liste, vom 28. Februar d. I. den übrigen Fürstlichkeiten zurück, während die Damen — Am Dienstag hat die Kommtssi on für das kürzer- und Herren der Hofgesellschaft noch einige Zeit an den im ijche Gesetzbuch die 400. Sitzung abgehalten; die Be- Speisesaale und im weißen Saale ausgestellten Konditorei- ^tuna des Erbrechts wurde zu Ende geführt. Damit ist Böffetts verweilten. — In Begleitung Ihrer Majestät der die Arbeit der Kommission dem Abschluß erheblich näher Königin, w.'che, wie bereits gemeldet, heute nachmi tag glückt; sie hat nur noch das internationale Privatrecht 5 Uhr 20 Minuten zum Besuche Ihrer Kgl. Hoheit der und das Einführunasgesetz in zweiter Lesung durchzuberaten. Satz von 6 Mark für das Hektoliter steigt. In denjenigen Hauses die Vorstellung der angemeldeten Damen und! Fällen, in welchen bei der Ausfuhr von Branntwein nach Herren im Marmorsaale angenommen hatten, erschienen dem AuSlande ein Erlaß oder eine Vergütung der Brannt- die Kgl. Herrschaften mit den fremden Fürstlichkeiten unter wein-Berbrauchsabgabe eintrttt, ist der Betrag von 6 Mk. Vortritt der Leibpagen und unter Begleitung der Damen für jedes Hektoliter zu erstatten. Der Vergütungssatz von en jlO Uhr im 6 Mk. ist vom BundeSrate entsprechend herabzusetzen, wenn der Feftversamm- in einem Zeitraum von drei aufeinander folgenden Jahren
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