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ge genom- »ed.dBl. bferdtstall leihen ge- nan in der r. r. nie- tchra dir s-cht so- Faailit k« uatrr nes Ct- eschiisteS n<ltvn »Ililvu mbt. eseüe igung bei ermstr. Arbkittt gen dau- >umstr. ter kN, viele neu sucht erein enstraße. ach. ich einen i Schaf- -irect an Telegraphische Korrespondenz. Rom, 29. März. (Telegramm der „Agenzia Stefani".) Der russische Kammerherr Jo Wolski ist mit einem eigen händigen Schreiben des Kaisers von Rußland an den Papst hier eingetroffen und von dem Kardinal-Staatssekretär Rampolla empfangen worden, dem er ein Schreiben des Ministers v. GierS übergab. Rom, 30. März, nachmittags. Telegramme aus Massa u ah an das Kriegsministerium melden: Gestern abend sand sich eia ab yssini scher Offizier bei unseren Borposten ein, welcher den General SanMarzano zu sprechen verlangte. Der Offizier überbrachte dem Kom mandierenden ein Schreiben des NeguS, in welchem dieser den Wunsch ausspricht, Frieden zu schließen. San Marzano teilte das Schreiben telegraphisch der Regierung mit, welche ihm die erforderlichen Weisungen erteilte, um die Unterhandlungen unter Wahrung der Würde und der Inter essen Italiens zu erleichtern. Dir Nacht und der heutige Morgen verliefen ruhig. Die abyssinischen Vorposten ziehen sich auf das Lager zurück. Es scheint, daß die abyssinische Armee sich vollständig zurückziehen wolle, nachdem der Negus die Unmöglichkeit erkannt hat, infolge der guten Stellungen der Italiener und bei dem äußersten Mangel an Provisionen mit Aussicht auf Erfolg einen Angriff zu unternehmen. Paris, 29. März. Der Ministerrat beschäftigte sich mit dem bevorstehenden JnterpellationSantrage und beschloß, die sofortige Diskussion der Interpellation, so weit dieselbe gegen die Regierung gerichtet ist, anzunehmen, dagegen die Dringlichkeitserklärung in betreff der VerfaffungS- Revision zu bekämpfen. Wie verlautet, werde die Regierung die einfache Tagesordnung über die Interpellation annehmen. Der Senat hat heute die Beratung über das Budget zu Ende geführt, welches, da der Senat einige, wenn auch nicht erhebliche Änderungen beschloß, zur nochmaligen Be ratung an die Deputiertevkammer zurückgegangen ist. Die Beratung der von der Linken eingebrachten Inter pellation ist, um zunächst das Budget zu erledigen, auf morgen vertagt worden. Die Rechte beschloß, bei der Be ratung der Interpellation für einfache Tagesordnung zu stimmen. Floquet sprach sich mehreren Deputierten gegen- über auf das allerentschiedenste gegen einen Sturz des Kabinetts aus und bezeichnete es als einen schweren Fehler, wenn man unter den jetzigen Umständen eine Minister krise herbeiführen wollte. Gegen die „Lanternr" ist die gerichtliche Verfolgung eingeleitet wegen Beleidigung des Präsidenten Car not, den sie beschuldigt hatte, daß er mit dem Könige von Belgien über die Rückkehr der Prinzen von Orleans verhandelt. Paris, 29.März. (K.Z.) Boulangistenbanden zithen singend und schreiend über die Rue Montmartre und dir Boulevards; die Polizei schreitet ein und jagt sie aus einander. Auch vor dem Hotel du Louvre werden Boulanger Huldigungen gebracht; die Polizei schreitet aber nicht ein. — Im PalaiS Bourbon wird Boulangers Aufruf und die heftige Sprache der Boulangistenblätter, die namentlich gegen den Präsidenten Carnot angriffsmäßig vorschreitet, als der Anfang des BoulangistenfeldzugS betrachtet, dessen Hauptziel die Verdrängung CarnotS im Elysse durch Boulanger ist. — Der Anarchist Landriot, welcher zu der falschen Boulangisten-Versammlung durch Mauer anschläge eiugeladen hatte, wurde heute verhaftet. Paris, 29. März, abends. Die Deputierten kammer hat die Beratung drö vom Senate abgeänderten Budgets auf morgen mittag vertagt. Paris, 30. März. In einem Rundschreiben an die Wähler des Departements du Nord sagt Boulanger: „Als ich Minister war, erklärte ich, wenn ich den Krieg wollte, wäre ich thöricht, wenn ich mich darauf nicht vor bereitete, wäre ich verächtlich; meine Gesinnungen haben sich seither nicht geändert." Alsdann konstatiert Boulanger die Unthätigkeit de« Parlaments; die letzten Ereignisse hätten dargethan, daß die Kammer den Bestrebungen des Landes fremd geworden sei; sie verständen sich gegenseitig nicht mehr; das einzige Heilmittel gegenüber der Machtlosigkeit der Kammer sei die Auflösung derselben und die Revision der Verfassung. Da die Deputiertenkammer in ihrer heutigen Sitzung die von dem Senate vorgenommenen Budgetänder ungen zum Teil ab gelehnt hat, wird das Budget heute nochmals an den Senat zurückgelangen. Infolgedessen mußte die Beratung der von der Linken eingebrachten Interpellation auf morgen vertagt werden. * Paris, 31. März. (Tel. der Bautzener Nachr.) Die Kammer nahm heute mit 268 gegen 237 Stimmen die von der Regierung bekämpfte Dringlichkeit für den An trag der Linken auf Revision der Verfassung an. Tirard überreichte infolgedessen die Demission des Kabinetts, welche Präsident Carnot annahm. London, 29. März. Das Aprilheft der „Contemporary Review" enthält als ersten Artikel einen Aufsatz aus der Feder des Professors vr. Max Müller über „Friedrich III., den deutschen Kaiser". Der Essay bezeichnet als wichtigstes Werk, welche« dem neuen Kaiser zu vollbringen bleibe, die Konsolidierung einer Deutschland, Österreich, Italien, Spanien und Schweden umfassenden Fried en-liga, und die Feststellung der Bedingungen, unter welchen England offen jener Liga beitreten könne. * Petersburg, 31. März. (Tel. der Bautzener Nachrichten.) Heute wurde ein Gesetz veröffentlicht, durch welches der Stempel für ZinSpapiere jeglicher Art, wie russische Aktien, Anteilscheine, Obligationen, Pfandbriefe, desgleichen für Auslandsfonds, erhöht wird. Nunmehr zahlen ZinSpapiere bis 50 Rubel Stückwert 15, bis 100 Rubel 80, bis 250 Rubel 125 Kopeken rc. Stück werte über 5000 Rubel zahlen 10 Rubel Stempel steuer. Sofia, 29. März. (Telegramm der „Agence Hava«".) Die diesseitige Regierung richtete gestern an die Pforte einErsuchen um Auskunft wegen der türkischen Truppen- aufstellung an der rumelischen Grenze. Deutsche« Reich. Zittau, 29. März. (Z N.) Aus dem Amtsbezirke Ostrttz haben sich 147 Mann der Musterungskommis sion vorgestellt. Davon sind 51 Mann — 34,7 Proz. für tauglich befunden, 8 Mann der Ersatzrrserve überwiesen, 14 Mann für den Landsturm 1 Aufgebot« bezeichnet, 5 Mann al« dauernd untauglich befunden und 69 Mann auf ein Jahr zurückgestellt worden. Dresden. Se. Majestät der König haben zu geneh migen geruht, daß der Rektor Professor vr. Bernhard und der Oberlehrer vr. Gaumitz am Vitzthumschen Gym nasium hier das ihnen von dem Großherzog von Mecklen- burg-Schwerin verliehene Ritterkreuz, ersterer des HauSordenS der Wendischen Krone, letzterer des GreisenordenS annehmeu und anlegen. — 29. März. (D. N.) Heute beehrte Se. Kgl. Hoheit Prinz Georg die Ausstellung der Schülerarbeitrn der Kgl. Kunstgewerbeschule mit einem Besuch und sprach sich sehr an erkennend über das sich Darbietende aus. — In einem Hand schreiben an den Herrn StaatSminister von Nostitz-Wallwitz hat Ihre Majestät die Königin ihrer freudigen Genug- thuung Ausdruck gegeben über die von der Kammer mit Ein stimmigkeit bewilligte Beihilfe von 300000 Mark zur Voll endung des CarolahauseS. — 30. März. (D. N.) Die Passtonsfeierlichkeiten hatten heute vormittag die katholische Hofkirche mit Gläubig« dicht gefüllt. Um 11 Uhr fand die Cerrmonie der Grablegung mit Prozession und Aussetzung deS Allerheiligstrn statt, an der Se. Kgl. Hoheit Prinz Georg nebst hoher Familie, viele Offiziere, StaatS- und Würdenträger teilnahmen. Berlin, 29. März. Bei den Kaiserlichen Moje- stätrn fand heute vormittags in der Schloßkapelle zu Char lottenburg Abendmahlsfeier statt, welche vom Prediger Persius aus Potsdam abgehalten wurde und an der mit den Maje stäten der Kronprinz und die Kronprinzessin, die Erbprinzesstn von Sachsen-Meiningen und die Prinzessinnen Viktoria, Sophie und Luise Margarete teilnahmrn. Mittag» unter- nahmen der Kaiser und die Kaiserin im offenen Wagen eine gemeinsame Spazierfahrt durch Charlottenburg nach 1888 Laaniaz, »r, t. T,r>l Nachrichten. «He al» laltd brünmtr» Un- ferner sowie Bautzen, den 3. März 1888. Hempel, Gerichtsschreiber des Königs. Landgerichts. Kamenz, am 26. März 1888. gesehen werden. Bautzen, nm 21. März 1888. J,i«riion»drtrag für den U-UMeinerPeai-kpalljeU« ir 4 «achwritgebühr p. Inserat la L Gebühr für brlesr «u«- Königliches Amtsgericht. Philipp. Königliches Amtsgericht. Kretzschmar. Höfer. der 17. Mai 1888, Vormittags 11 Uhr, als Versteigerungstermin, der 24. Mai 1888, Vormittags 11 Uhr, Zwangsversteigerung. , Die im Grundbuche auf den Namen August Hanusch eingetragenen Grundstücke, als: a) Feld und Wiese, No. 13t, 135 und 143 des Flur- und Folium 55 des Grundbuchs für Mittel, 56,2 Ar groß, mit 9,17 Steuereinheiten belegt und geschätzt auf 700 b) Feld, No. 141 und 142 deS Flui ¬ der Amtshauptmannschaften Bautzen und Löbau, des Landgerichts Bautzen und der Amtsgerichte Bautzen, Schirgiswalde, Herrnhut, Bernstadt und Ostritz, des Hauptsteueramtes Bautzen, ingleichen der Stadträte zu Bautzen und Bernstadt sowie der Stadtgemeinderäte zu Ostritz, Schirgiswalde und Weißenberg. Orga« der Haudels- und Gewerbetammer zu Zittau. Rittergutsverkaus. Auf Antrag der Erben soll das von Herrn Johann Ernst Wehl« hinterlassene Rittergut Bocka sammt Zubehör, welches ein Areal von 36 lm 76,0 a oder 66 Acker 124 LR. mit 1247,77 Steuereinheiten enthält und sachverständig auf 77591 95 ö- geschätzt worden ist, Montag, den 30. April d. I., Vormittags 11 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden, was unter Bezugnahme auf die am Gerichtsbrett und in der Schänke zu Bocka aushängenden Anschläge veröffentlicht wird. und Folium 56 des Grundbuchs für Mittel, 71.3 Ar groß, mit 11,19 Steuereinheiten belegt und geschK mff M5 - soll an hiesiger Amtsstelle zwangswe.se versteigert werden und ist der SO. April 1888, Vormittags 1l Uhr, als Anmcldetermin, als Termin zu Berkünduug des VertheilungsplanS anberaumt worden. . . . Die Realberechtigtcn werden aufgefordert, die auf den Grundstücken lastenden Rückstände an wiederkehrenden Leistung Kostenforderunaen, spätestens V'Amncldc^ Eine Uebersicht der auf deu Grundstücken lastenden Ansprüche mW ihres Rangverhältnisse« kann nach dem Anmeldeternune in der Gerichtsschreiberel des unterzeichneten Amtsgerichts ein- Das zu dem Nachlasse Christianen Ernestinen verw. Unger in Zöblitz gehörige Bauergut Jol. 1« des Grund- und Hypothekenbuchs sür Zöblitz mit 27 Hectar 30>i Ar,(49 Atter 99 ÜR.) Flächen inhalt, 964,74 Steuereinheiten und 26860 Brandcasse soll einschließlich des todten und lebenden Inventars, deu 1«. April 1888, Nachmittags 3 Uhr, an Ort und Stelle unter den den Anschlägen am Gerichtsbrete und im Gasthose zu Zöblitz bei» gefügten Bedingungen um das Meistgebot versteigert werden. Dafern ein annehmbares Gebot un Termine nicht erreicht wird, soll die Verpachtung des Gutes erfolgen, weshalb auch Pachtgebote im Termine entgegengenommen werden. Löbau, am 24. Februar 1888. Königliches Amtsgericht. Bauer. nanerndurrau« nehmen, atz« prrilrlhohun^ Inserat« für M .«auhener »achrichirn- ent. a-aeu s dal. dir Herrtn Lemper t» »auhen svaurngrd », I »Tval», in Labau. L. « St»»ttich t» S»irgi«n>aldr. Dörin, in «der«, bald Buhr in «ni^hatn »ei Oftrt». a « «e»i»rr in Ob«» . i - , - - — — Uuimrr»durs. v ». Lindenau d^sterietiun« l»-4 (u. Varloh t i Pulini» u. v it wirdrmaimi» aietnere, di« » Uhr eingehend« -dirX- » U Rcudkndach O e -n»«- Inserat« find«» in dem abend« R V aut^ebendcn Vian« «ufnahme. Verordnungsblatt der Kreishauptmannschast Bautzen zugleich als Konfiftorialbehörde der Overlaufitz. Dessen tliche Zustellung. 1- Ann« Clara verehel. Bäßler geb. Lrhmann-Döcke, Fabrikarbeiterin m Bautzen, 2) Christiane Luise verehel. Eifler geb. Schneider, Fabrikweberin in Reichenau, 3> Marie Auguste verehel. Hillmann geb. Thieme, Näherin in Bautzen. 4) selma Rebekka verehel. Hauptmann geb. Meintzschel in Althaincrsdvrf, 5) Christiane Auguste verehel Müller geb. Jentsch, Auswärterin in Dresden, 6) Auguste Vaulme verehel Rücker geb. Rückert, Fabrikarbeiterin m Zittau, 7) Pauline Emma verehel. Thümmler geb Weigand, Fabrikarbeiterin m Bautzen, 8) Ernestine Wilhelmine verehel- Schwerdtner geb. Döring in Naundorf bei Seitjchen, zu 1-8 vertreten durch deu Rechtsanwalt Jnstizrath Martini in Bautzen, 9) Amalre Auguste verehel. Mirrtschke verwittw. gew Klirme geb. Messerschmidt, Hausbesitzerin in Gottschdorf, vertreten durch Rechtsanwalt Eißner in Pulsnitz, 10) Charlotte Henriette verehel. Jrltsch geb. Freund, Bedienstete in Rodewitz, vertreten durch Rechtsanwalt Mosig von Aehrenfeld in Löbau, klagen gegen ihre Ehemänner zu 1) den Tagearbeiter Ernst Wilhelm Bäßler, früher in Seidau, zu 2) den Fabrikarbeiter Gustav Adolf Eisler, früher in Reichenau, zu 3) deu Müller Carl Christoph Emil Hillmann, zuletzt in Bautzen, zu 4) den Zcugarbeiter Karl Adolf Hauptmann, zuletzt in Althainerödorf, zu 5) den Fabrikschlosser Gustav Maximilian Müller, früher in Beversdorf, zu 6) den Fabrikarbeiter Edmund Jvjef Rücker, früher in Zittau, zu 7) den Nadler Hermann Wilhelm Otto Thümmler, früher in Bautzen, zu 8) den Bäcker Josef Schwerdtner, früher m Naundorf der Seitlchen, zu 9) deu Maurergesellen Heinrich Gustav Adolph Mirrtschke, früher in Gottschdorf, zu 10) den Dienstknecht Johann Gottlieb Jeltsch, früher in Großschweidnitz, deren Aufenthalt jetzt unbekannt ist, zu 1—7 mit oem Anträge, die Beklagten kostenpflichtig zur Herstellung des ehelichen Lebens ZU derurtheilen, bei deren Außenbleiben im Termine aber die zwischen den Parteien bisher bestan dene Ehe wegen böslicher Verlassung der Klägerinnen leiten der Beklagten zu scheiden, zu 8—10 mit dem Anträge, die zwischen den Parteien bisher bestandene Ehe zu scheiden, und laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civil- kammer des König!. Landgerichts zu Bautzen aus den 22. Juni 1888, Vormittags 1« Uhr, Mit der an jeden Beklagten gerichteten Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage» bekannt gemacht. < Nr. 26. Lte .Oautrnrr Nachrichten" <0ch«liien lauirr rann. u. Fest. iü>ltch abend« 7 Ui« für fai^ldrn Lag. «arau». «ueutrtchlrnbrr »donnr- airntlprri« vtrrlrliühri. N, Stu- i. Haus passend, Gegend, itzen der , Stall- Pferde- amilien, ?lden im 12, I. stnben-, üche er- üttel- u. amilien, Lirthin, mold. Hte iche für schwar ten un- sen gute Antritt l zuge- rz 1888. meister. >en zum Hoher chterne ein istraße. >aft er- Mäd- nd zu- andgut mfterin ffitzers- wg er- 1.180 >bau. nomie- W Sutsbe- Haus- en ohne mloser bildet, chviel, bittet in der kontag ickel. in der ch- ht, ge- r, wel- ich ver- Untritt irig. guten Vierde- )arbeit nLohn auslitz- n. it ga- Stadt-