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240 vor Ausbeutung und Verlusten zu schützen, in hinreichendem Matze zu sichern, weil sic ein nicht gerechtfertigtes Vertrauen im Publicum erweckt und letzteres verleitet, die nöthige Von > zu verschärfen; 2) eine Erhöhung der Verantwortlichkeit aller lautet wie folgt: „Mit Gefühlen der Freude und der Dankes gegen mit Zwangscours in Umlauf gesetzt worden. c? Tuch- und Wollenzeugwaarcn nach der Stärke (unter z mm und j mm und darüber) vorgeschlagcn und für erstere 150, für letztere 100 Mark pro 100 kg angcsetzt. Der Bundes- rath legte diese Zollsätze dem Reichstage vor, der Reichstag einzigen afghanischen Regierung, welche Aussicht haben könnte, eine dauernde zu werden, keinerlei Hoffnung sei, er gebe aber die Hoffnung nicht auf, daß eS möglich sein werde, Arrangements zu treffen, durch welche die In teressen der Häuptlinge und Führer des afghanischen Volks mit der für das britische Reich in Indien erforderlichen richte vom 2S. Januar ,u entnehmen, wie Meine Haupt- und Residenz. Stadt in neuer Betätigung ihrer stets bewährten Anhänglichkeit be strebt ist, dem gesammten Bayeiland in würdiger Gestaltung der Jubiläumsfeier ein Vorbild zu geben. Gern ertheile Ich jenen Pro gramm-Abschnitten Meine Genehmigung, welche sich auf die Einleitung der Festtage, aus Abhaltung eines Gottesdienstes für Civil und Militair, halbwollenen, erfreuen sich gegenwärtig notorisch eines sehr regen Geschäftsganges, da die Nachfrage der Verbraucher sich neuerdings den wollenen, wie früher den halbwollenen zugewendet hat. Die auf dem deutschen Markte auftretenden , Concurrenzindustricen von Roubaix und Bradforo würden! aber, auch bei erhöhtem deutschen Schutze, des großen Vor- thcils der gegenseitigen Nähe von garnerzcugenden Spinne reien und garnvcrbrauchendcn Webereien nicht verlustig gehen. Sind diese Momente geeignet, die dem deutschen Zolltarife beigemessene Schuld an der jetzigen mißlichen Lage der Halb- wollenweberci wesentlich abzumindern, so bleibt gleichwohl ein hinreichender Anlaß bestehen, die Abänderung der Tarif position 41, ä, 5 im Auge zu behalten. ung des Gründer-Gewinnes diene, also den Mitteln und Wegen, welche zu einer versteckten und mißbräuchlichen Liqui- dirung des Gründcrlohncs benutzt werden, entacgenzutreten Roberts über dessen Unterredung mit Jakub Khan. Der Emir gab au, sein Vater war 1869 entschlossen, sich England ganz anzuschlicßcn, allein seit 1873 sah derselbe ein, er könne sich nicht länger auf England verlassen und er warf sich in Rußlands Arme. Der russische Gesandte gab den Nath, die Zulassung der englischen Gesandtschaft möglichst zu verzögern. Ferner beweist Roberts in de-> taillirtcr Weise, daß alle ungeheueren Rüstungen Schir Ali's seit 1873 nicht aus dem afghanischen Staatsschätze ment, in welchem die Vernachlässigung des irischen Noth- standcö getadelt und zugleich umfassende Abhilfe und legis latorische Behandlung der Bodcngesetze verlangt wird. Schatzcanzler Northcote vertheidigte die Regierung und hob hervor, dieselbe habe prompt gehandelt und vorläufige Maßregeln getroffen, um mit Hilse des Parlaments so dann eine umfassendere Wirksamkeit eintrcten zu lassen. Der von der Negierung beabsichtigte Gesetzentwurf be zwecke die Vertheilung von Nahrungsmitteln und Feuerung durch Vorschüsse an die localen Verwaltungen, ferner solle die Beschäftigung der Arbeiter begünstigt, auch sollen an einzelne Personen Vorschüsse zur Verbesserung des Bodens gezahlt werden. Die Debatte wurde schließlich! wieder vertagt. — Schatzcanzler Northcote brachte eine Bill ein, durch welche Indemnität für die bezüglich des Nothstandcs in Irland getroffenen Maßregeln ver langt und zugleich die Ermächtigung zu weiteren Maß regeln zur Linderung des Nothstandcs nachgesucht wird. Die zu gewährenden Vorschüsse würden durch die Ueber- schüsse aus den Kircheufouds verbürgt. Nach kurzer Debatte wurde die Bill in erster Lesung angenommen. Im Parlamente gelangte gestern auch eine Samm lung von auf die afghanischen Angelegenheiten bezüg lichen Depeschen aus der Zeit vom 2. Juli bis zum 31. Dcccmber 1879 zur Vertheilung. In einer Depesche des StaatssccretairS für Indien, Lord Cranbrook, an den Vicekönig von Indien, Lord Lytton, vom 11. Dcccmber Deutsches Reich. * Ost ritz. Nächste Mittwvch, den 11. Februar, wird hier Seiten der königlichen Amtshauptmannschaft Zittau von Vor mittags 10 Uhr an Amts tag abgehaltcn. Dresden. Se. Majestät der König hat dem BezirkS- schuldircctor Moritz Carl in Dresden das Ritterkreuz zweiter Elaste vom Verdienstorden zu verleihen geruht. — 7. Februar. Das „Dresdner Journal" schreibt: In ^neuester Zeit sind in den Districten der sächsischen Halb weberei (Meerane, Glauchau, Zittau und Umgegend) mehrfach Klagen über den neuen deutschen Zolltarif laut geworden, der in Pos. 41 unter ck, 5 unbedruckte Tuch- und Wollenzcugwaaren (auch in Verbindnng mit Baumwolle) ohne Rücksicht auf die Feinheit einem einheitlichen Zollsätze (135 Mark für 100 kg) unterwirft. Die frühere Unter scheidung gewalkter und ungewalkter wollener Waaren hatte sich im Laufe der Jahre als unhaltbar erwiesen. Dem bezahlt werden konnten. Alles in Kabul weise auf russische Hilfe hin, das Vorgefundene Gold, Uniformen und sonstige Waaren. General Roberts meldet, nur die an der Ermordung Cavognari's betheiligt gewesenen In dividuen seien hingerichtet worden. Bei der Parlamentswahl in Liverpool (siehe vor. Nr.) wurde der Caudidat der Conservativen, Whitley, mit 26106 Stimmen gewählt; der Gegenkandidat, Lord Ramsey, erhielt 23885 Stimmen. London, 8. Febr. (N. F. P.) Das Blaubuch über Centralasien (s. oben) beweist, wie Rußland sein Versprechen hielt, sich nicht in die afghanische An gelegenheit einzumischen. Des Emirs Ferman an die Bewohner von Herat erklärt, der russische Gesandte habe ihm geschrieben, der Czar wünsche, die Engländer sollen nicht nach Kabul zugelasscn werden. Nach Verlauf der kalten Saison würden die Russenden Afghanen zu Hilfe kommen und jedenfalls die Engländer für immer von Afghanistan fernhalten. Die englische Negierung weigert sich trotzdem noch, die compromittirendsten Documente zu publiciren. Bezüglich Merw versicherten Giers und der Czar persönlich dem Lord Dufferin am letzten August, Rußland beabsichtige nicht gegen Merw vorzurücken, allein später suchte schon Giers die Sache anders zu wenden, indem er erklärte, die russische Regierung beabsichtige sich nicht feierlich auf ewig zu binden. London, 8. Februar. (N.F.P.) Die Kaiserin von Oesterreich ist mit knapper Noth einem schweren Unfälle entgangen. Bei der letzten Jagd collidirtc ihr Pferd „Domino" heftig gegen irgend ein Hinderniß und stürzte. Die Kaiserin kam mit dem bloßen Schrecken davon, allein „Domino" ist schwer verletzt und für immer unfähig zur Jagd. Die Kaiserin jagt heute wieder in Kilrue. Bukarest, 7. Februar. Gestern Nachmittags ist Fürst Alexander von Bulgarien in Bukarest eingetroffen und wurde am Bahnhofe vom Fürsten Carl von Ru mänien begrüßt. Fürst Alexander wird zwei Tage in Bukarest verweilen. Nisch, 7. Februar, Abends. Die Skupschtina hat die Vorlage der Regierung, durch welche die Prä ventivmaßregeln in Preßangelegenheiten aufgehoben wer-!, den, angenommen. Die Opposition hatte die Reactivirung , des Preßgesetzcs von 1875 beantragt. ! — Der (wie schon erwähnt) im Beiheft des Marine- Verordnungsblattes veröffentlichte Bericht über den Unter gang des „Großen Kurfürsten" giebt zunächst den Verlauf der Ereignisse von der Indienststellung am 6. Mai bis zu der Katastrophe und behandelt alsdann folgend^ Hauptpunkte: O Di- Seebereitschaft der Schiffe. Di« hier- gegen in Betreff deS „Greßen Kurfürsten" gemachten Bedenken werden von dem Kriegdgericht nicht für durchgreifend erachtet. 2) Die For mation de- Geschwaders am 3t. Mai. „Dah die enggeschlossme Formation des Geschwaders in Doppeltiellinie -ur Collisions-Katastropke wesentlich mit beigetragen hat, kann füglich nicht negirt werden, doch erscheint das Verfahren des Admirals in wesentlich milderem Lichte mit Rücksicht auf die für die Ausbildung des Panzergeschwaders knapv be messene Zeit." 3) Die Rudermanöver aus dem „König Wil ke lm". „Cavitain-Lieutenant Klausa hat die Rudergänge nicht so be stimmt und fest geleitet, wie eS militairische und seemännische Roth- ^vendigkeit war. Doch hatte Klausa unter den denkbar ungünstigsten Verkältniffen die Wache übernommen rind befand sich binsichllich des Ausweichens in einer außerordentlich schwierigen Situation. Daß der Coinmandant des „König Wilhelm" kurz vor der Collision ohne hin reichenden Anlaß das Deck verlieb, erachtet das Kriegsgericht nicht als eine Pflichtverletzung, weil der Commandant die Situation für unge fährlich erachtete. Das Kriegsgericht glaubt jedoch, dab die offenbare Gefährlichkeit der Situation die Gegenwart des Commandanten an Deck erheischte, um so mehr, als der Admiral nicht an Deck war." 1) Das Manöver des „Großen Kurfürsten". Ein falsches Manöver des Grafen Monts kann Angesichts der widersprechenden l der Katastrophe offen gewesen sind, wie auch die Behauptung der tech- Inischen Sachverständigen nickt anzuzweifeln ist, daß das Kentern und-- der Untergang des Schiffes lediglich durch das Osfenstehen der Thüren im Bockkort wallgang herdeigeführt ist. Das Kriegsgericht konnte jedoch nicht die Ueberzeugung gewinnen, daß au« dem Offenstehen der Thüren ein strafbares Verschulden des Grasen Monts sich ergebe, da er den stritten Befehl des fortwährenden Verschlusses gegeben halte, für d-ssin Ausführung der erste Offizier verantwortlich ist, d-r auch den zeitweiligen Verschluß der Thüren controlirt hatte. — Die VVM Kriegsgericht gefällten Urtheile sind dem Herkommen gemäß nicht publicirt worden, auch erwähnt die jetzt vorliegende Darstellung die selben nicht. Jedoch ist bekannt, daß der Geschwader-Chef, Contre-Admiral Batsch, eine sechsmonatliche Festungsstrafe zuerkannt erhalten hat, wovon ihm nach Verbüßung von zwei Monaten der Rest im Gnadenwege erlassen worden ist. Er ist demnächst zum Dircctor der Admiralität und ganz neuer dings zum Vice-Admiral ernannt worden. — Capitain- - .gegenüber hatte die Zolltarifcommission in dem Entwürfe heißt es, es scheine klar, daß für die Herstellung einer^Min^ ^ine Unterscheidung der unbedruckten sicht außer Acht zu lassen. Was nun die Form des ge planten Gesetzes betrifft, so ist bereits im Bundesrathe ein Eiilvcrstäiidniß darüber erzielt worden, daß das neue Gesetz sich in gleicher Weise dem Haudclsgcsctzbuche anzuschließen habe, wie sich das jetzige Gesetz über die Bildung von Aktien gesellschaften dem Haiidclsgesetzbuche und die Strafgesetz- Novelle vom 26. Fcbr. 1876 dem Strafgcsctzbuchc anschließt. I Bcrlin, 7. Februar. Der Kaiser empfing heute den ! General der Infanterie, Grafen von Kirchbach, und ließ sich !von dem Chef des Militair-Cabinets, General-Adjutanten von Albcdyll, Vortrag halten. — Dem Bundesrathe ist jetzt der Gesammtetat für das Etatsjahr 1880—81 zugcgangcn. Die Gesammtausgabe ist hiernach in Rcsumirung aller Specialctats auf 544888184 Mark, nämlich 467 409487 Mark fortdauernder und 77 478 697 Mark einmaliger Ausgaben veranschlagt. Im vorigen Jahre betrugen die Ausgaben 545815437 Mark, sie haben sich also für kommendes Etatsjahr M 927253 Mark vermindert. Die unmittelbaren Reichseinnahmcn sind auf 447 723 255 Mark veranschlagt, so oaß 97164922 Mark durch Matri- cularbciträge aufgebracht werden müssen. — Die Bundcsraths-Ausschüssc für Landhecr und Festungen haben gestern die Militair-Vorlage ange nommen. Der Bundesrath dürfte bereits Montag über dieselbe Beschluß fassen, da der Reichskanzler einen Werth darauf legen soll, daß die Vorlage dem Reichstage möglichst rasch zugehe. — Während nach dem bisherigen Zolltarife Reis zur Stärkcfabrication unter Controle zollfrei war, unter liegt derselbe nach dem neuen Tarif einer Abgabe von 1,20 Mark für 100 Kilogramm. In Folge dieser Acnderung bedürfen die bisher giltigen Vorschriften über die Gestattung der zollfreien Einfuhr von Reis zur Stärkcfabrication einer Modisication. Dem Bundesrathe ist nun ein Entwurf von! Bestimmungen, betreffend die Zollbegünstigungen der Neis-I Stärkefabrication, zur Beschlußnahme vorgclegt worden. Nach demselben sollen die Directivbehörden ermächtigt werden, den Inhabern von Neis-Stärkefabriken die Verzollung des zur Stärkefabrication eingeführtcn Reises zum ermäßigten Satze von 1,20 Mark für 100 Kilogramm, sowie für die zur Ausfuhr gelangende Stärke die Zollfreiheit des dazu ver wendeten Reises nach Maßgabe bestimmter Vorschriften zu gestatten. — Uebcr die Maßregeln, welche zur Reform der Aktie ngesetzgebung in Aussicht genommen sind, gehen der „Berl. Börs-Ztg." folgende Mltthcilungen zu: Ein Ge setz, welches vorbereitet ist, soll den Zweck haben: 1) zu ver hindern, daß die Gründung nur als ein Mittel zur Realisir- Zeugenaussagen nickt als erwies-n angenommen werd-n. 5) Der Un tergang des „Groben Kurfürsten". Bezüglick der Frage, ob die Veiscklußrolle den Vorsckrislen entsprechend sichergestellt war, ergab stie Untersuchung, daß das Verschließen der wasserdichten Thüren nie- . ' „ I; l war. Den Einwand des Commandanten, welcher aus den seinerzeitigen unfertigen Zustand des Schiffes und die Beschränktheit der Zeit hinweist, erachtet das Kriegsgericht als durch greifend Bezüglich der Frage, ob der Befehl zur Bcrschlußrolle recht zeitig ertheilt worben, ist mit Wahrscheinlichkeit Angesichts der wider sprechenden Zeugenaussagen anzunebmen, daß das Zeichen zwei Mal, vor und nach der Collision erfolgt ist- Bezüglich der Fragen über den Verschluß der Wallgänge Hot das Kriegsgericht sein Urtbeil dahin ge faßt, daß nach den Ergebnissen der Untersuchung nickt zu verkennen sei, voß die wasserdichten Verschlußthüren deS BackdordwaUganges zur Zeit Sicherheit in Einklang gebracht werden könnten. — Das publicirte Blaubuch enthält auch eine Depesche deS General I Ursachen dem in der vorliegenden Position erst mit Beginn - des laufenden Jahres in Kraft getretenen deutschen Zoll ¬ tarife eine zu große Bedeutung bcigcmessen zu werden. Denn ganz wollene Artikel, welche bei ihrem höheren Werthe durch jenen Zollsatz noch weniger geschützt sind, als die Lieutenant Klausa, der auf dem „König Wilhelm" zur , Zeit des Zusammenstoßes commandirte, ist mit zwei Monaten § Festunasarrcst belegt worden. Der Commandant des „ Großer . I Kurfürst", Capitain zur See Graf Monts, ist von dem „dritten Kriegsgericht" freigesprochen worden. I — In Abgeordnetcnkreisen wird die Frage der Präsi dien tcn Wahl im Reichstage sehr lebhaft erörtert. Es heißt, die Conservativen würden in keinem Falle Bennigsen wählen. (Der „K. Z." schreibt man über dieselbe Angelegenheit: Die Präsidentenwahl im Reichstage macht bereits viel von sich reden; die Conservativen bieten Alles auf, um aus ihren Reihen die Stelle des ersten Präsidenten zu besetzen; sie schlagen dafür den Grafen Arnim-Boitzenburg vor, welcher der deutschen Reichs- Partei angchört, und haben infolge dessen diese Fraktion für sich. Das Centrum hat erklärt, cs wünsche nur seinen Besitzstand d. h. die Stelle des Viceprüsidcuten zu behalten und würde, sobald man dies zugcstche, jede andere Wahl l unterstützen. Auch der zweite Vicepräsident würde dann aus den Reihen der Neichspartei genommen werden. Die Li beralen werden den Abg. v. Bennigsen aufstellen, und zwar ohne jeden Erfolg, wenn die gcsammte Rechte und das Ccntrum dagegen stimmen. Die Conservativen scheinen die Einwilligung des Grafen Adolf v. Arnim-Boitzenburg bereits cingehvlt zu haben. Daß der frühere Präsident, Abg. v. Seydewitz, eine Wiederwahl auf den Präsidcntcnstuhl entschieden abgclchnt hat, ist bereits mitgetheilt worden.) * Frankfurt a. M., 7. Februar. (T/l.) Der seit herige Vorsitzende der Stadtverordneten-Versammlung, I)r. Heußen stamm, ist gemäß der Seitens der Stadtverord neten - Versammlung vollzogenen Wahl nunmehr von der Negierung als zweiter Bürgermeister Frankfurts bestätigt worden. Carls ruhe, 5. Februar. Am Sonntag waren hier unter dem Vorsitze des Altoberbürgermeisters Malsch 24 Ab geordnete der altkatholischen Gemeinden Baden, Rastatt, Carlsruhe, Durlach, Pforzheim, Ladenburg, Heidel berg und Mannheim versammelt und haben beschlossen: 1) eine größere liturgische Vorlage, ausgearoeitet von Pfarrer Bauer, der Synodalvertretung zur Genehmigung einzuscndcn; 2) am 18. April d. I. zu Offenburg eine Landesversammlung zu halten und dieselbe mit einem deutschen Gottesdienste zu eröffnen und 3) nächsten Herbst nach Baden einen größeren altkatholischcn Congreß auszuschreiben. München, 6. Fcbr. Das, wie in vor. Nr. telegraphisch gemeldet, in der heutigen Sitzung der Gemeinde - Collcgicn vom Bürgermeistrr Erhardt zur Verlesung gebrachte, aus Hohenschwangau vom 2. d. datirte königliche Schreiben wolle m New-Jork 13, do. in New-OrleanS 12z. Petro-Imit ihren Consequcnzcn für keineswegs geeignet, die Erreich- leum in New-Jork 7z Gd., do. in Philadelphia 7 z Gd., s nng ihres wesentlichsten Zweckes, den Äctionmr und Gläubiger rohes Petroleum 7 D., do. Pipe line Certificats 1D. 09C. - - -- - . Mehl 5 D. 60 C. Rother Winterweizen 1 D. 47 C. Mais (old mixed) 61 C. Zucker (Fair refining MuScovadoS) 7;. Kaffee (Rio-) I4H. Schmalz (Marke Wilcox) 8z, do. Fair banks 8. Speck (short clear) 7z C. Gctreidefracht 3z. aber beschloß an Stelle obiger Unterscheidung den jetzt geltenden einheitlichen Satz. Wenn nun die mißliche Lage «us ^ der sächsischen Halbwvllenweberei ernste Berücksichtigung und Fürsorge erfordert, so scheint doch in der Erklärung der New-Jork, 7. Februar. Nach hier vorliegenden „ , . . Nachrichten aus Chili wäre beabsichtigt, die Fortsetzung und namentlich die unbedingte Haftung der ersten Zeichner der kriegerischen Operationen gegen Peru bis zum Herbste! uon Act'en mit der vollen Summe des gezeichneten Betrages zu verschieben. Von der chilenischen Regierung war ein weiterer Betrag von 4 Millionen Pesos in Papiergeld bei der Leitung und Beaufsichtigung des Unternehmens be- lautet wie folgt: „Mit Gefühlen der Freud« und der Dankes gegen theiligtcn Personen hcrbcizufllhren, um namentlich zu be- trat Ich eas laufende Jahr an, worin Mir und Meinem Volke New-Jork, 7. Februar, Abends. (Schluß-Course.) der Gesellschaft auch wirklich nach den Vorschriften des Ge-' - Wechsel auf London in Gold 4 D. 82z C. Wechsel auf setzcs seine Stellung wahrnimmt und sich des Hinausgchens Pans 5,20j, 5K fundirte Anleihe 103, 4K fundirte Anleihe über die ihm zugewiescnen Grenzen und des Uebergreifens von 1877 105z. Erie-Bahn 48. Central-Pacific 110. auf andere Thütigkeitcn enthält. Dagegen erachtet man nach New-Jork Centralbahn 131 j.— Waarenbericht. Baum-«wie vor die staatliche Genehmigung der Aktiengesellschaften i c ; i r i r c ( KL (2^ 22