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Kledekolonne der Kommunisten überfallen und miß handelt. Der Uebersallene mußte in das Krankenhaus geschafft werken, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. An anderer Stelle überfielen Kommunisten auch den Glaser Beck, beschmutzten ihm Gesicht und Klei dung mit Farbe und mißhandelten ihn schwer. Sie schlugen ihm mit einem ölgetränkten Pinsel mehrfach ins Gesicht, so daß Beck nichts mehr sehen konnte. Er mußte in das Krankenhaus gebracht werden. Zwei Kommunisten wurden festgenommen, aber einer von ihrken konnte entweichen. Es scheint sich um die gleichen Täter zu handeln, denen Schröder zum Opfer gefallen ist. Die Polizei hat noch vier weitere Kommunisten verhaftet, die auch an dem Ueberfall aus Schröder be teiligt waren. * Wie Hindenburg wählte. Reichspräsident von Hindenburg, der zum ersten Male an der Stadtverordnetenwahl in Berlin teil nahm, begab sich schon gegen V,10 Uhr in Begleitung des Staatssekretärs Meißner nach dem Wahllokal, das für die in der Wilhelmstraße wohnenden Reichsbeamten im Lokal von Henseler (Jägerstraße 11) eingerichtet war. Der Reichspräsident wurde von einer großen Menschenmenge, die seit 9 Uhr morgens wartete, bei seiner Ankunft und Abfahrt herzlich begrüßt. Auch eine 'große Zahl von Pressephotographen hatte sich einge bunden. Bald nachdem der Reichspräsident sein Wahl- -echr ausgeübt hatte, erschienen auch seine Schwieger tochter, Frau von Hindenburg, Reichskanzler Müller mit Frau, der preußische Justizminister Schmidt, der neue Reichswirtschaftsminister usw. Um die Reichsreform. Tagung der Unterausschüsse »er Läuverkonfercuz. Die Unterausschüsse des Verfassungsausschusses der Länderkonferenz traten am Montagvormittag unter dem Vorsitz des Reichsministers des Innern Severing zusammen. Gegenstand der Verhandlungen war das sogenannte Gemeinschaftsreferat der Ministerialdirek toren Dr. Brecht (Preußen) und Dr. Poetzsch-Hefster (Sachsen), des Staatspräsidenten Dr. Bolz (Württem berg) und des Bürgermeisters Dr. Petersen (Hamburg): „Die Organisation der Länder und der Einfluß der Länder auf das Reich". Erschienen waren alle Mit glieder und Sachverständige. An der Abstimmung be- reiligtcn sich die Mitglieder des Unterausschusses II (Zuständigkeit und Organisation): die Reichsminister Dr. Schätzel und Dr. Hilferding, Professor Dr. An schütz, Dr. Brüning, Reichsminister a. D. Koch-Weser, Ministerialdirektor Dr. Brecht (Preußen), die Staats- und Ministerpräsidenten Dr. Held (Bayern), Dr. Bün ger (Sachsen), Dr. Schmitt (Baden), Eschenburg (Meck lenburg-Schwerin) und Staatsminister Dr. Paulßen (Thüringen). Ser Sklarek-Geheimbericht. Wic»erzusamm«mtritt des Landtags-Ausschusses. Der Sklarek-Untersuchungsausschuß des Preußi schen Landtags trat am Montag wieder zusammen, um Berichte über den Akteninhalt und über den Stand der disziplinargerichtlichen Untersuchung entgegenzu- «ehmen. Der Vorsitzende, Abg. Schwenk (Komm.), teilt« mit, er habe den Berliner Magistrat ersucht, dem Aus schuß den Geheimbericht über die wirtschaftliche Be tätigung der städtischen Betriebe zu übermitteln. Dar auf habe der Magistrat geantwortet, ihm sei ein solcher Geheimbericht nicht bekannt. Im weiteren Verlauf der Verhandlungen berich tete Könnecke (Dntl.) über den Aktenirchalt. Die Protokolle, so führte er aus, enthalten Lücken, Unklar heiten und Versäumnisse. Es fehlt auch das Proto koll über die Gründungsversammlung. Aus den lücken haften Aufzeichnungen für die ersten Jahre ergibt sich, daß schon im Jahre 1920 eine Skandalaffäre ge spielt haben mutz. Zum Schluß behandelte der Ausschutz in nicht öffentlicher Sitzung den weiteren Arbeitsplan. 14 Disziplinarverfahren. Ter Untersuchungsrichter als Zeuge. — Kein Vertrag, nur eine Liefsrungserlaubnis. Vor dem Sklarek-Untersuchungs-Ausschutz des Preußischen Landtags teilte der mit der disziplina rischen Untersuchung beauftragte Oberregierungsrat Tapolski als Zeuge mit, daß auf Veranlassung des Oberpräsidenten gegen 14 Beamte Diszi plinarverfahren eingeleitet seien. Sieben Ver- fahren ruhen, weil eine gerichtliche Voruntersuchung gegen die Beschuldigten eingeleitet sei. In 9 von den 14 Verfahren sei die Suspension von Beamten verfügt worden. Der Zeuge gliederte den gesamten Nntersuchungs- kvmpler in drei Gruppen: die erste betrifft die Lie ferungsbeträge der Stadt mit der Firma Sklarek, di« zweite die Kredite der Stadtbank an die Firma Skla ve! und die dritte die Beziehungen der Sklareks zu einzelnen Beamten und Persönlichkeiten der Stadt Berlin. Währen» »er Liquidation »er KB«, seien Waren bestände i« Werte von einer Milli»» entwendet oder verschleudert worden. Das sei dadurch ermöglicht wor be«, »atz der Geschäftsführer Kiedurg die Ware« in »as Lager der «. A. G. habe dringe« lasse«. Die Firma Sklarek habe die Ware«, die sie selbst für 1,4 Millionen geliefert hatte, schließlich für 60V000 Mark gekauft, davon «der nur 28««»« Mark befahlt In einem Nachtragsvertrag erhielt sie vom Magi strat die Erlaubnis, alle städtische« Dienststellen r« beliefern. Die Verfügung des Magistrats, in die ser Angelegenheit war aber so »«klar gefaßt, daß si« allgemein so aufgefaßt wurde« als handele es sich um ein« Verpflichtung der Dienststellen, nur von der Firma Sklarek zu kaufe«. Tatsächlich hatte die Firma aber eine« solche« B«et»ag nicht, souchem» lediglich rin« Liefernngserlanbnis. SifenbahnatlenMr am Werk. Mißglückter Anschlag auf eine« Zug -er Strecke Magdeburg—Braunschweig. Nach einer Mitteilung -er Pressestelle der Reichs, bahnöirektion Magdeburg wurde am 16. November, abends 22 Uhr, auf der Strecke Magdeburg—Braun schweig in der Nähe des Bahnhofs Weddel hinter Schandelah ein Eisenbahnattentat verübt. Es wurde eine Lasche am Schienenstoß gelöst und mehrere Schienenstücke auf das Gleis geworfen. Ein Güterzug fuhr über das Hindernis hinweg, ohne jedoch zu entgleisen. Daraufhin entdeckte man das Attentat. Sofort wurden Nachforschungen nach den Tätern eingeleitet, bei denen auch Polizeihunde au gesetzt wurden. Die Hunde verloren jedoch nach kur zer Zeit wieder die Spur. Die Reichsbahndirektion Magdeburg hat auf die Ergreifung der Täter eine Belohnung von 1000 Reichsmark ansgesetzt. Meviel Schlaf haben wir nölig 7 Der amerikanische Psychiater R. Kingman sucht nachzuweisen (vergl. „Auslese", 1929, S. 287), daß die Menschen meistens zu viel schlafen. Männer mit der verschiedensten Arbeit haben sich bei 4—5 Stunden Schlas täglich sehr wohl befunden, so Friedrich d. Gr., Schiller, Humboldt, der Chirurg Hunter und der Patho loge Virchow. Edison behauptet, daß der Mensch, der 7—9 Stunden schläft, ständig an Abgespanntheit leide. Der Schlaf sei eine „schlechte Gewohnheit". Edison schläft etwa 4 Stunden. Allein, wenn er alsVorarbei- rer seiner Fabrik eintönig arbeitete, würde er mehr Schlaf nötig haben. Ein Fabrikherr kann täglich 15 Stunden arbeiten, ohne zu ermüden. Seine Steno typistin wird mit 6—8 Stunden genug haben. Be merkenswert ist, daß Napoleon in seiner ruhmvollsten Zeit täglich nur 4—5 Stunden, auf St. Helena da gegen, wo er ein träges und interesseloses Leben füh ren mußte, 8—9 Stunden schlief. Darnach scheint es so, als ob Eintönigkeit und Interesselosigkeit der Arbeit und des Lebens zu längerem Schlaf verführt, und viel fach sollte man weniger über Schlaflosigkeit als über zu viel Schlafen klagen. Gegen letzteres empfiehlt .King man Schulung des Geistes, sich allmählich kräftiger und umfassender zu betätigen. — In alle dem mag gewiß ein Wahrheitskern liegen; aber es ist doch auch einseitig; denn tatsächlich leiden viele Menschen sehr an Schlaflosigkeit, und ob nicht zu wenig Schlaf all gemach nervös macht? Daß es nicht so ist, beweist Kingman nicht. Dt Allerlei aus aller Welt. * Elsaß-lothringische Gedächtnisfeier. Bei der all jährlichen Totengedenkfeier der in Berlin lebenden Elsaß-Lothringer sprach der frühere Bürgermeister der oberelsässischen Industriestadt Mülhausen, Ministerial direktor Coschmann. Die Feier galt zunächst der Er innerung der in elsaß-lothringischer Erde ruhenden Angehörigen und der im Weltkrieg gefallenen Alt- und Neuelsaßlothringer, dann aber auch einem Treuebe kenntnis zur verlorenen Heimat, mit der sich die Elsaß- Lothringer im Reich auch heute noch eng verbunden fühlen. Die Rede klang in die Hoffnung aus, daß der Kampf Elsaß Lothringens um die Bewahrung seines deutschen Volkstums dazu führen würde, daß oieses Grenzland wirtschaftlich, politisch und vor allem auch kulturell dem Ausgleich zwischen dem deutschen und französischen Volk dienen könne. * Postkraftwage« in die Spree gestürzt. Ein eigenartiger Unfall ereignete sich im Dorf Burg- Hamm er bei Hoyerswerda. Ein Postkraftwagen, der Änem Motorradfahrer auswich, kam der Spree sehr imhe, kippte um und stürzte in den Fluß, der an dieser Stelle sehr tief ist. Erst nach stundenlanger Arbeit gelang es, den Kraftwagen aus dem Wasser heraus- zuztehen. Der Fahrer hat keine Verletzuirgen erlitten. * Verhaftung wegen Spionageverdachtes. Unter dem Verdacht, zugunsten Polens Spionage getrieben zu haben, wurde in Lauenburg (Pommern) ein Kriegs invalide verhaftet. Es soll sich hierbei um ein Mitglied einer weitverzweigten Spionageorganisation handeln. * I« der Notwehr erschossen. Der in Wassow (Pommern) stationierte Land jägermeister Schalow er hielt bet der Schlichtung eines Streites zwischen zwei angetrunkenen Personen von dem Arbeiter Krause einen Stich in den Unterleib. In der Notwehr gab der Landjägermeister einige Schüsse ab, durch die Krause tödlich getroffen wurde. Ein Unbeteiligter, der vor der Tür seines Hauses der Szene zusah, wurde von einer Kugel ebenfalls getroffen und leicht verletzt. Ein Mittäter und Bekannter des Krause, namens Kraft, ist von der Kriminalpolizei vorläufig festgenommen wor den und ins Polizeigefängnis eingeliefert. * Winer Unregelmäßigkeiten bei einer Bank. Der Mitinhaber und Hauptleiter des vor einigen Tagen zusammengebrochenen Bankgeschäfts Sinzhcimer und Ecker in Pfarrkirchen (Bayern), Eckert, hat sich der Staatsanwaltschaft in Passau gestellt und ist in Hast genommen worden. Es heißt, daß Unregelmäßig keiten mit Wechseln vorgekommen sind. Eine Reihe von Geschäftsleuten und Firmen ist durch Gefälligkeits wechsel in Mitleidenschaft gezogen, wobei es sich im einzelnen um Beträge bis zu 100 000 Mark handelt. Als Verlustträger bei Spareinlagen kommen etwa 1500 kleine Sparer in Frage. * Seine beive« Söhwe «u» sich selbst ermordet. In Buschhoven im Rheinland hat der 67 Jahre alte Rentner Hermann Heinen seinen 15 Jahre alten Sohn Hermann, der bisher in Bonn eine höhere Schule besuchte und in den nächsten Tagen eine Lehrstelle an treten wollte, sowie seinen 8 Jahre alten Sohn Rudolf mit einem Jagdmesser erstochen und sich dann selbst erschossen. Es wird angenommen, daß Heinen oi« Tat in einem plötzlichen Anfall von Wahnsinn be gangen hat. Die Frau des Täters, die seit längerer Zeit krank und bettlägerig ist, mußte die blutige Tat ansehen, ohne helfen zu können. * Sifrrsuchtsvrama i« einer Polizeikaserne. In der Polizeikaserne in Iserlohn äab der Polizet- vb erwachtmeister Scheffler auf seine Braut, eine 18- jährige Verkäuferin aus Iserlohn, in einem Anfall von Eifersucht einen Schuß ab und tötete sich dann selbst durch einen zweiten Schuß. Das Mädchen wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. * Ehrenpatenstelle »cs Reichspräsidenten beim l». Kinde. Bei dem 15. Kinde des Gutsarbeiters Lessing in Pieske hat der Reichspräsident von Hindenburg die Ehrenpatenschaft übernommen und ein Geschenk überreichen lassen. * Dreißig Jahre eingcsperrt. In Noßwig (Kreis Nimptsch) ist wieder ein unglaublicher Fall aufgedeckt worden. Die Familie des Stellenbesitzers Stolle hatte die geistesschwache Tochter und Schwester in einen Raum eingesperrt, in dem sie seit etwa 31 Jahre» ge sangengehalten wurde. Landjäger sanden die Unglück liche zum Skelett abgemagert, in Lumpen gehüllt, tn einem von Schmutz starrenden Raum. Den Beamten wurde von den Eltern und Brüdern der Geisteskranken heftigster Widerstand entgegengesetzt. Die beiden Brü der mutzten erst nach längerem Kampf und Zuziehung von Verstärkungen gefesselt werden, ehe die Beamten tn das Zimmer der Kranken Vordringen Vonnten. Di« Kranke wurde ins Kreiskrankenhaus transportiert. * Schnelle Aufklärung des Schwechelner Raubmor des. Die furchtbare Bluttat in Schwecheln bei Her ford (Westfalen), der der 70jährige Einsiedler Kall meyer Mm Opfer fiel, hat eine schnelle Aufklärung ge funden. Der Herforder Kriminalpolizei ist es gelungen, zwei verdächtige Handwerksburschen, die sich auf dem Hahnhof in Herford bereits Fahrkarten nach Bielefeld gelöst hatten, zu verhaften. Eine Uhr, die einer der Täter im Besitz hatte und die von einem Herforder Uhrmacher, der diese bereits repariert hatte, als die dem Kallmeyer gehörige bezeichnet wurde, sowie Blutspurea unter den Fingernägeln wurden ihnen zum Verhäng nis. In den späten Abendstunden hat dann einer der Täter «in Geständnis abgelegt. Danach sind sie auf den Hof des Katlmeyer gekommen, um zu betteln. Da sie nichts bekommen haben, habe der eine ein Beil ergriffen und Katlmeyer erschlagen. * Bor »er Anklageerhebnng gegen Alexanver Sub kow. Subkow wurde dem Richter beim Amtsgericht in Bonn zur Vernehmung vorgeführt. Da eine Freilas sung nicht in Frage kommt, wurde er nach der Verneh mung wieder ins Gefängnis zurückgebracht. Die An klage wird nunmehr wegen schwerer Körperverletzung und wegen Bannbruches erhoben werden. * Sechs Zentner verdorbenen Fleisches beschlag» nahmt. Wegen der häufigen Typhusfälle in dem Saar brückener Stadtteil Sr. Arpual widmete die Gs» sundheitspolizei den dortigen Metzgereien und Lebens mittelgeschäften ein besonveres Augenmerk. Bei einer unvermuteten Revision in einer Metzgerei wurden über sechs Zentner Fleisch und Wurst, die zum größten Teil gänzlich verdorben waren, beschlagnahmt. Die Zustände in der Wurstküche spotteten jeder Beschreibung. Die Metzgerei wurde unverzüglich geschlossen. * Auf »er Suche nach einem untreuen ame.".ta- nischem Bankier. Das Wiener Sicherheitsburean wurde vom Sheriff der amerikanischen Stadt Lincoln von der Flucht des ehemaligen Präsidenten der staatlichen „Bank of Beemer", Paul Wupper, in Kenntnis ge setzt, der nach Verübung von Unterschlagungen und Betrügereien mit einer Schadensumme von einer Mil lion Dollar geflüchtet ist. Paul Wupper hat die Bank, deren Vorsitzender er war, um diese auch nach amerika nischen Begriffen bedeutende Summe betrogen. Er hat nahezu das gesamte Vermögen der Bank mitgenommen und dadurch mehr als hundert Interessenten auf das schwerste geschädigt. Er wurde in ganz Amerika ver folgt, ohne daß eine Spur gefunden werden konnte. Nun ist der Gedanke aufgetaucht, daß er sich nach Europa gewendet haben dürfte, zumal er fließend deutsch spricht. Gewisse Anhaltspunkt« sprechen dafür, daß er sich nach Oesterreich, und zwar nach Wien gewendet habe. * Ein ncucs französisches Großflugzeug hat in Bordeaux die ersten Probeflüge unternommen. Es handelt sich um einen dreimotorigen Ganzmetall-Ein decker von 37 Meter Flügelspanne mit einem Eigen gewicht von 13 Tonnen. Jeder Motor entwickelt 60» PS. Die Einrichtung besteht aus einem Eßzimmer, einer Küche, einem Aufenthaltsraum für die Fahrgäste und einem für die Besatzung. Es ist Raum für 28 Passagiere und vier Mann Besatzung vorhanden- Das Flugzeug soll in den Dienst einer der großen Ueberlandstrecken gestellt werden. Der erste Versus dauerte etwa eineinhalb Stunden, während der Maschine in 600 Meter Höhe über dem Flugplatz kreuzte, um dann glatt zu landen. * Luftverkehr auf vi« Azore» un» Kapverdische» Insel«. Die Luft Hansa beabsichtigt, ihren außer deutschen Luftverkehr stufenweise so auszudehnen, daß sie unter Benutzung von Spanien oder Portugal als Sprungbrett zunächst in Großflugbooten die Azoren oder Kapverdischen Inseln zu erreichen versucht. Von diesen Inseln aus soll die Post dann den nach Ame rika gehenden Dampfern mitgegeben werden. Es kann bei günstiger Witterung damit gerechnet werden, daß in diesen Tagen eine Rohrbach-„Romar" unter Füh rung des Piloten Kießner von Travemünde aus aus' steigt. Die Führung der Expedition liegt in den Hän den 'ws Leiters der Seeflugabteilung der Lüft Hansa, Bertram. * Neun mongolisch« Fürsten erschossen. Von der mongolischen Regierung in Urga ist eine Verschwörung gegen die Regierung der Außenmongolei anfgedeckt (.10 ftix