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L406 AnMe Wähler des II. städtischen Wahlkreises (Bautzen, Elstra, Kamenz, Königsbrück, Neusalza, Schirgiswalda). UDie Wähler des II. städtischen Wahlkreises werden ersucht, bei der bevorstehenden LandtagSwah Herrn Wafferbauinspector v«« HG^aKnvr in Bautzen, geprüfter Civilingenieur, ihre Stimmen zu geben. Sein mehrjährig und vielseitig bethätigtes Interesse für Hebung der Volksbildung und des Schul wesens, sowie für die Entwickelung des volkswirtschaftlichen Lebens, namentlich der Gewerbe und der Landwirtschaft, des Handels und der Industrie, sein eifriges und opferwilliges Wirken für Gewinnung neuer Eisenbahnverbindungen in unserem Wahlkreise, seine literarische Thätigkeit, seine Wirksamkeit in den landwirtschaftlichen und Gewerbe-Vereinen der Provinz (mehreren.derselben gehört er als Ehrenmitglied an), seine wissenschaftliche Tüchtigkeit, seine geschäftliche Gewandtheit — dies Alles bietet in Verbindung mit seinem anerkannt ehrenwerthen Charakter und seiner humanen, wahrhaft liberalen Gesinnung volle Bürgschaft dafür, daß er ebenso die Interessen des Wahlkreises, wie des Staates mit Verständniß und Energie vertreten werde. Feind alles kleinlichen Partiknlarismus, hält er aus Ueberzeugung fest an der jetzigen Gestaltung Deutschlands, welcher er die zum innigen Zusammenhalt erforderlichen Opfer gebracht wissen will, ist jedoch Gegner einer centralisiren- den Verschmelzung der Einzelstaaten. Sein Wahlspruch ist: Fortschritt mit gehöriger Würdigung des Guten, was im Bestehenden liegt. Für diesen seinen politischen Standpunkt können die Unterzeichneten einstehn; sie versichern zugleich, daß er eine etwa auf ihn fallende Wahl annehmen würde. Bautzen, den 7. September 1873. G. Arras, Handelsschuldirektor, ..C» F. Boditttts, Rentier u. Stadtverordneter, W. Jacob, Kaufmann u. Stadtverordn., C. E. Löhr, Bürgermeister, Otto Mahnke, Bürstenmachermstr., Rad. Reinhardt, Fabrikbesitzer, M. Schanze, Kaufmann, C. Scholze, Oberlehrer, vr. Schottin, Stadtverordn.-Vice- Vorstand, W. I. Schnckel, Schuhmachermstr., C. Walther, Amtsthierarzt u. Stadtverordn., A. Winkler, Faktor. Zwei Müllergesellen, aut empfohlen, können sofort bei mir in Arbeit treten. Gustav Lehmann, - Frankenstein'sche Mühle. Ein der wendischen Sprache mächtiger Mann, welcher Schmied ist und zugleich de« Poste« eines VoigteS auf einem Hofe aussüllen kann, besten Frau als Schleu« ßerin tüchtig ist und die Milchwirthschast Versteht, wird aus eine Herrschaft in Un garn bei guter Bezahlung und dauernder Stellung gesucht. Soldaten erhalten den Vorzug. Reflectanten, welche über ihre Solidität Zeugnist« beibringen können, wollen ihre Adressen subL. K.22I an die Annoncen-Expedition von Haaseustei« L Bögler in Dresden einsenden. Gesucht werden 3 Kinderfrauen; nursolche, welche schon in anständigen Häusern gedient und gut empfohlen sind, können sich melden bei E. Hempel, Wendischergraben 548. Ein solides Dienstmädchen, das in der Küche nicht unerfahren und gut wasche» kann, wird zum 1. October nach Dresden gesucht. Näheres: Rcicbenstraße No. 86, 1. Etage. Für mein Colonial waaren-, Tabak-, Cigarren- und Destillations-Geschäft suche ich für sofort oder später unter günstigen Bedingungen zwei Lehrlinge. Rudolph Kcholz, Heringsgaste 267. Lpooiatität ortboilt in Heilung von gesebioobtlieboii wib diatisebou Kianbboiton, selbst wonu solobo sieb in klein lotsten Ltadium befinden uncl aucb trüber- nngervenklete Hille vei-geblieb war, wie: Ärrokeln, Knoobontrass, Hämoi-rboidon, lUrmungen, (liebt, Kboumatismus; ferner- bei den sebwoi-ston klugen- und Oeböi-brÄnbbeiten, Unutbinnkbeiten, wio: KKebton ete., Kiauon- unll Kincwrbrnnkbeiten, wio IRoiobsuebt ete., Ilbuebitis (englisebe Krankboit), Krumpfe uncl Epilepsie, auok bei Krwaobsonop, ebne Xnrüeblassuug ^lieber 8pur oder irgend einem Kaobtboit AU« 8p66ia1i8t. Drei dabro war icb krank; die medieiniseben Autoritäten sagten, es wäro mir niebt su bellen, denn ieb bätte liücbenrnarbsversebrung. Nein Rustand war sekr trauriger Krt, ieb bedurfte der Krüokon surn (leben ete. leb wandte mieb sulotst an den Lpeeialist Herrn H liitiiel^I aus Keipsig. Kr deutete mir, dass ieb niebt am llüebenmarb, sondern an versetzten Ilamorrboiden litte, und seine 6ur gab mir in 3^ Nonaten meine (lesundbeit wieder, was ieb dankond allen leidenden sur Kenntniss bringe. LS. krivatior in Keipsig. li H It i < iiil e > »«t viiii liiiiti ui» jeikcii I'rig mit «pi^vvlivii im <«u>»tliuii8 xiiiri goliki iieii tcillii, Limm«i S, «in« VivpH»«, nt^vii Allgemeine Neutm-ÄnstM )N Ztnttgart, Hegenseitigkeitsgeseüfchaft für Lekens-, Kenten-, n. Kapitat- verstcherung, gegründet im Jahre 1833, erweitert im Jahre 1855, Dividendeugeuust bei Lebensversicherung schon nach zweijähriger, bei Renten- und Kavitalversicherung nach einjähriger Mitgliedschaft. Aus zahlungen prompt und eoulant. Die Versicherungen erlöschen nicht bei Einstellung der Prämienzahlungen re- Zu Auskünften, Verabreichung von Prospekten und Entgegennahme von Anträgen halten sich empsohlen: Dir Haupt-Agentur: Die General-Agentur: «umschöttel L Wetzer in Bautzen. Alphons Heinrich Weber in Leipzig. Die Special-Agentur: Herman» Brüger in Kamenz. Thiemers Ideatrum mumli. Mittwoch, »«« Ist. September r «in Leesturm. Vorher:! Stadl und Kestuug Hohensalzburg. Anfang 8 Uhr. Rcstaurat. z. Biertunnel. Schlachtfest Früh 8 Uhr: dW«» Leb erwurst. Freundlichst ladet ein A. Echncckenbsrg. Schlachtfest heute, Donnerstag. Früh 8Uhr: Leber wurst. B. Kröde, Burglehn. Ein Quartier von 25—40 Thlr. wird bald oder zum 1. Octoder zu miethen ge sucht. Nähere Auskunft ertheilt Herr Kaufmann Nimscht«, äuß. Lauenstraße- Verwalter-Gesuch Domi«. Ober« Kemnitz erledigt^ Ein junger Oeconom, im Besitz guter Zeugniste, findet zum 1-Oct. uauf dem Dom. Baruth Stellung als Verwalter. Warnung. Wir warnen hiermitJedermann, zumal die Frau L. aus der Fischergasie, vor üblen Nachreden von unserm verstorbenen Kinde, widrigenfalls wir die detr. Personen zur gerichtlichen Verantwortung ziehen wer den. Wilhelm Friedland und Fcau- Antwort auf die Anfrage in llo.206 -er Gautzcner Nachrichten, dieSrot- und Fleischpreife, sowie das Gewicht die ser Waaren in Schirgisivatda üetr. Wenn dem Anonymus obiger Anfrage die Brot- u- Fleischpreise zu hoch erscheinen, so steht ihm >a frei, zu kaufen, wo dieselben niedriger sind, sowie ihm zu leicht erschei nende dergleichen Waaren nachzuwiegen, und wenn solches constatirt, wegen dieses Betrugs bei der kompetenten Behörde Anzeige zu erstatten. Uebngens scheint Anonymus nicht zu kennen, daß nach dem Gewerbegesetz den betreffenden Gewerbtreibenden ein Preis ihrer zu verkaufenden Waaren nicht vor geschrieben werden kann. Mehrer« Gewerbtreibenve. Den Feucrwehrtag in Bautzen betreffend. Erst setzt wird es uns möglich, weil Wit nicht früher zusammenkamen, dem Restau rateur Herrn E. Liebsch in Bautze«, Wendische-Straße 35, unsern herzlichsten Dank für die sehr freundliche Aufnahme nochmals hierdurch auszusprechen. Nret ans dem Waffenqnaetier geMchleteZlenerwehrleule«. Dresden. E. W., G. H., B. Sch.