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A, S. 9 Zust< Das Konflikt« find die Folge. 8sn.-ll->t Ul'. Wtrsell veMt! auch sung-ren oder gen, r. v. «i»«»« i r» Z l Dio Vor/oöun^ unssro/' «Töaiksr ^?Ut/e m«7 cLdrnr ^ukomop. ^as^so/aV, ^7/orgu/ M/^s/ms/sÄ'. «N-. «Ko^snöur^ tD./F.. öooäron wir «ns ä/orckuroli a»L»- LSt^öN. ^-an^snös^. <isn LS. «-tugusk /L/?. «Druno «Aoss/, Oös^ostass/s/sn/ UN al k^-au ^o^anna «Ms»/ -sö. ^ior-. E. IB. ms» Q^an^onösT-F. «-k/Üd-vu/ W/Ks/ms/s/l/. «Aos»/ «Nr-»/ L^as/eo/ö/ «^«/s/»epo^kor o. s. a. Var/dö/o. i« dauernde Arbeit gesucht. Betriebsküche vor-, Haude«. Fahrgeld Mrd vergütet. L-itt-werde« ALEW Ps gege« e«tsprechende Bezahlung eingerichtet. A»nd«i-. 1VV miimstiche und weibliche Arbeitskräfte grotzl und len, Werl tung Hind Um« entzo den < >>nd groh und milit grohi Berd geple lause jetzt der , bühr! bürg, uners gische jeder Jnbt und licher dem! Tag« hab«, gedei uns beste! und gang düng einge war« Mac wem l Pt Nr.! So höre -och! Dein Bolk in Rot, Dein Bruder ging in Kamps und Lad, "«in Kolo wär' ihm ein Schwert, ei« Schild, ES ries ihn beim vom Blutgefildk - - Und du hältst ungerührt und kalt Mit starrem Beiz Dein Gold umkrallt? So sürchte dieses Goldes Fluch! An Kasnir denk, de« Siegfried schlug KVsnkslunXsnussett heute Montag abend «. folgende Tage lm «rbgericht Riederlichtettau zur gefl. Benutzung. Um zahlreiche Unterstützung von Niederlichtenau und Umgebung bittet die Besitzerin. Ist 8MW Ms NtMllDmIlls für Frankenberg ««d Umgege«d soll nächsten Donnerstag, de« SV. August, abends 7V, Uhr tm Gasthof »um Rost m Frankenberg vorgenommen tverden. Herr Tierzuchtinspettor Oekonomierat De. Peterman« wird hierzu eineu Vortrag halten, wozu all« Ziegenbesitzer und Freunde der Ziegenzucht höflichst eingeladen werden. Theodor Postma««. sl Hind Kaif Kriel dahii weit! sage, wort Obei und und man! jeder gung würt im ( Volk Hind troff Hind Nach tisch, zu d nachs Arbe und Volk riefei keimt ist, a das voltk denbi kann! und Selb absch habe> einst «» Heute Dienstag früh ZSL Heidel««. Preisteloeerru rintr. lund empfiehlt VI. B»uvr. war das „Kollegium" noch nicht vollständig versammelt- Niemand fand etwas Besonderes dabei. Der Schlendrian war eben üblich. Am 24. August 1915 erliest die deutsche Verwaltung auf Grund der Bestimmungen der Haager Konvention eine deut sche Schulordnung, die auf den, Bestehenden oufbaute und es auszugestalten erstrebte. Zur Russenzeit mutzte in Polen in öffentlichen Volksschulen und den höheren Schulen, di« eine „Berechtigung" nach Art unseres Einjährigen- oder Abk- turfenten-Zeugnisses erteilen konnten, der Unterricht in allen Fächern in russischer Sprache erteilt werden. In den Privat schulen, die keinerlei „Berechtigungen" erteilen konnten, waren Geschichte und Rechnen in russischer Sprache zu lehren. Die deutsche Verwaltung hob den Zwang des russischen Unterrichts völlig auf und errichtete konfessionelle und paritätische Schu len mit mehrjährigem Klassenaufbau nach deutschem Muster. Die Unterrichtssprache war nunmehr, je nach der Art der Schule, polnisch, deutsch, gemischt oder jüdisch. Das hatte die gute Wirkung, datz die Prroatschulen in immer steigendem Matze den Gemeindeschulen Platz machte. Die Zahl der Schulen wurde andauernd vermehrt. Am 1. Oktober 1915 zählte die deutsche Schulverwaltung im Ge neralgouvernement 3328 öffentliche und private Volksschulen mit 5175 Klassen, die jüdischen Nelrgionsschulen hierbei nicht einbegriffen. Ende September 1916 bestanden bereits 5491 Schulen mit 8503 Klassen, in denen von 8196 Lehren 403 956 Kinder, 217 386 Knaben und 186 570 Mädchen unterrichtet wurden. Die Zahl der Schulen hatte sich im Laufe des ersten Schuljahres bereits um 65 Prozent vermehrt. Das neue Schuljahr, das im Oktober 1916 begann, wurde mit 5954 Schulen eröffnet, d. h., nach Verlauf des ersten Schuljahres hatte eine Zunahme der Schulen um 75 Prozent stattgefunden. Diese Zahl ist heute bereits auf 79 Prozent gestiegen. Der Erfolg ist vor allem dem rührigen Leiter des Schulwesens beim Generalgouvernement, Herrn Schulrat Otto, zu verdanken. Besondere Fürsorge wandte die deutsche Verwaltung der 8uklm, Wnpriit, liülWMisp gestern eingetrossen. Ausgegebene Be stellungen zur Abholung bereit, l 8. Kist««»', Altenh. u. Mlttclstr. Vho//onL /t/e/t/ersko//6 ! ü/uLS/i- u./^/e/r/e^se/ele «Wl. «»rlv verv.lVolk, stlMnü.S. vemkcde ««Iwrarbeit in stsle» 5. Dit Ordnung der Schulwesens. Im Generalgouvernement Warschau leben bei einer Ge samtbevölkerung von 6Hz Millionen Seelen 70 Prozent oder mehr als 4H. Millionen Leute, die weder lesen noch schreiben lünnen. Diese „Errungenschaft russischer Kulturarbeit" ist auf die Mangelhaftigkeit des russischen Schulwesens im aki- gemeinen und aus die absichtliche Vernachlässigung der poll irischen Volksbildung im besonderen zurückzuführem Schul zwang gab es nicht. Die Zahl der öffentlichen Volksschulen war sehr gering. Sie hatten auch keinen mehrklassigen Auf bau wie bei uns, sondern besatzen nur einen einklassigen Lehr plan und waren höchstens in einige Parallelklassen eingeteilt. Nach einer russischen statistischen Nachweisung gab es im Jahre 1911 in dem Gebiet«, das ungefähr dem des jetzigen Generalgouvernements entspricht, 1455 öffentliche Volksschulen mit 108.057 Schulkindern. Aus jede Schul« kamen demnach 74 Zögling«. Bedenkt man, datz Berlin im Jahre 1908 bereits 294 Gemeindeschulen mit 5125 Klassen zählte, in denen 113 000 Knaben und 115 000 Mädchen, zusammen 228 000 Kinder, also mehr als die doppelte Zahl, wie im polnischen Gebiet, unterrichtet wurden, so kann man sich «inen Begriff davon machen, wie unter der Russenherrschaft das öffentliche Schul wesen W Polen im Argen lag. Die Privatschulen überwogen. Ueber ihre Zahl besitzen wir aus russischer Zeit leider keinerlei Angaben. Lehrer waren in Rußland meist Leute mit verpfuschter l Bildung. Um Volksschullehrer zu werden, genügte etwa unser Quartanerzeugnrs. Für Lehrkräfte an Privatschulen war irgendeine Vorbildung oder gar eine pädagogische Schu lung überhaupt nicht nötig. Es ist vorgekommen, datz «in 13jähriges Mädchen ohne jegliche Schulvorbildung als Leh rerin amtierte. Zur Eröffnung einer Prioatschule bedurfte es einfach einer örtlichen Erlaubnis oder einer bestimmten Ab gabe.' Im übrigen war die Privatschule ein Geschäft wie jedes ändere, das möglichst gewinnbringend gegründet und betrieben wurde. Das galt ebenso für niedere wie für höhere Schulen. .Philologen als Schuldirektoren waren selten oder gar nicht zu finden. Die Schuldirektoren rekrutieren sich aus verkrachten Juristen, aus Technikern, Mechanikern oder Leuten, die nicht in Beamtenstellung«n kamen oder in ihrem Berufe nichts erreichten. Jede Schule, jedes Gymnasium hatte andere Lehr ziele, Lehrpläne, Lehrbücher. Ordnung und Pünktlichkeit waren unbekannte Begriffe. Als die deutsche Verwaltung anfing, die Schulen zu' inspizieren, traf der Inspizient, ganz gleich, zu welcher Zeit er kam, stets auf eine Pause! Pausen waren den Lehrern lieber als Unterricht! War um 10 Uhr vor mittags eine Konferenz angesetzt, so war noch nicht der vierte Teil der Lehrer pünktlich zur Stelle. Um 1 Uhr nachmittags Sicherung d«s deutschen Schulwesens zu, einer Frag«, die für uns Deutsche um sö größere Bedeutung hat, als demnächst das gesamte Schulwesen in die Hände der polnischen Staatsver waltung gelegt werden folsl. In Po., i ben an 600 000 Deut sche, für die die Gefahr besteht, völkisch unterdrückt zu werden. Ein in Vorbereitung befindliches Schulgesetz, das die deutschen Minoritäten sichert, soll dies« Gefahr beseitigen. Dem Schutze des Deutschtums Mut auch der von Fabrikbesitzer Korff- Warschau ins Leben gerufene „Deutsche Schulverein" und der „Deutsche Landesschulverband" in Warschau, der sämtliche deutsche Zweig-Schülvereine des Generalgouveriiements uno fatzt. Die deutschen Schulen sind finanziell «richt auf Rosen ge, bettet, da, besonders in Warschau, die meisten deutschen Kinder arme Eltern haben und viele deutsche Väter von den Russen verschleppt worden sind. Die Heimat würde «in gutes Wert vollbringen, wenn sie die deutschen Schulen mit Geldmitteln unterstützte. Viel Sorge hat der deutschen Verwaltung das jüdische Schulwesen gemacht. Es entbrannte die Frag«, ob die Unter richtssprache jiddisch, d. h. jüdisch-deutsch, oder polnisch sein sollte. Heute steht die Verwaltung auf dem Standpunkte, datz sie es den Gründern jüdischer Schulen freistellt, welche Sprache sie einführen wollen. Dre jiddische Sprache ist in ge wissem Matze notwendig, weil viele jüdische Kinder kein Pos- nisch können, wenn sie zur Schule kommen. Die polnischen Juden, die von westeuropäischer Kultur nichts wissen wollen, schicken ihre Knaben nicht in die Volksschulen, sondern in die sogenannten. Lhederschulen, um das männliche Geschlecht dem Glauben der Väter möglichst treu zu erhalten. Drese Cheder- schulen sind Religionsschulen, wo die Knaben von« frühen Morgen bis zum späten Abend in übertrieben langer Arbeits zeit lediglich damit beschäftigt werden, religiöse Terte aus Bibel und Talmud aus dem Hebräisch«» in den jiddischen Jar gon zu übersetzen. Sieben- bis achtjährige Knaben behandeln die kniffeligsten Fragen des Eigentums-, Ehre-, Wechselrechts u- a. mehr, Dinge, die für das Kind gänzlich ungeeignet sind, aber vielleicht den jüdischen Geschäftssinn schärfen. Diese Schulen, in schmutzigen Häusern und Zimmern untergebracht, sind Brutstätten von Krankheit und Ungeziefer. Die Lehrer sind auch meist verkrachte Existenzen. Jir einzelnen Lheder schulen ist durch die deutsche Verwaltung schon etwas Etemen- tar-Unterricht eingeführt worden. Das ist unbedingt nötig. Bei dem religiösen Fanatismus der polnischen Juden kann aber eine derartig« Entwicklung nur ganz allmählich vor sich gehen. — Die Kindesseel« der Mädchen scheint den Juden gleichgültig zu sein. Das jüdische Mädchen wird modern er zogen und in die Volksschule geschickt, wo es polnisch assi-mf- lfert wird, In der Eh« kommt es dann wieder mit dem orthodoxen Manne im langen Kaftan zusammen, und schwere sucht bet angemessenem Gehalt Lslmunä Lrans, Lüemnitr, Weststraße 4V. Telephon 5626. für die-Fabrik zofon gesucht. H. W. Marschall, Schloßstr. wird ein Mädchen von 17 WksüMJahren sür leichte häusliche Arden«« zu älteren Leuten. Badcrberg 15, Part. Suche wegen Erkrankung meines Mädchens sofort eine ist. .tüiioi-, Talstr. 53,1. Am 1. Okt. d. I. «vird eine Voknung, bestehend au« Wohnstube, Schlaf stube Md Küche nebst lonsttgem Zu- veyor, im Gebäude der Kleiukinder- vewahranftalt, Inn. Frew. Str. 13, Mietfrei. Angebote erbeten an den Stadtrat hier. IWWMLSL triwr^s, U.u u^nqs! großem Garten zu lausen gesucht. Hssei le» unter 8. 295 in d. GeMMst. d. Vl. abzugeb. SMÄW (tui x<vp»u»riurrW-Larrvu uuu alt« «wnaoarsü Uoovbäkts- u. Lrivat- Lvavüch vsrnutlstn vir billig- , «ton krsissn. 0B,,r-8t-mpslkirr«n Unä Llvmpolßsrdon sinä stow vorrätig NMMüeWerMW. Für Pilzsammler uuent-eyrlich! Pilz-Merkblatt mit Pilztafel 20 § Boigt, Die wichtigsten Pilze 50 § Blücher, Pratt. 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Dios xmgt in timor I'nmvr an <M8LstV Llomstnoimütr., unä bumilio. ststeckkewiera, <lov 27. August 1917. Viv LooräißsunA mkolgt Kittvooli nktobm. 3 Ildr von ckor Lullo aus. l^aod äsm HoiwAao^o unä LoKrübnisss unssros liodon, guton Vator», Lokvioxor-, OroK- unä Hr- ßsiokvators, Krnäors unä Lolivagors Xstl üiiglisi üeniirW ÜSW-iittl ärüv^t ou uns, allon, rlio an unsoror Drauor so auk- rioktiAo Doilnalimo hoßunäot unä clurob Lluwon- sodmuolc unä olironckos Oolvit riur vvixon üuliostäto uns idro lüobo u. VorokrnnA vntKOAongobraodt kabon, kornliokst xn ckanston. rrankendsrg, Hilborsckork u. Ilartiia b/VValcklioim, «ion 27. August 1917. vle tlsfkrsuemöen Alnaer uobst allon HnßoliöriZon. Mr äio viokoa vobltuonäsn Lorvoiss aukrioktigor Doiloakwo boi ckem so sobworrrliodon Vorlust wvinos liodon, xutoll Oatton unck Vators llsrmsM veriilisrll Kekreiter In einem Nee. 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