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Stbch. Queck. !' undL hier ii Ttuth dauer« gebun daselb neral ein me baren ( s - Di> muß al eine S die gef haben § Offizier schamlo und z»r werden. Boiksjr An Krl Hut, 1( nach E Lazaret L ist eine Armeec schaupl „Dn Md Mitth« schalls Blatte klärun enthal von L unter die B öondo wird l auch i B unterm Graf L Sie mnjch und mü sür jene geilten, kennend Gründe denijuso die mir werden manche: Belt ir Irenen, kn un mir so mich ar Mw Mischer üronpr Havanna, wohin er von dem „Meteor" verfolgt ward. Die Verluste des „Meteors" sind 2 Todte und ein Verwundeter. A rr l a u D Am 11. dss. Mts. Vormittags 11 Uhr ist in Quoos der! 2 Jahr und einige Monate alte Sohn des Häuslers Kremple! daselbst unweit der elterlichen Wohnung in eine durch RegenwassnI gebildete Pfütze gefallen und darin ertrunken. Obgleich der Knabe! höchstens einige Minuten lang im Wasser gelegen hat, so war der-! selbe doch trotz aller Versuche nicht wieder zum Leben zurück zu rufen.» Dresden, 14. November. (Dr. I.) Zu Ehren des gestrigen! Geburtsfestes Ihrer Majestät der Königin fand hier Morgens große! Reveille der Militairmusikchöre statt. Nachmittags waren die hieran-! wesenden Glieder der königl. Familie mit Ihrer Majestät der Königin.! Elisabeth von Preußen (Zwillingsschwester unserer Königin) bei Ilm! königlichen Majestäten zum Diner vereinigt. Abends waren die Wi-D lichen Plätze festlich erleuchtet. U Dresden, 14. Nov. Bei dem enormen TruppenverkehrD auf unsern deutschen Eisenbahnen nach der Capitulation von Meß W cs wohl sehr erklärlich, daß die Züge nicht immer mit gewohnter Pünkt-1 lichkeit eintreffen. So kam der vorige Nacht für 12 Uhr angemeldüM erste Transport mit Neubreisacher Capitulanten früh 4Z Uhr und dnl für 3 Uhr früh signalisirte zweite Zug erst Mittags 12H Uhr bei mW an. Beide Züge hatten auffallend viel Begleitmannschaften, nämliW zusammen 10 Offiziere und 489 Mann. Mit dem MittagszuM trafen die ersten Franktireurs in Dresden ein, im Ganzen 2bW Mann, die, mit Ausnahme von 17 Mann, sofort nach der MmiM Königstein transportirt wurden. Die zurückgebliebenen 17FmfWeW gingen ins Lazareth, meist als Fußkranke. Der Zufall führte mW mit ihnen an der Neustädter Kirche zusammen. Es waren Leute dM verschiedensten Körpermaßes und ebenso verschieden im Alter — GmW köpfe und Jünglinge ohne Flaum. Ihre Uniformirung war bis auW die Kopfbedeckung gleichmäßig; sie trugen dunkelblaue Blousen vM silzartigem Tuch und ohne Kragen, um die Hüften mit einem RiemM zusammengeschnallt, rothe Hosen und Mütze verschiedener Fa?on. DM Eindruck, den sie machten, war um so jammervoller, als gerade zwM Compagnieen unsers Leibgrenadier-Negiments an ihnen vorüber marschW ten, wie sie aus der Birkengasse nach dem Platze vor der Kirche gingM Bei unserm Militair der stramme Marschschritt, bei den FranctimiM Telegraphische Korrespondenz. * Tours, 14. November. Eine von Herrn Thiers über die jüngsten Waffenstillstands-Verhandlungen veröffentlichte Note sagt: Es handelte sich um die Schließung eines Waffenstill standes, der Frankreich gestatten sollte, durch sreie Wahlen eine regel mäßige Regierung zu constituiren, welche in endgiltiger Weise ver handeln könne. Als Graf Bismarck auf die frühere Regierung an spielte, welche in Cassel sich neu zu gestalten scheine, erwiederte Thiers, es sei mit derselben ein für alle Mal aus. Graf Bismarck ver wahrte sich gegen jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten Frankreichs und schien keine unüberwindlichen Hindernisse zu erblicken, welche die Herbeiführung eines Waffenstillstandes hätten unmöglich machen können; auch Thiers hielt eine Verständigung über alle Punkte für möglich. Zunächst ward über die Dauer des Waffenstillstandes verhandelt, und dieselbe auf 25 Tage festgesetzt. Der Waffenstillstand sollte kein Präjudiz für Fragen Betreffs des Elsaß und Lothringens ab geben; Graf Bismarck wollte dort zwar keine Wahlagitationen zulassen, gestattete jedoch die Vertretung von Elsaß und Lothringen durch No- tabeln, welche ohne Zuziehung der deutschen Behörden designirt werden könnten. Auch hierüber ward ein Einvernehmen erzielt. Die Pro- viantirungs frage veranlaßte zunächst keine wesentlichen Differenzen, Graf Bismarck berichtete hierüber an die militairischen Autoritäten ; aber in der Konferenz vom 3. November erklärte Thiers, die Frage der Proviantirung sei die Fundamentalfrage geworden. Graf Bismarck erklärte, der Waffenstillstand laufe durchaus den Interessen Preußens zuwider, und namentlich die Verproviantirung könne man nur zu geben, wenn Frankreich dafür ein militairisches Aequivalent, so z. B. die Einräumung von Positionen vor Paris oder eines Forts, biete. Dagegen erklärte Thiers, die Verweigerung der Verproviantirung hieße den Widerstand von Paris nur um einen Monat verkürzen, die'Forder ung der Einräumung eines Forts aber hieße die Mauern von Paris verlangen. — Des Weiteren berichtet Herr Thiers noch über seine Unterredung mit Herrn Jules Favre, über den Abbruch der Verhand lungen sowie über die Ablehnung des von Gras Bismarck gemachten Anerbietens, die Wahlen auch ohne den Eintritt eines Waffenstill standes vorzunehmen. * New-Aor!, 14. Novbr. Aus Havanna.wird telegraphirt: Am 12. Novbr. siegreiches Gefecht zwischen dem preußischen Ka nonenboot „Meteor", Capitajnlieutenanf Knorr, und dem französischen Aviso „Bouvet". Letzterer, stark, beschädigt, flüchtete in den Hafen von Königliches Gerichtsamt CaSpari. Königliches Gerichtsamt. CaSpari. »304 Bekanntmachung Bekanntmachung Von dem unterzeichneten Königlichen Gerichtsamt sollen den 28. November 1870 c ciöse! der n Krie Präci gebe auf k hatte. Milli s Der Bäckergeselle Louis Richard Bartsch aus Löbau hat hier eine Gefängnißstrase noch zu verbüßen. Da sein Ausenthalt unbekannt Nt, wird er ausgesordert, sofort denselben hier zu melden und werden alle Behörden und deren Organe ersucht, im Betretungssallc Bartschen hier anzuzeigen. Königliches Gerichtsamt Schirgiswalda, am 10. November 1870.Seyfert. In das Handelsregister für' den hiesigen Amtsbezirk ist heute zufolge Anzeige vom 2. dieses Monats aus Fol. 43 das Erlöschen der Firma: Christiane Härtel in Markersdorf eingetragen worden. Reichenau, den 11. November 1870. Bekanntmachung. Von dem unterzeichneten Gerichtsamte soll den 1S. December 1870 das dem Schieferdecker Ferdinand Vetter in Callenberg zugehörige Hausgrundstück Nr. 59 des Catasters und Nr. 49 des Grund- und Hypotheken-Buchs für I Callenberg, welches Grundstück am 5. Octobcr 1870 ohne Berücksichtigung der Oblasten auf 1200 Thlr. gewürdert worden ist, nothwendiger Weise versteigert werden, was unter Bezugnahme auf den im Birnstein'schen Erbgericht zu Callenberg aushängenden Anschlag hierdurch bekannt gemacht wird. Schirgiswalda, am 13. October 1870. » Königliches Gerichtsamt. Seyfert. die zu dem hier anhängigen Schuldenwesen des gewesenen Fabrikanten Carl Gottlieb Apelt in Firma: Apelt Lt Söhne hierselbst gehörigen Haus- und Fabrik- I gnindstücke No. 192 L, 194 und 237 L des Catasters, Fol. 652 und 648 des Grund- und Hypothekenbuchs für Reichenau kl. Anth., welche Grundstücke am 2. oez. 7.1 September 1870 ohne Berücksichtigung der Oblasten auf 13,600 Thlr. — Ngr. — Pf. zusammen oder das im Mitteldorf gelegene Haus- mit Fabrikgrundstück No. 192 ir und 194 aus 12,OM Thaler und das im Oberdorf gelegene Hausgrundstück I No. 237 v auf 16M Thaler gewürdert worden sind, nothwcndlger Weise versteigert werden, was unter Bezugnahme aus den an hiesiger Gerichtsstelle und im I hiesigen Kretscham aushängenden Anschlag hierdurch bekannt gemacht wird. Reichenau, am 23. September 1870. Bekanntmachung. Am letztvcrgangenen Sonnabende sind aus einem hiesigen Kaufmannsladen 12 Ellen zwei Ellen breite, starke, weiße Leinwand, 2 Ellen dergl. feine, 8 Ellen dunkclgraues schaswollenes Hosenzeug und 1 Pfund Seife, sämmtliche Gegenstände in ein blauleinenes Tuch eingebunden, spurlos entwendet worden, was zur Entdeckung des Diebes und Wiedererlangung des Gestohlenen bekannt gemacht wird. Stadtpolizeibehörde Bautzen, den 14. November 1870. Heerklotz, Stadtrath.