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Lebensroman eines Pechvogels Bon der Anklage de« -eieatsbetrnges freigefproche«. Fast amerikanisch mutet in seinem wechselvollen Auf und Ab der Lebensroman des 3l)jährigen Alfred F. an, der sich mit zähem Fleiß immer wieder emporarbeitete, so oft ihn auch ein widriges Schicksal aus einer gerade aufgebauten Existenz warf und chn zwang, wieder von vorn anzufangen. Von den Eltern — der Vater war Schauspieler und die Mutter Sängerin — hatte Alfred das unruhige Künstler blut, das sich frühzeitig meldete und den von seinen Pslege- eltern für den kaufmännischen Beruf bestimmten jungen Men schen zum Kabarett führte. Ter Statist wandelte sich bald in einen Conferencier, und aus dem Ansager wurde ein Exzentriktänzer, der zusammen mit einem Partner auftrat. Nach einem mißlungenen Versuch mit einer Tanztruppe von 24 Mädchen ging Alfred F. zum Zirkus, ließ sich als Luft akrobat ausbilden und wurde Fänger am fliegenden Trapez. Inzwischen war das Jahr 1926 herangekommen, und die Arbeitslosigkeit griff auch unter den Artisten immer mehr um sich. Kurz entschlossen zog der junge Mann, als er kein Engagement mehr fand, von Haus zu Haus und verkaufte Brennholz, und im folgenden Sommer belieferte er seine Holzkunden mit Bett- und Leibwäsche. Ta machte ihm die Lieferfirma angeblich durch vertragswidriges Verhallen einen Strich durch die Rechnung, und wieder mußte sich F. nach einer anderen Tätigkeit umsehen. Er arbeitete zunächst als Verkäufer in einer Tapetenfabrik, dann, in einer Brauerei, als Glasbläser und als Hilfsmonteur. Äon 1929 bis 1931 verschrieb er sich als Führer dem Radrennsport, bis ihn auch hier wieder ein Schicksalsschlag aus der Bühn warf: er stürzte und zog sich einen Bruch der linken Hand und des Schulterblattes zu. Mit ungebrochenem Optimismus setzte er den Kampf mit dem Leben fort und wurde Manager und Konzertagent. Seine ausgedehnte Reisetätigkeit im In- und Ausland zerstörte jedoch bald seine Anfang 1933 geschlossene Ehe. Mitte 1934 noch etwas höher als die Gesamtzahl der Arbeitslosen im Reich. Die Zahl der Unterstützten betrug 246 000 aeaenüber 183 000 im Reich. Propaganda als Wiche Ausgabe Dr. Goebbels sprach vor den Reklamefachleutcn. Auf der Schlußkundgebung des Kontinentalen Leklamekongresses, der in der österreichischen Landeshaupt stadt Wien veranstaltet wurde, sprach Reichsminister Dr. Goebbels, dessen Ausführungen mit großem Interesse entgegengenommen wurden. Am Anfang seiner Rede gab Reichsminister Dr. Goebbels kleiner Freude Ausdruck, die Grüße der deutschen Reichsreaie- rung übermitteln zu können. Er nähme gern die Gelegenheit wahr, den ausländischen Delegationen dieses Kongresses, ven Gästen der Vereinigung „Die deutsche Werbung"' die besten Wünsche für erfolgreiches Nachwirken ihrer Wiener Beratun gen auszusprechen. Dann sprach der Minister über den Wert der Propaganda und legte dar, daß der verächtliche Klang, der einstens dem Worte „Propaganda" anhaftete. aus den Zeilen des Krieges seinen Ursprung genommen habe, da unter diesem Worte Greuelhetze, Lügenfeldzüge, systematische Brunnenver- giftung und rücksichtslose Diffamierung von Millionenvölkern betrieben wurde. Propaganda-Erziehungsarbeit Es habe freilich Mut dazu gehört, so fuhr der Minister ! weiter fort, das gleiche Wort „Propaganda" als sittliche Auf- gäbe auf das Banner einer neuen Bewegung zu schreiben, die ein tief daniederliegendes Volk aufrichten und zu neuen Zielen ! sichren sollte. Unter der Propaganda verstünden wir Verkündung voll brachter Taten, erlebter Leistungen. Propaganda sei für uns . Erziehungsarbeit, Formung der öffentlichen Mxiüung, nicht für heut und morgen, sondern nach unserem Willen für Jahr- zehnle und für Generationen. ! Bedeutet Propaganda für andere versteckte Wühlarbeit ! und lichtscheue Betriebsamkeit politischer Hasardeure so be- i schließe dieses Wort für uns in sich festliche Repräsentation § verließ er seine Frau und wurde ein Jahr später von ihr als schuldiger Teil geschieden. Durch Vermittlung eines ihm von befreundeter Seite empfohlenen Heiratsinstituts spannen sich dann neue Beziehungen zu einer Frau an. Aber auch diese Episode ging nach einem guten Anfang mit einem häßlichen Mißklang zu Ende mit dem Ergebnis, daß Alfred F. sich jetzt vor der 12. Berliner Strafkammer wegen Heirats betruges zu verantworten hatte. Tie Verbindung mit der aus adligem Hause stammen den, vermögenden Frau schien dem Angeklagten den Weg in eine sorglosere und unabhängigere Zukunft zu sichern. Ta bot sich die Gelegenheit zur Beteiligung an der GeschäfM- leitung eines Stettiner Großvarietes. Eine Geschäftseinlage von 10000 Mark war erforderlich. Alfred erhielt das Geld von seiner neuen Braut, die ihre Münchener Villa vermietete, mit ihrem vierjährigen Töchterchen und ihrem Chauffeur nach Berlin übersieoelte. Tann kam die Eröffnungsvorstel lung in Stettin, oie von der Tages- und Fachpresse als Sen sation im guten Sinne gefeiert wurde. Nach Tifferenzer, schied der ursprüngliche Mitgesellschafter aus, und die Last der ganzen Verantwortung lag auf den Schultern des An geklagten. Zur Leitung eines solchen Großbetriebes fehlten Alfred jedoch die geschäftlichen Erfahrungen; trotz redlichster Absicht machte er Pleite, und ehe die zur Eheschließung erforderlichen Ahnenpapiere zur Stelle waren, ging die Verlobung wieder in die Brüche. Ter Angeklagte gab der Verschwendungssucht seiner Braut die Schuld und wies darauf hin, daß auch ihre nachträglich mit einem anderen Mann geschlossene Ehe be reits wegen ihrer Verschwendungssucht geschieden sei. Tie Verhandlung gab keinen Anhalt dafür, daß F. sich das Geld etwa durch betrügerische Vorspiegelungen er schlichen oder die Zeugin sonst übervorteilt hätte. Ter An geklagte wurde daher freigesprochen. des neuen Slaaies und der Partei wie auch Betreuung der Kulturgüter der Nation. Durch Propaganda lasse die national sozialistische Staatsführung das Volk teilnehmen am politi schen Geschehen, vermittle sie das Verständnis für werdende und gewordene Gesetze, wecke sein soziales Gewissen und halte es ständig wach. Brücken zu anderen Völkern Im folgenden gab der Minister eine Erklärung dafür, warum die nationalsozialistische Regierung mit so lebhafter Anteilnahme die internationalen Kongresse in den Grenzen des Reiches verfolge. Man wisse, daß aus jedem solcher Kon gresse die Elite eines Berufsstandes versammelt sei. Es sei unser Bestreben, die Erörterung der verschiedenen Probleme für den Bereich des geistigen Lebens unserer gesamten Nation sruchtbar zu machen Darüber hinaus aber seien wir bestrebt, mit jedem Kongreß, der in unserem Reiche tage, Brücken z« schlagen zu anderen Völkern. Dieser Wunsch sei deswegen so lebhaft, weil es immer besondere und hochwertige Menschen seien aus anderen Völkern und Nationen, die sich zu derarti gen internationalen Beratungen zusammenschlössen. Arbeit zur Befriedung der Völker Nebergehend zu den besonderen Fachfragen, die de« SK- klamekongreß beschäftigt haben, legte der Minister dar, daß die Grundelemente der politischen Propaganda auch im wesent lichen Bestandteil der Wirischaftswerbung seien. Beider Gruud- elemem sei: Wahrheit der Argumentation und Klar heit der vorgetragenen Gedankengänge. Anschließend wür digte der Minister die Bemühungen der einzelnen Staatsfüh rungen um die Lauterkeit des kaufmännischen Handelns mK» die Erfüllung der Wirtschaft mit dem Gedanken einer saubere« Handlungsgesinnung. Am Schluß seiner Rede stellte der Minister die wett über den eigenen Bedarf hinausgehende Bedeutung der Arbeit des Reklamefachmannes heraus. Es greife dieser Berus ein, so er klärte Dr. Goebbels, in oie Bildung der öffentlichen Meinung eines jeden Landes Millionen von Drucksachen. Prospekten und Annoncen. Filme und Rundfunksendungen würden auf dem Gebiete kaufmännischer und geschäftlicher Werbung ge formt und verbreitet. Die Reklamefachleuie sollten diese wLh- tigen Beeinflussungsmittel der Oessentlichkeir nutzen zum Besten ihrer eigenen Nationen, aber auch zur Befriedung der NFiskpr Brief aus der Steichshauptftadt Beril», im Juni. Jetzt, da diese Zeilen niedergeschrieben werden, hat eS auch in Berlin zu regnen begonnen. Nach den Tagen der drückenden Schwüle atmet der Großstädter wieder auf, die erste diesjährige Periode der Berliner „Eiszeit" scheint vorüber zu sein; — die Eiskonditoren können mit dem Ge schäft der letzten Woche zufrieden sein. Lange Zeit mußten sie ja die Räder ihrer Maschinen stille stehen lassen, als aber die Quecksilbersäule immer höher kletterte, da stieg der Konsum an Speiseeis ins Unermeßliche. Man hat noch nicht er fahren, wieviel Eiswaffeln die Berliner in den letzten Tagen geleckt haben — in den Eisläden aber, von denen die meisten zu gemütlichen Konditoreien ausgestattet sind, teilweise sogar mit Vorgärten, herrschte bis in die Nachtstunden hinein Hochbetrieb. Einige Rekordzahlen, in denen sich die Berliner Hitze welle widerspiegelt, seien genannt. Sie stammen von den Pfingsttagen, an denen der Großstädter die sommerliche Hitze nicht als lästig empfand, sondern „in vollen Zügen" genoß: ! die S-Bahn, die U-Bahn, die Straßenbahn und die Omnibusse , beförderten während der Feiertage nicht weniger als neun Millionen Fahrgäste. Rein statistisch gesehen, dürste es dar nach nicht einen Berliner gegeben haben, der nicht ins Grüne gefahren wäre. Auch die Berliner „Hochseeflotte", die Tampf- und Motorschiffe, die die Erholungsuchenden zum Wannsee oder zum Müggelsee bringen, hatten Hochbetrieb, genau so wie die Freibäder. Allein in den städtischen Frei bädern wurden an den Feiertagen 50000 Besucher gezählt, hinzu kommen die Zehntausend«, die die Badeanstalten in den leicht zu erreichbaren Vororten der Reichshauptstadt auf- ! suchten. Ter Berliner weiß aber auch die Erholungsstätten zu ! schätzen, die er inmitten der Weltstadt findet, die schönen , Volksparks, von denen der in der Hasenheide — dort, wo ! das Jahn-Denkmal steht -- erst jetzt eröffnet wurde — und vor allem den Zoologischen Garten. 100 000 Feiertagsbesucher * konnte der Zoo zählen. Pwf. Lutz Heck hat von seiner Ka- ! merunexpedition eine reiche Ausbeute miigebracht, darunter , allein vierzig Affen, an denen die Berliner ihre Helle > Freude gaben. Wenn man von den Sommerfreuden des Reichshaupt- . stadters berichtet, dann darf man die Gartenlokale nicht ver- ! Hessen. „Der alte B.rauch wird nicht gebrochen: , Hier können Familien Kaffee kochen!" ist dort die Parole. Wenn dann noch Wehrmachtskapellen ein Äarten- ! konzert bieten und in irgendeiner Gartenecke Tanz im Freien ! ist, an einem Würfelstand ein „Blumcntopp" zu gewinnen ist, dann übt so ein Gartenlokal auf den Berliner eine ! ungeheure Anziehungskraft aus, der er nur schweren Herzens widerstehen kann. Pfingsten bricht er schon in aller Herr gottsfrühe mit Kind und Kegel zum Frühkonzert auf, t und es gehört zum Berliner Pfingflbrauch, daß Mutter den Morgenkaffee bei „Zenner" in Treptow oder in der „Neuen j Welt" in der Hasenheide kocht, oder besser gesagt, in der Gartenküche „aufbrühen" läßt, während Vater es sich ge mütlich macht und in Hemdsärmeln mit Kollegen zu den I Klängen zackiger Militärmusik einen zünftigen „Skat" § kloppt... kwi. tf. Amtsstunden von Mitternacht bis früh. Die Stadt verwaltung von Los Angeles hat ein Amt geschaffen, das von Mitternacht bis 6 Uhr früh geöffnet ist. Es dient zur Entgegennahme von Gesuchen verschiedener Art, Erledi gung von Amtsgeschäften und zur Vornahme von Nota riatsakten für solche Personen, die bis spätabends beschäf tigt sind — also etwa für Kellner, Schaffner, Chauffeure usw. — und aus bestimmten Gründen persönlich erschei nen müssen. Mitternächtliche Eheschließungen dagegen sind ausgeschlossen, da, wie amerikanische Blätter schrei ben, das Amt einen seriösen Charakter habe. Der Himmelsstürmer Eio Romao um Copperaica« Don Leontine von Winterseld-Llaten 44. Fortsetzung. „Verzeihet, wenn ich störe. Hochwürden. Aber Bruder Nikolaus wird dringend zu einem Kranken gebeten." Coppernicus fährt herum. Er ist diese Störungen ge wohnt, denn er ist ja der einzige Heilkundige im Domkapitel. „Zu wem, Bruder Gottfried? Ist einer der Domherren hier erkrankt?" „Nein, Bruder Nikolaus. Einer der Fischer vom Haff steht zitternd im Hof und fleht, daß Ihr zu seinem Kinde kommt, das in schwerem Fieber liegt. Ich sagte ihm, daß Ihr gemeiniglich nur für die Brüder aus Allenstein oder Frauenburg Eure medizinischen Kenntnisse anwendet, oder dann und wann auch für etliche hohe Ritter des Ermlandes. Abe» er ließ sich nicht abweisen. Um Jesu willen bittet er tränenden Auges, seinem Kinde zu helfen." Coppernicus ist bereits aufgestanden. In seinem Gesicht ist ein großer Ernst und eine große Güte. „So führe mich zu ihm." Bischof Fabian hebt entsetzt beide Hände. „Aber du willst doch bei diesem Wetter nicht fort. Niklas? Hörst du denn nicht den Wind heulen über das Haff und den Schnee prasseln gegen unsere Mauern?" „Der Vater des Kittdes hat das Wetter auch nicht ge scheut. Bruder Fabian." „Er ist ein Fischer, rauh und abgehärtet, wie diese Leute sind. Du kannst dich nicht mit ihm vergleichen." „Er ist mein Bruder, der meiner Hilse bedarf. Habe ich nicht mein Wissen für alle erhalten? Und nickt nur für einige Bevorzugte? Schlafe wohl, Bruder Fabian. Du siehst müde aus nach dem schweren Wein." Und der Mönch leuchtet dem Domherrn Nikolaus Coppernicus mit einer Kerze voran durch die langen, düsteren Gänge des gewaltigen Bischofspalastes. Unten im Hof greift der Fischer inbrünstig und gläubig nach der Hand des Arztes, derb seinem kranken Kinde Heilung bringen will. — * Prickelnde, vereiste Schneeflocken kommen übers Haff gestiebt und peitschen den Wandernden Gesicht und Hände. Coppernicus hat sich fest in seinen Mantel gewickelt und die Kapuze tief über den Kopf gezogen. Vor ihm geht der Fischer mit einer kleinen Laterne, deren Licht unruhig und unsicher über die hohen Schneeschanzen hin und her huscht. Sie gehen schweigend, denn der Wind hätte ihnen doch jedes Wort vom Munde weggefangen. Währenddes sitzt Bruder Fabian im warmen Gemach am behaglichen Kaminfeuer vor seinem Ungarwein und schüttelt den Kopf über seinen emsigen und pflichttreuen Domherrn. Und im stillen denkt er, daß es vielleicht doch ganz gut und angenehm ist, daß er dazumal nicht selber noch Medizin studierte und er somit von der kranken und seufzenden Menschheit verschont bleibt. Aber hat Bruder Nikolaus es nötig, zu jedem zu gehen, der ihn darum bittet? Hatte er sich die Kenntnisse der Heil kunde nicht eigentlich nur darum erwerben sollen, daß sie ausschließlich dem Domkapitel zugute kämen? Aber er kann niemand eine Bitte abschlagen, und wer ihn ruft, zu dem geht er, ob auch der Weg noch so lang und beschwerlich ist. Ist nicht das medizinische Wißen des Nikolaus Coppernicus weit über die Grenzen von Frauenburg. Allenstein und Heilsberg hinaus bekannt? Ruft man ihn nicht sogar bis nach Königsberg und noch weiter? Während Bischof Fabian solchen Gedanken nachhängt über seinen Freund und einstigen Wandergenossen über die Alpen, haben Coppernicus und der Fücker bereits ihr Ziel erreicht. Es ist eine kleine, armselige Hütte, unmittelbar am Haff gelegen, aus Holz gefügt und mit Schilf gedeckt. Ein Knabe liegt stöhnend auf hartem Lager, von der weinenden Mutter ängstlich und ratlos betreut. Das Kind ist ohne Be sinnung, und die erfahrenen Augen des Arztes sehen gleich, daß es schlimm mit ihm steht. Aber er hat Tropfen mit- gebracht und Leinen für kühlende Umschläge. An der Stroh schütte des Kindes kniet er nieder und bereitet ihm alles selber mit ruhiger, kundiger Hand. Er hält dann schweigend und prüfend Wache, wie seine Verordnung wirken mag Zitternd und scheu stehen Vater und Mutter im Hintergründe der Hütte, deren einziger Raum nur matt erleuchtet ist von den rötlichen Flammen des Herdfeuers und der kleinen Laterne. Mit großen, tränennasfen Augen starrt die Mutter au! den frommen Domherrn, der ihre elende Hütte nicht zu ge- ring geachtet hat, um ihnen Hilfe zu bringen Lange, lange haben sie und ihr Mann überlegt, ob sie ihn rufen dürften-, zweimal hat man sie am Portal des Bischosspalastes abge wiesen mit der Begründung, daß der hochwürdigste Domherr seine medizinische Kunst nur erlernt habe für die ganz hohen Herren, für das Domkapitel und die preußischen Ritter. Bis endlich ein Mönch sich das Herz genommen und selber zu Coppernicus gegangen war. trotz des Abratrns und Kops- schüttelns der anderen. Und er ist gekommen! Er ist wahrhaftig selber ge kommen! Nun sitzt er hier am Lager des fiebernden, des einzigen Kindes und fühlt seinen Puls, indes der Nordsturm über die Eisfläche rast und an den Holzwänden des Hüttleins rüttelte. Langsam schleichen die Stunden der Nacht Schluß folgt. Druck »n» Verlag oou lkmil Hannebotzn in Lid«nft»ch sei m te tzi m beg die rich Stz cm Ft m