Katalog-Nr. Gewicht g Stempel stellung Durchmesser mm 114 3,50 17,4 115 3,53 t/ 17,7 116 3,38 T 17,2 117 3,17 t/ 18,95 118 2,70 n 18,3 119 3,17 t/ 18,3 120 2,98 T1 17,9 121 3,08 TT 18,0 Fundstatistik. Wenn auch die Gesamtaussage der Laserschen Diagramme (Laser 1980, S. 32 ff.) unverändert bleibt, so ergeben sich durch den Schwepnitzer Fund doch andere Rela tionen in Lasers Nominalspiegel und Nominalstatistik (Tab. 3, Abb. 2). Die Ge samtzahl der bisher auf dem Gebiet der DDR gefundenen kaiserzeitlichen Denare steigt um ca. 20 % von 669 auf 790 Stück. Dies wirkt sich auf die Diagramme des Tab. 3. Veränderungen des Nominalspiegels von Laser (1980) durch den Schwepnitzer Fund. Kaiser Nominalspiegel nach Laser Schwepnitz Denare Neuer Nominalspiegel Denare Nominale insgesamt Denare Nominale insgesamt Nero 9 32 4 13 36 Galba 2 5 3 5 8 Otho 1 2 1 2 3 Vitellius 3 5 2 5 7 Vespasianus 45 76 27 72 103 Titus 4 8 8 12 16 Domitianus 16 31 12 28 43 Nerva 10 14 2 12 16 Traianus 76 109 39 115 148 Hadrianus 75 118 19 94 137 Antoninus Pius 112 205 3 115 208 Marcus Aurelius 97 159 1 98 160 1. und 2. Jh. aus. Galba-Otho-Vitellius, Vcspasianus und Titus sowie Nerva und Traianus sind jetzt gleichmäßig und stärker vertreten. Der von Laser festgestellte Rückgang der Fundmünzen aus der Zeit des Kaisers Domitianus ist auch im Schwep nitzer Fund eindeutig festzustellen (ebenda, S. 32). Er hat seine Ursachen sicherlich in Domitianus’ Germanenkriegen, die den friedlichen Handelsverkehr unterbrochen haben. (P. Arnold) 3 Sachs. Bodendenkmalpflege 32 33