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Zerstörtes Grab: 1 Terrine u. Scherben weiterer Gefäße. Leichenbrand. M Bad Düben. Fst.: hinter der Scheune Noack. 1 Terrine mit gegen ständigen schwalbenschwanzförmigen Knubben (H. Agde 1939, Abb. 28,10, verschollen). Pressel: Fst.: wohl Forsthaus am Prcsseler Teich, Lausitzer Gräberfeld. 1912 beim Wegebau Gräber angeschnit ten (H. Agde 1939, S. 180). Ohne Grabverband: 3 Terrinen, davon 1 mit Hen kelösen, 1 mit Trichterrand. 1 Topf mit Wulstleiste. 2 Tassen. M Torgau, S.: 57—62/59. KREIS BORNA Pegau: Fst.: Galgenberg, um 1840 gefunden. Der Galgen berg, Mbl. 4839, N 19,9/E 13,2, östlich der Elster u. heute zu Groitzsch gehörend, ist eine nach Süden u. Norden abfallende Geländewelle, auf deren höchster Erhebung bis zur Mitte des 19. Jh. ein künstlich auf- geschütteter etwa 5 m hoher Hügel, der eigent liche Galgenberg, stand, um 1840 zur Auffüllung einer Kiesgrube abgetragen (K. Jacob 1908, S. 64 ff., Taf. 4,26). Gräberfeld der Latenezeit. Ohne Grab verband: 1 Topf mit breiter Stand fläche, verziert mit zwei Horizontalrillenbändern, da zwischen Dellengruppen, Leichenbrand. 1 Tasse. LM Dresden. Fst.: Kiesgrube Tittelbach. Ohne Grabverband: 1903, 1 Terrine, im Innern 1 Bronzemeißel, kein Leichenbrand. M Pegau, ver schollen. Rötha: Fst.: Alte Hohle, am nördlichen Ortsrand, Mbl. 4740, S 0,9/E 23,0 Lausitzer Gräberfeld. Grab: 1939, etwa 0,40m tief 1 breite Tasse mit Leichenbrand (Taf. 56,21). M Rötha, S.: 27/59. Fst.: Kiesgrube v. Friesen. Parzelle 146, unmittelbar südlich der Grabung W. Jorns 1940/41 (W. Jorns 1953, Abb. 1, Abb. 2), dort 1911 von K. H. Jacob u. 1912—1913 von A. Hennig, Leipzig, gegraben (F. Krause 1915, S. 67 IT.). Siedlung der Lausitzer Kultur, der Jastorfkultur u. der römischen Kaiserzeit. Fundumstände unbekannt: 1 geschweifter Topf. 1 Tasse. Grassimuseum Leipzig, Ug. 7085, 7145, ver schollen. STADT- UND LANDKREIS LEIPZIG Connewitz, Gern. Leipzig: Fst.: Kirchhof, Anhöhe über dem rechten ehern. Pleißeufer an der Straße nach Borna. Beim Abgraben des Hügels 1803, 1804 u. 1818 Gräberfeld der Lau sitzer, der Thüringischen u. der Jastorf-Kultur ange schnitten. Ohne Grab verband: 1 Topf mit Horizontalkanne- luren (Taf. 60,19). 1 breite Tasse (Taf. 65,29). 1 Tasse (Taf. 65,26). 1 Tasse u. 1 Trichtertasse (verschollen). 1 Doppelgefäß (verschollen). 3 Vogelklappern (Taf. 57,3,4,7). 1 Gefäß mit menschlichen Füßen (Taf. 66,26). 1 Trinkhorn (verschollen) (Taf. 57,19, vgl. K. H. Jacob 1911, Fig. 171,172, 176-181). Univer sität Leipzig, S.: 1080—1082/54; S.: 156—159/59. Cröbern: Fst.: I Iopfenberg, zwischen Pleiße u. Gösel, Mbl. 4740, N 18,5-20,5/W 18,0-18,7 (W. Jorns 1953, Abb. 1). Beim Straßenbau 1840, 1885—1887 Gräberfeld der Lausitzer u. der Jastorfkultur angeschnitten. Ohne Grabverband: 1 Terrine. Mehrere Töpfe. 1 Spitzkrug. 1 Vogelklapper (Taf. 57,5, vgl. K. H. Ja cob 1911, Fig. 185; W. Coblenz 1956, Abb. 41, S. 266 f.). Grassimuseum Leipzig, verschollen. Lützschena: Fst.: Brucknersche Sandgrube, östlicher Ortsrand, Mbl. 4639, etwa N 7,5/E 12,2 Gräberfeld der Lausitzer Kultur, der römischen Kaiserzeit u. der Völkerwande rungszeit. Ohne Grabverband: 1902, 1 zweihenkliger Topf (Taf. 61,1). 1 Omphalosschale. 1 Spitzkrug (Taf. 66,2). 1 Tasse. 1 Doppelgefäß (Taf. 66,20). M Leipzig, S.: 142-146/59.